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Die neue Welt · 1929-11-29 · Heft 115 (29.11.1929) · page 10

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Journal
Die neue Welt
Volume
3 (1929)
Issue
Heft 115 (29.11.1929)
Date
1929-11-29
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seife 1(1 DIE NEUE WELt Nr. 115 »He meine großen Geschäfte und Unternehmungen in Amerika zu liquidieren und nach Palästina auszuwandern, um dort nach besten Kräften den Aufbau zu fördern. Da mir vom Palästina aus nahegelegt wurde, vor allem an der Behebung der Kreditschwierigkeiten, denen unsere jüdischen Kolonisten, Gewerbetreibenden und Kleinindusriellen begegnen, mitzuwirken, habe ich miohi entschlossen, mit meinem ganzen Vermögen mich in den Dienst dieses offenbar wichtigsten Zweiges der Aufbauarbeit zu stellen . . Juden nach Chile. Paris, 24. November. (J. T. A.) Wie dem Hauptbüro« von Hias-Ica-Emlgdirect au« Valparaiso mitgeteilt wird, wird das Parlament von Chile demnächst über ein neues Einwanderungsgesebz beraten, das die Einwanderung produktiver Eäemente begünstigen soll. In Chile existiert bereits eine kleine Jüdische Gemeinde. Dieses Land lenkt immer mehr die Auümerksamkeit jüdischer Auswanderer auf sich. Die Direktion von Hiäs- Ica-Bmigddrect hat den Einwajidererschutzverein in Buenos Aires beauftragt, einen speziellen Delegierten nach Chile zu entsenden, der dortselbst die Einwanderung«- und Erwerbsverhältniisse für jüdische Einwanderer eingehend studieren soll. Wie aus Buenos Aires telegraphiert wird, wurde das Mitglied des Einwandererschutzvereines Joseph Ut'tokyj mit dieser Mission betraut. Rund um die Erde! Das Quotengesetz gilt auch für die philippinischen Inseln. Vor längerer Zeit schrieb' eine in Charbin (China) erscheinende Zeitung, daß es genüge, ein Jahr lang auf den philippinischen Inseln ansässig zu sein, um dann ohne Rücksicht auf die ursprüngliche Staatszugehörigkeit des Einwanderers auch außerhalb der Einwanderungsquote in die Vereinigten Staaten von Nordamerika hineingelassen zu werden. Bezeichnend für die furchtbaren Verhältnisse, unter denen die Juden in.manchen europäischen Ländern leben, ist die Tatsache, daß eine große Zahl der im fernen Osten bereits unter den unsichersten Verhältnissen befindlichen jüdischen Wanderer, aber auch viele noch immer in Europa wartende gestrandete Auswanderer in der Hoffnung, über die philippinischen Inseln nach Amerika, zu gelangen, versuchten, diesen sicherlich nicht kürzesten Umweg zu machen. Es droht auf diese Weise vielen jüdischen Auswanderern eine neue herbe Enttäuschung, weshalb das von der New Yorker jüdischen Einwanderer.