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Die neue Welt · 1930-07-04 · Heft 146 (4.7.1930) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 146 (4.7.1930)
Date
1930-07-04
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE NEUE WELT Nr. 146 geschwunden und die Lage der Juden wieder ganz normal geworden sei, überfffti?t Szabolcsi seinen Lesern diese entscheidende Stelle in dem Sinne, daß Bcthlen erklärt habe, daß die un|ßlttnjde Mentalität der Nachkriegszeit g 1 ü c k 1 i c h e r tf)f \&M, sch&ft im Begriffe sei, in Ungarn llp^v'llpä c Uyt?\ tf de n und die Lage der Juden n u ivjfflb#h f.£j$n1l£'f normal werden w i r d. Hätte Szabolcsi dig^ribl^ofl^ wörtlich übersetzt, ohne Kommentar abgeln^ktt. .Wie fetjgfcs jetzt getan hat, so hätte er sich vor j0^^^%'ser1b^Mtten müssen. So aber hat er sich glncftMIls eifflbr Ge- »chichtsfälschung schuldig gemacht, indem er seine Hand dazu bot, daß Bcthlens wahres Gesicht zum großen Schaden nicht nur der ungarischen Judenschaft, sondern des Gesanitjudehtunis unerkannt bleibe. Der Brief Luden Wolfs an Ludwig Szabolcsi wird nun in der gesamten jüdischen Presse, und in einem großen Teil der nichtjüdischen ^Ijjj^ffe Verbreitung finden, woraus Graf Bethlen nu^&ijjtlr seinen politischen Nutzen, die Juden aber Sra$Sif;e r gutzumachen d e n p O l i t i s c h c>Ü ^fr lSll JtiMökLwerdeii. *"K »1 i£ i,3 c h c^-^MämM M$ta|#6£ti / % ^^Mm^^m^m ~ *.-L ^m^fM^m Oraf B<ffl^nl*i^ .' ^hW''' .«Lv^ * *1 jüdische*! Jtiilriialisfth. ,;f~% * London, 29. Juh^tJ.T/ÄBer ungariMtUr Ministerpräsident Gfaf StefWvB c t¥|Pl ^hat wählend Wittes Londoner Aufenthalt eirflÄ^VeiftVeter deif1 Jüdischen Tele^raphen-AgenWfc -eihpf«äjgäi. ^lp^iHöi gegenüber über die Positiv der*Jiideti*vjült^eüi{igön Ungarn geäußert. , Das Gesetz vom Numerus clausus, wie es heute in Geltung ist, — sagte Graf Bethlen — ist in keiner Weise (!) gegen die Juden als Sondergruppe gerichtet, sondern es stellt eine für alle .geltende Mußnahme dar, die in der allgemeinen wirtschaftlichen Lage begründet ist und abgeschafft werden wird, wenn sich die wirtschaftliche Lage gebessert hat. In Ungarn bestünden keine gesetzlichen .oder sonstigen Beschränkungen (I) gegen die Juden. Auf die Frage, warum die Juden, die im Kriegewegen Tapferkeit die höchsten Auszeichnungen'erhielten, nicht in den ungarischen Heid ö, norden aufgenommen worden sind, erwiderte Graf Bethlen, die den Heldenorden verwaltende Behörde sei keine Regierungsbehörde, sondern eine autonome Körperschaft, die unabhängig ihre Entscheidungen tritft und vor der Gewährung der Mitgliedschaft des Heldenordens die Qualitäten des Bewerber in bezug auf seine Leistungen im Kriege, sein Verhalten in der Zeitd§r bolschewistischen Herrschaft und seit, der Ueberwindung des Bolschewismus prüft. ,!Auf die Frage, warum kein jüdischer Stud«ierender bisher in ungarische Studienanstalten im Ausland aufgenommen worden ist., erwidert Graf Bethlen, die Aufnahme in solche Anstalten, bezw. die '**:*< '** Gewährung der ^uslan^sstip^ndien geschähe nichtdurch" Währung der "Au^landjSstlp^endien geschähe nicht durch die" Regierung, sondern durch ein aus Professoren und Gelehrten sich zusammensetzendes Komitee. Dieses Komitee entscheidet über die Verleihung von Stipendien auf der Basis der e r w o rben e.n Verdienste ohne Unterschied der Religion. * ' :-'Es wäre interessant zu erfahren,;,ob