Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 19 (1921)
- Issue
- Heft 45 (1.12.1921)
- Date
- 1921-12-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 5 45:! t über spielt . Der liebten emein- )n aus Szene. Jung iktch'ic. jt tNn, n zwei Zreun' n den, nach Mädc'mein e ihm!r Ge- Wider- Ldchen it'dem >n um Zoseph re iin schab re als ,et —, Ir doch dition. i, nur te ihn heftig itunis. seiner tremer fahren entllch -Ar- Feder. >ammig beewskis Herls be- Werke t. er ker, isen 3 Nr. 45. Neue Jüdische Presse. aus Len verschiedenen Gebieten der klassischen und der neueren Literatur pädagogischen, populärwissenschaftlichen und belletristischen Inhalts in moderner Ausstattung zu volkstümlichen Preisen zu bieten. Der Verlag versügt über eine große jüdische Druckerei mit Handsatz und Setzmaschinen und einen den Bedürfnissen der Neuzeit entsprechendst technischen Apparat. Die redaktionelle Leitung liegt in den Händen des hebräischen Schriftstellers Prof. S. Hurwitz. Neue Bücher. Eine neue Dichtung von Franz Werfel: „Spielhof". Der Dichter nennt es eine Phantasie. Es ist die seltsame Erzählung von einem verlorenen, rückersehnten, whdergefundenen und zuletzt und nun für immer wieder- ' verlorenen Traum. Die Fabel an sich erscheint wesenlos; bedeutsam ist hier zutiefst nur die wunderbare sprachliche und bildnerische Gestaltung. Zauberhast Wort, Rhythmus, Klang, Gleichnis, Bild, — die Atmosphäre magischen Traumes restlos eingefangen in der vibrierenden Form der Sprache. Die letzten Werke Werfels weisen ihn als - einen der reifsten deutschen Stilkünstler der Gegenwart aus. Seine Lyrik liegt u. a. in der Liedersammlung: „Einander" vor (Werfels sämtliche Werke sind bei Kurt Wolfs, München, erschienen). Einige — nicht alle — Lieder der Sammlung nähern sich der klassischen Form. Die hohe sprachliche Gestaltungskraft Werfels offenbart sich in allen. Eine tiefsinnige indische Mythe gestaltet F r i tz M a u t hner in der Erzählung: „Der letzte Tod des Gautama Buddha" (bei Georg Müller, München). Es liegt zuviel Tagshelle, Klarheit, chronistische Sachlichkeit über dem Ganzen. Der Sprache Mauthners fehlt bei all den vielen Schönheiten der tiefe mystische Klang der Legendeiterzählung. Ein Kunstwerk ist daraus nicht geworden. Bon RudolfBorchardts „Gesammelten Schriften" (die im Verlag Ernst Roioohlt, Berlin, herausgegeben werde») liegt der erste Band (Prosa I) vor. Darin sind eine Reihe von breit ausgesponnenen Aufsätzen über verschiedene Themen enthalten. Mehr als der Inhalt verinag heute die Stilkunst Borchardts zu fesseln: Es ist ein breit ausladender, kompakter, langatmiger' Stil, der wegen seiner Ueberfülle aber nicht nach jedermanns Geschmack sein dürfte. —tz. * „Die Geschichte der Völker und Kulturen" darzustelleu, unternimmt Dr. Hugo Rachel in seinem gleichbenannten (bei Paul Parey u. Co., Berlin, erschienenen)!M km Her Ml Tn In in JäTonns. Anmeldungen schriftlich: JOd. Turnverein, Unterlindau 21. ein bändigen Werk. Die Aufgabe, einen derartig gewaltigen Stoff auf so engem Raum zu bewältigen, ist, soweit in diesem Fall von einer wirklichen Lösung die Rede sein kann, gelöst worden. Es ,ist allerdings eine äußerst kompakte Darstellung nur in ganz großen Zügen zustandegekommen. Dem Judentum ist ein kurzes, objektiv referierendes Kapitel gewidmet. „K öv fe der Gegenwart" nennt der Berliner Journalist Erich Dombrowski eine Reihe von kurzen, rmpressionsartig