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Neue jüdische Presse · 1910-10-14 · Heft 40 (14.10.1910) · p. Seite 11

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
8 (1910)
Issue
Heft 40 (14.10.1910)
Date
1910-10-14
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 40. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 11. diegenheit der Beiträge, verbunden mit einer vornehmen und überaus reichhaltigen illustrativen Ausschmückung -dieser wohl einzig in ihrer Art dastehenden Schrift, selbst die kühnsten Erwartungen übertresfen dürfen. Schon die Antvrennamcn geben ein Bild der hervorragenden Leistung. Es sind vertreten: A g r o n o m A a r o n s o h n: Eine landwirtschaftliche Versuchsstation .in Palästina. I. Aharoni: Forschungsreisen in Nordsyricn. Aron »Witz: Die jüdische Arbeiterfrage in Palästina. D r. Elias Auerbach: Emvicklungsaussichten der jüdischen Bevölkerung Palästinas. R e g i e r u n g s b a u m e i st e r Baerwald: Bauvrobleme in Palästina. D r. Simon Bern selb: Palästina in der jüd. Religionsgeschichte. D r. M. I. B o d c n h e i m e r: Der Jüdische Natioualsonds, ein Volksschatz. Dr. Fr eher: Die hebräische Journalistik. M. Eisen st ad t: Die jüdischen Kolonien in Palästina. Dr. M. Glücksohn: Das Werk der Chowewe Zion. Tr. Grün Hut: Die jüdische Bevölkerung Palästinas. A. I d e l s o h n: Die Jemeniten. D r. Jellin: Die hebr. Sprache in Palästina. S. Joffe: Sanitätswesen in Palästina. Dr. Bernh. Kahn: Die Arbeit deS Hilfsvereins deutscher Juden in Palästina. S. Kaplausky-Kaplan: Die Siedelungsgenossenschaft in Palästina. D r. N. K a tz e n e l s o h n: Die Anglo - Palästine- Company. M. K l e i n in a n n: Die Arbeit der Geulah in Palästina. Ober - Ing. Lau: Palästina im Knotenpunkt des Weltverkehrs. Sarah Lea: Tel-Alviw; der jüdische Frühling. D. Levontin: Das Kreditwesen in Palästina. Dr. Heinrich Loewe: Bibliotheken in Erez Israel. I. Luncz: Die hebr. Literatur in Palästina. D r. Mettmann: Das Hebräische Gymnasium in Jaffa. I. M e e r v w i t s ch: Ter Weinbau in Palästina. D r. Hans M ü h s a in: Das Hygienische Institut in Palästina. Rabbiner Dr. Niemirower: Eine jabnhistische Akademie für Palästina. D r. A. R u p p i ii: Die Palestinc-Land-Development-Company. Dr. A. Sandler: Heilquellen und Hygiene in Palästina. Pros. Boris Schatz: Der Bezalel. D r. Schlesinger: Die Tachkemoni-Schule. N. Sokolow: Palästinismus und Nationalsprache. D r. T äubl e r: Palästinabestrebungen im 16. Jahrhundert. Dr. B. Thomsen: Palästina-Bibliographie. Sr. Jakob Thon: Das Schulwesen in Palästina. D r. Osias Thon: Die Palästina - Arbeit im Rahmen unseres Programms. Frau Sarah Thon: Jüdische Frauenarbeit in Palästina. M. Ussischkin: Palästina und andere Länder. Prof. Dr. Otto Marburg: Kulturpflanzen in Palästina. L. W a r s z a w s k i: Presse und Verlagswesen in Palästina. Unter den etwa 100 Illustrationen befinden sich u. a.: Eine ganzseitige Kunstbeilage von E. M. Lilien, ferner Radierungen von Hermann Struck. Der Preis der Nummer, die nur gegen feste Bestellung