Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 28 (27.7.1917)
- Date
- 1917-07-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 28. Täglich abends 7% Uhr: Neu einstudiert: Iler arme Jonathan Operette in 3 Akten von H. WITT MANU und J. BAUER. . Musik von CARL MILLÖCKER. Jeden Sonntag — 2 Vorstellungen 2 — [ Nachmittags 3 V» Uhr: Kl. Preise. Aheads 7}£.Uhr: Gew.Preise. Jeden Montag, 1% Uhr : für kriegsbeschäftigte Arbeiter hiesiger Kriegsindustrien. Jeden Freitag, 7% Uhr : zn kleinen reduzierten Volkspreisen 'von AS Pfg. bis Mk. 1.65. - In allen Vorstellungen bis anf Weiteres : Dar arme Jonathan. 8 cliokol adeh aus Hofmann Untennain-Anlage 7. Neu eingefuhrt: FfUChtprüIillßn Neu ein geführt: Nahrhaft. =Wohlschmeckend. Gegr. 1895. :: Römer 4644. üntEiritht in allen Hanfels-Wissmin Tages- und Abendkursen. Beginn der Einzelfächer jederzeit. Handelskurse beginnen am Anfangeines jeden Monats. —Man verlange Prospekt. — Als die Nachrichten über die Evakuierung der jüdischen Bevölkerung Palästinas und ihre Not eintrafen, haben wir um Hilfe für .unsere heimlos gewordenen Brüder und Schwestern in Palästina gerufen Unser Appell ist gehört worden. Das Judentum hat die jüdische Bevölkerung in Palästina nicht vergessen und in-ihrer Not nicht verlassen. Die Not hat ein Ende nicht erreicht. Die Versorgung mit Lebensmitteln, der Kampf gegen drohende Krankheiten, die Beschaffung von Unterkunftsräumen, die Organisierung von Notstandsarbeiten für die arbeitsfähige Bevölkerung, die arbeiten will, verlangen grosse Mittel. Eine Rückkehr der Evakuierten konnte bisher nicht stattfinden. Und schon müssen wir an die nahende Periode der Regenzeit in Palästina denken, da die-evakuierte jüdische Bevölkerung-der Unbill des Wetters fast ungeschützt ausgesetzt sein wird. \ . Darum wenden wir uns jetzt zu Ticho b’aw, in den Tagen der Trauer aufs neue an das Judentum mit der herzlichen Bitte um Hilfe. Unser Appell darf nicht verhallen! Wir wollen die notwendige Hilfe bringen. Wir hoffen, dass uns das gesamte Judentum helfen wird, unsere Pflicht zu tun. Hilfswerk für Palästina Postscheckkonto: Berlin 4192, Hilfswerk für Palästina, Berlin W 15. Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Berlin, Depositenkasse Kurfürstendamm. Ehrcnauss chuss: Rechtsanwalt Br. Apfel, Berlin; Lehrer Anerbach, Posen; Oberkantor Birnbaum, Königsberg i. Pr,; Lippmann Bloch, Breslau; Geh. Justizrat Blumenfeld, Insterburg; Justizrat Br. Boden heimer, Cöln; Prof. Br. M. Braun, Breslau; Br. Martin Bub er, Heppenheim; Br. R. Chamizer, Leipzig; Rabbiner Br. Emil Cohn, Bonn; Prof. Br. Rud. Cohn, Königsberg i. Pr.; Willy Cohn, Halberstadt; Rechtsanwalt Br. Dobrzynsky, Beuthen; Prof, Dr. Breyfuss, Strassburg i. Eis.; Siegmnnd Epstein, Vorsitzender der Gemeinde Baisburg; Rabbiner Br. Eschelbarher, Düsseldorf; Rektor Josef Feiner, Hamburg; Br. Fränkel, Chemnitz; Jacob Fränkel, Mönchen; Br. Ad. Friedemann, Berlin; David Frischmann, Hamburg; Rabbiner Dr. Goldmann, Oppeln; J. L, Goitein, Frankfurt a. M.; Landesrabbiner Dr. Gronemann, Hannover; Dr. Arthur Hantke, Berlin; Direktor Br. Hins Gideon Heymann, Berlin; Rechtsanwalt Herrn- Hirsch, - Hamburg; Josef von Hirsch-Gereuth, Wfirzburg; Siegmund Hirsch, Messingwerk; Br. B. Hoffmann, Berlin; Rabbiner Dr,.Jacob, Dortmund; Kommerzienrat M. Jacobsohn, Lüneburg; Eduard Joel, Lübeck; Rabbiner Dr. Josef, Stolp; Rechtsanwalt Dr. Klee, Berlin; Rechtsanwalt Dr. •Kollenscher, Posen; Oberkirchenrat Dr. Kroner, Stuttgart; Leopold Landau, Hamburg; Feldrabbiner Dr. A Levy; Oberrabbiner Dr. Emil Levy, Strassburg i. Eis.; Dr.JSmmo Löbl, Leipzig; Prof. Br. Heinrich Loewe, Berlin; Lehrer David Mannheim, Stadtverordneter, Graudenz; Landesrabbiner Br. Mannheimer, Oldenburg; Direktor -Hermann Marx,.Königsberg; Br. Julius Moses, Mannheim; Dr. Curt