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Die neue Welt · 1930-01-24 · Heft 123 (24.1.1930) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
4 (1930)
Issue
Heft 123 (24.1.1930)
Date
1930-01-24
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 DIE NEUE WELt Nr. 12$ Die Chalnzeinwanderttng in der zweiten Hälfte 1929. Jerusalem, 16. Jänner. Nach den soeben vcröffentföchten statistischen Daten kamen in der Zeit vom 1. Juli bis 15. Dezember 1929 nach Palästina 164 0 Chaluzim. 1310 von Minen (über 80 Prozent) wurden in der Landwirtschaft untergebracht. Die Hälfte dieser landwirtschaftlichen Chahizim erhielten Beschäftigung in den Kolonien J ud äas, die andere Hälfte in den Bezirken Samaria, Emek Jezreel und Galiläa. Ein zweites Memorandum der Hebron-Juden an den High Commissioner. Jerusalem, 16. Jänner. Die naoh den Massakers in Hebtom nach Jerusalem geflüchteten Hebron- Juden sandten dem High Commissioner Sir John Chancellor wiederum ein Memorandum, in welchem sie sich über das Aufhören der Regierungshirfe an die Flüchtlinge beschweren und -die Not schildern, der zahlreiche Waisen, Witwen, Verwundete und Greise ausgesetzt sind. Es wird dagegen protestiert, daß die Mörder, Aufwiegler und Plünderer straffrei sind. Von der Regierung wird der Aufbau der zerstörten Stadt gefordert. Zum ersten Maie in der Geschichte, heißt es zürn Schluß, ist die Stadt der Patriarchen ohne Juden. Das Memorandum ist von den Rabbinern Frankel, Slonim, Dworitz und anderen mehr unterzeichnet. , . . Arabische Arbeiter leiden unter dem antijüdischen Boykott. ' Jerusalem, 16. JänneT. (J. T. A.) Das Organ der Arabischen Exekutive „Felestin" veröffentlicht eine Zusohrift der in der Zündholzfabrik „Nur" zu A'toko beschäftigten arabischen Arbeiter, in der sich diese gegen den arabischen Boykott der in dieser Fabrik hergestellten Zündhölzer wenden, der nicht nur den jüdischen Besitzern, sondern auch den arabischen Arbeiterin Schaden bringt. „Feiestin" fügt der Zuschrift einen Kommentar bei, in dem versucht wird, die. Arbeiter damit zu beruhigen, daß bald eine arabische Zündholz.faibrik eröffnet werden wird, in denen die Arbeiter von-„Nur" Beschäftigung findenwürden.- Können Frauen in Palästina als Rechtsanwälte fungieren? Jerusalem, 14. Jänner. (J. T. A.) In dem Falle der Sohwiiegertoohter A'c h' a d H a ' a m s, Rosa G i n s b e r g, hat, der High Court (Oberstes Gericht) die Urteilsfällung wiederum ausgesetzt. Frau Ginsberg, fein weiblicher Rechtsanwalt, führt ihren Prozeß gegen den palästinensischen Ghief Justice wegen dessen Verfügung, sie dürfe vor den palästinensischen G er loh ten n i c h. t - a 1 s Recht sa n w. a 11 erscheinen,, weil der Ausdruck „P e r s o n e n" itn' palästinensischen Anwaltsgesetz'. sich seiner Auslegung nach lediglich auf Männer bezieht. Der Kampf der Frau Ginsberg hat eine längere Vorgeschichte. Im Jahre 1922 hat -der Legal B o a r d (Rechtsaussohuß) es abgelehnt, sie/zur- Anwaltsprüfung zuzulassen. Dies war aber vor der Einrichtung des palästinensischen Obersten Gerichtes. Das jetzige Beschwerdeverfahren läuft seit Jänner 1929. Im April entschied der High Court, er sei unzuständig, weil die-Nichtzulassung zu einer Zeit verfügt worden sei, als die jetzt verantwortlichen Instanzen noch nicht eingesetzt waren. Der High Court würde in eine sächliche Behandlung der Beschwerde erst dann eingehen, wenn durch die seither eingesetzten zuständigen Stellen ein neues Gesuch wieder abgelehnt werden sollte. Im Jahre 1926 interpellierte Colonel Wedgwood den damaligen Koloniensekretär Amery in dieser Angelegenheit und fragte ihn,';ph er unter den obwaltenden Umständen nichts dazu tun!wolle, daß die in "Palästina noch immer beobachtete o r i en talische Einstellung zu den Frauen aufgegeben werde. Amery antwortete damals mit einem Hinweis auf das Beispiel Afghanistans und anderer Länder, daß ein zu schnelles Vorgehen in diesen Dingen nicht erwünscht sei. Wenn