Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 2 (14.1.1916)
- Date
- 1916-01-14
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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d I Frankfurter Israelitisches Zannlienblatt. - . Nr. 2. Heim des Md. ♦ ■ - Das Heim des Jüdischen Frauenbundes in Isenburg, das zur Verfügung aller jüdische» Gemeinden und Vereine Dcutschlqiids sich in seinem Hans-1 Uiit bestem Erfolg der Erziehung der gefährdeten, schuhbedürftigen weiblichen Jugendlichen widmet, hat schon vor Ansbruch des Krieges im Hans II seinen Schutz auf MMter mit ihren Kindern ausgedehnt und diesen dringenstcn Aufgaben der Erhaltung und Pflege des jüdischen Nachwuchses seine volle Aufmerksamkeit geschenkt. Mehr denn je ist es heute durch die Kriegszeit auch eine vaterländische und eine Gemciudcaufgabc geworden, jedes Kind zu schützen und vor und nach der Geburt lebensfähig und kräftig zu macheir. Die Unterbringung alleinstehender Asütter, besonders der unehelichen in einwandfreier Umgebung, die Gewähr der Muttermilch für den Säugling, die erzieherische Beeinflussung der Mütter, die Anleitung zur richtigen Pflege ihrer Kinder, die Wiederherstellung der Verbindung der Mütter mit ihren Familien, die nnchgehcude Fürsorge für Mutter und Kind, all das sind auch uuabmcislichc Aufgaben der jüdischen sozialen Hilfsarbeit und der Gemeinde- Pflege, die im Jscnburgcr Heim liebevoll durchdacht und gut organisiert, ausgeflihrt werden. Um diese Arbeit gewissenhaft durchführen und alle Gesuche berücksichtigen zu können, um die Ernährung der Pflegebefohlenen bei der Teuerung der Lebensmittel nicht cinschränken zu müssen, -um den Garten sachgemäß ertragsfähig zu bewirtschaften, und bei aller Bescheidenheit der Anforderungen, den Betrieb in allen Einzelheiten zu erhalten, — um durchzuhälten — bedarf es größerer Mittel als der Heimkonnnissiou bisher zur Verfügung stehen. Die Unterzeichnete» Freunde der Anstalt bitten deshalb um gütige Zuwendung von Gäben, für deren kleinste auch der herzlichste Dank in der praktischen und getreuen Astwendung liegen wird. Geldspenden ivcrden erbeten auf . \ s- Postscheckkonto Sio. 8147 l heim des Jüdischen Frauenbundes) Frankfurt a. M., oder an die Kassiererin SeS Heim des Jüdischen Frauenbuudes: Paula Rassauer, Frankfurt a. M., Rheinftr. 25. Der Vorstand des Heims des Jüd. Frauenbundes: Fräulein Bertha Pappenhciiu,, Vorsitzende, Frau Lazar, Frarr Paula Nassauer, Fräulein Dr. Käthe Stephanie Forchhaimner, Frau Therese Freimann, Neumark, Frau Helene Jgcrsheimer. Frau Martha Schwester Oberin Minna Hirsch, Frau Martha Schlesinger, Frau Susanne Schlesinger. . ' Diesen Aufruf befürworten: Privatklinik für diätetische Kuren. "NtD Divmed.iT» "fV2 Frankfurt a. M.-Süd, Schifferstr. 86. Td. Hansa 3950. Das ganze Jahr gafiffnet. Zur Behandlung geeignet: Zuckerkrankheit, Magen nudDarin* Störungen, Herz- und Nierenleiden, Gallenstein;Hiebt, Fettsacht, Arterienverkalkung, ehr. Rheumatismus, Unterernährung ■ (Hastkuren), Rekonvaleszenz und Neurasthenie. Prospekt auf Verlangen. — Beste Referenzen.. Dienstag, den 18. Januar, abends 8^2 Uhr, Steinernes Hans, Braubachstrasse 37: Bede des Mitglieds des engeren Aktionskomitees Hechtsatroalt Ar. JCanlke-geclin. Gäste, auch Damen, sind freundlichst eingeladen. I» Im April d. Js. werden einige Plätze in der Knaben» und in der Mädchenabteilung unserer Anstalt frei. Den Gesuchen um Aufnahme sind außer der amtlichen Beurkundung des betreffenden Todesfalls Geburts-, Impf- und Gksnndheitsschein, sowie etwaige Schulzeugnisie des angemcldeten Kindes beizusügen. Früher eingereichte Gesuche müssen jetzt erneuert werden. Sämtliche Schriftstücke sind bis Ende Februar an unseren Borstand, z H. des Herrn Prof. Dr. Fink, Pfingstweidstr. 10, zu senden. Frankfurt a. M. den 9. Januar 1916. Berit«: Herr Prof. S. Kalischer, Frau Henriette May, Frarr Gertrud Masse, Herr Lic. S. Schnitze, Herr Rabbiner Dr. Warschauer, Frau Martha Frankl, Frau.Justizrat Meyer. Breslau: Frau Prof. Dr. Braun, Frau Justizrat Callonron, Frau Regina Danziger, Frau Hedwig Engel. Frau Waisenhausdirektor Fabian, Frau Justizrat Heilberg.