Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1912-12-06 · Heft 48 (6.12.1912) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 48 (6.12.1912)
Date
1912-12-06
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2692297-2692768-2692816--07349-2702417
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Der „Eselskultus" im zweite» Tempel. Auch eine Channkkaherinnerung! Das Chanukkahfest erinnert uns wie an die Bekäinpsungen, die die Juden im 2. vorchristlichen Jahrhundert von dem Syrertönig A n t i o ch n s E P i p h a n e s zu erleiden hatten, und gegen die die Matkabäer-Scharen mit Erfolg auftraten, so auch an eine judenfeindliche Beschuldigung eben jenes heidnischen Königs. In seinen der Apologie gewidmeten Büchern „Gegen Apion", die geschrieben sind, um die Feindseligkeit der Schmäher und die beabsichtigten Lügen der Judenfeinde zu kennzeichnen, muß der jüdische Historiker Flavins Joseph ns auch die Nachrichten, die sich über uns in dem Geschichtswerke des ersten literarischen Antisemiten finden, zu widerlegen suchen. Folgendes wagt Apion niederzuschreiben: „In ihren: Heiligtum hatten die Juden einen Eselskopf ausgestellt, den sie anbeteten und solcher Verehrung für würdig hielten; dieser ist sortgekommen, als Antiochus. Epiphanes den Tempel plünderte, jenen goldenen Kops fand und ihn aus Habgier raubte." Wer ganz verschieden lautet die Mitteilung, die der Historiker Diodor, etwa 2 Generationen früher lebend, in seinem Gcsck'ichtswerr inacht, und die Apion sicher auch gelesen hat. Dieser erzählt: „Als Antiochus Jerusalem belagerte, ging er auch in das für Gott bestimmte Allerhciligstc, das nach dem Gesetz nur der Hohepriester betreten durfte; er fand da in ihm ein steinernes Bild eines langbärtigen Mannes, der auf einem Esel lag und in den Händen ein Buch hielt; er hielt dies zuerst für ein Bild des Moses, des Sammlers und Gesetzgebers des jüdischen Volkes und des Gründers der Hyuptstadt Jerusalem." Von Apion wohl hat dann diesen „Eselskultus" aufgefangen, der Römer Tacitus, der von 55—117 der laufenden Zeitrechnung lebte, er hat die ersten 13 Kapitel des 5. Buches seiner „Historien" einem Exkurse über die Geschichte der Juden gewidmet; bei ihm heißt es: „Ein Bild des Tieres, durch dessen Weisung sie einst der Verirrung und dem Verdürstungstode entgangen waren, heiligten sie in ihrein Tempel." Damit ist der Esel gemeint, der nach einer Tacitnsschcn Ansicht den Kindern Israels bei ihrem Anszuge ans Aegypten Weg und Rettung gezeigt habe. Aehnlich spricht diesen Vorwurf der bekannte Biograph Plutarch aus, der sagt: „Die Juden verehrten den Esel, weil er ihnen einst die Quelle gezeigt habe, die den Lechzenden Wasser spendete." Diese Verleumdung des jüdischen Gottesdienstes durch einen Eselskops ist um so ausfallender, als nach dem Gebote der Schrift der E s e l ein u n r e i n e s T i e r war, das nicht geopfert werden durfte. Auch sind zahlreiche heidnische Schriftsteller voll des Lobes über die jüdische Gottesverehrung und erzählen mit Betvunderung, wie ergriffen der große P o mp ejus gewesen war, als er sich allein in ' dem völlig leeren Tempel sah. Es muß daher um so interessanter sein, zu erforschen, wie Antiochus zu dieser Erzählung gekommen sein mag, und wie Apion ihr noch mehr Unwahrheiten hinzusügen konnte. Den Bericht des 'Diodor müssen wir für den ursprünglichen halten. Es ist das Allerheiligste, das Antiochus betrat, in dem zur Zeit des ersten Tenipels die Bundeslade nnt den zwei steinernen Tafeln der Zehnworte, mit dem Cherubim bedeckt, stand. Bei der Zerstörung dieses Tempels durch Nebnkadnczar 586 entkam diese Lade. Im zweiten Tempel stand an ihrer Stelle ein Stein, drei Finger dom Boden erhöht, gegen den der Hohepriester die vorgeschriebenen Opserspreugungen vornahm. Nun müssen wir >nns den heidnischen König vorstellen, der voller Neugier, aber, auch voller Spannung ins Adyton tritt, dem es nicht klar war, warum nur der Hohepriester und dieser nur einmal diesen Raum betrete» durfte. Denken wir ihn uns hincingehen in den Tempel, um zu höhnen und zu spotte», so begreifen