Frau Ginsberg diesmal vor dem High Court Erfolg haben wird, wird sie der erste weibliche Anwalt im gesamten Vorderen Orient sein. Der Lohn für jüdische Hilfe. Unter den Führern der arabischen Delegation, welche nach London fährt, um die an den Juden begangenen Morde zu beschönigen und gegen das jüdische Aufbauwerk zu intrigieren, befindet sich der B ü rge rmeister von Jerusalem, Ragheb Bey N a s h a s h i b i. Nashashibi wurde mit Hilfe der Juden gegen seinen arabischen Gegenkandidaten gewählt. Die Stimmen der Juden brachten" die Entscheidung. Er hatte vor seiner Wahl den Juden Freundschaft versprochen. Die jüdische Arbeiterzeitung „Dawar" schreibt: Daü Ragheb Bey die Mitgliedschaft in der Delegation angenommen hat, ist eine Tatsache, die wir uns merken müssen. Ragheb* Bey Nashashibi macht es sich nicht klar, wie sehr er dadurch seinem Ehrentitel und seinem guten Namen in Jerusalem schadet Daß der Delegation Persoiienangehören, die in die Augustereignisse verwickelt sind, wird das Ansehen und das Gewicht der Delegation in London nicht gerade erhöhen. Wir Juden müssen Klarheit darüber schaffen, daß er nicht wieder den Bürgermeistersitzin Jerusalem erhalten darf. Die Juden von Jerusalem haben großmütig darauf verzichtet, ihre I numerische Stärke bei den Wahlen auszunützen; sie I haben nicht einen Juden zum Bürgermeister gewählt, j obgleich sie ein Recht auf diese Würde haben. Das VerhaHca Nashashibia ist nun der Lohn für diese Großmut Buch- und Verlagswesen in Palästina. Palästina ist nach dem Kriege zu einem Zentrum des hebräischen Verlagswesens und der hebräischen Büdierprodüktion geworden. Die englische Ausgabe des „Dawar" vom 7. Jänner enthält über diese Entwicklung einen interessanten Artikel, dem wir folgendes entnehmen: Das hebräische Verlagswesen hat sich bemerkenswerterweise mehr in T e 1 - Ä w i w als in Jerusalem konzentriert, obwohl Jerusalem schon vor dem Kriege eine Reihe leistungsfähiger hebräischer Druckereien aufzuweisen hatte. Aber die jungen Kräfte und die neuen Strömungen in der hebräischen Literatur fanden in der neuen Stadt Tel-Awiw einen günstigeren Boden als in Jerusalem. Der erste größere Verlag, der nach dem Kriege nach Palästina ging, war die „D w i r"-Vcrlugsgesellsdiaft, die 1922 ihren Sitz von Berlin nach Tel- Awiw verlegte und als Pionier des neuen hebräischen Verlagswesens in Palästina, unter großen Sdiwierigkeiten ihren Betrieb aufbaute. Die widitigsten Verlage, die 1922 bis 1927 nach Tel-Awiw verlegt wurden, waren „Omanuth", „Mizpah" und eine Niederlassung des „Stiebe 1"-Verlagskonzerns. Die hebräischen Verlage hatten in Palästina eine besondere Aufgabe. Sie mußten der heranwachsenden Generation, die nur der hebräischen Sprache mächtig war, einen Ersatz für die Literatur der Diaspora bieten. Die hebräische Literatur des Galuth kam für die Jugend Palästinas nur wenig in Frage, da sie keine Beziehung zu den modernen Problemen Palästinas, hatte. Das Sch wer gewicht der Verlagstätigkeit in Palästina lag daher in der Herausgabe von J u gen d s c h r if t en und Textbüdiern, die im Jahre 1929 zum Beispiel 35 Prozent der gesamten hebräischen Publikationen ausmachten. Die Aufnahmsfähigkeit des palästinensischen Marktes für hebräische Büdier hat sich überraschenderweise als überaus groß erwiesen. Judaica,. wissenschaftliche Werke, schöne Literatur, gleichviel ob Original oder Uebersetzung — für alles bestellt stärkste Nachfrage. Infolge dieser großen Entwicklung des hebräischen Buchwesens haben sich die Verlage bereits spezialisiert. So gibt der Verlag „D w i r" besonders J u d a ic a und 1 e x i k o g>r a p h i. s che Werke, der Verlag „Omanuth" Büdier für die Jugend, der „Stiebe 1"-Verlag Uebersetzungen von Romanen der Weltliteratur heraus. Von der gesamten Produktion, werden 20 Prozent nach Polen, Amerika; and anderen Ländern exportiert. Auch n i c h t j ü d i sie h e Käufer aus Universitäts- und theologischen Kreisen beziehen neuerdings in steigender Zahl hebräische Büdier aus Palästina, insbesondere Judaica und Lexika. Die vier widitigsten Verlage in Tel-Awiw setzen ihre Produktion auf/dem Wege der Subskription ab. Der Verlag.