^Frau Rabbiner Prof. Dr. Gutmaun, Frau Regina Ncifser, Frau Justizrat Ollendorf, Fräulein Rosa Urbach. . Beatheu: Herr Rabbiner Dr. Kopfstein.; Cassel: Fräulein Emma Blumenthal, Herr Rabbiner Dr. Doctor, Frau Pauline Eisenberg, Frau Thekla Erlanger, Frau Fanny Gotthelst, Frau Fanny Heß, Frau Karl Oppcrcheiur, Frarr Leopold Plaut, Frau Rabbiner Dr. Prager, Frau Eugenie Werthcim. Frankfurt a. M.: Amtsgerichtsrat Dr. Almeuröder, Dr. Henry Böhu, Frau Hl Besthvff, Frau Boirtant-Klehe, - Dr. Oswald Feis, Herr Stadtverordrreter Fromm, Prof. Dr. C. H^ Gottholdt, Sanitätsrat Dr. Günsburg, Frau Olga Gumpf, Herr Emil Heidenheimer, Frau' Justizrat Helftickß Rabbiner Dr. Jacob Horowitz, Herr Louis Koch, Frau Dr. Rosa Kemps, Fräulein Iba Kirch, Prof. Dr. Klumker AmtsgerichtKrat Dr. Ernst Levi, Rabbiner Dr. Arnow Lazarus, Frau Baronin von Mayer Herr Aktuar Nathusius, Rabbiner Dr.' A. Nobel, Herr Dr. Polligkeit, Fräulein Dr. rncd. Paula Philippsohn, Prof.. Ruppel, Fräulein Dr. Anna Schulz, Rabbiner Dr. Seliginamr, Herr Arthur Stern, Herr Max Wertheimer. Hamburg: Frmileiu Sidonic Werner. Hiudenburg: Herr Rabbiner Dr. Kaatz. Hannover: Senator Leopold Fischer, Fra» Senator Fischer, Frau Kommerzienrat Herzseld, Frau öandgerichtsrat Kussel. Kattowitz; Herr Rabbiner Dr. (Lohn, Herr Stadtrat S. Wiener. V 1 Köuigshütte: Herr Justizrat Berger. Leipzig: Frml Julie Blumenthal, Frau Henriette Goldschmidt, Frau Bertha Levh. München: Herr Rabbiner Dr. Leo Bärivald, Prof. Dr. Arthur' Cohen, Hoftat Dr. Eugen Dömberger, Kommerzienrat Siegmuud Fräukl, Herr Haus Ludwig Held, Schriftsteller, -Frau Klementine Krämer, Justizrat A. Ofner, Frau Hofrat Oppenheimer, Oberstabsarzt Dr. Richard Sielmanu, Rechtsanwalt Dr.' Elias Strauß, Frau Dr. Nahe! Strauß, Frarr Clemcntiuc von illlmaun, Dr. Max Weisbart. Rhruberg: Frau Paula Erlanger, Frau Rosa Fechheimer, Frau Clara Forchheftner, Frau Else Freuden- — thal, Frau Elise Hopf, Frau Jsabella Heim, Frau Lina Tüchmauu, Frau Bertha Ziemlich. Stettin: Frau Rabbiner Dr. Vogelstein. am Eschenheimer Turm. Vorstellung täglich 8 Uhr abends. L3H A. Btraer, Tel Amt Römer 8697 empfiehlt Schokolade für Feldpostbriefe von'60 Pfg. an aufwärts. Cacoo—Raffen—Thee—Cahes. Clemens Kahn Glasermeister Bechneigrabenstrasse 10. Reparaturen n. Neubau. Werkstatt». Einrahmen t. Bildern eto. ' Billigste Preise. ' Die Anmeldungen für das neue Schuljahr finden Dienstag, den 18. d. H. und Dienstag, den 25. d. ffl., morgens von 10—12 Uhr, 1m Amtszimmer des Direktors, Am Tiergarten 8, I. St., statt. , Geburt?- und Impfscheine sind mitzubringen. Der (Schulrat. Heien „He der Tantotenmeg Jedlde llsin.“ In unserer Anstalt zu Berlin-Weisensee können zum April taubstumme jüdische Kinder aus dem ganzen Deutschen Reiche, welche den satzungtzmäßigen Anforderungen entsprechen, neu ausgenommen werden', gepebenenfalls in Freistellen. Anmeldungen sind bis zum IS. Marz an Herrn Ludwig GinSberg, Berlin, Biktortaftratze 9 zu richten. , -Frankfurt a. H., -— Privat - Xjysseum u, Pensionat von Frau Dr. Heinemann Theobaldstrasse -6. Aufnahme von ScbOlerinnen vom 6. Lebensjahre an. Wissenschaftliche und praktische Fortbildungskurse. Aufnahme von Pensionärinnen jederzeit. Prospekte durch die Vorsteherin. Sprechet. Montag bis Freitags 11-1 u. 3 4. {Schüler, dtren Versetzung zweifelhaft ist, werden energisch gefördert und erreichen das Klassenziel in den Frankfurter IVachlillfckursen von JL. Hofmann, ah. geh. Lehrer, Rossmarkt 14a H- Anmeldungen Werktags 11—1 Uhr. Küchen-Einrichtungen Grösste Auswahl. Louis Harburg & Sühne -Gr. Friedbergerstr. 7—11. Frankfurt a. Hain. B. Bolirmsiiiii Fabrik versilberter Tafelgeräte Sandweg 21 veranstalten vom 10. biB 81. Januar einen Ausverkauf zuiückgesetzter Gebrauchs- und 'LuzusgegenetSnde, zu Geschenken besonders geeignet,' in dem Fabriklokal Sandweg 21, mit hohem Extra-Rabatt. Für die Aüuckiio» und den Inseratenteil deraniworllich: Saltz G ei». Fraukstrrt a. M . Druck von Lotgt L G le iver. Frmckfart a. M- 1151