Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 23 (13.6.1913)
- Date
- 1913-06-13
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Beilage z» Nr ZZ des fanfifnrfec Ifmetififfa fammtatfes. A«S den Vereine«. Hamburg. In der hiesigen Agudas JiSroel- Jugendgruppe sprachen letzten Sonntag Martin Ferst-Frankfurt („Unser Programm") und Leopold Perlmutter-Frankfurt („Agudas Jisroel und jüdische: Jugend"). Es fanden zahlreiche Neu-Änmeldungen statt. Stratzburg t. S. Der Israelit. Verein für Ferienkolonien (Präsident: Direktor A. Loewe) veröffentlicht seinen Bericht. 1911 erfreuten, sich 57, 1912 sogar 74 Kinder der Wohltat eines Ferienaufenthaltes in Diersburg, Nauheim oder Solbad Dürrheim. Der^Kuraufenthalt dauerte durchschnittlich 4 Wochen. Die Finanzlage des Vereins hat durch den Erlösanteil von dem noch in bester Erinnerung stehenden Wohltätigkeitssest im Sängerhaus im Betrage von 5055 eine willkoyimene Besserung: erfahren. Der Kassenstand beträgt zurzeit 5043 gegen 248 im Borjahre. Das Bercinsvermögen ist auf 9543 JL gestiegen. Durch die Mitglieder wurden- 2117 bezw. 2149 Jt. aufgebracht. Unter den verschiedenen Zuwendungen sei eine alljährlich: Gabe von 200 JQ seitens des kaiserlichen Statthalters Graf v. Wedel erwähnt. Der Verein trägt sich mit dem Gedanken, : ein eigenes Ferienheim zu gründen. Fraukfurter Berichte. Wandergruppe deS „Montefiore - Bereins. Sonntag, 15. Juni. Leiter: Herr Rcallehrer E. Gut. Abfahrt: läs Uhr ab Ostbahnhof. Hochstadt—Dörnigheim— Mühlheim — Groß-Steinheini — Klein-Steinheiin und Hanau-Ost. — Proviant ist mitzunehmen. Am Sonntag, den 22. Juni, findet eine Wanderung unter der bewährten Leitung des Herrn Dr. I. Heinem a n n statt. Die Tour führt ab Frankfurt (Hauptbahnhoj) 8" Uhr nach Niedernhausen, Jagdschloß Platte, nach Biebrich, von dort mit Motorboot nach Mainz. Zur Teilnahme. an dieser Wanderung 1 »erben nach vorheriger Anmeldung im Büro auch Gäste zugelassen. Der ermäßigte Fahrpreis beträgt für Dainen und Herren unter 20 Jahren — die. der Wandergruppe ‘ als Mitglieder angehörcn — 1,15 Jf. 3, Klasse hin und zurück. Proviant ist mitzunehmen. Anmeldungen nimmt bis spätesteils 17. Juni das Büro, Meichstr. 70, entgegen. Montefiorevereta. Am Mittlvoch veranstaltet der „Montefivre"-Berein, aus Anlaß des 25jährigen Regierüngs-Jubiläums S. M. des Deutschen Kaisers, im Saale seines Vereinslokales eine feierliche Kundgebung. Die Festrede hat Herr Dr. I. Heinemann übernommen. Entsprechende Rezitationen, Gesang und Jnstrunientalvorträge durch bewährte Kräfte werden für würdige Ausgestaltung des Abends sorgen. Share-Club. Der Share-Klub macht seine Mitglieder und Freunde daraus aufmerksam, daß der Dividendenschei» Nr. 6 der An g l o -P a l e st i ne Company Ltd. mit JL 0,85 per Lstr. 1 share bezahlt wird. Er ist bereit, diesen Dividenden-' Schein sowie die drei früheren gegen Share-Marken , einzulösen. Ebenso kann die Zahlung von Mitgliedcr-Beiträgen für die Frankfurter Zionistische Bereinigung sowie Spenden für den Jüdischen Nationalfonds in Dividende-Scheinen der Zionistischen Banken erfolgen. Der Verkauf von