- hilfsorganisation „H i a s" gegründete Informationsbureau in Charbin, eine Erklärung erlassen hat,-durch welche diese-Sache in einem wesentlich anderen Licht erscheint. Demnach"kann man von den Philippinen nur dann außerhalb der Quote-nach Amerika; einwandern, wenn man "vorher das p h i 1 i p p i n i s che Staatsbürger recht erworben hat. Dieses kann jedoch erst nach einer fünfjährigen Seßhaftigkeit auf den philippinischen Inseln erreicht werden. Um aber überhaupt aus China oder auch aus. Europa nach Manila, der Hauptstadt der philippinischen Inseln, hineingelassen zu werden, muß der Betreffende• die B"ürgschaft eines philippinischen Bürgers besitzen und in vielen Fullen verlangen1 die amerikanischen Konsulate noch, überdies eine;Bü rgschaft eines amerikanisehen Bürgers. In ManVIa leben gegenwärtig 80/ jüdische Familien und etwa 50 einzelne Juden. Den meisten von ihnen geht es gut, es gibt unter ihnjen auch einige sehr reiche Judem Das jüdische kulturelle und gesellschaftliche Leben in M a_n i 1 a steht aber^ auf sehr schwachen Füßen. Die prachtvolle Synagoge ist nui Ausnahme der drei Hauptfeiertage Roschhaschanah und Jom Kippur fast das ganze Jahr hindurch geschlossen. Die jüdischen Schulkinder besuchen die allgemeinen, Schulen, wo der Volksunterricht frei ist, während die reichen Juden ihre Kinder in die von den J e s u i t e n erhaltenen und geleiteten Volks- und Mittelschulen schicken. Eine vor mehreren Monaten versuchsweise gegründete jüdische Sonntagsschule, mußte wegen Mangel an Beteiligung bald geschlossen werden. — Die ganze Erde umkreisen, der vagen Hoffnung zuliebe, sich nach -Amerika einschmuggeln zu können, das ist jüdisches Schicksal! Palästina-Zertifikate für Wien. Die Einwanderungsabteilung der ■ Zionistischen P a 1 ä s t i n a-E xekutive hat dem Palästinaamte Wien für das Halbjahr Oktober-März 1930 vorläufig 20 Einreisezertifikate für Landarbeiter und Handwerker im Alter .von 18 bis 35 Jahren zur Verfügung gestellt. Eiii trauriges Jubiläum» „Vor zehn Jahren wurde mein Vater ermordet." In einem ungarischen Blatt schreibt Beia Beck folgende erschütternde Reminiszenz: . ^Bitteres Gedenken . . . Aber anläßlich der zehnjährigen Wiederkehr wollen wir Jener Nacht vom 17. auf den'48. ^isyember 1919 gedenken, durch welche die Namen der bis dahin völlig unbekannt gewesenen Gemeinden Izsak und Orgovany mit einem Male berühmt und berüchtigt gemacht wurden. Ich war damals Student Die nach dem verlorenen Krieg eingetretene Krise hatte sich auch in den Schulen fOWbar KtoMebt, sie wurden wegen 4«s yoraeitte«rjt JCAftti• SHtebctfet weift es beffer! «•««« tttuf fyat *«« tll« ätttcfc, tttifft bcrjufdjteu* »cn? 34 fiitV Mt üiä&tls fei)« Kfd), tttcftt aote die ÄleiOcr $tt . ♦ . . $u baufft ia doeft tud)t tjiet. $4 weift, $n fchmörft auf „edjlffmann" nn* betoroft ffltine £l!«l*e«, _ . bie iDöfd)' unb alles anotvt immer nur WäBdrtnQau» edjilfmann, II,, Safctrft*. 48. ttnft mit iftf* te*t fo, tocil ®a öott btntg uttb gut hautft unb nic^i mein ©clö 311m ßenftec hittnuswirlft! WOCHENSCHLAGER: Eojl. Yelsurflaaell-Stblafrotlc oder Baaskleid S 4.50 embruchs und Kohlenmangels bereits anfangs November geschlossen/Diese Ferien habe ich mit meinen übrigen Geschwistern, die gleichfalls die Schule besuchten, zu Hause in I z s a k, dem für uns teuersten Fleckchen Erde, im Elternhaus verbracht. Aber die Tage unserer Freude waren gezählt und unsere kindliche Glückseligkeit nahm rasch ein jähes furchtbares Ende. 17. November 1919 ... Ein unbarmherzig kalter Wintertag. Ein Wind pfiff durch die Lüfte