Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 144 (20.6.1930)
- Date
- 1930-06-20
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10 DIE NEUE WEM Nr. 144 Ferienaufenthalt! Dam«, deren Sohn und Tochter bestens erprobte Pädagogen sind, tibernimmt schulpflichtige Kinder sur schulnachhilla und tur Uabarwachung In voll« Penston oder tagsüber, auch ohne Verpflegung. Für Musik- und Sprachunterricht sowie Badegelegenheit in eigener Strandhütte im Klostertfeuburger Strändbad ist Votsorge getroffen. Anfragen unter „Rituell und beste Referenzen" an die Admini stration der „Neuen Welt* lll]ll)!l!l))ll!t]!!)IH jüdischen Bevölkerung an den Rand des Ruins geraten ist. Die Abordnung selbst konnte feststellen, daß die Mieten für Geschäftsräume und Privatwohnungen uiu 20 bi,s 50 Prozent gefallen sind. Der Handel liegt vollkommen darnieder. 13er Auszug der Slobodka Jeschiwah, deren Zöglinge jährlich ungefähr 25.000 Pfund in Hebron ausgaben, war der größte Verlust für die Stadt. Die arabische Presse teilt mit, daß Reprä sentanten der früheren jüdischen Einwohnerschaft von Hebron kürzlich erklärt haben, die Juden würden nach Hebron zurückkehren, wenn die Araber der Stadt sich vor den Ueberlebenden wegen der Massakers entschul digen würden. Inzwischen hat auch eine Abwanderung von Arabern aus Hebron eingesetzt, da als Folge des Auszuges der jüdischen Einwohnerschaft die Arbeitsmöglichkeit auf ein Minimum gesunken ist. Die Industriellen protestieren sekärfstens gegen die Einstellung der Alijah (Einwanderung). Jerusalem. In der letzten Sitzung des Komitees der Vereinigung der Industriellen, an der auch der Leiter des Zolldepartements, Mr. Stead, teilnahm, wurden scharfe Erklärungen gegen den Erlaß über die Einstellung der Alijah abgegeben. Der Vorsitzende der Vereinigung, Herr Dr. Moses, protestierte namens der Industriellen. Eine Entwicklung der Industrie ohne Einwanderung sei eine Sache der Unmöglichkeit. Herr Goldwater, Vertreter des Palestinc Economic Board, schloß sich diesem Protest auf Grund seiner Erfahrungen mit mehr als 100 industriellen Unternehmungen an. Während die Einwanderung von Chaluzim ver¬ Loten ist, wandern ägyptische Arbeiter ein. Jerusalem, 12. Juni. Der Jüdischen Telegraphen-: Agentur Wurde vor einiger Zeit aus autoritativer Quelle mitgeteilt,^ daß fortwährend kleinere Gruppen von Aegyptern als Packer, Trans-, portarbeiter und für ähnliche Arbeiten in Palästina einwandern. Als Sicherheit dafür, daß sie innerhalb einer gewissen Zeit nach Aegypten zurückkehren, hinterlegt jeder Arbeiter fünf Pfund; zu einem großen Teil lassen die eingewanderten Aegypten* die Garantiesumme v e r fla 11 e n und v e r b 1 e i b e n i n Palästina. Außerdem we.rd.en ägyptische Arbeiterfortwährend durch den Wüstenweg nach Palästina! eingeschmuggelt; Auf eine Anfrage von Captain Cazalet ün englischen'Unterhaus hat Dr. Drummond Shiels vor einiger: Zeit i erklärt, er habe keine-Information über die; Einwanderung ägyptischer Arbeiten In Palästina aber ist die Tatsache der Einwanderung von Aegyptern allgemein bekannt. 200 in den Hotels beschäftigte j ü d i-; sehe Arbeiter haben eine Versammlung abgehalten': und eine scharfe Protestresolution gegen Einwanderung; ägyptischer Arbeiter bei gleichzeitiger Sperre der Ein-; Wanderung .für jüdische Arbeiter gefaßt. j Zwei'jüdische Wächter, die ihre Kolonie ver-: teidigten, verurteilt. Haifa, 15. Juni. (J. T. Ä.) Das Haifaer Gericht verurteilte die beiden jüdischen Wächter der rumänischjüdischen Kolonie „Achuzath Sir Herbert Samuel", Rody und Spilner, zu je 8 Monaten Gefängnis, abzulösen durch eine Geldbuße von je 40 Pfund, weil sie; kurz nach den Augustunruhen auf arabische Eindringlinge schössen. Das Gericht hat das Motiv der Selbstverteidigung nicht gelten lassen. Vor Eintreffen der Klagemauer-Kommission. _ ' Jerusalem, 12. Juni. (J. T. A.) Die Mitglieder der KlageniauerkammissiQu. des Völkerbundes werden am 19. Juni in Jerusalem eintreffen. An Stelle von Doktor Cyrus Adler, der infolge Erkrankung nicht rechtzeitig in Palästina eintreffen kann, wird Dr.