Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 8 (1910)
- Issue
- Heft 39 (7.10.1910)
- Date
- 1910-10-07
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 39. Frankfurter Ara'elrtischeS ArmkKenblakk. Seite 15. r; -— Bilz’ ISIi?sa!s=Säfea®.. pro ffind W. L80 fäkssaIs=I»f@fkafeao . .. „ „ 3.80 lä&mla-Seh.okolado . -.- . „ „ „ ISO Sauit&tsrat Dr. Bieflngcrs Sohw8l§8Fmil0h=SQhoko!äd9 ........ „ „ „ 3.00 ZLsLsL-LaKao. „ „ 3.00 ULLssoLs--Zw!sßLvL - ..pro Paket „ 0.30 Iäkfsal34Jisei!ts ........... „ „ „ 3.38 Lesouävrs smpkoblsn bei Kleichsucht, Schwiicliezuständen, sowie bei Hagen- und Darmerkrankungen etc. Allein zu haben bei: A. Metzger, Börnestrasse 39. Taiephon 1293m Totophon 1293m Allgemeiner Deutsche? Versicherungs-Verein in Stuttgart Auf Gegenseitigkeit. Gegründet 1875. linier Gana’fc der Stuttgarter Hit- und RüekvenichsruEgs-AktiBugesUJChult Kapitalanlage über 68 Millionen Mark. Haftpflicht^ Unfali-, Lebensversicherung. Gesamtversicherungsstand: 777000 Versicherungen. Zuaang monatlich ca. 6000 Mitglieder. 000 Fcrti-pfer überall gewicht. OOO Prospekte kostenfrei durch geroiann Reiffenstein, Snbdlrektlon ln Frankfurt a. M., Kaiaerstrasse 66, II. PKmfmann "K.^OSSmarKt?! ' fagifav ‘/h. . HüHW3#-»ia Fährgasse14*f BllE^SE | m amMaiti F— i/f t - pnliiflsns Gasse 8 mmm »Mi y^-r.uip.p ss^äi tctgraS Kwrtt-m«! /»CjSSmi \fr2 i 1^1.. v iis: SIS1 lliliilii i tiacaiLSi /- - N peli^ JlotfOVitz, fPankfapt a.!«. 7 Schillerstrassa 7 <H>^^WW>CWWKW>-0-<KH> TölöpllOH 8851 KMJ^^yCKKK.HWWHJMWWh Dunelen, Uhren, Goldn. "" Unter dem Protektorat Ihrer Königliche« Hoheit der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Prinzessin Margarethe von Prentzeu Marsuerttentas am Dienstag den 11. Oktober 1910. Der Gemeinsinil der Vürgerschast, dem Frankfurt so viele seiner vorbildlichen Wohlfahrtseinrichtungen verdankt, hat nie versagt, wenn es galt, Not zu lindern und soziale Hilfseinrichtungen für die Minderbemittelten zu schaffen. Heute gilt es den Kampf gegen einen der schwersten Schäden unserer Bolkswohlfahrt, gegen die Säuglingssterblichkeit. 400,000 Säuglinge sterben in unserem Vaterlande im 1 Lebensjahr und unberechenbar viele verfallen späterem Siechtum durch die mangelhafte Fürsorge in ihrer ersten - Lebenszeit. Die energische Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit durch Fürsorge für richtige Ernährung und Pflege der Säuglinge ist die Grundlage zur Erzielung eines Nachwuchses, der, geistig und körperlich gesund, den schweren Anforderungen des Lebenskampfes gewachsen ist. Schon mehrfach hat die Bürgerschaft durch Spenden ihr Verständnis gezeigt für die Bedeutung der Säuglingsfürsorge. Die aus Anlaß der silbernen Hochzeit unseres Kaiserpaares gegründete Wilhelm- und Augusta Viktoria-Stiftung, das Kinderheim, das Wöchnerinnen- und Säuglingsheim, Krippen und private S äug l ing s fürso r ge einrich tun gen sind Zeugen ihres hilfsbereiten Sinnes. Aber noch sehr vieles bleibt zu tun, wofür bisher Organisation und Mittel fehlten und weit ist Frankfurt auf diesem Gebiete schon überflügelt von anderen Städten des Reiches. Eine einheitliche Organisation der Säuglingsfürsorge soll auf Anregung des ärztlichen Vereins jetzt geschaffen werden. Mütterberatungsstellen, Stillkrippen, M i l ch k ü ch e n und andere Einrichtungen sollen neu geschaffen und weiter ausgebaut werden. Kunstgewerbliche Wecfcstatte ch.chchch.ch.ch ch ch ch ch ch ch sur Arbeiten in alten Metallen empfiehlt sein reichhaltiges Lager israelitischer Knltasgegenst&nde nach neuesten Entwürfen. Illustrierte Preislisten stehen gerne zur Verfügung. Stopp age Fran$als Einwebung und Stopfung von Brandlöchern, Rissen, Mettennnd Mäusefrass, Schnitten in Garderoben, Billard-Tüchern, Teppichen nnd feiner Wäsche. Paul Hermann, Frankfurt a.M., Altegassei, EckeSchäfergasse. - ' •' ' - Karte ganügt. ' — - Dieser großen Ausgabe dient als Werbetag der Frankfurter Margueritentag. Am 11. Oktober sollen in der ganzen Stadt zugunsten der Säuglingssürsorge Margueriten verkauft werden und andere Veranstaltungen stattfinden. In allen Kreisen soll das Jntereffe für Säuglingsfürsorge geweckt werden, die ganze Bevölkerung soll Mitwirken an diesem Werke der Volkswohlfahrt ohne Unterschied des Standes, der Konfession und der Partei, auch die kleinste Gabe soll willkommen sein. Herzlich bitten wir deshalb alle, denen die Fürsorge für unsere Säuglinge am Herzen liegt, ihre Kraft in den Dienst der guten Sache zu stellen. Der sesthflHsCtthrentfe Ausschuss. 026090