Die neue Welt
- Journal
- Die neue Welt
- Volume
- 4 (1930)
- Issue
- Heft 133 (4.4.1930)
- Date
- 1930-04-04
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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_Sefte tg _ Aber Mr. Cohen ließ nicht locker. Er gab die Schlacht nicht so leicht verloren, er mußte ja seinen Klienten den gestutzten „amerikanischen" Namen heimbringen, und so drehte er den Spieß um: „In Amerika kann ein Mann, der sein Leben als Agent in der Provinz fristet, einfach nicht leben, er muß zugrundegehen, wenn er mit seiner Ware kommt und sich als Mr. Gold st ein vorstellt. Der Richter habe kein Recht eiuem solchen Menschen, der arbeiten will, den Lebensunterhalt unmöglich zu machen." Jetzt hatte Richter Louis Goldstein nicht nur die Ehrbarkeit des eigenen Namens, sondern auch die beleidigte Ehre der amerikanischen Demokratie zu verteidigen, deshalb schrie er Mr. Cohen an: „Was behaupten Sie hier, man könne es in Amerika mit dem Namen Louis Goldstein zu nichts Rechtem bringen? Wissen Sie, wer hier vor Ihnen sitzt? Der Richter der Vereinigten Staaten Louis Goldstein. Sagen Sie Ihrem Klienten, sein Vorhaben ist weder patriotisch, noch demokratisch. Hingegen verletzt sein Begehr die Pietät für seine Vorfahren und hat daher nicht den geringsten moralischen Untergrund. Die Namensänderung ist abgelehnt." Am selben Tag hatte Richter Louis Goldstein noch zwei andere, wenn auch nicht so krasse, aber immerhin symptomatische Ansuchen um die Bewilligung von Aenderurigen jüdisch klingender Namen zu entscheiden. Richter Goldstein blieÄ konsequent. Da es sich nicht um Namen,'die den Träger lächerlich oder verächtlich machen, handelte, wies er auch diese Gesuche ah. uniiiiiiiniiiiiiiininiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiH An die Freunde und Leser des Blattes! Wenn Sie der Ansicht sind, daß die „Nene Welt" ein _empfehlenswertes Blatt ist, geben Sie uns freundlichst die Adressen von freunden und Bekannten an. Wir werden denselben die „Neue Welt" durch mehrere Wochen zur Probe gratis zukommen lassen. Wenn wir ans bei der Werbung auf Sie berufen1 dürfen, bitte dies ausdrücklich zn bemerken. Aus der Zusendung erwachsen weder Ihnen noch den Empfängern irgend welche Verpflichtungen. Die Verwaltung der „Neuen Welt". UIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIlllllH Der jüdische Theaterkönig Amerikas bankerott. Morris Guest erklärt sich für zahlungsunfähig. — Chrisüich-äntisemitische Stücke ziehen nicht. — Schildkraüt hat sich umsonst prostituiert. Morris Guest, der noch vor nicht allzu langer Zeit vielumworbene und gefürchtete Theaterkönig von Amerika, ein Jude, mußte sich vor einigen Tagen bei Gericht* bankerott erklären. Er war nicht imstande, zwei Kreditoren eine anerkannte Schuld von 2000 Dollar beziehungsweise. 