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Die neue Welt · 1927-12-30 · Heft 15 (30.12.1927) · page 11

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Journal
Die neue Welt
Volume
1 (1927)
Issue
Heft 15 (30.12.1927)
Date
1927-12-30
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
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Nr. 15 DIE NEUE WELT Seitelf Verband der jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden. Angebote und Nachfragen. Liste XV. Angebote (vakante Vertretungen): t627 Firma in Syra sucht einen tüchtigen Vertreter In Wien. 1648 Firma in England möchte mit Importeuren von frischen Fischen in Verbindung kommen. - 1649 Firma in Unter-Tannowitz offeriert Wollabfällc. 1652 Firma in Antwerpen offeriert Kongo-Kopal für Lack- und Farbenfabriken und sucht hiefür einen Vertreter für Wien. 1636 Firma in Turn-Severin offeriert rumänischen Wein. 1639 Firma in Köln sucht für Korsetts einen Vertreter in Wien. 1640 Firma in Kovin offeriert Seifcnwnrzel. Nachfragen (gesuchte Vertretungen): 1615 Firma in Brüssel sucht Vertretungen in Taupe- und Filzstumpcn. 1616 Firma in Bukarest braucht Metallbügel für Damentaschen. 1617 Firma in Mailand übernimmt Vertretungen in Textilmaschinen und Textilwaren. 1618 .Firma in London braucht Asphaltmaschinen. 1619 Firma In Danzig braucht Weinsreirtsäwe. 1620 Firma in Troppau sucht Orchideen. 1621 Firma in Barcelona sucht Vertretung In Kunstseidengarnen. 1622 Firma in Wien braucht Fahnenstoffe aus Baumwolle. 1623 Firma in Wien sucht Vertretungen in Textilien und technischen Bedarfsartikeln. 1624 Firma In Yokohama braucht Hanfbänder. 1625 Firma In Budapest übernimmt Vertretung in Pack-, Druck-, Kanzlei-, Seiden- und Löschpapier, ferner in Kartons. 1626 Firma In New-Vork sucht Meßwerkzeuge. 1628 Firma In Barcelona sucht Vertretung in Hartzcrkleincrungsmaschlnen. Einrichtungen für chemische Industrie, für Eisen- und Stahlgießereien, ferner für Dampf- und Wasserturbinen, Kabelbahnen und Transporteinrichtungen. t63t Firma in Luxemburg sucht Vertretung einer Zuckerwarenfabrik. 1632 Firma in Temesvar sucht Vertretung in Klassenlosen. 1633 Firma in Antwerpen Obernimmt Agentur in Kieferhöhlen, gebogenen Sesseln, Trockenleim. 1634 Firma In Calgary will gegen Kassa in Oesterreich moderne Schals kaufen. 1635 Firma in Utrecht will Porzellan- und keramische Fabriken vertreten. 1637 Firma in Athen sucht Baumwollflanelle, Filze für Damcnhntfabrlkation und für Rosenkränze. 1638 Firma in Beirut übernimmt Vertretungen in Textilien. 1641 Firma in Wien sucht Vertretung in Leder. 1642 Firma In Hellerup übernimmt Vertretung in Herren- und Damenkonfektion. 1643 Firma in New-York sucht Vertretung in alkoholfreien Getränken. 1644 Firma in Lausanne sucht Vertretung in Ansichtspostkarten. 1645 Firma in Bielfeld braucht StrickkostUmc für Damen, Pullover und - Jacken. 1646. Firma in Frankreich sucht Lieferanten für Luxusartikel in Strick- und Wirkwareiu 1647 Firma!n Dänemark sucht tierärztliche Instrumente. 1650 Firma In München braucht Ballhaiisschmuck, Diademe (kunstgewerbliche Artikel und in Brokat). 1651 Firma in Hamburg benötigt für Indien vier- und sechseckige Muttern' für Maschirienschrauben, verzinkte Dachrinnenschrauben und Muttern. 