oind trieb den in großen Flocken herabfallenden Schnee wieder in die Höhe. Das war — vor genau zehn Jahren — unser letzter friedlich ruhiger glückseliger Abend.' Um Mitternacht wurden wir durch mächtiges Poltern aus unserem ersten Schlaf geweckt. Auf unsere Frage, wer draußen sei, brüllte es uns'zurück: „Die weiße Gendarmerie!" Als mein Vater ahnungslos die Tür öffnete, stand er zwei Mördern gegenüber, die ihre, Gewehre gegen seinen Kopf angelegt hatten. Mein Vater versuchte durch die inneren Zimmer unseres. Hauses vor den Mördern zu flüchten und es gelang ihm auch, im dritten Zimmer ein Fenster aufzureißen und auf die Gasse zu springen. In diesem Augenblick knallte der erste Schuß, des einen Mörders, mein Vater sank lautlos zu Boden. Dieser Schuß war aber noch immer nicht tödlich, denn nach wenigen Minuten kehrten die Raubmörder mit meinem..Vater ins Haus zurück, öffneten die Wertheinnkassa, .gilbten das gesamte Bargeld, die goldene Uhr. und sonstige Effekten, plünderten die Kästen, nahmen Kleider und Schuhe und luden alles auf den Wagen, der vor dem Hause stand. Wir hatten uns schon gefreut, daß es sich den Mördern nur um die Wertsachen gehandelt habe, und flehten sie an, unserem teuren Vater nunmehr kein weiteres Leid zuzufügen. Aber säe packten ihn, befahlen ihm, seinen Pelzrock anzuziehen, luden unseren teuersten Schatz, unseren lieben Vater auf ihren Wagen und fuhren mit ihm in-den Orgovanyer Wald, der in.uns so bittertraiirige Erinnerungen weckt. Wir waren . kaum wieder .zu uns gekommen, als meine Schwester Ikmka und ich, mit Verbandzeug' ausgerüstet, mitten in der grimmig kalten Nacht den Spuren des Totenwagens folgend, nach Orgovany gingen in der Hoffnung, daß wir doch irgendwie unseren teuren .Vater Hilfe bringen könnten. Wir kehrten erst am anderen Tag wieder heim, aber zu unserem großen Kummer ohne jeden Erfolg. Einige Tage später fuhren wir, da auch wir uns in Izsak nicht mehr sicher fühlten, nach Budapest. " Zwei Wochen später gelang es meinem Onkel, unter Aufwendung großer Geldmittel und einer nur durch die Bruderliebe zu erklärenden Zähigkeit, die Stelle ausfindig zu machen, an welcher die Leiche meines Vaters im Orgovanyer Walde vergraben worden war. Zehn lange Jahre sind vergangen. Aber wir, mit unserer nicht vernarbten Herzenswunde, fragen täglich: „Warum dies alles? Wie konnte das geschehen? Warum wurde gerade der Mann ermordet, der am meisten zur Hebung der Gemeinden Izsak und Orgovany beigetragen und ihren Bewohnern nur Gutes getan hat?" Die Antwort ist einfach: Erstens weil er Jude war und zweitens, weil damals Ivan Hellas der Befehlshaber war. Damals ist meine Mutter weiß geworden. Wir vertrauen auf die göttliche Gerechtigkeit, solch grausames Verbrechen kann nicht ohne Sühne bleiben ... * Das traurige zehnjährige Jubiläum des Terrors der Weißgardisten in Ungarn erweckt die Erinnerung an die vielen Hunderte von Juden, die nicht nur im Orgovanyer Wald, sondern auch an anderen Stellen der ungarischen Brüder Fratellini iii Wien. Die weltberühmten Clowns, die geistreichen Spaßmacher, die großen Nachkommen der