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Neue jüdische Presse · 1913-05-02 · Heft 17 (2.5.1913) · p. Seite 12

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 17 (2.5.1913)
Date
1913-05-02
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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Gelte lä ' Frankfurter Israelitisches Famikrenblatt. - . Ir. 1? Schwierigkeiten statt am 15. April erst am 20. April erscheint, bringt folgende Beiträge: „Die Erstarkung der westliche» Judcnhcit" von F. M. Kaufmann, „Ein Dokument der AfsimUation" von il. Straus;, „Judaismus und iiationalcs Judentum" von :>iachui» Goldmaun, „Das jüdische ökonomische Leben" von Jakob Lcsczinski, „Jnnenkolonifation in Galizien" von B. Rubstein, „Capriccio" von A. Coralnik, „Die Krähe", eine Novelle von Arnold Zweig, „Jiddische Dichtung" und „Glossen". Abonnements und Probcnnmmern durch den Verlag - der Freistatt, Eschweiler. Eine ungekaunte Welt. Zweiter Baud: Zwischen Rhein und Wolga. Erzählungen aus dem jüdischen Familienleben von I u d ä u s. 476 Leiten. JL 2,50, gcb. JL 3,50. Frankfurt a. M., Sänger u. Friedbcrg. Eigenartige Erzählungen in ihrem chassidischcn Anstrich. Der kühle westeuropäische Jude einpfängt beim Lesen de» Eindruck des Unnatürliche», Konstruierten. Doch er lvird sie trotzdem mit Spannung lesen und wird am Ende gestehen, daß er manchmal einen Einblick in reine, unverfälschte jüd. Denkweise getan hat, und daß ihm die Erzählungen bei weitem mehr au bleibenden Werten geben, als sonst Erzählungen zu geben pflegen. Der Preis des Buches ist ein ungcivöhnlich mäßiger. Die'Gedankenwelt der Hä lach a von Dr. Rast h a e l B re u c r, Distriktsrabbiner in Äschäsfenburg. Erstes Heft. 42 Seilen. JL 1.—. Frankfurt, Säuger 11. Jrirdbcrg. „Nicht minder tvichtig als die Wiederbelebung seiner unvergleichlichen Andacht, mit der unsere Alten in der Bibel lasen, nur mit größeren Schwierigkeiten verknüpft, ist das Werk dieser Ncubelebung auf speziell talmudischei» Gebiet. Hier gelte es,- den Geist der talmudischen Dialektik in seiner großartigen Urwüchsigkeit und Naturfrische, zunächst auf dem propädeutischen Wege, einer populären Darstellung talmudischcr Probleme, weitere» Kreise» zugänglich zu machen. Ich beabsichtige, eine Arbeit hcranszugcben, die sich an der Losung dieser Aufgabe versucht." Diese Worte in seinem Kommentare zu Ruth beginnt Rabb. Dr. Breuer jetzt zu verwirklichen. Es liegt jetzt schon eine große Reihe Arbeiten Dr. Breuers vor, und wenn man sie übersieht, darf man den Fleiß, das Wissen und die originale Denkfähigkeit des noch jungen Rabbiners anerkennen. Hinsichtlich seiner jetzt begonnenen neuen Arbeit, von der wir hier das erbe Heft vor uns haben, schreibt De. Breuer: „Diese Hefte dürsten gerade vom „Ben - Tanroh" mit Interesse gelesen werden. Nllr er kann die Riescnmiihc ermessen, deren cs bedarf, um auf den steilen Felsen der Halacha das Edelweiß ihrer ethischen Hochgedänlen zn brechen; >inr er aber auch den lohnenden Erfolg dieser Mühe und wenn er literarischen Jeingeschmart besitzt — den ästhetische» Reiz ermessen, den jeder Brrsuch, einen Grdankengang der Halacha ans die Schienen moderner Denkformcn hinüberzuleiten, in ebenso seltener wie seltsamer Fülle gewährt. Den „Am-Hv-Orez" aber hoffen diese Hefte, auch wenn er sic nur halb versteht, von jenem Wahn zn heilcu, als sei die Halacha ein Komplex wunderlicher Lebrnsnormen, mit welchem die jüdische Religion warmblütige, lichthungrige Menschen zu ewigem Aufenthalte in einem juristische» Paragraphenkäfig verdammt. Er wird einsehen lernen, daß eine Gedankenwelt, die „unser Leben und die Länge unserer Tage" ist, auch dort, wo sic im schweren Rüstzeug dialektischer Begrifssabwandlnngen erscheint, den heißen Sehnsuchtsschlage» unseres Herzens ebenso nah wie den kalten Erkenntnissen unseres Verstandes ist." Wir möchten mit unserem Urteil darüber, wie Dr. Breuer sein Versuch gelungen ist, erst noch einige weitere Hefte seiner Arbeit abwarten. Das eine.sei nur gesagt, daß der Versuch, an den sich nur eine Koryphäe ans talmudischcm Gebiete wagen dürste, seitens eines junge» Gelehrten als ein kühnes und daher kritisch zu beleuchtendes Unterfangen erscheint. Carl Grebenau, Juwelen,ttGoiiLlraren. Telephon I. 6069. Auswahlsendungen gerne zu Diensten. Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Atelier für Neuu. Umarbeitungen und für Reparaturen zur Generalversa mmlung1 auf -Dienstag den 6. Mai, abends 1lh- Uhr priieis In der Frankfurtloge, Eschersheimor Landstraase 27. Tagesordnung: Bericht des Vorstandes und der Revisoren. Entlastung des Vorstands. Neuwahlen. Der Vorstand« r Messer & Voigtländer 1 * Zentralheizungen 1 I . Franfeen- Allee 34 Telephon 3437. 1 H. Bergmann hebräische Buchhandlung Frankfurt a. M., AllirhrUigtasir. 45 empfiehlt: Mapfienniin u- Ohne Uebersetzung. fuilllUaUnlu in. n. ausländisch. Ritas. Tallesim, Arbah-Hwifauth. mm Eigene Buchbinderei, wm Machsorim — auch antiquarisch am Lager. — Strohhüte werden nach neuesten Formen schön faxonniert, gewaschen und gefärbt. O. Bertrand, Schillerstrasse 28. Cliriütotle - Sil ber fi&2S«Er echtes Silber, n Cn ati* lilol - Geschenke für Verlobung OpoZIalllai. Hochzeit, Konfirmation. UfanliAi^Avi itx grosser Auswahl und allen Preislagen: Alleinverkauf nur Spanfsohes Obst-Haus * 1 Ja. Cuba 10. { 8 Hauptgeschäft Zeil 14—10, 5 Telephon 10 SOI. S ■ HUiIeJBabnboÖtilatalS.TeUatas. 1 M In. span. Orangen zu billigsten M Preisen, Ananas, Feigen, amerik. n. 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