wir, daß wenn nicht gar seine erregte Phantasie ihm solches vor Augen führte, dieser Stein sich ihm bald erscheinen ließ als ein Mann, als der Moses, dem eben vielleicht nur der Hohepriester nahen durfte, dem Gesetzgeber mit dem Gcsetzbuche in der Hand. Einbildung oder Lüge mag ihni dieses Wesen nun als auf einem Esel stehend vorgeführt haben. So hatte er alles er alles zu dem Steine wohl sich zugedacht, >vas er als Lüge oder Halbwahrheit verbreiten mochte. So war bei A n t i o ch u s ' Beschuldigung der Esel nur das minder Bedeutende, das nottvendige Nebel, das seine Behauptung, eine Mosesgestalt gesehen zu haben, glaublicher erscheinen lassen konnte. A p i o n aber, der nur schmähe» will, dem kommt es gerade recht, vom Esel ausgehen und behaupten zu können, daß die Juden ejn solches Tier in ihrem Tempel habe», um es zu verehren. Man tut Apion vielleicht zuviel des Guten an, wenn man noch nachforscht, wodurch er seine Behauptung hätte begründen oder rechtfertigen können. Wer andererseits wäre es auch zu gewagt gewesen, ganz anhaltslos solche Vorwürfe in so schroffer Weise vorzubringe», die doch auch später — mit Ausnahme der Apion- Nachschreiber Tacitus und Plutarch — niemand mehr zu erheben wagte. Es ist ziemlich wahrscheinlich, daß die Grundlage dieser Beschuldigung die Identifizierung der Juden mit den Hyksos, einem ägyptischen Volksstamme, gewesen ist. Scheint dies doch auch dem Josephus ganz natürliche, der schreibt, daß beide Erklärungen des Wortes „H Y k s o s" als Hirten oder als Kriegsgefangene sehr gut auf unsere Vorfahren paßten; diese sühnten doch .ein Nomadenleben, weshalb man sie Hirten nennen könnte; auch könnte man sie für Kriegsgefangene halten, da 'ihr Ahnherr Joseph sich, dem ägyptischen- König gegenüber als-Gefangener bezeichnet habe. Die Hyksos aber verehrten den ägyptischen TYP hon, dem der Esel heilig war. In dieser Gleichstellung von Hyksos und Juden mag Apion eine Berechtigung seiner Musterungen über den „Eselskult" gesehen haben. Ich glaube diese kleine Betrachtung, die uns nicht sehr freudig gerade an das Chanukkah - Ereignis erinnert, nicht besser beschließen zu können als mit den Worten, die der Apologet Josephus in dem genannten Werke dem Apion zürnst: „Merkt er denn nicht, wie er durch die Tatsachen sür seine Lügen gestraft wird? Es gilt bei uns nämlich immer das gleiche Gesetz, auf dem wir stets beharren. Obwohl nun viele Unglücksfällle unsere Hauptstadt, wie so manche andere, heimsuchten und obwohl ompejus Magnus, Liciuins Crassus und kürzlich noch aiser Titus im Kampfe siegend sich des Tempels bemächtigten, fanden sie nichts von dieser Art im Tempel, sondern die reinste Gottesverehrnng." So schwand auch bald der Vorwurf eines „Eselskultns" im zweiten Tempel. Berlin. Arthur Posner. Erklärung. Wir sehen uns zu folgender Erklärung veranlaßt: 1. Innerhalb des deutschen Judentums bestehen die verschiedensten Anschauungen und Richtungen, die durch das Band der Jüdischen Geineinde zu einer Einheit zusammengeschlossen sind. Diese unverbrüchliche Einheit kann weder durch Erklärungen liberaler Rabbiner noch durch Erklärungen orthodoxer oder traditionell-gesetzestreuer Rabbiner erschüttert lverden. 2. Keiner Richtung im Judentum gteht das Recht zu, einer anderen die Zugehörigkeit zur religiösen Gemeinschaft abzusprechen oder ihr den Makel der religiösen Minderwertigkeit anzuheften. 3. Wir bedauern und mißbilligen, daß eiire Anzahl von Rabbinern einer bestimmten Richtung für sich das Recht in Anspruch nimmt, religiöse Entscheidungen, Funktionen oder de» Religionsunterricht der von den jüdischen Gemeinden erwählten Rabbiner als ungültig oder gefährlich,;« erklären. 4. Bei der Wahl der Rabbiner tragen wir den verschiedenen in der Gemeinde bestehenden religiösen Richtungen Rechnung und werden jedem Borgehen entgegcntrcten, das geeignet ist, die Autorität unserer Rabbiner, welcher Richtung sie auch angehöre» mögen, zu beeinträchtigen. Berlin, den 1. Dezember 1912. Vorstand und Repräsentanten-Bersammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Vorstand der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. Frankfurter Berichte. 