ehemals so beliebten Auguste, die Brüder Fratellini, kommen zum erstenmal nach Wien und werden ab 1. Dezember im Renz-Variete auftreten. Wenn auch.die Fratellini sich noch nicht den Wienern vorgestellt haben, so sind sie in Wien doch nicht unbekannt. Der Ruf ihrer Kunst, die Menschen zum Lachen zu bringen, ist schon lange hieher gedrungen/Nun, die Wiener freuen sich schon, heute einmal herzlich lachen xu kennen, Ebene in tierischer Weise hingesehlaclitet, verstümmelt, geschändet und beraubt wurden. Die Erinnerung wird wach an das viele, viele jüdische Gut, das christlichnationalc Terrorbanden geraubt haben, an die vielen jüdischen Geschäfte, die geplündert wurden, an die Synagogen, die geschändet, und an die zahllosen jüdischen Existenzen, die vernichtet wurden, ohne daß sie sich wieder hätten aufrichten können. Aber es ist auch ein trauriges Gedenken an die vielen jüdischen Familien, die, obgleich sie jahrzehntelang dem ungarischen Staat Gut und Blut geopfert hatten, durch die barbarischen Ausweisungsbefehle entwurzelt und i«s Elend getrieben wurden. AHe diese Verbrechen blieben, wie der Raubmord an dem alten Beck in Izsak, bisher ungesühnt, weil . , . die Opfer Juden waren und der Oberkommandant der Mörder, Ivan Hejjas, und seine Komplicen amnestiert wurden, und er, der Obermörder selbst, heute Im ungarischen Parlamente unter denen sitzt» die im Ungarn Gesetze machen. Austritte aus dem Judentum: Rosenthal Gertrude geb. Bondy, geb. 13. II. 1890 Wien, verh. IX., Universitätsstr. 10. — Sander Alf red,, geb. 14. VI. 1880 Hermannstadt, getr. Kaufmann, III., Rennweg 51. — Frankel Michael, geb. 11. III. 1895 Bergreichenstein, verh., III., Leonhardgasse 3. — Pollak Wilhelm, geb. 24. VII. 1902 Mödling, ledig, III., Kleistgasse 6. — Blatt Bernhard, geb. 7. II. 1907 Wien, ledig, IL, Obere Augarten* straße 70. — Friedmann Rosa, geb. Wilfling, geb. 24. I. 1893 Wien, verw., X., Absbergg. 7. — Bucher Rosa, geb. 1. I. 1902, Wien, ledig, XIV., Felberstr. 14. — Reil Walter, geb. 2. VI. 1903, Mähr.*Ostrau, ledig, IL, Rotel!» sterng. 3. — Dr. Heymann Ernst, geb. 24. VI. 1908, War# bürg, ledig, XIII., Rügelwieseng. 24. — Plautus Stefanie Leopoldine, geb. König, verw. Falkner, geb. 26. XII. 1874, Wien, verh., VIII., Josefsgasse 5. — Reiß Leopold, geb. 5. II. 1895, Wien, ledig, XVIIL, Schulgasse 73. — Tafler Stefan, geb. 30. VIII. 1886 Wien, ledig, VIII., Bennog. 16. — Kohn Siegfried, geb. 25. II. 1903, Wien, ledig, Maschinen« schlosser, Wilhelmsburg. — Mandl Gertrude Josefine, geb. 6. IL 1910 Wien, ledig, VII., Apollogasse 8. —• Feldsberg Gisela, geb. 18. III. 1912, Wien, ledig, XVI., Albrechts» kreithgasse 3. — Endes, auch Hindes David, geb. 14. XL 1885, Wien, ledig, IL, KI. Pfarrgasse 28. — Gröbel Adolf, geb. 31. VII. 1904, München, ledig, XL, Gänsbachergasse 3. — Cheifio Nadja, geb. 16. IX. 1905, Warschau, ledig, X., Schleiergasse 17. — Stern Desider, geb. 26. IX. 1884, Buda« pest, verh., XVIL, Dornbacherstraße 101. — Neustadtl Friedrich, geb. 23. V. 1892, Wien, verh., IL, Am Tabor 22. — Gans Otto, geb. 24. XII. 1903, Wien, ledig, IX., Pflug* gasse 