siqh' der* uu-, garische Graf und der jüdische Journalist nicht ins' Gesucht gelacht haben, als diese Scherzreden zu Papier gebracht wurden. Die Art Bethlens, 'den ■magyarischen Antisemitismus zur „Privatindustrie"' zu maohenj. ist köstlioh. Die Flegelei am Schluß ist aristokratisch. Äberi jüdisches Papier ist geduldig*, , Gott sei Dank* ♦ ♦ Die ,,M i ß Hungari a" des; Vorjahres, die gleich« zeitig zur Miß Europa ernannt worden war, Simone Böske, hat inzwischen einen ehrsamen jüdischen Großkaufmann geheiratet. Bei der diesjährigen Wahl der Miß Hungaria ging ein Fräulein Eva S z a p 1 o n c z a y als Siegerin her« vor. Die Juden waren diesmal leer ausgegangen, und Trauer erfüllte jene jüdischen Kreiss^ die* es als ein. - besonderes Glück des Judentums anzusehen pflegen, wenn eine .Jüdin zur Schönheitskönigin eines Landes gew^lt wird. <pii| -c^j^lieh^* Fresse 'Uügasris -meldete nach erfolgter Wähl 'triumphierend,' daß dieses 'Mal," da die Wahl einwandfrei vor sich gegangen sei, eine teterin der magyarischen r Wahl der Miß Universe ver* JTriüjh$h $g$^ Ilass^pscjititzleii s unga^chen J^d^,^gjanz be|| jf^en Juden vtfir Ungarn1; "dürften ihre^ trauergebeugten Häupter abermals aufrichten. Der Gott der Juden schläft nicht und schlummert nicht, denn „Egyenlöseg", das Blatt der Vereinigten Assimilation, ist in der glücklichen Lage, aus einem ihm zugekommenen Brief eines „verläßlichen" Gewährsmannes die folgende Stelle zu veeftffentlichen: ^. Water der Miß Hungaria väterlicher* B e r g e r, war Physikjjs unseres war Ritter des Franz«Josefs*Ordens dieser hohen Stellen blieb, er so Fdaß die Juden der orthodoxen Ge« mit Hilfe seiner materiellen und moralii^^||Sierstützung in der Lage waren, ihre einzige Synagoge i|u|«ubauen, in deren Vorhalle noch bis zum , heutigen Tag die Marmortafel prangt, auf welcher die Judenschaft ihren Dank und ihre Anerkennung zum Aus* druck bringt. Der Vater der Miß Hungaria, der Dr. Julius Szaplonczay hieß, ließ sich später taufen, seinen Namen Berger magyarisieren und war während vieler Jahre als ChirurgDirektor des städtischen Spitals. Der Großvater der Miß; Hungaria, Dr. Johann Berger, war übrigens bis an sein Lebensende: der >Pif>gs id e n t unse* f.e r K u 1 tu» g e he i n d e." . Glückliches ungarisches orthodoxes Judentum! Jüdische Nationalität in der Tschechoslowakei nur für jiddisch und hebräisch Sprechende. Prag, 29. Juni. (J. T. A.) Der gestrige Ministerrat hat die Durdiführungsverordnung zum Volkszählungsgesetz angenommen, nach welcher als ausschließliches Kriterium der nationalen Zugehörigkeit bei der am 1. Dezember 1930 durdizuführenden Volkszählung (im Gegensatz zu der letzten Volkszählung in der Tschedioslowakei vom Jahre 1921) die Mutterspradie gelten wird. Ein Einbekenntnis nach der Stammes-» Zugehörigkeit ist ausgeschlossen. Bei der Volkszählung des Jahres 1921 haben sich auf denr Gebiete der Tschechoslowakei von 365.000 Juden 181.000 zur jüdischen Nationalität bekannt, davon entfielen auf solche Bekenner, cfie Jiddisch oder Hebräisch als Muttersprache haben (es handelt sich fast nur um karpathorussische Juden), etwa 60.000, so daß durch den vorliegenden Ministerratsbeschluß mehr als 100.000 Juden des Rechtes einer freien Einbckennung ihrer Nationalität beraubt erscheinen. Die national eingestellten Juden der Tschedioslowakei sehen in dieser Entscheidung einen Bruch des ihnen in der Verfassungsurkunde gewährleisteten Redites. Man erwartet Schritte der beiden jüdischnationalen Abgeordneten des Parlaments gegen diese Durchführungsverordnung. *■ Bekanntmachung! Der Wunsch jeder Hausfrau ist durch die geniale Erfindung des berühmten Forschers P r. Bal'i h a s a r <e r f ü.111. 