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Die neue Welt · 1930-02-07 · Heft 125 (7.2.1930) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 125 (7.2.1930)
Date
1930-02-07
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIB NEUE WELT Nr. 125 Rußland, an nächster Stelle stehen Kinder jüdischer Einwanderereltern aus Oesterreich» die übrigen kommen aus Polen und Rumänien. Diese Emigrantenkinder stellen einen ganz hervorragenden Typus von Menschen dar, und es sei ein besonderes Glück, daß sie auch in ihren Eltern verständnisvolle Förderer ihrer Begabung gefunden haben. Diese Eltern, welche in ihrer alten Heimat infolge des dort herrschenden, im Numerus clausus sich aus* wirkenden Antisemitismus nicht daran denken konnten, ihren Kindern eine ihren Fähigkeiten angemessene Ausbildung zuteil werden zu lassen, leben hier — und das ist auch eine sehr erfreuliche Tatsache — fast ausschließlich dem Wohle und der Erziehung ihrer Kinder. Besonders bezeichnend für diese Eltern ist es auch, daß nur ein Prozent von ihnen den sogenannten freien Berufen angehört, während in anderen Kollegien zwanzig Prozent der Eltern der Hochschüler Aerzte, Advokaten oder in sonstigen freien Berufen tätig sind. Die meisten der Eltern dieser besonders begabten jüdischen Studenten können selbst kaum lesen und schreiben, fristen ihr Leben in irgend einem Winkel der Ostseite als Grünwarenhändler oder auf anderen Gebieten als Straßenhändler und werden, wie Professor Paine ironisch bemerkt, „von unseren Einwanderungsgegnern sicherlich als unerwünschte Ein< Wanderer bezeichnet". ., .; Aber sie besitzen mehr Verstand und allgemeines Wissen, als mancher absolvierter Doktor der Philosophie, selbst in seinem Spezialfach, aufzuweisen hat. Die meisten dieser jungen Studenten wollen Advokaten, Aerzte oder Lehrer werden. Nur fünf Prozent von ihnen erklärten, sich dem kaufmännischen Leben zuzuwenden. Ihre freie Zeit verbringen sie in den literarischen und Diskussionsklubs oder widmen sich journalistischen Arbeiten. Im übrigen gibt es unter ihnen viele gute Schauspieler, während sie an dem Sport der Studenten nur selten teilnehmen. Die Chinesin Ghana Smoliak. Unter den sonderbaren Blüten, welche die fast völlige Absperrung der Vereinigten Staaten als Einwanderungsgebiet schön bisher gezeitigt hat, ist wohl der Fall Chana Smoliak, eines Waisenmädchens von 14 Jahren, und ihres siebenjährigen Bruders Salman, die beide als „Chinesen*4 dieser Tage in New York landen werden, die sonderbarste. Die Eltern dieser Kinder waren Flüchtlinge aus Polen und sind wie viele andere in China gestrandet. Der Vater konnte die Entbehrungen und Aufregungen des Flüchtlingslebens nicht ertragen und starb an Schwindsucht. Die Mutter hatte sich hernach mit ihren zwei Kindern beim C h arbinerpolnischenKonsulat für ein amerikanisches Visumvorgemerkt. Da aber die polnische Quote schon für lange Zeit im voraus erschöpft ist und die Zahlg der vor ihr Vorgemerkten zu groß war, hatte sie. nicht die Kraft, so lange zu darben, bis sie an die B,eihe käme, und so starb auch sie. Eine in New York lebende Schwester der verstorbenen Mutter der Kinder war bereit, die Kinder zu adoptieren, aber das amerikanische Einwanderungsgesetz ist unmenschlich