Share-Marken findet wie bisher in allen zionistischen Versammlungen sowie bei der Geschäftsstelle dieses Blattes statt. > Agudas JiSroel-Jugendgruppe. Die Agudas Jisroel - Jugendgrnppc hat eiueu Zimmernachweis für junge Leute eingerichtet. Formulare für Vermieter sind auf dem Büro erhältlich. Auch ist für diese Einrichtung eine Sprechstunde und zwar Dienstag-Abend von 9—10 Uhr. Wohnräume der Weibliche« Fürsorge. Immer größer ivird die Zahl auch der jiid. Mädchen und Frauen, die teils unter dem Druckewirtschaftlicher Verhältnisse, teils aus dem Wunsche freierer persönlicher Entwicklung Elternhaus und Heimat verlassen, um ein selbständiges berufliches Leben zu führen. Naturgemäß sind die großen Städte der Zielpunkt der Beruf- und 8rwerbs-Sucheiideu, und es.hat sich im Laufe der letzte» Jahre infolgedessen ein lebhaftes Bedürfnis nach Heimen herausgebildet, die dem aus ihrem Familienkreis losgelösten Mädchen und einzelnen Frauen die Möglichkeit bieten, geschützt vor den Mißständen des Aftermietcrwesens Ruhe und Behagen zu sichern. Besonders in zwei Kommissionen der Weibl. Fürsorge, der Wohnungskommission - und ' der Stellenvermittlung, ebenso im „Mädchenklub" ist die Notwendigkeit beobachtet worden, daß die in Frankfurt bestehenden jüdischen Mädchenheime dem Bedürfnis der in Frage kommenden Kreise nicht genügen. Der Verein Weibl. Fürsorge eröffnet deshalb am 1. Juli Fischer selb st r. 18 ein Heim von einem für die jnd. Wohlfahrtspflege neuen Typus. _ Diese _ Wohnräume unterscheiden sich von anderen Mädchenheiinen dadurch, daß die Mieterinnen sich nur für Wohneu und Frühstücken verpflichten müssen. Der Preis beläuft sich auf M =3.— bis M 3.50 wöchentlich, Für Mieterinnen, z. B. Schneiderinnen» die außerhalb frühstücken, ermäßigt sich auch dieser Preis.. Das Nachtessen kann sich jede Mieterin selbst stellen und bereite», evtl, auch ein Mittagessen/, soweit cs keine- Fleischkost betrifft, - denn der ganze Betrieb soll, da er den strengsten Anforde-. rungen der rituellen Lebensführung entsprechen wird, nur auf vegetarische und Milchkost eingerichtet sein. In den Wohnzimmern können die Mieterinnen ihre Nähmaschine oder Schreibmaschine aufstellen. um vielleicht durch Schneidern, Nähen, Sticken, Schreiben oder Putzmachcn «inen ergänzenden Erwerb für auswärtigen Verdienst zu finden. Es ist im Hause Gelegenheit, kleine Wäsche zu waschen und zu bügeln,' und das Bad steht gegen eine kleine Bezahlung zur Verfügung, wie es überhaupt das Prinzip des Betriebes sein wird» jeden Bedarf gleich, bar zu bezahlen. Die Freitagabende und die Festtage werden sich von selbst in traditioneller 'Gemütlichkeit gestalten. Die Vercinsleitung hofft, daß sich der Betrieb bald selbst erhalten wird und daß die.„Wohnräume der Weibl. Fürsorge" für die im Erwerb stehenden jüdischen Mädchen und Frauen Frankfurts bald mitten im Betriebe des Großstadtlebens eine Stätte warmen, sichern und doch sreien Behagens bilden werden, deren Vorhandensein manche Eltern von einer schwere» Sorge für das Unterkommen ihrer Tochter befreit. — Anmeldungen für die Wohnräume sind an den „Mädchenklub" Frankfurt a. M.» Langestr. 