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Judaica · 1936-11-01 · 19-20 (November 1936) · page 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Judaica
Volume
3 (1936)
Issue
19-20 (November 1936)
Date
1936-11-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Cyrill Kutlik ist der Kousin der Frauen. Dr. Milan Ivanka und Maja Kontsek, wie des Herrn Felix Kutlik III. in Bratislava. Diese Daten sind entnommen dem Werke: „Dejiny Kutlfkovcov, sostavil Felix Kutlik III. Tlacou Slovenskej grafie, Bratislava. 1931. 40 86 s.*) Familiensinn, wie er sich hier erhebend äussert, ist eine der konstruktiven Kräfte des Staates, aus ihm spriesst am kräftigsten Stammesliebe und nationale Begeisterung. Das Lager Mosis organisiert sich auch toldotam le-mispehotam lebet abotam. Stammbaumpflege war Tugend und Gesetz. Wie wenig solche Dokumente besitzt das Judentum der Slovakei! S. B. R. Mordechaj Benet — Pressburger Raw Wir wissen, dass der Landesrabbiner von Mähren Mordechaj Benet unter denjenigen Rabbinern gezählt hat, welche gleichzeitig mit dem Chatam Sofer als Nachföliger des im Jahre 1801 verstorbenen Rabbi Meschullam Tysmenitz in Betracht gezogen worden waren. Auch, dass ein Teil der Gemeindemitglieder ihn wegen seiner grossen Autorität abgelehnt hat, weil diese ihre liberaleren Bestrebungen unbehinderter bei Erwählung des hochgelehrten aber anscheinend schwächeren und biegsameren Rabbiner von Mattersdorf, Rabbi Sofer durchzuführen glaubten. Rabbiner Isak Weiss-Verbove, der berühmte Verfasser des „Abne bet hajozer” macht uns Mitteilung von einem sehr interessanten Aktenstücke, aus dem hervorgeht, dass die Wahl des Landesrabbiners von Mähren zum Oberrabbiner von Pressburg eine bereits beschlossene Tatsache gewesen sei. Revers über eine von dem Hh. Oberland-Rabbiner Marcus Benedikt unter heutigem Dato an die Pressburger Judengemeinde ausgestellte und ertheilte „Gewalt und Vollmacht” kraft welcher sie dessen Entlassung in seinem Nahmen bei der hochlöbl. Landsstelle ansuchen sollen, welche wir endesgefertigte von demselben empfangen haben. Verbinden uns auf den Fall, wenn dieses Gesuch wieder Vermuthen von der hohen Stelle gänzlich abgewiesen werden sollte wir schuldig und gehalten seyn sollen, obige Vollmacht an erwähnten Hh. Landrabbiner im Original zurückzustellen. Zugleich erklären wir, nicht ehender von obige Vollmacht Gebrauch zu machen, bis von erwähnter Gemeinde ein förmlicher Aufnahmsbrief an ihm ausgefertigt seyn wird, in welchem diejenige Punkte enthalten seyn werden, welche Hh Landrabbiner in seinem häbräischen Brief verlangt. Nickolsburg den 1806. Sallomon Bernauer, Abraham Hirsch Lemberger. Tagesdatum wurde, wie ersichtlich, offen gelassen. Rabbi Isak Weiss teilt noch mit, dass Rabbi Mordechaj Benet die Pressburger *) Die Haggada selbst betitelt sich: Seder Haggada sei pessach. Die Pessach- Haggada, Gebete und Gebräuche am Familientische für die beiden ersten Pessach- Abende. Mit 12 künstlerisch ausgeführten Illustrationen / der althergebrachte hebräische Text mit / neuer deutschen Übersetzung / und Erläuterungen versehen / von Phil. Dr. Alexander Kisch / Rabbiner und Prediger in Prag (Bild, der Sederabend) / Eigentum und Verlag Samuel W. Pascheies / Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung und hebr. Verlag / Prag / (Umseitig). Druck von Carl Bellmann in Prag. (Kleinoktav 78. S. Rother Carton mit Tempelbild in Golddruck.) 11

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