'in ihrem eigenen Interesse ist jede Hausfrau verpflichtet, Dr. Balthasars Purin Mtt^imrbbierenl Das hochwertige Produkt erspari nicht nur Seife, Soda oder sonstige Zutaten, sondern garantiert Ihnen auch, daß Ihre Wäsche bei der mühelosesten Handhabung und größten Schonung in kürzester Zeit blütenweiß und angenehni; tragbar wird. Kompaltbank; De# in der letzten Generalversammlung veröffentlichte Geschäftsbericht des „Kompaß" über sein 17. Geschäftsjahr betont die rasch fortschreitende Entwicklung der Kreditversicherung in allen Welthandelsstaaten und deren Leistungsfähigkeit in Krisenzeiten, welche auf die weitgehende RiskenVerteilung.; ini Wege der R ü c k v e r s i c h e r. u n g und die standige K o- Operation sämtlicher Spezialinstitute zurückzuführen ist. Die in 14 Staaten Europas und Amerikas arbeitenden sechzehn in der Internationalen Kreditversicherungsvereihigung zusammengeschlossenen Institute — der „Kompaß'Vigetprt zu den Mitgledern des engeren Exekutivkomitees— haben bereits im Jähre 1928 eine Prämieneinnahme von rund 60 Millionen Schilling erzielt. In einer ausführlidien Darstellung der gegenwärtigen Technik und Organisation der Kreditversicherung wird der Tatsache Erwähnung getan, daß die vom i.Kömpaß" bereits, im Frieden eingeführten Hauptprinzipien, wie möglichste Beschränkung auf den Ersatz des Ausfalles an Warenkrediten bei Insolvenzfällen, Herstellung der Interessenparallelität zwischen den Vertragsteilen durdi eine entsprechende Selbstversicherungsquote, Bevorzugung der Delkredereverträge über den gesamten Jahresumsatz gegenüber der Auswahl einzelner Risken und dergleichen mehr, fast unverändert bei allen Kreditversicherungsgesellsdiaften der Welt heute in Geltung stehen. Ebenso hält die Gesellschaft an ihrer Meinung über den vorwiegend bankmäßigen Charakter des Garantiegeschäftes fest und betont die Wichtigkeit des Mitbetriebs gewisser für die Urteilssicherheit und Betriebselastizität nützlicher Teile des sonstigen Bankfeschäftes. Soweit jedoch kein sachlicher Zusammenhang esteht, soll eher vou einer allzu extensiven Betätigung, auf rein bankgeschäftlichem Gebiete Abstand genommen werden. Die Entwicklung des Garantiegeschäftes kommt, trotzdem das erste Halbjahr 1929 vielfach noch Vor-' arbeiten gewidmet war, bereits in einer annähernd öOprozentigen Steigerung der regulären Gar$ntieprovisionen, das ist Warenkreditversicherung, Hypothekar-; Versicherung, Garantieversicherung für Zölle, Steuerusw., zum Ausdruck, so daß in Anbetracht, des Entfalles der Grundbudischadenversicherung die Gesamteinnahme des Jahres 1928 um zirka 60 Prozent übertroffen erscheint. Trotz Ungunst der Wirtschaftslage wird im allgemeinen ein befriedigender Verlauf . sowohl in der Garantieals Bankabteilung verzeichnet. Ueber die einzelnen Ziffern des;. Rechnungsabschlusses versendet die Gesellschaft'das nachstehende Commuhique: t „Kompaß", Allgemeine Kredit- und Garantie- Bank. Die 17. ordentliche Generalversammlung genehmigte den Abschluß pro 1929, der folgende Hauptpos^en1' aufweist: Aktiva: Kassastand S 