„Omanuth" bringt jährlich 12, die mderen drei Verlage je 24 Bücher heraus. Außer diesen Publikationen werden eine Reihe anderer iBücher und Broschüren gedruckt. Die durchschnittliche Zahl der Subskribenten beträgt per 'Band 15 0 0, wobei sich die Abnehmer auf alle Teile Palästinas, Stadt und Land, verteilen. Die Zahl der regelmäßigen Buchkäufer im Lande wird auf nicht weniger als 5000 geschätzt. Folgende Ziffern über den Absatz einiger bekannter Bücher geben einen Einblick in das intensive geistige Leben der jüdischen Bevölkerung Palästinas. Von der h e b t ä i s c h e n Uebersetzung der Einsteinschen Allgemeinen Relativitätstheorie wurden innerhalb weniger Monate 635 Exemplare verkauft, von dem neuen englisch-hebräischen Lexikon wurden in drei Monaten 2 00 0 Exemplare verkauft, die palästinensische Geograph i e von Dr. Braver wurde während eines Jahres in 3000 Exemplaren abgesetzt ui>d die erste Ausgabe des Kriegsromans von A v i g d o r Hameiri war sofort nach dem Ersdieinen fast vollständig ausverkauft. Für d!ie kostspielige fünfzehnbändige „E n c y k 1 o pa e d i a Hebraica", die der Verlag „Eschko 1" herausgibt, fanden sich nicht weniger als 400 Subskribenten im Lande. Unter den ausländisdieu Autoren, die im Jahre 1929 ins Hebräische übersetzt und publiziert wurden, sind: Tolstoi, Conrad, G a 1 s w o r t h y, W e 11 s, A n a t o 1 e France, Flaubert, D* A n nunzio und Mereschkowski zu erwähnen. Während des- Jahres 1929 ist durchschnittlich jeden Tag ein neues Büch in Tel-Awiw publiziert worden! , Ein Ausdrude des starken' Interesses und der Verbundenheit mit der Welt des Büches sind auch die häufigen Buchausstellungeu und Buchtage, die in Tel-Awiw stattfinden und an denen alle Altersklassen und sozialen Sdiichtea der Bevölkerung regsten Anteil nehmen. Theater, Kunst und iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Literatur Gastspiel der „Wilnaer Truppe", Jüdische KünstUrsplele, Die Schauspieler der „Wilnaer Truppe" unter Leitung von Alex. Stein setzten ihr Gastspiel Freitag, den 24. in Schalom Alejchems Tragikomödie „Schwer zu sein ein Jud" fort Samstag, den 25. abends und Sonntag, den 26. (Nachmittagsvorstellung) „Schwer zu sein ein .1 u d", Sonntag, den 26, JS9 Uhr abends „D e r G e d a n k e". Schulgemeinde des Chajes-Realgymnasiums. Die achte Klasse lädt alle zu dem am 5. Februar, punkt 7 Uhr im Festsaal des Hotel Post stattfindenden Theaterabend höflich ein und bittet alle zionisti« sehen Vereine, an diesem Abend keine Veranstaltung zu machen. Karten sind bei den Schülern der 8. Klasse und bei M. Rath, IL, Taborstraße, erhältlich. Neues Jüdisches Theater, II.. Praterstraße 60. Sonntag dfcfr 26. Jänner, Ehrenabend der bekannten Künstlerin Berta R o s e n b e r% Zur Aufführung gelangt zum erstenmal das Sittenbild „Die Gassenfrau", Lebensbild in drei Akten von Libin, Musik von Sekunde, unter Mitwirkung des Komikers Simon Hostel. Beginn 8,30. Ehrenabend Sevilla Pastors. "Vergangenen Dienstag feierte die beliebte jüdische Künstlerin Sevilla Pastor, die in der Jüdischen Bühne, II., Taborstr. 12, gastiert, ihren Ehrenabend. Zur Aufführung gelangte das bekannte Lebensbild „Das Kind von der Gass e". Sevilla Pastor war Gegenstand zahlreicher Ovationen, aber auch die übrigen Darsteller, und zwar die Damen E. Siegler, R. Siegler, Cossowski und die Herren Pastor, Siegler, Waldberg, Reißmann, Cossowski trugen viel zum Gelingen des Abends bei. Freitag gelangt das jüdisch-amerikanische Lebensbild „Kinder vergessen" zur Erstaufführung. Das Stück wird Samstag und Sonntag wiederholt. Sonntag, 3 Uhr: Nachmittagsvorstellung bei ermäßigten Preisen. Gespielt wird die Komödie „X Mix-Drix". Die hebräische Nationalbibliothek besitzt die größte deutsche Büchersammlung