750 Dollar zu bezahlen. Die bisher ungedeckten Passiven betragen nahezu eine Million Pol 1 a.r.. Morris Gues$ erklärt seinen Zusammenbruch zunächst mit seiner seit zwei Jahren andauernden Krankheit, mußte aber schließlich zugeben, daß er das Opfer seiner wahnsinnigen Idee geworden ist, das amerikanische Theaterpublikum mit ausschließlich christlichen Ausstattungsstücken zu beglücken. Hat es schon in den jüdischen Kreisen Amerikas Befremden erweckt, daß Morris Guest das „Miracle" nach Amerika brachte, und mit einer geradezu verletzenden Ueberhebung erklärte, auf die j ü d i s c h e n Theaterbesucher nicht zu reflektieren, so entfesselte seine zweite antisemitische Heldentat, die „P a s s i o n sspiele" auf der Bühne und im Film dem amerikanischen Publikum mundgerecht zu machen, einen Sturm der Entrüstung in allen Kreisen des Judentums. Sowohl „Miracle" als auch die Passionsspiele trugen überdies durch lieber treibung.: in der. Darstellung ausgesprochenen judenfeindlichen Charakter. „Miracle" und die ,;Passionsspiele" verschlangen ungeheures Geld und wurden ein verdienter Durchfall. Es half auch nichts, daß sich der alte Schild kraut dazu hergab, in den Passionsspielen die Rolle des Jesus zu übernehmen und mit einer Naturalistik zu gestalten, daß selbst. konservative christliche Kreise sich mit Ekel von diesem Unternehmen abwandten. Morris Guest hat seinen jüdischen Antisemitismus und Liebedienerei für die katholische Kirche mit dem endgültigen finanziellen und seelischen Zusammenbruch bezahlt. Sensationeller Erfolg der amerikanischen Horowitz* MargaretemMatzos in Wien. Die zum ersten Mal in Wien zum Verkauf gelangenden amerikanischen Horo* witz»Margareten»Matzos haben somit den ihnen voraus* gegangenen guten Ruf bestätigt. Jeder Käufer ist beim Oeffnen des Paketes Matzos über die Frische derselben erstaunt Beim Kosten derselben aber gewinnt der Käufer die volle Ueberzeugung, noch nie eine solch gute, wie vom Ofen frische und schmackhafte Matzos ge* gessen zu haben. Die bei der Generalvertretung täglich einlaufenden Nachbestellungen können nur teilweise be* friedigt werden. E „Nimm mich mit" ist das Beste zu dem billigen Preis, der neue Columbia*Apparat, Modell Nr. ioo. Ein wahres Wunderwerk eines kleinen Kofferapparates in Stahlgehäuse und dennoch leicht und zierlich — dabei zu einem staunend billigen Preis mit neuestem auto« matischen Selbstabsteller versehen, hat dieser Apparat den herrlichen, großen Ton und alle Vorzüge und Eigen« Schäften, welchen die Columbia»Apparate ihren guten DIE NEUE WELT Eine neue Verschleißstelle der streng orth. *W3 Selchwarenfabrik PETYAN&CO. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Wien, XX., Wallenstoinstr. 45 (vorm. Lazar) // Zu jeder Tageszeit kalte and warme Selchwaren zu konkurrenzlos niedrigen Preisen! BHHHHMHHBVHMHHHHHHHHHHHHHHHHII Ruf und ihre allgemeine Beliebtheit verdanken. Ge« schmackvolles, schmales Handkofferformat mit Tragbügel und Schnappschloß. In gepreßt verbleitem Stahlblech gebaut und in drei Farbenzusammenstellungen lackiert, nämlich: blau, grün und rot. Das rührige Musikhaus „Excelsior", Wien, I., Adlergasse 5, ist gerne bereit, unseren Lesern ganz unverbindlich dieses Wunder der Phonokunst vorzuführen und gibt bereitwilligst Zah« lungserleichterungen. Die Tribüne. Die „Habima" kommt nicht nach Wien. Wir erhalten folgende Zuschrift: „Die Leitung des „Neuen Jüdischen Theaters" (Praterstr. 