1653 Firma in Carlinke sucht Stechäpfel. 1654 Firma in Montreal sucht Federkielzahnstochcr und Maschinen zur Erzeugung von Zigarettenmundstücken. 1655 Firma in Sköplie sucht Kopftücher und Mühlengaze sowie Textilien. 1656 Firma In Wien übernimmt ausländische Vertretungen. 1657 Firma In Häng sucht Bronzen, Beleuchtungsgegenstände, Decken . aus Plüsch und Leinen. , , _ , 1658 Firma in Jaffa vertritt Kolonialwaren, Drogen, Schreib- und Packpanier, Samen und Nägel usw. .' ■; Die Adressen sind zu erfragen Im Sekretariat des Verbandes der Jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden. I., Elisabethstraße 9, . I. Stock. Tür 10 (Kredit- und Handelskassa „Metropole"), Jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 11 Uhr vormittags. CHiffer-Angabe erfor- > derlich. ■. ■ Hatidelsvertreterstelle. Der Verband stellt einwandfreie, gewerbeberechtigte, sprachen- und branchenkundige Vertreter kostenlos zur Vervfügungvr,- — r ■•■-•/'■ .......•■' ' : ........ Stellenvermittlung. Die jüdischen Kaufleute, Industriellen , und Ge- . werbetreibenden werden in ihrem eigenen Interesse dringend'»ersticht, Ihren Bedarf an Bureau- und Lagerkräften, Angestellten und Arbeitern aller Art dem Sekretariate des Verbandes, I., EHsabethstraße 9, 1. Stock. Tür 10. Telephon Nr. 45-8-34 und B 30-3-49, bekanntzugeben, wo sofort 'einwandfreie Krüfte zur Verfügung gestellt werden. Stundenbuchhaltung. Für Stundenbnchhaltungen, Bilanzierungen und Bücherrevisionen kompliziertester und diskreter, Art stehen dem Verband hervorragende Kräfte zur Verfügung. x Rechtsschutzsektion. Die Sprechstunden des Verbandsanwaltes sind Montag und Freitag von 11 bis 12 Uhr vormittags Im Verbandssekretariat. . „ _ lf. VersichoruiiKssektlon. Der Verband hat durch einen BegünsHgungsvertrag für seine Mitglieder ErmüRigungen und Vorteile beim Abschluß von Versicherungen aller Art gesichert. . ... Auskünfte aller Art wie auch Mitgliederaufnahmen im Verbandssekretariat während der oberwähnten Kanzleistunden. Mitgliedsbeitrag Jeden Donnerstag um '8 Ohr' abends findet eine Versammlung Im Wiener Büreercafö. IL. Praterstraße 11. statt. Aktuelle Wirtschaftsvorträge und Diskussion.__ Humoristische Ecke. •* Copyright ,by"Präeer-PressSdienst (Dr. Max Präger) Wien Abzahlung. „Was habe ich gehört, Ihr Kassier ist durchgegangen und hat die Kasse samt'Ihrer Tochter mitgenommen?! Ist das wahr?" ....... »Ja.-Aber'dein,feinen Herrn scheint :sohon leid zu tun. Er hat nämlich schon begonnen, mir allmählich das Gestohlene zu ersetzten." . „So, hat er Ihnen etwas Geld geschickt?"; ,,Das-noch, nicht,. vorläufig, bat, er ntir. trloß .die Tochter zurückgeschickt." Einfluß des Miljeus......... Der erste Korrespondent eines großen Geschäftshauses ließ sich taufen. Am. nächsten Tag kommt er ins Comproir und erledigt, wie gewöhnlich, die Korrespondenz. Wie er fertig ist, legt er sie dem Chef vor, und der findet im ersten Brief einige Fehler. Aergerlich sagt er: ,JBrst 24 Stunden ein Göj und schon ein Esel!" Das Kalkül. ... Bin.Großunternehmer trifft einen.alten Freund. Das Gespräch kommt.bald.auf das Geschäft,.und der Unternehmer schüttet dem Freund sein Herz aus: / „Die ganze Welt glaubt, wenn unsereins so-viel an* packt, so machen wir glänzende Geschäfte und von jedem Geschäft bleibt mir ein Scheffel Gold.