Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 157 (19.9.1930)
- Date
- 1930-09-19
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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w\ f Seife 10 Die NEUE WEL1 Nr. i5f GRABSTEINE FRIEDLÄNDER & DEUTSCH Wien, I. Be*„ SeUen*Mtengas$e 2, Telephon V-28-J*28 XlH Zentralfriedhof, neb. d. 7. Tor, Telephon U>18 0 8$ Besitze 8000 Schilling, •uohe Kompagnon mit ebenso hohem Kapital zweckt Gründung irgend eines lukrativen Unternehmens. Züsch Wen erbeten untei: „Nur seriöser, ehrlic er Bewerber 1304" an Haasenst in & Vogler A. O., Wien I, Schulerstraße 11 ^lllllllllllllllllllllllllllflllllllllllllllllllllllliiiiiiiiiiiiiiiiuuu | gegründet 1882 § I Lebensuerslcherunss- DUHM IV 1 | Gesellschon frnUrllA \ | Zentradirektion: WIEN I., Riemergaise Nr. 2 § s VuiKhetunisbestano per Milte 1930 lolieingezahltes Abfitnkapitai s Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahn 1929 s Csrantiemitle per Ende 1929 s iuuMungen an Versicherte im Jabre 1929 2450 Millionen Sdüllinq s 4,000.000.-Sdiilllng 5 125 Millionen Sdiillbig 5 300 Millionen Wifling s 30*5 "~" RADIO n eleganter Kofttrtorm für Radio uno Schallplatten, spielt tiemHohne An* («nni, ohne Erde, sowie alle modernen Neteernpf ängei ft«dto*Appar«t«mii Auslandsempfane, Radio-Bestand teile, Kr«difbi« SO Mortaf«, 10% Anzahlung, 1«/. Kredit. 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Die Errichtung der neuen zwei Häuser ermöglicht die Unterbringung vön 19 unter der Wohnungsnot leidenden jüdischen Familien. Die Errichtung der Bauten hat in erster Reihe das Kuratorium der Wohnbauförderung durch Gewährung von Bundeszuschüssen möglich gemacht. AmtBidie Verlautbarungen der Israel* Kulftusgemeinde Wien« Organisierung der Wanderfürsorge. Zwecks endgültiger Schaffung der seit langem Mgestrebten Organisation tür die jüdische Wand er für sorge in Oesterreich "wurde von der ZentraJkomraission für soziale Fürsorge der i s r a e 1 i t i< sehen Kultusgemeinde Wien, in deren Bereich die nötigen organisatorischen Maßnahmen bereits ge* troffen wurden, eine Konferenz einberufen. An dieser am 8. September d. J. im Sitzungssaal der israelitischen Kultusgemeinde Wien abgehaltenen Beratung nahmen neben '' den Vertretern der Wiener Kultusgemeinde und fast sämtlicher' jüdischen Provinzgemeinden Oesterreichs Delegierte aus Deutschland. (Hauptstelle für jüdi* sehe Wanderfürsorge in Berlin), aus der T s c h e c h o* s 1 o wak e i (Fürsorgezentrale in Prag, Brünn und Lun« denburg), Polen und Jugoslawien, sowie der israelitischen Allianz und der Chewra Kadischa Wien teil. iSJach Begrüßung der zahlreich erschienenen Teil* nehmer durch den Vizepräsidenten der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Dr. Jakob Ornstein, und Er« Öffnung der Tagung durch den Obmann der Zentralkom» mission für soziale Fürsorge, Dr. I. KI a b &r, erstattete Dr. Kreuzberger (Berlin) ein ausführliches Referat über den derzeitigen, Stand, der .jüdischen Wander« be_wegung. Der Amtsvorstand der Fürsorgezentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, Emil Engel, skiz* zierte sodann den Zweck der Beratungen, worauf der Abteilungsleiter für Organisation;, Dr. Nähum Blauer, an Hand der statistisch erfaßten Daten der Wanderfürsprge die Richtlinien und den Aüfgabehk'rels' der Organisation darstellte. In der darauffolgenden Debatte, die unter leb« hafter Beteiligung der anwesenden Delegierten den ganzen Fragenkomplex der praktischen Arbeit zum Gegenstand hatte, kam* der einmütige Wille zum Ausdruck, dieses, für die jüdischen Wanderer selbst und nicht zuletzt für alle Beteiligten so wichtige Problem nach einheitlichen Ge* Sichtspunkten zu behandeln. So wurde denn auch als Abschluß langjähriger Bemühungen von der Konferenz beschlossen, die Fürsorge«Zentrale