60) hat an die Wiener Tagespresse eine Mitteilung verschickt, wonach die „Habima" im Lokal des „Neuen' Jüdischen Theaters" gastieren werde. Diese, Ankündigung sollte als Vorspann für die eigene Reklame dienen. Die Wiener Tages» presse hat in ihrer Uninformiertheit über das jüdische Theater durch den Abdruck der Notiz dem Treiben des Leiters der genannten Praterstraßenbühne Beihilfe ge« leistet. Diese Bedenkenlosigkeit, Blasphemie war nur in einer Stadt möglich, in der derlei Streiche von der jüdi» sehen Oeffentlichkeit stillschweigend geduldet werden, in der jeder die edelsten jüdischen Kulturwerte herabzerren kann, ohne Strafe' zu fürchten. Eine solche Schamlosigkeit könntj nicht einmal in der berüchtigten gelben Presse Amerikas, die in bezug auf Reklametricks gewiß skrupellos ist, platzgreifen. Die „Habima" kommt nicht nach Wien; jed*sfalls nicht als Gast des „Neuen Jüdischen Theaters" in der Praterstraße 60. . Mit besonderer Hochachtung' Dr. Oskar Rosenfeld, Wiener Presseleiter der „Habima".41 Theater, Kunst und iiifiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiituiiiiiiüiiiuiiit Literatur „Das Tellerl vom Himmel." (Jüdische Künstler* spiele.) Diese reizende Revue in 18 Bildern gab dem Ensemble des Warschauer Jüdischen Theaters Gelegen* heit, Kleinkunst zu zeigen, zumal Text und Musik sich wesentlich von der Operettenschablohe unterscheiden. Bemerkenswert zunächst die Bühnenbilder von Sza« frenko und Gibson, die eine duftige, bald humor* volle, bald schwermütige; Luft .heryotzauberteni Im Mit* telpünkt der Aufführung stand. Regina Zucker, deren Charme diesmal ausgezeichnet wirkte. Von Charakter* darstellern traten Max Biozyk und S Fostel hervor. Als' Chansonsängerin bewährte sich Gina G o l d, als Tänzer Josef ^seuwirth. Die bunten Bilderx liefen unter der musikalischen Leitung des brillanten Geigers L e i b ö w i e s in flottem Tempo ab. ' Ein genußvoller Abend, den das Publikum mit stärkstem Beifall quittierte, „Das Teilerl vom Him me 1" bleibt wegen der großen Zugkraft auch weiterhin auf dem Spielplan, und zwar in der Originalbesetzung und der Regie Karl Z'imb a Ii st s.' * Ein Abend jüdischen Humors. Der bekannte Rezitator und Schauspieler Jehuda Ehrenkranz gibt Montag, den \4. April im FestsäaVe des Hotel Post eine Vorlesung jüdischen Humors. Zum Vortrag gelangen Satiren, Humoresken und Grotesken von Schalom Ale j« ehern, J. L. Perez, Schalom ,Asch und Tunkeier. Lieder- und Arlenabend J. Segalt-Rosenbach Am 26. März gab Herr Sexall-Rosenbach seinen Lieder- und Arienabend, dem man mit größtem Interesse entgegengesehen hatte. Er trat vor ein verständiges Publikum mit einem von dem Landläufigen abweichenden Programm, dessen Zusammensetzung überaus interessant war. Er sang hebräische und jiddische Lieder von Enget. Bäumet. Nadel. Gozinsky, Idelsohn, Kippis und Leow. altitalienische Opernarien von Caccini und Boito sowie die De-Grieux-Arie aus „Manon Lescaut" mit starkem ©ittdwflöiitn: ddb bm gern fcereit, Deinem ffctaiif&en Stajd). naefi jueä'fl&awn (MaSQwtewt enibgK0en$un,ebm«n. ,»ju>ci X'iutc .»ui&t £>u fragen! $aä @tft« ift, ba& bie 28. efterr. &laffen>lrttehe einen neuen gaiu berborraflenfe öer&efjert«u ©pielpian auf* toetyt. Stoeite» m-ert 2>ir gu-t: JBeftefl' noä) beute frei fcer ®efa>öftJfteue 5Brcxfop4>, SBafcen, #oSberij<mfr