'Auch Rabbiner Dr. C. S e l i g m a n u hat sich nunmehr in einer Predigt über die Richtlinien geäußert. Er führte in seiner lctztsabbatlichen Predigt folgendes aus: Der Streit um die Wahrheit lodert heute in Israel in Hellen Flamineil empor. Wer will da sagen: Ich allein habe die Wahrheit! Ist nicht im Judentum von jeher' jedem die Freiheit gegeben, über die letzten Dinge der Erkenntnis seine dogmatisch uneingeeugtc Meinung zu haben? Maimonides erklärte den für einen Abtriinnigen, der Gott körperliche Eigenschaften zuschreibt, und sein .Zeitgenosse Abraham ben David ruft ihnl empört entgegen: „Größere und Bessere als Dil haben das getan und sind doch, gute Inden." Als die Ghettomauern fielen, hat ein Sturm das Judentum aus seiner stillen, sicheren Fahrstraße Hinausgetrieben. Wer hat da dem Sturm sich entgegengestellt? Wer hat gegen die Seuche des Abfalls gearbeitet, der die alten Rabbiner hilflos zusahen? Wer hat, als neue Schutzwehr des Judentums, ein neues jüdisches Selbstgefühl geschaffen, das. die alten Rabbinen nnt ihrem Verharren im Mittelalter, nicht schassen konnten? Wer hat die Wissenschaft des Judentums zu neuer Blüte gebracht und durch sie neu und kraftvoll das Judentum aufgebaut? Wer hat den Gottesdienst veredelt, die Predigt eingeführt, den Religionsunterricht neu gestaltet; — lauter mit Bannsprüchen und Denunziationen bei den Regierungen bekämpfte Neuerungen, die heute auch das gesetzestreue' deutsche Judentum sich zu eigen gemacht hat?, Wer hat die Emanzipation erkämpft, wer hat die großen neuzeitlichen Organisationen geschaffen? Die Liberalen waren es! Die Liberalen waren es, die unendlich viele verlorene Brüder und Schwestern wiedergeftmdcn, hrrangezogen und so dem Judentum erhalten haben. Wenn kein liberales Judentum wäre, wieviele Juden zählte heute noch das deutsche Judentum? Wenn jeder, der nicht traditionell-gesetzestreu ist, trotz seiner Liebe zum Judentum ein sündiger Jude wäre, wieviel gute, nichtsündige Juden zählte heute noch das Judentum? Unendlich viele haben sich nun einmal infolge der neuen Lebensbedingnngen von der alten Bäterweise abgewandt. Sollen wir untätig zusehen, wie Geschlecht um Geschlecht sich dem Nichts in die Arme wirft? Deshalb mußten wir Richtlinien für die vom altftommen Judentum Entfremdenden schassen, Richtlinien, die unsere Brüder, die einen jüdischen Lebensweg suchen, auch gehen werden. Darum haben wir nichts zurückzünehmen von dem, was in unseren Richtlinien geschrieben ist. Unsere spätere Erklärung war im vollsten, wörtlichsten Sinne des Wortes eine Erklärung, d. h. ein Klarstellung gegenüber Entstellungen und' falschen Deutungen. Denn die Richtlinien verlassen in keinem wesentlichen Punkte — weder in religiöser Vorstellung noch in praktischer Religionsübung — den Böden des Judentums, geben auch nicht eines der Güter unserer religiösen Vergangenheit preis; — was sie aussprechen, wird schon seit einem Jahrhundert in den jüdischen Gemeinden Deutschlands als liberales Judentum angesehen. Auch stellen sie sich mit Entschiedenheit auf. den Standpunkt der Einheit des Judentums. In einem Punkte, nur, der nicht das liberale Judentum an sich, sondern nur die Praxis der Rabbiner angeht, in einer Frage, die „Keial Jisroel", die Gesamtheit Israels berührt, in eherechtlicheü Dingen haben wir im Interesse der Einheit des Judentums, die uns über alles geht, gesagt: Meine Brüder von der anderen Richtung suche ich, um mit ihnen einen Weg der Verständigung zu suchen. — — Es würde uns hier zu weit führen, wollten wir uns in eine eingehende Untersuchung der 'Ausführungen des gesch Redners einlassen. 