genug, selbst Wa i-s e-n k i n d e r n gegenüber keine Milderung , der gesetzlichen Vorschriften zu gestatten. Aber Einwanderungssachverständige haben selbst in diesem Gestrüpp des Quotengesetzes einen Ausweg gefunden. Solange die Mutter lebte, waren auch die Kinder nach der polnischen Quote zu behandeln. Durch den Tod der Mutter, war es nun möglich, da die Quote nicht nach dem Zuständjgkeits-, sondern dem Geburtsland des Einwanderers bestimmt wird, Chana Smoliak und ihren siebenjährigen Bruder, die in China geboren wurden, zu Chinesen avancieren zu lassen, und nachdem zum Glück die chinesische Quote nicht ganz erschöpft war, sie in die Vereinigten Staaten herüber zu bekommen. Unter dem Schutze der jüdischen Einwandererhilfsgesellschaft „Hias" werden die zwei Waisenkinder nunmehr*nach New York transportiert. Theater, Kunst und iiiiiiiib Das Gastspiel der „Wilnaer Truppe". „Der Sänger seiner Trauer." . Osip üymows vielgespielte Komödie „Joschke Musikant" oder „Der Sänger seiner Trauer" (in Reinhardts Berliner Aufführung hieß sie verschämt „Jusik") bekam in der Aufführung der Schauspieler der „Wilnaer" unter Alex Steins Dirigeutenstab tragischen Charakter. Nicht etwa in dem Sinne, daß das Märchen von Joschke, dem bis in den Irrsinn liebenden Träumerherzen, verleugnet wurde" ~ aber die tragischen Momente wurden betont, soweit es das in Maske, Haltung und Geste stilisierte Milieu zuließ. Alex Stein legte Wert auf das Melodische des Werkes, auf die Abstufung der Stimmen, produzierte eine gesprochene Oper. Sein Joschke wies alle Züge eines lyrischen Helden auf, der nur mehr allgemein menschliche Züg^ aufweist. Berl der Wasserträger in der Gestaltung Adam Dorabs war eine Figur voll innerer Wärme und Zartheit, breit ausladend, sehr viel seelischen Raum einnehmend. Frau Sonja A11 b a u m als Codesch die Hühnerfrau brillierte Sur einmal.... im ftahre — teerte #au8fräu — bietet ftdj Stötten bte »ttfltcb aufeerorbenilitfi üünjtiae ©eleflenheit, beim Cirtfauf rmcötißer. SeborfSottifel für $bre ^trtfi&aft ötel©elbju [paten. #n ^rem 2öäfd)efftrctn ift fidbetlid) man# fd)obr)aft oetoot« beneS Stütf, fe&Jt allerlei, ba£ Sie bringenb brausen, kaufen 6ie ed fegt— toeil Sie eS jebt [o biOia elfteren rönnen rote fonft nie. SBäfceitb ber „SBetße 2Boäe" finb tvh ayMae großer SlBJcBIüffe mit ben etften uttb IeiftUnfl8fo^iflften SßeiB* »atetifa&ruen in ber angenehmen ßaae, aBeijjtoären icbet tlrt unb Qualität ju fon?uvrettjlo§ billigen greifen anzubieten. 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S 1.58{ S 1.25, 9iaturea«ffi$iffone, brima, duc& Silien^rjeugnifle (Sihen>22ßebe ift bie $aubtmarie unferer „SBei&en SBocbe") S 1.75,- S 1.50, S 1.25; @(t)iffmattn»6))ejian« tat, baS Söefie für £eib* u. Settroäffhc, S 1.39, 93cttu<&, botobelt. breit, S 1.75, S 1.69, S 1.25i öofengrabl, 80 br., S 1.45, S 1.25, S —.98, ©efc&Jirtäajet, tariert, her ©tücf S —.39, SBifdjtüdjer S —.75, S —.55, $amaft*@ertoietten S —.75, S —.39, Steife» Setbietten, 60/60, S 1.25, S 115, S —.98, grottierrjanbtüttje« S —.98, Sdjeuertttdjet S —.75, S —.59, JBobenttt^et S —.59, Staubtüdjer S —.39, S —.29, Ginaeltfolfier, an§ guter SBebe, S 1.50, S —.98, Su^enten S 9.