-Keine Spur! Ich sage es dir ehrlich: es gibt kein Geschäft, bei dem ich nicht zusetze -r von Verdienst ist .keine Rede!" . „Aber woher nimmst du das Geld, itm jedesmal zuzusetzen?" v „Ich will dir das Geheimnis verraten: ich fange jedesmal ein noch größeres Geschäft an, damit ich so den früheren Verlust decken kann; etwas bleibt dabei fürs „Aber das muß doch einmal ein Ende haben?" „Was für ein Ende? Schließlich hilft Gott, und mitten drin stirbt man." DIE ZAUBERIN VON KASTILIEN (15) Von Schalom Asch Copyright by R. Löwit- Vetiag, Wien—Leipzig. Vcm der Via Appia stieg eine auffällige Prozession hinab. Es war, als ergösse sich ein brausender, blutrot gefärbter Fluß in die Straße. Man sah von weitem nur einen schwankenden Nebelrauch über die Köpfe der Menge steigen. Durch den Rauch schlugen Blitzraketen und warfen Regenbogen über den Himmel. Der ganze Raum über der Prozession war voller sprühender Funken, und je näher sie kam, desto greller schien das Licht durch den Nebel hindurch. Dann traten aus dem Rauch vier zappelnde Pferde hervor, denen -jKöpfe mit wallenden farbigen Federn geschmückt, und die mit kostbarem Seidenzeug bedeckt und an einen römischen Triumphwagen gespannt waren. An den vier Ecken des Wagens, die die vier Enden der Welt symbolisierten, standen vier Herolde und verkündeten aus großen silbernen Trompeten, daß die große Karnevalsprozession begonnen habe, worauf sich die Menge in Bewegung setzte.• Gemäß einer Vorschrift des Hauptastronoinen, der den Lauf der Sterne genau beobachtete und dem Papste Voraussagen machte, nach denen er sich bei jedem Beginnen richtete, begann das Karnevalsfest mit dem Symbol der Erde und ihrer vier Elemente, die durch vier lebende Menschen dargestellt wurden, die vermittels geheimer Mechanismen über der Erde flogen. Es folgten Gruppen* die Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament darstellten, und zwar mir solche, die an Fföhlichkeit und Lebenslust gemahnten; etwa Abigail, wie er ein mit allen Reichtümern des Orients beladenes Kamel zu David führt, oder Lot mit seinen. Töchtern. Darauf kamen lange Gruppen, die Szenen aus der griechischen Mythologie vorführten. Man sah Paris mit den drei Göttinnen. Auch die schöne Helena fehlte nicht, um derentwillen Könige und Völker gegeneinander kämpften. Szenen aus der Odysee und der Ilias, Gruppen, die den Berg Olymp mit allen. Göttern und allen Göttinnen darstellten. Auch Darstellungen politischen; Charakters waren, zu sehen, jie , beispiels- 'weJse''*ne' •seitens ''#es •'tfrrldschen Sultans dem christlichen Glauben drohende Gefahr symbolisierten. .Ändere verspotteten die Reformatoren und die Protestanten lind stellten, Luther mit sieben Satansköpfen dar, oder führten vor, wie die Protestanten sich in der Hölle prügeln. Dann folgten Engel und Teufel, Zauberinnen und Wahrsagerinnen, griechische Priesterinnen und Götzendiener. Alles das tanzte uud sang und spielte im Farbenreichtum der Kleider und der Masken. Aus diesem lebenden Farbenmeer * erhob sich plötzlich über den Köpfen der Menge ein mit kostbaren Stoffen reich dekorierter Tragstulil, in dem sich Papst Paul IV. wiegte. Er war