'Allein es handelt sich nicht um die V e r d i e n st e des liberale» Judentums um die jüdische Gesamtheit, und auch nicht um die Wertschätzung des einzelnen nicht in der Tradition lebenden Juden und dessen Freiheit, „über die letzten Dinge der Erkenntnis" .seine eigene Meinung zu haben. Um was es sich handelt, ist die Frage, ob eine organisierte Reform im Rahmen der Richtlinien, wenn diese verbindlich sein sollen, iin Judentum zulässig ist? Daß sie nicht im Geiste des verbrieften Judentums gegeben, auch nicht im Sinne Hillels, der ganz aus dein Boden der Tradition stand, tver wollte es bestreiten? Wohl sind sie im Sinne der R e f o r m. Allein kaum wollte man keinen neuen Schulchan-Aruch schaffen, kaum sind sie für niemand verbindlich und nicht einmal von den Führe r u der Liberalen akzeptiert worden — wozu dann die doch dadurch aufgehobenen Richtlinien, die nur Streit und Verwirrung heraufbeschwören? „Meine Brüder von der anderen Richtung suche ich, um mit ihnen einen Weg der Verständigung zu suchen," dies freut uns zu hören; — aber dieser Weg ist Sorge zeichnet. Hoffen wir, daß die Männer, an deren Liebe zur jüdischen Gesamtheit wir keinen Zweifel hegen, ihn auch beschreiten werden." An der Generalversammlung des Bundes Deutscher. Frauenvereine in Gotha nahm sür den Frankfurter Verein für j ü d. Krankenpflegerinnen Dr. me&. Deutsch teil. Zum Punkte Krankenpflegcberus nahm er das Wort und führte aus: Während sonst wegen Ileberanstrengungen, mangelhaften Gehaltsverhältnissen usw. Klag« geführt wird, sind im Frankftirter Verein die Verhältnisse mehr als einwandsfrei. Die Ausbildung ist vielseitig, die Ausbildungszeit beträgt, über die staatliche» 'Anforderungen hinausgehend, eineinhalb Jahr. Höhere Schulbildung ist erwünscht, doch sind auch Mädchen mit einfacher Schulbildung bei Intelligenz und Strebsamkeit willkommen. Vom ersten Tage wird Taschengeld gewährt. Das Gehalt der ausgebildeten Schwestern beginnt bei freier Station (Wohnung, Kleidung, Beköstigung) mit 360 Jk und steigt in acht Jahren auf 6011 Jk Abzüge sind ausgeschlossen. Für den Erkrankungsfall ist ausreichend gesorgt. Vom ersten Tage ab besteht für den Fall rintretender Dienstunfähigkeit (einerlei aus welcher Ursache!) Anspruch auf Pension, die (ohne irgendwelche Beschränkung und ohne Rücksicht auf die persönlichen Verhältnisse der Schwester) bis 1000 Jk steigt. Auf dieses Maximum hat auch ohne, eingetretene Invalidität jede Schwester nach 25jähriger Dienstzeit Anspruch. Die Pensionsansprüche sind durch einen. ansehnlichen Pensionsfond sichergestellt. Sie werden durch eine vom Verein garantierte Schwesternsparkasse mit besonders günstigen Bedingungen ergänzt. Dazu erwägt man «ine weitere Erhöhung des Gehaltes wie der Pensionsbezüge. Die Frankfurter Schwestern leben in einem eigenen, speziell sür ihre Bedürfnisse erbauten Hause mit. großem Garten, das allen 'Ansprüchen an Behaglichkeit genügt. Im Hospital beträgt ihre Arbeitszeit ohne Anrechnung der Mittagspause 11 Stunden. Grobe Arbeite» sind nach absolvierter Lehrzeit nicht mehr zu tun, Nachtwachen werden von einer besonderen Schwester geleistet, die bei Tage schlafen kann. Für allwöchentlich einen ft eien Nachmittag ist durch Anstellung einer besonderen „Ablösungsschwester" gesorgt. In der Privatpflege ist durch das Anrecht auf einen täglichen Spaziergang, und' erforderlichenfalls durch Ablösung im Nachtdienst, gegen tleberanstrengnng vorgesorgt. Jede Schwester erhält alkjährlich einen vierwöchentlichcn llrlaub» dessen Verwendung durch eine eigene Ferieu-Reisekasse erleichtert wird. 'Au d^r Verwaltung des Vereins sind di« Schwestern durch die Institution eines selbstqewählten Schwesternratrs^ beteiligt. In religiöser Hinsicht genießen die Schwestern (im Gegensatz zu den Klagen, die gegen viele christlrche Verbände vorgebracht wurden) völlige Freiheit. Die Führung des Hauses ist so streng religiös, daß auch sehr strenggläubige Schwestern dem Verein angehören können, ohne daß auf die fteier gesinnten mehr Zwang ausgeübt wird, als eben die Hausordnung unumgänglich nötig macht. Im Verein für jüdische Geschichte und Literatur findet der Vortragsabend statt am 11. Dez. erst ain 18. Dez. statt. Der Verein „M o n t e f i o r e" hat in den letzten Tagen seine Mitgtieder und Freunde zu seinem Stiftungsfeste eingeladen, das aus räumlichen Gründen diesmal erst nach Chanuka, am 14. ds., in den Räumen des Kaufmännischen Vereins stattsindet.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.