für We #unß>e§» tönter, Nr. 133 I Einfühlungsvermögen nnd tiefempfundener Musikalität. Segall-Rosenbac» verffigt über eine helle Tenorstimme, die, von selten schöner Klang- ■ färbe, sowohl in der Mittellage als auch in der Höhe gut ausgebildet : ist. Segall-Roscnbach. der sich um die Verbreitung des hebräischen ' und Jiddischen Liedes in Wien manche Verdienste erworben. , brachte diesmal einige ganz neue, hier noch nicht gehörte Lieder nnd bekannte in neuer Bearbeitung zum Vortrag, wie* Bäumeis „Erew Schabbath". Engels ..Ahaväth raja". ein entzückendes Jemenitisches, arabisches Volkslied, Gozinskvs chassidisches „Ismach Moischehe", Idclsohns ..Jo Adir" und Leows Neubearbeitung .,A din tojre mit Got". Das Oberaus befriedigte Publikum erzwang sich immer wieder Zugaben. Herr Rudolf Beck am Klavier erwies sich als feinsinniger und verständnisvoller Begleiter. Eine wertvolle Bereicherung des Abends bildete die schöne A-moll-Sonate von Grieg, die der iunge talentierte Cellist Ernst Friedmann, von Frau Nelly Friedmann-Reichlin am Klavier kunstsinnig begleitet, zum Vortrag brachte. r. Liederabend Hilda Dulickaja. Das Konzert der be* kannten Künstlerin, welches am 20. April im Hotel Continental stattfindet, wird den Freunden jüdischer Ge« sangskunst gewiß Genuß bereiten. Der Künstlerin, die erfolgreiche Gastspiele in einer Reihe von Städten absol« viert hat, wird in Wien bei ihrem einzigen Abend großes Interesse entgegengebracht werden. Oberkantor Alters Amerikatournee. Der von seiner langen, hervorragenden Tätigkeit in Wien bekannte Sänger, welcher derzeit den Posten des Oberkantors in Hannover bekleidet, hat eine Konzerttournee durch die Vereinigten Staaten unternommen. Er hat überall die größten Erfolge erzielt. Die Hebraica an der Harvard-Universität. Die berühmte Harvard-Universität hat auch bisher schon eine reiche Sammlung von Judaica und Hebraica besessen. In den letzten Tagen wurde diese Abteilung abermals durch zwei grofle Spenden bereichert. L. N. Littauer überwies vor kurzem der Harvard-Bibliothek eine Kollektion von 1 2.000 seltenen hebräischen Büchern, unter denen sich auch viele Unica befinden. Diese Kollektion wird in einem eigenen Saal zum Andenken an den Yater des Spenders als „Nathan Littauer"-Bibliothek verwaltet werden. Zur selben Zeit erhielt die Harvard-Bibliothek von einem Anonymus eine zweite Kollektion von 3000 Stücken, zum größten Teil seltene hebräische Handschriften und Erstdrucke. Der Spender wünscht, daß diese Sammlung unter dem Namen des Richters Julian W. Mack geführt werde. (Richter Mack ist der Führer der zionistischen Opposition in Amerika.) Jüdische S p o r t- und iiiiiiiiiiiiüiiiiiiiiiiniirrurnbeweöunö Das nächste Meisterschaftsspiel der.Hakoah. Sonn* tag gegen F. A. C. Die Hakoah hätte vergangene Woche in der Meisterschaft gegen Nicholson auf dem Wacker*Platz spielen; sollen. Obwohl sich der Platz |jn gutem Zustande befand und der Schiedsrichter das Spüp|i Feld für spielfähig befunden hatte, weigerte sich d£r platzbesitzende Sportklub Wacker, das Match austragen zu lassen, mit der Begründung, daß der Platz dadurch ruiniert werden könnte. — Kommenden Sonntag tritt die Hakoah in