ganz in Scharlachrot gekleidet; mit seinen erloschenen wässerigen Augen blickte er um sich herum; sein weißer Bart zitterte über dem rotleuchtenden Mantel. Dem Papst folgten Kardinäle und hohe -kirchliche Würdenträger. In weiße Gewänder gehüllte Priester Kielten goldene Leuchter in den Händen; rote Wachskerzen "brannten uu;d beleuchteten Seine Heiligkeit, den 'Vertreter Jesu Christi auf Erden, der sich in dem Karnevalszug befand... Am Eingang zum Ghetto, am Triumphbogen des Titus, hatte aber unterdessen die jüdische Deputation in Erwartung Seiner Heiligkeit Aufstellung genommen. Der Triumphbogen des Zerstörers von Israel war mit den prächtigsten Tapeten, Teppichen, Seidenschals und goldenen Stickereien geschmückt, die aus jüdischen Häusern zusammengebracht waren. Die jüdischen Mädchen'hatten den Bogen dekoriert. In weiße Gewänder und Talissim 'gehüllt, standen da' die ältesten und ehrwürdigsten Männer des Ghettos. Der alte blinde Rabbi Mordechai hielt die ThoraroUe, mit der die Juden bei jedem Karnevatsfest dem Papste Ehre erwiesen. Auf einem mit kostbaren Geweben bedeckten Tisch lag in Seidenbeute! gewickelt das Judasgeld — die elfhundertunddreißig Goldflorins. Etwas weiter standen die jüdischen -Mädchen mit teuren Seidenstoffen und den Blumen, die sie vor dem TragstuhJ des Papstes . ausstreuen mußten, wenn dieser sich der jüdischen. Deputation •näherte. .... .- Bald blieb der Karnevalszug stehen. Der Papst hatte, den Triumphbogen des Titus erreicht; der die Grenze bezeichnete, an der der Zug zum Stillstand kommen:.und sich, auflösen sollte. Der Papst betrachtete von seinem. Tragstuhl aus die jüdische Deputation, die, wie alljährlich, vor dem Triumphbogen mit cjer ThoraroUe.und den Goldmünzen dastand. Zuerst wandte et seinen Kopf von. den alten Juden .ab, und es sah aus, als wollte er-sie nicht sehen. Aber als die jüdischen Mädchen die kostbaren Teppiche vor seinem TragstidU auszubreiten begannen, näherten sich die päpstlichen Träger und Begleiter laut der hergebrachten Karuevalsregel der jüdischen Deputation. Der blinde Rabbi Jakob streckte dem Papste die Thorarolle entgegen, und die greisen Rabbiner sprachen den Segen. Darauf streckte der Papst., dem Brauche gemäß, aus dem TragstuM seinen mit Samt bekleideten Fuß, stellte ihn auf den. Kopf des Minden Rabbi Jakob und sagte den wohlbekannten Spruch: „Wir lieben euch nicht, aber wir dulden euch, weil Gott uns befohlen hat, unsere Feinde zu dulden." Damit war die Zeremonie der Entgegennahme des Judasgeldes beendet. Gleich darauf löste sich die ganze Prozession auf und alles lief bunt durcheinander. Verschiedene Kostüme, Masken, Gruppen, all.es, alles häufte sich zusammen und vermischte sich. Phantastisch gekleidete päpstliche Soldaten trieben die Leute in den grell gefärbten Kostümen von der Via Appia, drängten sie nach den Trottoiren an die Häuser heran und räumten den Platz für die Wettläufer. Denn damit schloß jede Karnevalsprozession. Der Papst setzte sich auf seinen scharlachroten Thron, der am Ende der Straße gegenüber dem Triumphbogen des Titus aufgestellt war. Um ihn herum setzten sich seine Begleiter, und von dieser Stelle aus nahm der Wettlauf seinen Ausgang. Zuerst liefen römische Knaben, wie einst zur Zeit