hingeworfenen Porträtskizzen von Männern des alten und des neuen Systems in Deutschland (Dritte Folge, Oesterheld u. Co., Berlin). Die Lektüre ist amüsant und instruktiv zugleich. Rudolf Lothars Roman „Macht über alle Menschen" (G. Müller, München) ist gute Dnrchschnittsliteratur, nicht weiriger, gewiß aber nicht mehr. Zeitschriften. „D e r W a n d e r e r", ein den Interessen der Heimlosen und der Auswanderer gewidmetes jüdisches Wochenblatt, hat in Warschau sein Erscheinen begonnen. Woche»-Sale«ber. Samstag, 3. Dezbr. (2. Kislew). Sabbat-Anfang: 4 Uhr. Sabbat-Ausgang: olU Uhr. ' Wochenabschnitt: Tauldaus. Frankfurter Familieuuachrichte». B a r m i z w o s. Herbert Rosenberg, Unterer Atzemer 14, Bernhard Benjamin, Palmstr. 13, Synagoge Friedb. Anlage. — Hans Aron, Friedrichstr. 39, Synagoge Königsteinerstraße. G e st o r b e n. Salomon Neumark, 76 I. —Hermann Engel, 67 I., Brentauostr. 8. — 'Julius Dreyfuß, 39 I., Parkstr. 11. AuswSrttge FaMiNesuachrichte». Gestorben. Simon Scheuer, 67 I., Trier. — Sophie Löwenstein, Mosbach. — Herrmann Sobernheim, 69 I., Wiesbaden. Ernst Berlin, 69 I., Nürnberg. — Karl Seligmann 69 I., Kreuznach. — Willy Grünstem, 50 I., Miltenberg. epeude». Bei her Natwnalfonskommission (I. Heimamr, Postscheck 41441) gingen ein: Dr. L. Nebenzahl 100 tJf Julius Kronenbetgec anl. Jahrzeit 100 Ji Dr. S. Finkelstein f. 20 Schekel 200 Jfc Brückheimer u. Frau. Eubigheim i. B. 50 M Grünebaum u. Haas 500 Jt A. S. z. 25. Nov. 1 Baum' 25 .K> Felix Horovitz u. Frau 10 Bäume z. 60. Geburtstage Bernhard Jsaacsohn im Rabb. Dr. Markus Horovitz-Hain 250 „/£ Familie Levigard grat. Familie Motrauer z. Tochter 5 ,M durch Herrn Levi gef. b. Verlobung Susi Rosenthal-Goldschmidt 27 Jt ' Berichtigung: Adolf Heimann, Müllheiin 200 1% Bei der R. I. Pr. gingen ein: Für Tachkemonischnle Ilse u. Edwin Feist grat. Dr. Adolf Fraenkel u. Frau, Marburg, z. Geburt ihrer Tochter Rahel 50 M und grat. Dr. Aron Barth ». Frau, Berlin, z. Geburt ihres Sohnes 50 .11 ' Wir bitte» unsere Leser, ihre« Bedarf unter Bezugnahme auf unser Blatt bei unsere» Inserenten z» decke«. Reue Jüdische Presse. Erteilung ton Ratschlagen in_ bantgesdialtliehen AngtlEHenheiten. Korrerpondenz und RecbnungsauszOpn. lugo Oppenheimer, Bücherrevisor Bnchh altungsar b eiten. Vsrw’ltunD. Rey'slor8n. Telefon R5mer 2833 Jüdische Heilstätte „Etnnla“, Davos (Schmelz). In Davos, dem Welthuiort für Lungenkrank e, ist Heilungssuchenden Gelegenheit geboten, in unserer Heilstätte bei streng ritueller Verpflegung, Aufnahme zu finden. Unsere Heilstätte, die sich direkt am Walde und in schöner, erhöhter, sehr sonniger Lage befindet, besitzt alle hygienischen Einrichtungen eines modernen Sanatoriums und steht unter der Leitung de» bewährten Chefarztes, Herrn Dr. F. Oeri, Davos. Gute Verpfleoung. _■ Massig^ Preise Nähere Auskünfte erteilt: Hilfsverein fOjOd. Lunpenkranke in der Schweiz, ZQrioh, Bahnhofstrasse 55. Hotel Dresel Frankfurt an Hain. Gr. Friedbergerstr 16 20, an der Konstabler-Wache, Stadtinneres, Nähe Zeil, Hauptpost. Spezialhans für reisende Kaufleute and Familien. % 120 Zimmer. Ausstellungs-, Schreib- und Lesezimmer. Sehr mässige Preise. Fernruf: Hansa 856. Unter neuer Leitung von ^rlaJr. Lautenachläoer (Bruder d. verst. Besitzers!. Kuraufenthalte» Bad Soden a. Taunus . Villa Aspira Beste Verpflegung, eig. Milchwirtschaft. 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