1,433.834,29; .Wechsel: S 2.359.160.39, Guthaben bei anderen Banken >S\ 1,680.920.63, Wertpapiere S 770.597.24, Debitoren §, 24,948.390.25,, Beteiligungen S 826.235.92, Immobilien und Mobilieh S 1,083.073.34. Unter den Passiven: Aktienkapital S 4,500.000, Allgemeiner Reservefonds S 1,145.000, Speziaireserven S 463.572.30, Spareinlagen und Kassenscheine S 877.953.49, Kreditoren S 25,940.766.95. Unter den Einnahmen: Zinsen S 648.442.22, Provisionen usw. S 737.73540, Effekte«- uAd KönsortialgewinneS 217.926.73, Garantieprovisionen S 573,076.59. Unter den Ausgaben: Personalkosten S 991.743.26, Sachspesen S 258.365.46, Steuern S 291.029.28, Reserven, Ueberträge und Schadenszahlungen im Garantiegeschäft- S 458.119.49. llm Geschäftsbericht wird ausführlich die Entwicklung des Krediiversipherungsgeschäftes behandelt. Von dem Gewinn per Sa93.652.60 würden S 179.682.63 'in Reserve gestellt und S 13,969.97 auf neue Rechnung vorgetragen. Der im Vorjahre gefaßte Beschluß auf Erhöhung des Aktienkapitals wurde erneuert. Die turnusgemäß ausscheidenden Ve.rwaltungsratsmitglieder August v. Finck» Dr. Stephan Licht, Mac Shoolman wurden wiedergewählt. E T heaier, Kunst und iiiitiiiiiiiiiillllliiililllliiiii Literatur Der Mitbegründer des jiddischen Theaters Jizchak Libresco gestorben. In New York/starl) dieser Tage im Alter von 80 Jahren Jizchak Libresco, der vor 54 Jahren, als er noch in Rumänien lebte, zusammen mit Abraham G o 1 df a d e n das etstc jiddische Theater gründete, das den Namen eines Theaters verdiente. Goldfaden, der in Jassy, wo auch Libresco mit seiner Familie lebte, als Herausgeber der hebräisdien Zeitschrift „Hajoez" große Not litt, hat sidi, von Libresco uud seiner Frau angeregt, zur Gründung der ersten jiddischen Theatergruppe entsdilossen. In den Jahren des Anfangs war Libresco der Manager des; Goldfaden- Theaters und im Herbst 1876, nachdem die Goldfaden- Truppe in Rumänien mit Erfolg gearbeitet hatte, bereitete Libresco die Tournee,durch Rußland und Polen vor. Später verließ Libresco Goldfaden, hörte jedoch nicht auf, sich mit allgemeinen jüdisdien Fragen zu befassen, die'bei seiner unTunigen Natur oft ein abent e u e t.1 i c h e| G e p^r ä g e trugen. In den siebziger Jahren des vorigenVJähründefts stand er an der Spitze jener Bewegung, die sich die Auswanderung der Juden nach Brasilien zum^Ziel setzte. Libresco sammelte damals 170.000 Unterschriften, die ihn ermächtigten, mit dem König D 6 m P h e d r o .V o n B r a s i 1 i e n Unterhandlungen wegen Kolonisierung der rumänischen Juden in Brasilien zu pflegen. Infolge der später eingetretenen politischen Umwälzungen, der Verjagung Dom Pedros, scheiterte dieser Plan. Libresco war audi eine der führenden Persönlichkeiten der Bewegung zur Kolonisierung der Juden in Anatolien. Libresco wurde vom Sultan empfangen, aber audi dieser Plan konnte nicht bis zur Durchführung reifen. Seine letzte Aktion in Rumänien war die sogenannte „Fußgeherbewegüng". Es gelang ihm, tausende jüdische Familien zu bewegen, Rumänien zu Fuß zu verlassen und ohne, richtiges Ziel zu wandern, um auf diese Weise das Gewissen Europas und Amerikas auf die furchtbare Behandlung der Juden in Rumänien z-u lenken.. Vor 40 Jahren wanderte Libresco nach Amerika aus, wo er sich der sozialistisdien Bewegung anschloß. Er , hinterläßt sieben Kinder. Seine Frau ist ihm als Opfer eines Autozusammenstoßes