abgegeben wird, beträgt für Oesterreich-Ungarn und Deutschland 65 Pfennig, für alle übrigen Länder 75 Pfennig. Bestellungen sind ausschließlich an den Verlag der „Welt", Köln a. Rh., Karolingerring 31 zu richten. Spende«. Für die O p p e n he i in e r' s che Siedln n g s g e n o s s e n s ch a f t i u P a l ä st i n a gingen bei der Geschäftsstelle des Franks. Jsr. Familienblattes ein: Beim °Anbiß nach Zaum Gedaljoh .im Hause Beer Sondheimer u. Co. Versteigerung des Benschens 25,— «/fc Jos. Schwabacher, Rückertstr. 5S 5,— „ Allgemeine Mitteilungen. Kunstsalon L>. Trittler, Frankfurt a. M. Der Schweizer Maler Ernst E. Schlatter, welcher schon vorigen Monat einige kleine Arbeiten brachte, ist diesmal mit einer geschlossenen Serie seiner Werke vertreten. Seine Technik geht auf die streng moderne Richtung hinaus, was man am besten von seinen Oelgemälden sagen kann. Lachende Wiesen, ein eilender Bach, schöne Wolkenstimmungcn, das alles, vcrniittelst kräftiger Pinselführung in satte, leuchtende Farben gekleidet. macht einen impoierenden lebhaften Eindruck. Seine Buntstiftzeichnungen von Frankfurt und Zürich hingegen sind wieder ruhiger in Tönen und Linienführung gehalten, und seine Original-Lithographien, wie Hohkönigsburg, Stiller Winkel usw. beweisen uns auch aus diesem Gebiet sein Können. Ganz im Gegensatz steht C. Rüdell niit seinen Arbeiten. Eine Anzahl seiner Aquarelle zeigen uns wohl eine moderne Ausfassung, doch bleiben seine Arbeiten mehr im Nahmen des Naturgetreuen, und ergötzt man sich an seinen vortrefflich gelungenen Landschaften aus der Eifel und der Moselgegend. Es würde zu weit führen, auf jedes einzelne Bild einzugehen, denn ein jedes ist schön in seiner Art. Diese kleine Ausstellung bietet manches Interessante und wird sicher viel Anklang finden. Die Ausstellung dauert während des ganzen Oktobers. Der Eintritt ist frei! E. K. Briefkasten. B. Josef Kainz war Katholik; seine erste Gattin. Sara Hutzler, wie auch seine zweite, Margarete Natansohn, waren jedoch Jüdinnen. BarmizwohS. August, Sohn des Herrn Anselm Hirsch, Grünestraße 36 in der Synagoge Friedbergeranlage. Adolf, Sohn des Herrn D. E. Brass, Eckenheimerlandstr. 43 in der Synagoge Börneplatz. Vereins-Kalender. Samstag, 15. Okt. Verein „Mekor Chaj im", 12 Uhr Hörsaal Friedbergeranlage: Vorlesung aus Sefru Schemuel (Prof. Wehl); 33/i Uhr, Langestraße 18: Mkro-Bortrag (cand. med. Willy Hofmann.) Sonntag, 16. Okt. Verein „Mekor Chaj i m", 6 Uhr, Langestraße 18: Piutiin aus dem Machsor von Sukkaus (Dr. Joseph Breuer.) Jüdische Bibliothek und Lesehalle. Langestraße 33. Geöffnet: Montag — Donnerstag: 1—4 Uhr nachm, und 8—10 Uhr abends. Freitag: nach Schluß des Abendgottesdienstes bis 10 Uhr. Samstag und Sonntag: 10h-—1 und 3—7 Uhr. Julius Obernzenner Zeil 5, 7 und 9. | o«i gründet 1878. Baugraben 4, 6 und 8. Damen - Handschuhe Stoffhandschuhejed. Art, schwarz u. farbig Unterkleider Herren-Handschuhe Kinder - Handschuhe. Normalhemden, Achselu. Vorderschluss St. 1.25 bis8 50 M. 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