13. — Schüssel Otto, geb. 29. VII. 1903, Wien, ledig, IX., Kinderspitalgasse 7. — Bienenstock Anna, geb. 15. VIII. 1911 Wien, ledig, IL, Obermüllnerstraße 3. — Mai Stefanie, geb. 10. VII. 1911, Wien, ledig, VI., Liniengasse Nr. 15. — Mai Edmund, geb. 4. IL 1883, Wien, verh., VI., Liniengasse 15. —> Schwarzer Moritz,, geb. 25, II. 1883, Wien, verh., IX. Kolingasse 11. — Schenker Hermme, geb. Blunia, geb. 24. XI, 1891 Wien, getr., IX., Mariannengasse Nr. 1. — Heß Gisela, geb. Farabauer, geb. 20. III. 1886 N.*Wal£ersdorf, verw., IX., Söbieskigasse 22. — Dr. Rosen* berg Ignaz Richard, geb. 27.1. 1895, Triest, verh., IX., Spifc» telauerlände 29. — Dr. Körbel Paul, geb. 31. VII. 1899 Wien, ledig, Prag. Oblath Helene, geb. 26. VIII. 1892 Wien, ledig, III., Hauptsraße 34. — Länger Adele, geb. 15. XII. 1904, Pyrawarth, ledig, III., Unt. Viaduktgasse 35. •— Länger Paul, geb. 2. I. 1927, Wien, III., Unt. Viaduktgasse Nr. 35. — Kailay Elisabeth, geb. Patzan, geb. 11. XL 1888 Zabloticc, ger. getr., IV., Floragasse 7. Zweite Palästinareise 5690« 25. Februar bis 25. März 1930. •Veranstalter: Verband demokratischer Zionisten und Pale st ine Tou ring Club Wien, Die ersten Mitteilungen über die im Frühjahre stattfindende zweite Palästinareise haben in breiten Kreisen großes Interesse hervorgerufen. Die Anfragen sowohl aus dem Inlande als auch aus dem benachbarten Auslande sind sehr zahlreich und es ist zu erwarten, daß diese Reise ebenso wie die erste vom Verbände demokratischer Zionisten veranstaltete Palästinareise von vollem Erfolg begleitet sein wird. Das Programm der Reise ist bereits in allen seinen Einzelheiten ausgearbeitet und sieht einen 14tägigen Aufenthalt in Erez Israel vor. Der Pur im wird ebenso wie im Vorlahre in der jüdischen Stadt Tel-Awiw verbracht; als Abschluß der Reise ist ein zweitägiger Aufenthalt in Kairo vorgesehen. Die Seereise wird mit der „A u s onia", dem modernsten Luxusdampfer der „Sitmar-f- Linie zurückgelegt. Ausführliche Prospekte, welche das ganze Reiseprogramm sowie alles Wissenswerte über die Reise enthalten, gelangen demnächst zur Versendung. Auskünfte bei Frau Paula Stricker, Wien, IL, Holland« straße 10. Tel. R*45*6*89 und Frau Berta Taubes, Wien, IL, Böcklinstraße 92, Tel. R-45-905. An die Palästina-Reisenden! Das Zionistische Informationsbureau für Touristen \n Jerusalem teilt uns mit; Nach« dem die normalen Verhältnisse in Palästina wiedergekehrt sind, halten wir es für unsere Pflicht und für eine beson« ders dringliche Angelegenheit, Sie auf die Notwendigkeit hinzuweisen, mit allen Mitteln die Touristik nach Palästina zu verstärken. Es ist vielleicht nicht überflüssig, darauf hinzuweisen, daß selbst während der Unruhen die Verbindung mit dem Auslande niemals auch nur einen Augenblick eingestellt war; Schiffe und Eisenbahnen brachten wie immer Touristen und an» dere Reisende in das Land und die Touristen be« wegten sieh ohne Gefahr von Ort zu Ort. Es ist in diesem Zusammenhange interessant, daß gerade wäh« rend der .Unruhen sich eise große. Gruppe italUnlsehtr

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