in Asien. Die „Literarische Welt" weist darauf hin, daß die hebräische National» bibliothek in Jerusalem, deren neues prächtiges Gebäude auf dem Scopus*Berge über Jerusalem errichtet worden ist, die größte deutsche Büchersammlung in Asien ent« hält. Infolge großer Ankäufe und reicher Schenkungen, u. a. von der preußischen Regierung und deutschen Ver* legem, übertrifft hier das deutsche Buch alle andersspra» chigen, und so dürfte nach der hebräischen Literatur die deutsche am meisten gelesen werden. Die Zeitschrift hebt hervor, daß der jährliche Bücherzuwachs der Bibliothek 20.000 Bände beträgt. Zur Geschichte der Jüdischen National- und Uni- >ersitats-Bibliothek Jerusalem. — Eine Sammlung von Bannflüchen. Am 29. Kislew dieses Jahres sind zehn Jahre verflossen, seit Dr.« Josef Oh as a n o wi t z, der Gründer der Jüdischen Nationalbibliotihek, gestorben ist. Zur Erinnerung an diesen.Tag. veröffentlichte die Leitung der Bi'bliothek eine Broschüre, betitelt „Geschichte der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek bis zum Jahre 1920" in hebräischer Sprache. Das" Büchlein schildert die ersten Versuche zur Gründung einer Bibliothek in Jerusalem und die großen Schwierigkeiten, denen dieses Unternehmen In derdamaligen Atmosphäre von Jerusalem begegnete. Die weiteren Kapitel stellen die unermüdlich^ Wirksamkeit von Dr. Chasanowitz für den Gedaijk^n der Errichtung einer Pibliothek dan In dieser Publikaflftft werden zum ersten Male verschiedene Dokumente .zttr Geschichte derBibliothek veröffentlicht, die auch für die Geschichte des Jischuw in den letzten fünfzig Jahren von kulturihistorischem Interesse sind. Unter anderem enthält das Hefi auch den Wortlaut der verschiedenen -Bannflüche, welche zur Z e i;t der Gründung-der Bibliothek gegen dies;e erlassen worden sind. Ein bisher noch nicht veröffentliches Bild von Dr. Chasanowitz ist dem schön ausgestatteten Hefte beigegeben. Das Grammophon ist kein Modeinstrument, sondern das Resultat vieljähriger Forschung und eine Errungenschaft der Technik, eine Spitzenleistung, d,ie kaum mehr zu überbieten ist. Mit Hilfe einer gutqn, modernen Sprechmaschine ist es ermöglicht, die besten Musiker, Kapellen und alle Sänger zu jeder gewünschten Zeit vorzuführen. Es ist deshalb jedermann die Möglichkeit gegeben, sich selbst ein erlesenes Programm zusammenzustellen und sich, seiner Familie und seinen Gästen manch schönen Abend zu verschaffen. Beim Ankauf einer Sprechmaschine sowie von Schallplatte» wende man sich natürlich nur an ein wirklich leistungsfähiges Spezialgeschäft, da nur in einem solchen die Ger währ eines dauernd zufriedenstellenden Einkaufes?u finden ist. — Das Musikhaus Excelsior, Wien, I., Adlergasse 5, welches auf diesem Gebiete bahnbrechend i$.t, ist stets gerne bereit, Auskünfte an jedermann unverbindlich zu erteilen. Auch alle modernen Radionet?- anschluflgeräte. sind, immer lagernd. Büchcrvcrmfichtnis an die Jüdische National- und Universitäts-Bibliothek. Die Bibliothek erhielt aus dem Nachlaß des im Juni 1929 verstorbenen Dr. Louis A. Mischki'nd, Rabbiner des Tempels „Peth Emeth" (Wilmington), dessen Bibliothek. Sie umfaßt annähernd 3000'Bände und Broschüren. Ungefähr die Hälfte der Werke ist aus dem Gebiete der jüdischen Geschichte und Religionswissenschaft, darunter auch viele Palästinica, ferner enthält die Sammlung allgemeine Werke über Religionswissenschaft, Philosophie, Geschichte und Soziologie so? wie eine Anzahl von wichtigen Nachschlagewerken und Enzyklopädien, Serien gebundener Zeitschriftenbände literarischen und jüdischen Inhalts. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die Fleischbank des Herrn Süssie Hasten, II,, Obermüllner* straße 5, ab 15. Jänner 1930 unter Aufsicht des ehr» würdigen Rabbinates der israelitiscnen Kultusgemeinde Wien steht. Der Vorstand der israelitischen Kultusge« meinde. Wien, 20. Jänner 1930.

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