vor zwei Jahren in den Tod vorangegangen. Sir Israel Gollancz, der berühmte Shakespeare- Forscher, gestorben. Der berühmtei ShakespearerForscher und ..Professor der Literaturgeschicnte &n der Universität London, SU Israel 'Gollancz, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Sir lsrael Gollancz wurde 1863 in London geboren, war 1896 bis 190b Dozent für Englisdi an der Universität Cambridge, wurde 1903 Mitglied und Sekretär der neugegründeten Britischen Akademie, die ihre Entstehung in weitgehendem Maße seiner Initiative verdankt, und Professor für englische Sprache und Literatur am King's College Her Londoner Universität. Gollancz ist vor allem berühmt geworden durch die Ausgabe von Shakespeares Werken in der Tempe 1-Aus gabe. Er. war Ehrenvorsitzender der „Early English Text Society", Präsident der Philologischen Gesellschaft, Vorsitzender der Shakes ,p e a r e-G eselisch aft und Ehrenmitglied der spanischen Akademie der Wissenschaften. 1919 wurde er geadelt. Er nahm tätigen Anteil am Leben der jüdischen Gemeinde und war Präsident der Vereinigung jüdisch-literarischer Gesellschaften. Spende der tschechoslowakischen Regierung für die Jüdia sehe National» und UniversitätssBibliothek. Der tschechoslowakische Regierung überwies durch das tschechoslowakische Konsulat in Jerusalem der Jüdischen National« und Universitätsbiblio« thek eine Sammlung hervorragender wissenschaftlicher Werke, welche von tschechischen Gelehrten im Laufe der letzten Jahre verfaßt-worden sind. Die Sammlung ent< hielt u. &. die Schriften von Prof. Hrozny über die Hethiter und die Werke von Prof. Loxa zur Kultur« geschichte Aegyptens. Geschenk von Emil Ludwig an die Jüdische National« und Universitätsbibliothek. Emil Ludwig hat der Jüdischen National* und Universitätsbibliothek zur Erinnerung an seinen Aufent» halt in Jerusalem die große, 45.bändige G o e t h e * A u s* gäbe des Propyläen« Verlages zum Ge* schenke gemacht. Emil Ludwig hat im vergangenen Winter im großen Lesesaal der Jüdischen, National« und Universitätsbibliothek eine Vorlesung gehalten. . Ein „Moses" von Henrik Glitzenstein. Henrik Glitzensteiii, der bekannte jüdische Plastiker und Schöpfer der Balfour-Statue. hat seinen Wohnsitz von London ^a(h Parisverlegt. Jüdischen Journalisten gegenüber erklärte der sechzigiährige Künstler, daß er an die Schöpfung'., eines „Moses herantreten wolle, die im Gegensatz zuMUenibisherJgen Moses»Werken der bildenden Kürist, einschlieOlieh des Moses von Michel Angelo, von jüdischem Geist getragen sein soll. Gesellschaft zur Förderung der Musik in Palästina. Die bekannten jüdischen Künstler Ossip G a b r i 1 o* witsch und Mischa Elman vereinigten sich in N e w York zu einem Konzert zugunsten der Gesellschaft zur Förderung der Musik in Palästina und wurden „von der ausverkauften Carnegie«Hall stürmisch gefeiert. Per Reinertrag wurde für das im Bau befind« liehe Opernhaus in Tel#Awiw bestimmt Ein Sonntag, resp. Weekend ,^hne Musik ist still, langweilig, kurz fad. Trotz aller guten Vorsätze hängt man den Sorgen des Alltags nach, diesen, Kletten, wie man die trüben Gedanken, die Enttäuschungen, die selbst' den tüchtigsten Menschen, in dieser schlechten. 35eit, nicht ersp;art bleiben. Man wird Sie nicht los. *EJnQ g^te Sprech* iqa&chine mit guten Schallplatten ist die beste Abwehr,

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