- David Y eil in das jüdische Beweismaterial der Kommission unterbreiten. Die Regierung dementiert das Gerücht,: daß Herr Lloyd vom Londoner Kolonialamt, der der Shaw-Koanmission zugeteilt war, auch als Sekretär der. Klagemauerkommission fungieren wird. Ein Hindu über Juden in Indien. E. A. Varghese, ein Inder der Religion und der Nationalität nach, der an der Columbia Universität das Doktorat erlangt hat, schreibt im New-Yorker „Vorwärts": Der wandernde Jude ist überall anzutreffen. Auch seit den ältesten Zeiten in Indien. In Mala bar, der südwestlichen Küste von Indien, leben heute Juden, die behaupten, daß sie gleich nach der Zerstörung des Salojnqnischen Tempels in diese Gegend kamen. In: meiner Gehurtsstadt Mala bar befindet sich dde älteste Synagoge, der auf drei StMtc dieser Gegend verteilten Juden. Nach ihrer Ueberlieferung sind ihre Vorfahren sukzessive nach den Plünderungen in Jerusalem durch Neboikadnezar, Pompe jus, Titus und Hadrian und später durch Mahomed und «eine Anhänger nach Indien geflohen. Es äst durchaus nicht unwahr scheinlich, daß ihre Flucht sie nach Indien führte, denn Indien war den Bewohnern der mittelländischen Küsten nicht unbekannt. Selbst das Alte Testament enthält manche Hinweise auf die näheren Beziehungen, die zwischen diesen beiden Ländern bestanden haben. Es ist anzunehmen, daß Handelsschiffe die Flüchtlinge nach Malabar brachten, wo sie sich eehr bald zu einer prosperierenden Ilandelskolonie emporarbeiteten. Später erhielten sie Zuwachs von Juden aus Spanien, dde erst durch die Mauren und dann duroh die Christen aus dem Lande getrieben wurden. Wegen ihres Fleißes und ihrer sonstigen Charaktereigenschaften gewannen sie die Achtung und den weitestgehenden Schutz der Machthaber, wie das aus den zwei in ihrer Synagoge noch heute verwahrten Charter, aus den Jahren 490 und 700 unserer Zeitrechnung, zu ersehen ist. Der eine dieser Charter wurde an „Yessup Rabban" verliehen, der mit der Macht eines Vizekönigs unter dem Schutze des Maharadscha von Malabar ausgestattet wurde. In der Volkssprache werden die Juden „Juthans" genannt. In der münd liehen oder brieflichen Ansprache gebührt ihnen das Prädikat „Mahapillay" oder „Mapillay", das sonst nur hohen Persönlichkeiten zukommt, aber .den Juden durch die Maharadschas zugestanden wurde. Es dürfte interessieren, hier einiges über die Sitten und Gebräuche dieser' Juden zu' erfahren. Die Männer scheren Kopf und Haut ganz glatt, trugen-aber S c h 1 ä f e n 1 o c k e n. Männer und Frauen gehen in 'Holzpantoffeln. Da sie die bunten Farben lieben, tragen die jungen Männer mit Vorliebe bunte Kappen, während die jüdischen Mädchen sowohl ihren Kopfputz als auch ihre sonstige Kleidung in möglichst grellen Farben, von blutrot bis blaßgelb, kombinieren. Heiraten werden schon in sehr frühem Alter, sobald der Knabe das 18. und das Mädchen das 12, Jahr zm'üekgelogt haben, geschlossen. Die Braut erhält einen „Tali", in Form eines goldenen Blättchens als Halsschmuck, während der Bräutigam ihr einen Silberrin>g schenkt und dabei spracht: „Ich habe Dieb hie mit' zur Frau genommen". Das Hoohzeibsfest dauert gewöhnlich eine ganze Woche. Auch die Einrichtung der Miügift ist bekannt. In der Regel schenkt der , Brautvater dem jungen Paar ein Haus zur Eagenbenützunig, . Die wenigen jüdischen'v Familien jin Malabar sind in zwei einander, ausschließende Sekten geteilt: iu wei8e und schyauze Juden. Selbst Heiraten• untereinander kommen nicht vor. Die weißen Juden sind Äbkömmlinige .von späteren;^Einwanderern aus Pa 1 ästina 'und Europa. Bezüglich der schwarzen Juden gibt es zwei verschiedene Theorien. Die eine, daß sie Nachkommen der ersten Siedler in diesem Lände sind und ihre Haut infolge des sonnigen Klimas dm Laufe der Zeit dunkel