30. 2 oder an Frau Emilie Frenkel, Sandweg 9 zu richten, wo auch, die „Mietbedingungen" und die „Hausordnung" erhältlich sind. Gingesandt. (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Zn dein „Eingesandt" in der letzten Nummer Ihres geschätzten Blattes erlaube mir Folgendes zu bemerken: 1: Es ist durchaus nicht notwendig, daß bei einem Spital mit 19 Patienten und sehr ausgiebigem Personal aller Art ein Arzt in der Anstalt wohnen muß. Durch Telephon hat man Nachtverbtnduiig, und der leitende Chefarzt wohnt'keine 10 Minuten: entfernt, ebenso dessen stellvertretender Sohn. Vielleicht könnte man bei Wohnungswechsel demselben, tute es s. Zt. im Königswarterhospital geschah, die Bedingung stellen, nicht weiter als auf 5 Minuten Entfernung zu wohnen. 2. Was die Beistellung der Leichen anbelangt, so ist dies ein lang gehegter Wunsch aller, die sich bei der Leiche beschäftigen, ihr auch sonstige letzte Liebesdienste erweisen. Auch die Stifterin hat jüngst auf dahin gerichtete 'Anfrage ihr volles Einverständnis nach dieser Richtung ausgesprochen. Eine althergebrachte Sache, nicht eine Neuerung — wie viele glauben in a ch e n möchten — ist die Beistellung. 3. Daß die vor 25 Jahre» zum Ausbau eines würdige» Portales und Bequemlichkeits-Einrichtungen gesammelten Jk 40 000 auf Zinsen und Zinseszins gelegt werden, begreife ich nicht. Zwei Geschlechter damaliger Beitragender sind scholl dahingegangen, aber int Sinne der Geber ist noch nichts geschehen. Das Primitivste fehlt aus dem Friedhofe der Israel. Religionsgrsellschäft, und man führt doch immer Reformen anderer Art ein, gegen welche unsere Ahnen scharf und entschieden protestiert hätten. 4. Was die Verschwendung von Lichtern anbelangt, so ist diese nicht sehr ins Gewicht fallend, und zu jeder Zeit gehört es zu „Kibbud beis hakneseth", dorten Lichter zu brenilen. Und hier .»Ein anijus bemokaum aschirus". Entschiede» falsch ist aber die Bemerkung, daß zu Zeiten Rabbiner Hirsch s. A. mit dem Anzünden der Lichter an „Mauze schabbos" bis zu Eintritt der R a ch t gewartet wurde. Vielmehr wurden dieselbeir, wie es von jeher in Frankfurt geschah, zwischen „Bein haschnioschaus", kurze Zeit vor dem Erscheinen der Ster»:, angezündet, da „Amiroh lenochri" infolge » ständiger Instruktion" hier nicht Platz greift. Siehe „Diwrci koheleth" Seite U8. Diese „Chumro" zu Lasten der Gemeindemitglieder gehört 'in das Kapitel des Bestrebens der Neuzeit, immer „Chamraus" zu erfinden. Humor des jüdischen Ostens. In der Welt der Geschöpfe belviindere ich nm »leisten die Fische, — bei ‘üjucu sind auch die Frauen stumm. * und scharfsinnige Auseinandersetzung mit der bekannten, Abhandlung ,Mim lei bederabe minei". Der Verfasser behandelt all die Stellen in Talmud Rischaunim und Achraunim, die zu dieser schweren „Schmatese" Bezug haben. Die anderen vier Reden sind in Deutsch gehalten, in einem klassisch schönen Deutsch. Herrliche Gedanken entwickelt der Verfasser über das Wese» des Judentums und über den wahren Sinn des Schabbos und seine Bedeutung für den Menschen: „Du heiliger Sabbat, großer Freund