—, S 7.90, S 4.90, ©arnituten (#emb ober #ofe), brima .Chiffon, Älöbbelfbi^en unb SWoiibe, S 3.40, S 2.50, S 1.98, 3umbcr*2ei&dj«t, guter ©htffort, mit ©tieferei unb SWotiben, S 2.90, S 1.98, S 1.49, S —.98, SRobe* hembert, mit ©obbelm., gep«tjt> S 2.90, <5ttubajU>mbcn, 9Jio» lino, S 1.98, Untertjofen, .mit Sefa^, ®rabl, lang S 2.90, furg S 1.98, S 1.75, ^iama, au« ftlaneU unb??rencb S 9.80, S 7.90, brima, moberne Sfaffon, cule |>al§toeiten, S —.20, fragen, fteif, brima moberne fVaifon, aÜe §al8roeiten, S —.59, Ramena »iours©t.iderci«Sü^er S ^.39, S —.25, S —.15, Stamett« 83atift*3:ü^er, mit ©birjen. S —.29, $amcn*Straba3*2üdjer, ioeifj unb färbig, mit JRanb'S —.39, S —.29f S —.19, Herren* 2af§enfürb,er, brima Dualität, hmft unb färbig, mit 3tanb, S —.49, S —.39, S —.29 ufio, SRie|enau§ioar)I aueb in allen anberen SBeifiloaren bon ber einfachen bi8 3ur feinften DuaUtüt. aftengenabgabe, borbebalten. ^ßrobinsberfanb per SRacbnabme. kommen ©ie ju un8 möglichst am S3ormittag, rocil roir ©te ba aüfmerlfamer bebienen lönneu. aRodettMttfet SrüDet Stfiiffmonn n., 2abotfltafee 48 in unzähligen Details, Manja Pikus fand für Schejne des Dienstmädchens dumpfe Triebe fein pastellierte Töne, Sorokin als Schejke Kaminfeger und Jenny Witsch als Rojsele vervollständigten das Märchenbild. Pie Massenszenen am zweiten und dritten Aktschluß verrieten die geschickte Hand des Bühneninspektors Samuel Scheitel, der als Eingeher für den Humor sorgte. Franja S c h e f t e 1 zeichnete die Mme. Lurje einfach und sicher. Der Erfolg war so groß wie an den übrigen Abenden. * Die Freitag-Premiere. Ab Freitag, den 7. Februar geht Schalom Alejchems Tragikomödie „Tewje der Milchiger" mit Adam Domb, der auch die Regie führt, in der Hauptrolle in Szene. Samstag, den 8. „Tewje der Milchiger", Sonntag, den 9. vier Vorstellungen: vormittags halb 11 Uhr „Tag und.Nacht", nachmittags halb 4 Uhr „Tewje der Milchiger", abends 7 Uhr „Tewje d e r M i \ c h i g e r", abends 10 Uhr „TagundNach t". Montag, den 10. „Schwer zu sein ein jud" (ermäßigte Preise), Dienstag,*den 11. „Tag und Nacht", Mittwoch, den 12. „T e w j e d e r M i 1 c h i g e r", Donnerstag, den 13. „Schwer zu sein ein Jud'\ Für Freitag, den 14, d, s^ety die .Tragödie „K i ddusch Haschern" von Schalom Asch in Vorbereitung. ■ < ■ * Alex Stein als Rezitator. Mittwoch, den 12. Februar wird Alex Stein am Schluß der Abendvorstellung von „Tewje der Milchiger" in den „Jüdischen Künstlerspielen" das dramatische Poem „Vor dem Tor" von B. Stein'mann rezitieren. Diese Vorstellung findet als Ehrenabend *füf das Schauspielerpaar S. und B. Liebgold statt. * " Matinee bei den „Wiluaern". Sonntag, den 9. Februar, halb tl Uhr, gelangt die Tragödie „Tag und Nacht" von Än-ski als Festmatinee in den „Jüdischen Ktinstlerspielen" zur Aufführung. Wilnaer Truppe. Sonder Vorstellung, veranstaltet von der Zionistischen Bezirkssektion Wieden-Margareten in den Jüdischen Künstlerspielen, IL, Praterstraße 34, Sonntag» 9 Februar, halb 11 Uhr vormittags: „Tag und Na c h t", Legende von Anski. Vorverkaufsstellen: Zionistisches Büro, I., Kärntnerstraße 28; Teehandlung Müller, IV., Argentinierstraße 62; Juwelier Heinrich Mayer. V., Margaretenstraße 61; Schneiderzugehör Feldschuh, V., Wiedner Hauptstraße 90. — Das gesamte Reinerträgnis