Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 17 (1919)
- Issue
- Heft 3 (17.1.1919)
- Date
- 1919-01-17
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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r. 3. ngretz 'tiüc: gr- Mähren, :ter.Pv»z -> »rsprachej Reue Kubische Kresse. Seite 7. 6F0R6 FÜLBERT, Architekt, Frankfurt am Main. Eönigswarterstrasse 7. .Telefon: Hansa 3033. Gegründet: 1883. Bauu. Stelnmetzg«sohäft — Baumaterialien s' Canalwaren — sllbergrauen Gartenkies Kohlen — Vaake, tfotigrcji afoloafcti '.nid Er ifc Für< ili-i i H » i etnße». : gc de-?! d. Das, e i, der . erklärte jionisteu,, Jjörigkit aus der gen Bor- Deutsch. ihma ain des: neubringen, >b es iinl . n d d c ri roh Sie s Lohn-^ LvitungD t rövk-K cmoW-§ vlichviii h0huug| sis youl ind für [ isstatt! PrusB“. «ahme! t, wünscht iäft einzuä. Bl.' ♦ - s~ geseh;), Knaben,. ' Rriegsster.aie itgehenter Nähe i-Exped. Geschafts-| is,'4öer-J.,i r, kerngegewesen, srheiraten| ler Dame, sol. rent. l in Frank-1 s Bild untn Ludolf a. M. am Eschenheimer Tnrm. Spezialitäten-Theater Mnthnl und BieikoduteL Die Vorstellung beginnt täglich H8 Uhr abends. Heu eröffnet: ■ —■ Wein-Klause.-— Eingang nur Stiftstrasse 32. Kaiserstr. 58. 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Durchaus zuverl. Mannod. Frau zum gesucht. Offert, unt. 2675 an die Expedition d. Bl. II Liebev. Aufnahme, mäsa. Preis. Fr. L. Yornberger, Heb., jetzt Gntlentstrasse 19, Ecke Weseratr. am Hanptbhf. Tel’ ß. 3356. Jüdischer Frauenbund (E. V.)“ Bertha Pappenheim, Frankfurt a. M. - I. Vorsitzende. Sidonie Werner, Hamburg, Husumeistr. 1. II. Vorsitzende. Paula Oll endorff, Breslau, Zwingerplatz 2. 1H. Vorsitzende. rester (ler)] n erfahren, I i, 27 J. alt, rn zwecks I kennen zu Kind nicht Kid wird eeandt. Off.!xp. d. Bl. | An die jüdisch» Frauenwelt! - Zoni ersten Male in der Geschichte deB Judentums ist es, dass die jüdische Frau ibehlndert durch irgend welche Beschränkung, sei es durch Geschlecht, Konfession oder litnäl,' sei es durch eherechtliche, vermögensrechtliche oder standesrechtliche Beengung Inrch; das Frauenstimmrecht zu einem Akt von höchster staatsbürgerlicher Bedeutung |u voller: menschlicher Freiheit teilnehmen wird. Mit dem Locht der allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahl, das zur sten deutschen Nationalversammlung für Männer and Frauen in Wirksamkeit tritt, »erden die Frauen vor eine Verantwortung gestellt, deren Tragweite vielen von ihnen poch-nicht klar ist. Unterdrückung von Jahrhunderten und Unterlassungen von Jahrzehnten machen sieb bin fühlbar and mit Aufbietung aller Energie muss jede Frau in Deutschland trachten, das Nötigste zum Verständnis der Sachlage nachzuholen. •ie Teilnahme an der Wahl ist GewlBsenspflicht. Jede Stimme bedeutet etwas, die abgegebene ebenso wie die nicht abgegebene, lie gerade den Gegner stärkt. - .;Die Frauen sollen wählen, aber sie dürfen nicht blind wählen, eich nicht zur An ie -einer-Wählerliste überreden, drängen oder in irgend einer Form zwingen lassen. Hinblick auf den Wert der einzelnen Stimme und die politische Unerfahrenheit der tauen werden solche Versuche, sie zu beeinflussen, nicht selten sein. All das Verlangt nach Aufklärung, Verständnis, Schulung in politisch zielbewusstem enkeu. .-Der Besuch von Einführungskursen und von Versammlungen der verschiedenen Parteien und Organisationen ist notwendig und kein Zeitverlust, sondern nur ein Zeitopfer, die.Frau heute der deutschen Gesamtheit zu bringen hat. Die Entscheidung für den Beitritt zu einer Partei soll nur nach reiflicher; Erwägung »d vorsichtiger Prüfung ibras grundlegenden Programms erfolgen. Aber auch ausserhalb einer Partei wird der jüdischen Fran sicher nur die Wählerliste annehmbar' erscheinen, deren Kandidaten zu dem Ideal der Erhaltung dor deutschen elclueinhelt stehen, Rahe und Ordnung verlangen und eine Gewähr bieten, dass durch pie ihre LebensintereBSen als Frau and Jüdin im neuen Staate eine kräftige Vertretung finden. Der Antisemitismus ist nicht erloschen. Ein wichtiges Mittel, ihn ln einer Wirkung-im Staate und .Gemeindelehen zu bekämpfen, ist der Stimmzettel hei der ersten deutschen Nationalversammlung. Der Vorstand des Jüdischen Frauenbundes. Berlin Geschäftsstelle: Gieselerstrasae 1.6. Henriette May, Schriftführerin. Wiedei* erSffnet I Wieder erSffnetC Friedberger Anlage. Inhaber: Max Landsberg. Telefon: Hansa 3763. Am Bethmnnnweiher Eigene Conditorei RHinnichfi ff. Euchen, Torten, Teegebäck: in reicher Auswahl, in und ausser dem Hanse. Keffeezubereltung für Samstag naoh rit. VoraohrHt« Säle für Vereine und Damenkränzchen. Billiger Verkauf moderner Seidenstoffe für Kleider, Binsen und Unterröcke. Schwarze und weissc Seidenstoffe in vorteilhaften Qualitäten besonders preiswert. (Oeinberser, Kein l^aden. . MMÜM Kein Laden.