Nawratzki, Berlin; Rabbiner Br. Olitzki, Allenstein; Prof. Br, Franz Oppenheimer, Berlin; Priyatdozent Br. Pelz, Königsberg i. Pr.; Lehrer Reinhardt, Cöln; Rabbiner Dr. -Rosenthal, Cöln; Br. A. Sandler,-Berlin; Rektor Saphra, Annaberg; Zahnarzt Hugo Schachtel, .Breslau; Rabbiner Dr. Schlesinger Buchau; 8. Schocken jr.,Zwickau; Gustav Schwabe,'Varel; Landesrabbiner Dr. Silberstein, Schwerin; Dr. Jonas Simon, Heidelberg; Fritz Sondheimer, Frankfurt a. M.; Armeerabbiner Br. Sonderling; Dr. Walter Stein, Königsberg i. Pr.; Rechtsanwalt Br. Steinberg, Münster; Lehrer Steinhardt, Magdeburg; Dr. Storch, Hamburg; Dr. Elias Straus, München; Rabbiner Dr. Treitel, Laopheim; Davis Trietsch, Berlin; Gemeindevorstand Walz, Gunzenhausen; -Prof. Dr. 0_ Warburg, Berlin; Rabbiner' Dr. Warschauer, Berlin; Br. Ludwig Wassermann, München; Rabbiner Dr. Zlocisti, Insterburg. Für die Täglich abends 7-*/s Uhr Theater Gross - Frankfurt am Eschenheimer Turm. Sonntags 2 Vorstellungen nachmittags 3 Uhr und abends 1% Uhr. Mittwochs und Samstags, nachmittags 3 Uhr: . SV* Familien- und Schülervorstellung -MM. Ermässigte Preise: - Mk. 1.50, 1.—, 0.50 (Kinder die Hälfte), Garderohe 10 Pfg. Zu Gunsten des Kriegsliebesdienst, Frankfurt«. M., im Juli 1917. Bei ' i Isaai and Bertha Glä-Slopn. Frankfurt a. 3ff., Kaiserstrasse 5a. Rilaltis Lagei von Hanes. Fligeln ml Hamii. Miederlage erster Fabriken. — BHIIgo Ppotmo und kulanto Bedingungon. — 'Mistpianos stets vorrätig. Institut für Scbönfieitspftege Gesichtsmassage, Entfernungder Hautfehler, Gesichts- . haare unter Garantie. Ms Elser, Kirchnerstr.9, Hth,, 2.St. Echte Filet-Handarbeit Gardinenstreifen, fertige Gardinen, :: Decken und kleine Filetteile nach neuesten künstlerischen Entwürfen ausgeführt von - J. W erneoHLS KTaolif. a. Jalm Taubenhofstr. 12, 1. . Tel. R 6740. Spitzenwascherei. — Kunststopferei. A ii tiijui t ä t© ii Möbel und Decorationsstücke .. . in allen Stilarten Frankfurt am Main. Buchgasse 6. . - . . Telephon: Römer 4101. > ---: -?■ Aus her Jsaac und Bertha Glazier-Stistnug in Frankfurt a. M. sollen zur Ausbildung bedürftiger Israeliten, und zwar vorzugsweise des weiblichen Geschlechts, sowie zur Gewährung unverzinslicher Darlehen für die Äusrechterhaltung eines ehrenhaften Levenserwerbs bedürftiger Israeliten, und auch hier vorzugsweise Frauen, im Oktober 1917 Vergebungen erfolgen. Zur Bewerbung werden zugeiaffen: a) in erster Reihe solche Personen, die von den sei. Eheleuten Joachim Glaser und Marie Glaser, geb. Augstein, sowie von den Eheleuten MoseS Kohn und Eva Kohn, geb.Kohner, abstammen; h) weiterhin solche-, die in Frankfurt am Main oder dessen nächster Umgebung, bis zu einer Entfernung von SO Kilometer wohnen; daneben aber auch in besonders berücksichtigungswerten Fällen Personen, bei welchen diese Erfordernisse Nichtvorliegen. HilfsbebürftigeBewerber werden hierdurch ausgefordert, schriftliche Gesuche vom 10. bis IS. August 1917 an die Verwaltung der Jsaac und Bertha Glazier-Stiftung zu Frankfurt a. Main, Hevelftr. 15, einzureichen und die zur Glaubhaftmachung ihrer Angaben erforderlichen Unterlagen brizufügen. Amtliche Urkunden oder Zeugnisse sind nicht im Original, sondern in beglaubigter Abschrift einzüreichen, da eine Rücksendung der übersandten Papiere'nicht stättfindet. Bnm fretU Haus Streif! für R 15. Tie l itifen En mngru. alen Id, kr Relig Ter eligion, inseitigkc eligion i ationale ligionslc sagen, schon Ge ersamml ich, wem ateit Wc nen In Inder d den Lan ebens si Ter 1 strebt ui id der 1 scheu In aditkonel h, wie ' rschließe ntgleisun rtionalen bischer ‘ inden ji ren gewl Man nute In fflunfl h Teils rung svj >ls ist , den gen inten I iner Pfli Väter ihrem notwen rd nach ' digung er h>ebei Wenn esamthei tte, wei ire, wo ll, zeigt, habt'. 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