geworden sei. Eine andere Theorie vertritt die Ansicht, daß die schwarzen Juden von Sklaven und zum Teil von illegitimen Kindern der "Weißen stammen. Die weißen und die sohwarasen Juden haben gesonderte Synagogen und Rabbiner. Die Juden spielten dn Malabar eine so große Rolle, daß es Zeiten gab, in denen die Könige den Beinamen „König der Juden." hatten. Es sind Beispiele bekannt, daß Juden an den'Höfen'der Eingeborenen Rajas als Richter fungierten. Die schottische Mission hatte lange Zeit eine eigene Missionsstelle zur Bekehrung der Juden in Malabar erhalten, sie wurde jedoch* schon vor vielen Jahren aufgelassen, da es den Missionären trotz ihres unleugbaren Eifers nicht gelingen wollte, aaich nur eine einzige Seele für die christliche Kirche zu retten. Kultur oll und auf erzieherischem Gebiet ist die jüdische Gemeinde uooh sehr rückständig. Bloß ein einziger Graduierter ist aus ihr hervorgeganigen» und merkwürdig genug, war dieser — ein schwarzer Jude. Es ist kaum anzunehmen, daß sich diese Zustände innerhalb der nächsten 10 Jahre zum Bessern wenden würden. Die Regierungen der Maharadschas von Cobhin und Travaneore, wo die meisten dieser Juden leben, waren bemüht, das Erziehuugswesen unter den Juden zu heben, indem sie hebräische Lehrer für ihre Schulen bestellten, aber die Juden haben von diesem Anbot fast gar keinen Gebrauch gemacht. Die indischen Juden führen noch dieselben Namen, die ihre Vorfahren trugen. Doch beginnt bei ihnen schon eine Indianisierung der Form dieser Namen. Aber trotzdem dürfte es kaum schwerfallen, dn einem indischen „Mosa", „Elia", „Eshaak" etc. die guten alten biblischen Namen wieder zu erkennen. , Thealer, Kunst und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiK Literatur Jüdische Musiker auf dem Tonkünstlerfest des Allge* meinen Deutschen Musikvereins. Königsberg, 16. Juni. (J. T. A.) Auf dem 60. Ton* künstlerfest des Allgemeinen Deutschen Musikvereins, von Hermann Scherchen geleitet, von der Stadt Königs* berg, der Königsberger Opern»G. m. b. H. und der Ost* marken*Rundf unk*A.*G. mitveranstaltet, wurden drei lebende, jüdische Komponisten durch reprä; sentative Aufführung ihrer Kompositionen festlich gefeiert. Gleich im ersten Orchesterkonzert, das im Krone« Saal der Stadthalle stattfand (dem größten Konzertsaal Königsbergs), dirigierte Scherchen die erste Symphonie op. 12 von Nikolai Lopatnikoff. Es handelt sich um ein dreisätziges Werk moderner und östlicher Struktur. Lopatnikoff ist in Reval geboren, studierte erst in Peters* bürg, dann in Deutschland (bei Ernst Toch und Willy Rehberg). Seit 1927 lebt er in Berlin. Unter seinen Werken, die auf den internationalen Tonkünstlcrfcstcn aufgeführt zu werden pflegen, gibt es noch ein Klaviers konzert, Werke für mechanisches Klavier, Kammer* musik usw. Die zweite Opernfestaufführung bestand in der Weltpremiere des Operncapriccios „Der Fächer" von Ernst Toch. Das Stück spielt im modernen China und handelt von der Invasion europäischer Zivilisation in das noch von konventionellem Geist erfüllte chinesi« sehe Privatleben. Dieser Konflikt wird in Form einer Satire dargestellt. Die Musik benutzt orientalische Motive und verwendet Jazzmusik. Toch wurde 1887 zu Wien geboren. Da seine Familie seine musikalische Bc« gabung nicht unterstützte, mußte er die einschlägigen Kenntnisse autodidaktisch erwerben. Außer dem „Fächer" gibt es noch zwei Opernmusiken von ihm: „Die Prin« zessin auf der Erbse" und „Egon und Emi 1 ie". Zurzeit arbeitet Toch an der neuesten Theatermusik für „H a b i in a h". Dann gibt es noch eine größere Anzahl kammermusikalischer Kompositionen sowie Werke für Orchester und ein Klavierkonzert. Im Schlußkonzert brachte der Geiger Stefan Frenkel sein eigenes Violinkonzert zur Erstaufführung. Das Werk trügt die Merkmale neuerer Konzertformen und ist in seiner Thematik deutlich jüdisch und sla« wisch gestimmt. Stefan Frenkels Geburtstadt ist