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Neue jüdische Presse · 1913-12-12 · Heft 49 (12.12.1913) · page 17

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 49 (12.12.1913)
Date
1913-12-12
Page
– (sequence 17)
Language
German
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2. " ,f M Nr. 49 des Imiilifurk IsraMMm Iflmitienfitflftes. Frauksurter Berichte. Jemenitische Jude«. Die aus Femen gebürtigen arabischen Juden haben in den letzten Jahren zu Tausenden nach Palästina slüchicn müssen, da die Bedrückungen unerträglich 'geworden waren. Die Leute' sind allesamt an hartes Arbeiten und größte Genügsamkeit gewöhnt; — doch Palästina ist noch nicht in der Lage, so schnell solch' große Massen zu beschäftigen, und so müssen Hunderte am Hungertuch« nagen. Die Jemenitengemeinüe in Jerusalem hat infolge der großen Not zwei Abgesandte — hervorragende Talmudgelehrte — nach Frankfurt geschickt. Möge die Mission dieser Abgesandten von Erfolg gekrönt sein! Mr können eine Unterstützung dieser Juden unseren Lesern mir warm ans Herz legen. Pilichowski-Ausstelluug im Kuuftverein. Mr möchten unsere Leser noch einmal ans die Pilichowski-Ausstellung tm Knnstverein Hinweisen, denn sie dauert nur noch kurze Zeit, und ihr Besuch gewährt einen hohen künstlerischen Genuß. Die Ausstellung war vorher bei Aktuaryus in Messbaren - zu sehen, und die dortige Presse besprach sie mit Ausdrücken des höchsten Lobes. So schreibt das Taghlütt: „Immer spürt man sein großes Können." »Großzügig bleibt er auf dem kleinsten Bilde." Und das „Badc-Blatt" lobt ihn als den „besten «childerer des polnischen Judentttms". In seinen jüdischen Bildern fände man „ein Stück Kulturgeschichte". „Man empfindet das seelische Verbundensein des Schöpfers mit seinen Stam- Mesgenossen, deren Freuden und Leiden seine eigenen sind. . Auch die „Frankfurter Zeitung" rühmt dtn „hohen künstlerischen Wert". L. Pilichowsfi wohnt seit 20 Jahren in Paris. Er ist. in diesem modernen Babel der einfache Mensch mit einem treuen, warmen jüdischen Denken geblieben. Wandergruppe des „Montefiore"-Vereins. Di« Wandergruppe des Vereins Montefiore veranstaltet am Sonntag, 14. Dezember, nachm. 3 Uhr, im Vereinslokalc, Bleichstr. 70, für ihre Mitglieder, deren Angehörigen und Freunde eine gemütliche Zusammenkunft. Da das Programm einen durchwegs heiteren Charakter trägt und sich demselben ein Tanz anschließen wird, ist zu erwarten, daß sich die Veranstaltung eines zahlreichen Besuches erfreuen wird. «leine Notizen. Der hier kürzlich verstorbene Dr. ined. M. Saga n aus Tscheringow vermachte seine große medizinische Bibliothek der zu gründenden jüdischen Universität in Jerusalem. Allgemeine Mitteilungen. Prämienverteilung. Die Stellenvermittlung des Frankfurter Hausfrauenbundes hat es sich auch dieses Jahr zur Aufgabe gemacht, solche Mädchen zu prämiieren, die durch ihre Vermittlung Stellung erhalten haben und ein- oder mehrjährige Zeugnisse für treugeleistete Dienste aufweisen können. Die Damen, welche aus dem Büro der Stellenvermittlung ehrenamtlich tätig sind, lassen es ^sich in erster Linie angelegen sein, die Mädchen, die Stellen suche«,' darauf hinzuweisen, daß ein häufiger Stellenwechsel sür die Mädchen selbst weder materiell noch moralisch, von Nutzen ist. Mit welchem Erfolg dieser Verein arbchtet, beweist» daß bereits in diesem Jahr 80—100 Mädchen prämiiert werden.. Anmeldungen zur Prümienverteilung müssen. vom 1.—14. Dezember, gr. Eschenheimerstr. 6, erfolgtsein. Die Prämienverteilung findet am 21. Dezember, nachm, ö Uhr, im alten Kaufmännischen Verein, Langestr. 26, statt. Dari Drcbeiiaii. jiMW-ii.«-,,.»«». Telephon I, 6069. -l->—’ """"" "" Auswahlsendungen gerne zu Diensten. Atelier für Neuu. Umarbeitungei» und für Reparaturen. Ignatz Brammer 124 Zeit Frankfurt a. 3K. Zoll (im Hause der BuehhandlunK Auffarth) Spezialität: Vertrauenshaus I. 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