der israelitischen Kul» tusgemeinde Wien als Zentrale für die jüdische Wan=> derfürsorge in Oesterreich zu konstituieren, der sämtliche jüdischen Gemeinden Oesterreichs angeschlossen werden, um gemeinsam nach festgelegten Grundsätzen auf diesem Arbeitsgebiete zusammenzuwirken. Ferner wurde eine Kooperation mit den in Betracht kommenden jüdi« schen^peineinden und Verbänden der an Oesterreich an* £$$S$$$$$««i$S^ RACH.atNTRAW, Wi«n II, Prat«r«tf«B« 11 — letephon R-45-8-24 T. Anläßlich 4fjjjr hohen Feiertage a*jnn veranstaltet die Mlßrachi-Zentraie in ihren gei&umigen Lokalitäten — wie alljährlich — einen feieilichen GOTTESDIENST und ist tür ausgezeichnete Vorbeter gesorgt. Karten sind von 10 bis 12 Uhr und von 4 bis 6 Uhr im M srachl-Büro zu haben. S3$$33»frS$»S$3333S33$$3$S3^ grenzenden Länder angebahnt und der Zusammenschluß der Zentralen für die jüdische Wanderfürsorge in Deutschland, der Tschechoslowakei und Oesterreich voll* zogen. Es ist zu hoffen, daß dank der getroffenen Maß* nahmen und der weiteren Bemühungen manche schwer* empfundenen Uebelstände beseitigt und allmählich das im jüdischen Leben so wichtige Wanderproblem durch wäwiwr vor Erstaunen über die verblüffend billigen Preise, die jetzt bei Schiffmann zur Vorsaison gelten. Schiff mann bietet: Reichste Auswahl w für jeden Geschmack und Jeden Bedarf, gute Qualitätsware zu unerreicht billigen Preisen Pelzmantel (Efwft>hron?sprefye): Seal-Electric, ganze Felle,: S 1^9.— . . .* . . . . 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Der, Zutritt zu diesem Gottesdienst, der nach dem Vorbilde und im Umfange des Geraeindegottesdienstea abgehalten , wird, erfolgt auf Grund unentgeltlich ausgegebener Karten, deren Verteilung durch das Jugendreferat der Kultusgemeinde (I., Seitenstettea* gasse 4, III., Stock) erfolgt. Der Vorstand der Israelitischen Kultus-, gemeinde Wien. Aufruf an die Tempelbesucher! Beim Präsidium der Israelitischen Kultusgemeinde sind Beschwerden darüber eingelangt, daß an hohen jüdischen Feiertagen die religiösen Gefühle Strenggläubiger nicht selten dadurch verletzt werden, daß Tempelbesücher im Automobil vor dem Tempeleingang vorfahren. Das Präsidium der Israelitischen Kultusgemeiude sieht sich durch diese . Beschwerden veranlaßt, an die Gemeindemitglieder zu appellieren, auch in dem vorerwähnten Belange auf die religiösen Gefühle anderer Rücksicht nehmen zu wollen_ Mitteilungen der israelitischen Kultusgemeinde Wien. In den nächsten Tagen erscheint unter dem Titel „Mitteilungen der israelitischen Kultusgemeinde Wien" eine unentgeltlich an sämtliche Kultussteuerträger zur Versendung gelangende Informationsschrift über das jüdische Fürsorgewesen. Diese mit Abbildungen versehene Ausgabe behandelt das weite Gebiet der von der Wiener Kultusgemeinde geübten Wohlfahrtspflege und gibt ein .übersichtlicBes Bild von den Leistungen und Notwendigkeiten eines umfassenden jüdischen Fürsorgewerkes in Wjen. Die Kommission des Oesterreichischen Keren-Hajessod gibt hierait die traurige Kunde, daß ihr Mitarbeiter, der Delegierte des Keren» Hajessod-Direktoriums, Herr Dr.Chalm Koffffler im blühenden Alter von 35 Jah-en Sonntag, den 14. September das Opfer eines tragischen Unfalles geworden ist Ein ausgezeichneter Mensch von hoher Begabung, mit Schätzen des Wissens und des Geistes ausgestattet, ein unermüdlicher und vielbewährter Arbeiter für die Sache des jüdischen Palästina ist mit ihm dahingegangen. Die Bestattung findet Donnerstag, den 18. September, 11 Uhr vormittags, auf dem Zentralfriedhofe vIII. Tor statt Ihr« «einem Andenken I figemfrhert Verleger, Herausgeber und verantwortlicher Wedäkteur Uberbaurat Robert Stricker. ''eiUgs-A,-G, Igoa« Steiumaao, beide Wien IX« UaiversitätMtraÖo . Druckerei*" uai rtHif-^ftrgvfri -».«^u4**E;Km*»MlM&4fe~~.-^ <*5ÄÄr.