fließt dem Keren Kajemeth zu. Pod^amcze — 55 Jahre Schauspieler. Vergangene Woche wurde in der Jüdischen Bühne, II., Taborstraße 12, die von Herrn Siegler neuinszenierte Komödie „Dus Pin tele Jüd" mit großem Erfolg aufgeführt. In diesem Stück wirkte auch Podzamcze, der Donnerstag sein 55jähfiges Künstlerjubiläum und seinen 70. Geburtstag feiert, mit; er spielte wie in seiner Glanzzeit. In der Fest« Vorstellung, die ihm zu Ehren am Donnerstag statt« findet, wird die Komödie „Der Rebbe heißt froh* lieh sein" mit Podzamcze in der Hauptrolle aufgc» führt. Freitag gelangt das Stück „Darf ein Mädel darzeilen" mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle zur Aufführung. Das Stück wird Samstag und Sonntag wie» derholt. Sonntag 3 Uhr Nachmittagsvorstellung bei er» mäßigten Preisen: „Die jüdische Kroin". Neues Jüdisches Theater, II., Praterstraße 60. Samstag den 8. und Sonntag den 9. Februar zwei Gastspiele des Schauspielers und Sängers Jakob Lohrmann. Zur Aufführung gelangt: „Der Berditschewer Cliasen", Gesangskomödie von Baumwoll. Als Gaste wirken mit B. Liebgold und M. Dawe. Beginn halb "9 Uhr. Organisation zion. Frauen Oesterreichs. Sonntag, den 16. d. M. unter Führung der Vizepräsidentin Frau Blanka Federn*Lipschütz Besuch des Ateliers des Malers Lazar Krestin. Anmeldungen beim Präsidium der Organisation zion. Frauen schriftlich oder telepho» nisch (A*16*0*44). Treffpunkt Sonntag, den 16. d., punkt 11 Uhr vormittags, beim Haustor, I., Concordiaplatz 5. Neues Wiener Schauspielhaus. „L]uba macht den Haupttreffer". AlexeJ Tolstoi, der Autor dieser Komödie, entlehnte der Weltliteratur nicht die Charaktere, sondern „Eigenschaften". Attribute. Was herauskam, war ein banal servierter Ausschnitt aus dem russischen Leben der — heißt es ^- Gegenwart. Der Jagd nach dem Los. um das sich alles im technischen Sinne des Wortes dreht, verlieh der Regisseur M a r ii o I m. der eine gediegene russische Schule hinter sich hat. Tempo, Schwung,* Farbe, Ja sogar einen Schimmer innerer Echtheit. Im lyrisch beschwingten Naturalismus lebten sich die Damen Ziegler. Rambousek. Horeschowsky und die «Herren' Lieck. Lipschlitz, Hofstadt, Kalwoda, Zechell und Grassow ans. In der Episode des Davidsohn fiel Simon Fostel angenehm auf. Das Pnblikiim ließ sich von Marholms blendenden Einfüllen fesseln und bereitete ihm, als dem Retter aus der Not der Seichtheit, stiirmisohe Ovationen. or. „Die Wirtschaft.'4 Das Jännerheft der vom Verbände der jüdischen Kaufleute und Gewer betreibenden, Wien, herausgegebenen Zeitschrift „Die Wirtschaft", die sich auch im Auslande bereits viele Freunde erworben hat, bringt u. a. folgende Beiträge: „Die wirtschaftliche Zukunft und der jüdische Kaufmann" von Dr. Ernst Feldsberg, „Arbeitslosigkeit und Steuersystem" von Benno Deutsch, „Die Juden im Handwerk" von Dr. Nahum Blauen, „Der branchenmäfiige Bruttogewinn" von Oberfinanzrat i. P. Dr. Hugo Benedikt. Neben wichtigen Verbandsnachrichten, wirtschaftlichen Notizen usw. ist auch die weite Kreise interessierende Rubrik „Angebot und Nachfrage" enthalten. Der Bezugspreis dieser Zeitschrift, die den Verbandsmitgliedern kostenlos zugeschickt wird, beträgt im Inland S 6 jährlich. Redaktion und Administration: VI., Mariahilferstraße 115. Erstaufführung des Films „Makkabäer". Vorige Woche fanden in Berlin die ersten Auf« führungen des seit langem mit Spannung erwarteten Fil* mes■ „MakVabäer", ein Film jüdischer- Sport« j u g e n d, statt. Die vielen Zuschauer, unter denen sich auch hervorragende Führer der deutschen Judenheit, des deutschen Zionismus und des jüdischen Sportes befan* den, ließen zwei Stunden lang die prachtvollen Bilder vom Leben ui d Treiben der jüdischen Sportjugend an sich vorüberziehen. Der von Felix Simmenauer ge« drehte Film, ein Werk von Laien, überraschte durch die glänzenden Natur« und Sportaufnahmen und versetzte die Zuschauer in Begeisterung. Der jugendliche Filmkünstler Mara Spiegel schuf einen lieblichen Rahmen für die Vorstellung, die von großer Werbekraft für die Makkabi*Bewegung ist. Richtigstellung: In der Notiz „Eine deutsche Wochenausgabe von Dawar" (j. T. A.sDienst Nr. 21 vom 25. Jänner, Seite 6) soll es in der ersten Zeile des Textes statt „die hebräische Wocherizeitung" richtig heißen: „Die hebräische Tageszeitung ..." „Der weiße Teufel"- — ein neuer Ufaton*Groß» film. Alexander Wölk off, der bekannte Regisseur, schuf den Film ,,Der weiße Teufel" nach der Novelle „Hadschi. Murat" von Leo Tolstoi. Alexander Wol* koff, der unter anderen auch die großen Filme „Casas nova" und „Geheimnisse des Orients" inszeniert hat, hat mit diesem monumentalen Tonfilm nicht nur ein Werk von ungeheurer Dramatik, und Spannungskraft geschaffen, sondern auch ein grandioses Tonfilmgemälde, in dessen Rahmen wir den wilden Kaukasus in all seiner romanti» sehen Schönheit erleben^ Tausende von echten Kaukasiern wirken in diesem Tonfilm mit, und wir lernen ihr Leben in dem 2000 Meter hoch an den Bergabhängen klebenden Aul kennen^ wir bewundern ihre Spiele und Reiterkunst* stücke, verfolgen sie auf ihren abenteuerlichen Kriegs» zügen. Ivan'M os j u k in spielt den weißen Teufel, einen kaukasischen Freiheitshelden, der an den kaiserlichen Hof nach St. Petersburg gebracht wird. Lil Dagover und Betty Ama'nn sind die weiblichen Hauptdarstel« lerinnen. Jüdische Spori~ und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii^ Hakoah im Cup erfolgreich. Gegen Ottakringer S. C. 4:3 (3:1). Hakoah trat zum Cupspiel gegen den erstklas* sigen Amateurverein Ottakririg, verstärkt durch die zwei neuen Budapester Spieler Nadler und Haar, an. Der Bezwinger Herthas leistete auch dem jüdischen Verein hartnäckigen Widerstand. Von den beiden neuen Spielern konnte Haar besser gefallen. Er lieferte ein glän* zendes Spiel und war die-treibende Kraft des Hakoah» Sturmes. Es muß aber erst abgewartet werden, wie er sich in der Meisterschaft durchsetzen wird. Nadler hingegen konnte sich in der Deckung nicht zurechtfin* den. Er wartete zwar mit ein paar technischen Feinheiten auf, ohne aber den Durchschnitt zu überragen. Oppen» heim hielt einige scharfe Bälle in sicherer Manier, Feld* mann, der nach einer längeren Pause wieder antrat, hat von seiner Form nichts eingebüßt In der Deckung wäre Stroß hervorzuheben und im Angriff nebst Haar der Flügelstürmer Fischer. Stern war gestern auffallend schwach. Hakoah eröffnet das Spiel mit heftigen Angrif».

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