der Krieau gegen F. A. C. an. Die Kämpfe zwischen diesen beiden Vereinen nahmen immer einen spannenden Verlauf. In der Herbstmeisterschaft wurde Hakoah geschlagen. Diesmal haben die Krieauer gute Siegesaussichten, da die Floridsdorfer gezwungen sind, ohne ihren besten Mann, Iszda, anzutreten. Ein Punkte* gewinn würde die drohende Gefahr des Abstieges stark vermindern. Hakoah dürfte folgende Mannschaft stellen: Oppenheim, Scheuer, Feldmann; Nadler, Löwinger, Stroß; Haar, Molnar, Heß, Mausner, Fischer. Eine neue Aktion der leichtathletischen Sektion der „Hakoah". Die leichtathletische Sektion der Hakoah, welche durch ihre umsichtige Leitung und gute sportliche Erziehung ihrer Mitglieder zu ansehnlicher Höhe gebracht wurde, unternimmt eine neue Aktion: Am Samstag Nachmittag und an einem noch zu bestimmenden zweiten Tage jeder Woche, werden auf dem instandgesetzten Sport platze in der Krieau für Jungen unter 13 Jahren Jugendspiele und leichte athletische Uebungen (Kugelstoßen, Springen, Laufen und Reigen) in der Zeit von 4 bis 6 Uhr veranstaltet. Diese Körperübungen gehen unter sachlicher Leitung und unter ärztlicher Kontrolle vor sich. Für jedes Kind kann eine Begleitperson ohne jedes Entgelt Einlaß finden. Es ergeht an alle in Betracht kommenden Eltern hiemit die höfliche Einladung, ihre Knaben zu dieser Aktion anzumelden, und zwar ist dies beim Leiter am Platze selbst oder im Sekretariat, I.,' Wiesingerstraße 11, zu bewerkstelligen. Neulingsmeisterschaften im Ringen. — Die Ha* koahner Fincus und Ofer erfolgreich. Im Ringerheim der Hakoah wurden vergangenen Sonntag die Neulings* meisterschaften im Ringen pro 1930 ausgetragen. Im Rahmen dieser Konkurrenz kam auch der Wanderpreis des Bundesministeriums für Heerwesen für Junioren zur Vergebung, den der A. C. Austria Grand Hotel gewann. Jn den letzten zwei Jahren war der Herrespreis in den Händen der Hakoah, die sich heuer eine große Chance entgehen ließ, um den Wanderpreis endgültig zu erwerben. Aber trotzdem zeigte der Hakoah*Nachwuchs gute Leistungen. So besetzten Fincus im Federgewicht und Ofer im Mittel« gewicht A die ersten Plätze. Der ungarische Handballmeister Vivo A. C. In Wien. Kom* menden Samstag und Sonntag gastiert Ungarns Meister Vivo A. C. in Wien. Der Jüdische Verein , zahlt zu den spielstärksten und führenden Klubs seines Landes. Am ersten Tag treten die Budanester Regen don vielfachen österreichischen Meister F. A. C. auf de.n Hakoah-Platz an. Am Sonntag kämpft Vivo gegen Hakoah. und zwar vor dem Fußballspiel Hakoah—F. A. C. Die Grazer Hakoah verliert ihren Platz. Die Grazef Hakoah, die zu den führenden jüdischen Fußballvereinen zählt, hat ihre Sportanlage, eine der schönsten in Graz, verloren. Die Hakoah hat im Jahre 1921 den Platz ge« Eachtet und baute darauf eine prachtvolle Sportanlage, lern jüdischen Verein wurde die Existenz in Graz nicht leicht gemacht. Gleich nach Eröffnung des Platzes wur* den in der Nacht die Goalstangen herausgerissen und das Spielfeld mit Glasscherben besät. Nach dieser „Heldentat" versuchte man die Hakoah mit anderen Mitteln zu schädigen. Aber trotz aller Schikanen gelang es, den Verein in die Höhe zu bringen. Vor einigen