der römischen Weltherrschaft. Auch jetzt, in Gegenwart des Stellvertreters Christi, waren sie halbnackt. In kurzen Seidenihemden, mit Kränzen auf den Köpfen, liefen sie über die Via Appia. Ganz Rom blickte auf sie und munterte sie mit seinem Üebermiut und •seiner Vergnügungssucht auf. Alle Augen glänzten, alle Gesichter waren erhitzt und glühten vor Aufregung. Ein Kopf reckte sich über den andern. Damen winkten den Wettläufern mit gestickten Tüchern, Schleiern und Fächern von den reich dekorierten Balkons und den mit Blumentöpfen 'geschmückten Fenstern . aus zu. Menschen gingen Wetten ein, setzten ihr, ganzes Vermögen; und ihre Freiheit auf die Läufer, und kaum hatte einer der Knaben das Ziel erreicht, als, Geschrei, Lärm, Händeklatschen erscholl und ein Schwenken iriit den Hüten, Masken und Schleiern einsetzte. Man führte, wie einst bei den olympischen Spielen, den Sieger im Triumph durch die Straßen Roms und schmückte ihn mit einem Lorbeerkranz. Damen küßten ihn, Kurtisanen warfen ihm von ihren Tragstühlen rote Blumenzu, ^manche schickten ihm Liebest) rief eben, andere aber — den Schlüssel ihres Schlafgemachs ... Der Wettlauf der Knaben steigerte erst recht die Schaugier und die Aufregung der Römer. Dann folgte der Wettlauf der Kinder, der Affen, und als Abschluß stand die größte Belustigung, die der Karneval den Christusgläii'bigen bot — der Wettlamf der Judten bevor. Es war "von jeher Brauch, daß die Juden bei jedem Karnevailsfest ihre Wettläufer stellen müßten. Nicht des Sportes wegen, sondern zum Spott und zur Belustigung. Zu diesem Zweck wählte. man gerade die ältesten und schwerfälligsten Leute, Juden mit schiefen Beinen und dicken Leibern, mit ungelenken Bewegungen, um mit ihren drolligen ^Gestalten den nach Belustigung lechzenden Pöbel zu erheitern. Die Jmdengememde Roms hatte bereits zwei Läufer vonbereitet, die sich auf das bevorstehende Schauspiel spezialisiert hatten. Diese Juden hatten die Mission auf sich genommen, die Christen zu belustigen. Man pflegte sie übrigens auch bei der Strafpredigt in der Synagoge aufzurufen. Es waren das die beiden Narren des Ghettos, Chajim Adoni und Mordechai Alfi, unsere beiden bekannten Spaßmaoher, die. in die Kirche als Vertreter der Jüdischen Gemeinde gingen und sich. die Zwangspredigt mit verstopften Ohren anhörten. Ebenso wie die Christen Narren zur Belustigung brauchten, so •brauchten auch die Juden Narren, die sie bei Hochzeiten und festlichen Mahlzeiten zu unterhalten hatten. Die beiden Narren pflegten in reichen jüdischen Häusern verschiedene Stücke zu spielen; gelegentlich vermummten sie sich und führten Totentänze auf. Am Feste der Gesetzesfreude und am Purimfeste belustigten sie die Gemeinde mit ihren .Späßen, und die Gemeinde zahlte ihnen einen jährlichen Lohn, damit sie sich auch am Karnevals^ettlauf beteiligten. Diese beiden Männer waren mm von ihrer Rolle so hingerissen, daß sie, sobald es zum Wettlauf kam, [. nur daran dachten, einander zu überholen, um das i Spiel zu gewinnen. Sie pflegten sich zu diesem Zweck 1 vorzubereiten, und der Erfolgreichere spielte sich hernach als Sieger auf, genau so, ails wäre er ein 1richtiger Wettläufer. (Eortsetam*

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