und Tröster in Not und Tod, Israels Stolz und Schönheit... — Du kündest uns von den schöpferischen. Stunden, da der göttliche Geist, über der Flut der Unendlichkeit schwebend» sich dem Chaos vermählte, um aus ihm den Kosmos zu gestalten. Ja, Du kündest uns von der Finsternis, aber Du kündest auch von Seinem gnadenreichen Schöpferworte. Er ließ seinen Werderuf erschallen, und die Wehen des Werdens ergriffen das All. Das grollende Meer lag festgebannt in seinen Schranken. Und wenn du die geheimnisvolle Spräche verstehst, die die Meereswellen miteinander reden, wenn sie sich unbelauscht wähnen, dann hörst du heute noch von zerstörungslüsternem Verlangen und grollender Klage. Das Festland grenzte sich ab. Die Berge hoben sich. Klüfte taten sich auf. Mit dem Begrenzten zugleich hielt Schönheit ihren Einzug. Die Schrecknisse der Natur gürteten sich mit Erhabenheit. Lichtwellen durchflossen segnend die ungemessenen Räume. Harmonien umklangen die Wiege des neugeborenen Universums. Da war auch schon der Mensch mit seinem Drange, mit seiner Kraft und feiner Sehnsucht nach dem Bamne der Erkenntnis, mit seinem ewigen Verlangen ohne Erfüllung. Sein schönes, strahlendes Auge war schon von Wehmut verklärt. Und neben der Welt, die draußen machtvoll sich entfaltete, fühlte er schon die neue Welt sich regen in der Tiefe seines Herzens. Er fühlte, daß Kampf sein Los sei, Fragen seine Bestimmung und Suchen sein Geschick. Da nahtest Du Dich, holder Sabbat, dem jüngsten Sohne der Schöpfung und legtest Deine gnadenreiche Rechte auf sein schönes Haupt und sprachst zu ihm das Wort der Milde: „Wajechülu haschomajim wehoorez wechol zewoom". Hiinmel und Erde sind festgegründet. Eherne Gesetze tragen ihre Begrenzheit und heißen sie in.ewiger Bewegung kreisen. Kraft und Gegenkraft, Stoß und Gegenstoß sind ihr Leben. Das ist der Kampf der Natur. Auch in Dir, Sterblicher, sei Kraft und Gegenkraft, Stoß und Gegenstoß. Himmel und Erde und ihr ganzer Kampf wohne in Deiner Brust. Im Kampfe liegt Dein Frieden verbürgt. Die Arbeit allein kann Dich zum Sabbat führen. So sprach der Sabbat. -8 •I l 3 3 Und so spricht er auch heute zu uns. f Den Kampf zwischen Himmel und Erde auszu-;§ fechten, das ist Menschenschicksal. Und erst in diesem f Kampfe wird uns Wajechulu, das hohe Wort der Bol- |g lendung erklingen. Die Erde ruft mit lockender Stämme: I Dein ist das Genießen. Dein ist die Begierde. Dein ist - jf die Schrankenlosigkeit. Dein ist die Lust und der Trieb | und das Verlangen. Dein ist die Sünde und die Der- J schukdung Dein. Der Hiinmel ruft: Nicht dein ist das I Genießen, sondern du bist dem Genießen Sklave geworden. .A Nicht dein ist die Begierde, sondern du bist des Begehrens- I armer Knecht. Dein ist nicht die Schrankenlosigkeit, son- 1 der» dein ist die schmerzliche Schranke, die du nicht durchbrichst. Lust und Trieb und Verlangen und Sünde und Verschuldung sind Herrn über dich geworden und haben dich in das grausame Joch ihrer Härte gezwungen. Klage nicht, ivenn beide Stimmen dich nmklingen. Denn. es> ist deine Größe, daß du den „Zewo schomajim weorez" erlebst und daß