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Neue jüdische Presse · 1916-09-22 · Heft 37 (22.9.1916) · p. Seite 7

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 37 (22.9.1916)
Date
1916-09-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Bf. Br. Wallach, 24. 3. 16. Hier ein kleines Bild des Vergleiches: In unseren täglichen Sprechstunden wurden wegen eiten (ohne Augenfälle) behandelt, in den 6 Monaten von 1913/14: 4468 Fälle und im Jahre 1914/15 : 8444 Fälle! Tel. 12. 5. 16. Innerhalb 10 Tagen weitere 64 geheilt entlassen, dieizehn leider gestorben. Mussten ufnahmebedtti ftige Pavillonskranke zurückweisen Bitten allerdringendst Gesamtbelegung :uf Hundert erhöhen zu dürfen. n nisterium des Innern. Berlin W. 30, den 31. Mai 1914. Ministerialdirektor Kirchner. . Dem Vorstande des Allgemeinen Jüdischen Krankenhauses „Schaarö Zedek“ in Jerusalem le ich gern mit; dass ich während meines Aufenthaltes in Jerusalem im Oktober 1913 das -ankenbaus unter Führung seines ausgezeichneten Chefarztes und seines umsichtigen nspektors eingehend besichtigt und in ausgezeichneter Ordnung befunden habe. . Ich habe in Eindruck, dass es unter den, vielen Wohlfahrtseinrichtungen im heiligen Lande einen lervorragenden Platz einnimmt und zum Segen der leidenden Menschheit wirkt. Ich kann inr wünschen, dass ihm reichliche Mittel z«Messen möchten, damit es wie bisher heilend und lelfend tätig sein kann. Der amerikanische Botschafter, Exzellenz Morgenthau, bisher in Konstantinopel, schreibt: - This Institution speaks for itself, it is certainly thouroughly. antiseptic and w.ll ese: ves every ones Support. April 8M 1914. gez. Henry Morgenthau. Nr. 37 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. 'Seite?' innerer und chirurgischer Krank- Mitte Oktober bis Mitte März: W alla ch Marx. Uebersetzung aus dem Türkischen: . Irh habe das Israelitische Krankenhaus „Schaarö Zedek“ in Jerusalem in bester Ordnung und den humanen Zwecken entsprechend vorgefunden. Die innere Verwaltung: nnd die Reinlichkeit sind nnühet trefflich. ....... 29. Dezbr. 1330 (11. Jan. 1915.) Kommandant der 4. Armee und Manneminister: Djem&l. Als Augenzeuge der Verhältnisse Palästinas in der Kriegszeit gestatte ich mir, Ihnen den Dank auszusprechen, den jeder Menschenfreund dem Krankenhaus „Schaarö Zedek" schulde^, für seine hervorragenden Leistungen, ganz besonders in der jetzigen schweren Zeit " Ist es doch das einzige jüdische Krankenhaus Jerusalems, in welchem dank seiner vorzüglichen Einrichtung nicht nur die grössten Operationen ausgeführt ^werden können, sondern auch ansteckende Krankheiten in besonderen Pavillons behandelt werden. Besonders hierdurch hat sich Ihr Krankenhaus jetzt ein unermessliches Verdienst; erworben. - . T Bei meiner letzten Anwesenheit in Jerusalem, Ende April ds. Ja, betrug die Tagest zahl der dort verpflegten Flecktyphuskranken fünfzig. Wie ich höre, ist inzwischen di» Ziffer leider auf bald hundert gestiegen. — Die Aufnahme eines jeden Typhuskranken bedeutet nicht nur für ihn seihst, dank der aufopfernden Behandlung durch den leitenden Arzt, Herrn Dr. Wallach, die Hoffimng, mit göttlicher Hilfe gerettet zu werden, sondern auch für die daheim Zurückbleiben«!» Familie, den Schutz gegen weitere Ansteckung. Durch das Krankenhaus .Schaarö Zedek* sind so Tausende vor der schrecklichen: Krankheit bewahrt worden. Veranlasst durch die Sorge um.das. Wohl der Bewohner Jerusalems und Südpalästinas gestatte ich mir, Sie von Herzen zu hitten, in dieser fürchterlichen Not auch weiterhin die Erlaubniszahl für aufzunehmende Kranke nach Möglichkeit zu erhöhen. Gott wird ihnen beistehen, und einen jeden, der dem kranken Bruder hilft, vor Krankheiten. imeigener Familie schützen. Dr. Moses Auerbach, aus Petach Tikwah hei Jaffa z. Zt. Homburg ▼. d. H., 28. 6. 16. eldsendnngen: an unser Postscheckkonto Erankfurt a.M. No. 7785 oder an Earl Moshacher, Vogelsbergstr. 32, Frankfurt a.M. (Ein Heherweisungsformular liegt bei ) Briefsendungen: Emil Goldschmidt, Röderbergweg 63, Frankfurt a. M. tropen feit seb Hai Stellbogen Frankfurt a. M., Kaiserstrasse 5a. ’iiaies Lager von Pianos. Flügeln und" Niederlage erster Fabriken. — Billigo Probe und kutan tu Bmdtngungmn. — Mietpianos stets vorrätig. Privatklinik für diätetische Kuren. -m» Dr. med. J. Laiiere -W3 das Frankfurt a. M.-Süd, Schifferstr. 86. Tel. Hansa 3950. Da« ganz« Jahr gaBIfnst. Zur Behandlung geeignet: Zuckerkrankheit, Magen nnd Darmstörnngen, Herznnd Nierenleiden, Gallenstein, Gicht, Fettsucht, Arterienverkalkung, ehr. Rheumatismus, Unterernährung (Mastkuren), Rekonvaleszenz nnd Neurasthenie. Prospekt-auf Verlangen. Beste Referenzen. Kohlen:: ßtikeis x liefert billigst Ledr. Justet, Eckenheimerlandstrasse 70, I. iger Schokoladehaus Hofmann. Meine Verkaufsräume befinden sich jetzt DM- Untermain-Anlage 7 part. *ei dem Schauspielhause gegenüber. 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