Warschau. Er ist Schüler von Moritz Frenkel, Adolf Busch und Carl Flesch (Violine) und Kompositions« schüler von Friedrich E. Koch. Frenkels Wohnsitz ist zwar Berlin, jedoch war er drei Jahre erster Konzert* meister am Dresdener Philharmonischen Orchester und im letzten Jahre Gastkonzertmeister an Scherchens Königsberger Rundfunkorchester. Frenkel ist heute 28 Jahre alt. Eine große Anzahl von Geigenwerken mo« derner Autoren wurden ihm gewidmet. Außer Frenkel ist es noch das Berliner Streichquartett. (Die Herren Orten« berg, Bluinberg, Feinland, Novogrudsky sind jüdischer Abkunft), das auf dem Fest eine bevorzugte interpreta* torischc Rolle spielte. Das Quartett hat sich in den letzten Jahren durch die Aufführung moderner Kammer* musikwerke auch außerhalb Deutschlands und Berlins einen Namen gemacht. Im Ehrensusschuß befanden sich von den jüdu sehen Bürgern der Stadt Königsberg Rabbiner Doktor Lewin, und Dr. Kadisch (Stadtverband für Musik* pflege). Kurse für jiddische Literatur an amerikanischen Universitäten. Wie uns uus New York berichtet wird, ist das erste Semester des Kurses für jiddischeLiteratut an der Boston er Universität mit überraschendem Erfolg geschlossen worden. 165 Hörer haben an diesem Kurs regelmäßig teilgenommen. Der Leiter dieses Kurses ist der bekannte Philologe und Lehrer der Geschichte der jüdischen Philologie Dozent Dr. A. Robal, der an den Beratungen des internationalen Philologenkongresses in Oxford mit einem beifällig aufgenommenen Vortrag über die Frage „Ist die jüdische Philosophie bereits abgeschlossen?" teilnimmt. An dem Bostoner Kurs haben zumeist Rechtsanwälte und Aerzte, sowie eine große Zahl von Frauen teilgenommen. Bei den meisten dieser Hörer dürfte es sich auch um die kenntnis der jiddischen Sprache als Verkehrsmittel mit jüdischen Klienten und Patienten handeln. Im Rahmen der Kurse hielt ein Enkel des amerikanischen Dichters Longfellow Dr. Henri Dona einen Vortragszyklus über das jüdische Drama, während die uueh in Europa bekannte Frauenrechtlerin Stone Blackewell, Uebersetzerin von Bialiks Liedern, ihre Vorträge der „jüdischen Poesie" widmete. Der Pionier des jiddischen Theaters gestorben. New York. In New York starb im Alter von 80 Jahren Isaae Liberescu, der älteste jüdische Schauspieler und frühere Theaterdirektor. Er wurde in Jassy, Rumänien, geboren und gründete in Rumänien das erste jiddische Theater der Welt, uuf welchem er Goldfadens Operetten spielte. „Freie jüdische Volksbühne." Zum Zwecke des Wiederauflebens des Vereines „Freie jüdische Volks* bühne" hat sich ein Proponentenkomitee, sowohl aus den früheren, als auch aus neuen Mitgliedern gebildet. Dieses Proponentenkomitee hat beschlossen, eine ordentliche Generalversammlung R>- Donnerstag, den 26. Juni um 8 Uhr abends im Cafe Buchsbaum, IL, Große Sperl* gasse 41, einzuberufen. Jedermann, der Interesse hat, die* sen kulturellen Zweck zu fördern, wird höflichst ein* geladen, bei dieser Generalversammlung zuverlässig zu erscheinen. Um zahlreiches Erscheinen bittet das Proponentenkomitee. . « ■; i 111 ■■; Jüdische Sport- und iiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiTurnbewcgung Hasmonea—Kagran 1:1 (1:1). Nervosität und die unerträgliche Hitze verhin* derten die Mannschaft, ihr gewohntes ruhiges Spiel zu lieferp. Jeder Mann wußte, um welchen Einsatz dieses Wettspiel ging. Außer Bär, dem vielleicht ganz allein dieses Resultat zu verdanken ist, der Ruhe in diesem Hexenkessel bewahrte, und Bäum er waren alle nervös. Die gesamte Mannschaft kämpfte aber mit kolossaler Ambition, aber sie war vom Glück nicht begünstigt, Der Schiedsrichter versagte einem regulären Treffer die An* erkennung, gute Chancen wurden jämmerlich vergeben aus Nervosität. Selbst so alten routinierten Spielern wie Arm und Steinbach gingen die Nerven einfach durch. Die KagrancsMJfen eine flotte und da es bei ihnen schließlich um •.;;t so viel ging wie bei Hasmonea,