Himmel und Erde dein Herz zum Schauplatz ihres Kampfes erwählen." Es würde uns zu weit führen, wollten wir all die herrlichen Gedanken der vier schöne» Reden wiedergeben. Doch wir können es uns nicht versagen, auf die vierte! Rede, die von „Kanheleth" handelt, hinzuweisen. Gerade f das Problem des Pessimi.smns — hie llnterströmung _ | im Judentum —, das besonders im »^kanheleth" zum | Ausdruck kommt, macht die Gedankengänge des gesch. j Verfassers doppelt wert. . 3 Aus Schnipischok wird berichtet: In der hiesige» jüdischen Volksküche ist eine „Schaloh" vorgekoinmen. Man hat nämlich mit einem milchigen Lössel einen fleischige» Topf ausgelössclt. Der Raw hat gevaskct, daß der Topf, da er nie Fleisch gesehen hat, nicht milchig und also der Löffel nicht fleischig geworden ist. * Wie die Menschen sterben. Der Advokat geht zum „Beth dm schel maaloh", der Diplomat wird abberufen, der Raw macht ein Siium. der Bal- Tcfilloh ist kaurkm gefallen, der „Bal-Tekioh" hat eine „Tekioh gedauloh" geblasen, der Musiker hat ausgespiclt, und die Frau hat den Mund geschlossen. „Der Moment". Kunst und Literatur. I ü n t Rede n („deworim achodiin") von Rabbiner Dr.' N. A Nobel. Hcrausgegeben vom Vorstand der Jsr. Gemeinde Frankfurt a. M. In unser» Tagen und in unserm Deutschland ist es leider zur ganz seltenen Erscheinung geworden, daß Rabbiner ihre Reden nicht nur in Deutsch, sondern auch in Hebräisch und sogar in gutem Hebräisch veröffentliche». Das vor uns liegende Werl enthält, wie sein Namen besagt, süns Reden. Die eine Rede ist eine tiefgründige Eine hebräische E n c y k l op äd i c. j Unter Redaktion des bekannte» Orientalisten I. Mar- ' j kon-St. Petersburg beginnt demnächst eine großangelegte Eneyklopädie des Judentums in hebräischer Sprache zu 3 erscheinen (Encyklopädia Jbrit „Ozar Hajahdut"), welche tj die gesamte jüdische Wissenschaft, Bibelkunde, Talmud, jü- 3 dische Geschichte und Literatur, jüdisches Volksleben und; Kulturgeschichte von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart! umfassen soll und sicher eine empfindliche Lücke in der wissenschaftlichen hebräischen Literatur ausfüllen wird. 3 Die hervorragendsten Gelehrten auf dem Gebiete der Wissenschaft des Judentums haben ihre Mitwirkung zu- 3 gesagt, jeder auf seinem Spezialgebiete. Aus der Fülle der ca. 200 Mitarbeiter seien hier einige genannt, die auch 3 in der Redaktion des großen Werkes als Fachredak- 3 teure sich beteiligen: Prof. Blau (Biblische Literatur, Massora), Dozent Dr. Baneth-Berlin (Mischnah>, Prof. 3' Bacher-Budapest (Agadah), Prof. Barth-Berlin (Hebr. Phiv lologie), Dr. Posnanky-Warschau (Epoche und Literatur der Karäer), Elkan 91. Adler-London (Geschichte der Juden in England), Prof. Goldzieher-Budapest (Die jüd.-arabische -3 Literatur), Dr. A Freimann-Franlfurt a. M- und Prof. 3 Simonsen-Kopenhagen (Bibliogravhie), Prof. Hermann 3 Cohen und Dr. Julius Guttmann-Äreslau (Ethiy. Besonderes Gewicht wird gelegt auf die- Geschichte und Geographie Palästinas (Prof. Kraus-Wien) nutz die 3 neue hebräische Literatur (R. Sokolow und der Dichter 3 Saul Tschernichansky). . 3