Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1906-01-26 · Heft 4 (26.1.1906) · p. Seite 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
4 (1906)
Issue
Heft 4 (26.1.1906)
Date
1906-01-26
Page
Seite 11 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2692297-2692460-2692464--02188-2696760
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 4. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 11. Antrag eröffnet, und ergab dieselbe, daß der Antrag auf Annahme rechnen kann. Die Klausel, den verheirateten Mitgliedern das Wahlrecht zn versagen, wurde seiner Zeit deshalb beschlossen, um demsBereinc den Charakter eines Vereines junger Leute zn wahren. Frankfurt a. M. Der Unterrichtsstunde des Hebräischen Sprachvereins wohnten letzten Sonntag ans Einladung, Vorstandsmitglieder der hiesige» Vereine, die ihre Tätigkeit den idealen Interesse» der jüdischen jungen Leute widmen, bei. Sämtliche Teilnehmer sprachen ihre Anerkennung über die überraschende» Leistungen der Schüler aus, die nicht allein in Grammatik und Konscrvation, sondern auch im fehlerlosen Schreiben an der Tafel große Gewandheit zeigte». Ans Grund seiner Resultate darf der hebräische Sprachverein mit Recht die aktive und passive Beteiligung an seinen Bestrebungen seitens der Frankfurter Indenheit erwarte». Köln a. Rh. Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur lvähtte in seiner Generalversammlung die Herren: Rabbiner Dr. Frank, Rechtsanwalt Dr. B o d e n h e i in e r, Emil Bln mciioit, David Cohen, Max Goldrei ch , Noa Kauf m a n n und Moritz L e v y j r. in den Vorfrand. Herr David W v l f f s o h n hatte eine Wiederwahl abgclehnt. Paderborn. Die Jüd. Waisrn-Erziehungs- 4t n st a l t f ü r Westfale n und Rheinland veröffentlicht ihren 16. Jahresbericht. Am 1. März l>56 mit zwei Zöglingen eröffnet, hat die Anstalt im Laufe von f>0 Jahren 157 Waisen das Elternbans ersetzt. 16 Zöglinge weilten ini abgelanfencn Jahre in der "Anstalt (32 Knaben und 14 Mädchen). Am köinmenden 1. März wird die Anstalt das Fest ihres 50jälirigen Bestehens begehen. Aus der zionistischen Bewegung. Frankfurt a. M. Bei der Expedition des Frankfurter Israelitischen Fainilieublattes gingen für den Rationalfonds ein: Selbstbestenernng Jos. Sackheim <1,90 «/L Selbstbestenernng Dr. E. 0,60 Jf. Selbstbestenernng Max Markus, S. R., S. Gnttmaiin, Benno Lamm, Leon. Oppcnheimer, Jos. Oppenheimer I, Jos. Oppenheimer II, Saly Geis, Sclmar Gei;, S. R. ä 30 Pfg. 3-JA Jakob Lorsch, Benno Lamm, Sonnenstrahl 1,— JA F. L. Verlorene Werte 0,50 J£. Erteschick: Spende beim Ausrufen zur Thora S. Rb. 0,35 JL Teil einer Sammlung bei der Hochzeit des .Herrn Dr. R. Cr. Weill mit Fräulein Paula Wohlfarth 37,— JA Materialien (Marken, Ttaniol und Zigarrenspitzen) von Alexander Speyer, Clara Katz, Josef Oppenheimer l, Saly Rosenheimcr. Für die Selbstwehr gingen ein: Erlös für das Benschen beim Geburtstage von Frl. M. Katz 11,50.»#. Eine Wette, N. N. 5,— ,IA Für die russischen Stammesbrüder anläßlich der Hochzeit Blum im Restaurant Neuhof von Herrn Marx, Ladenburg JA 5. Reinertrag des Rezitationsabend der „Frankfurter Zionistischen Bereinigung" JA 190. Hamburg. In der Zionistischen Ortsgruppe Hamburg-Altona hielt am 19. d. Mts. Dr. Felix P i n ksti s einen Vortrag über „P a l ä st i n a als K o l o n i s a t i o » s g e b i e t". Ter Referent behandelte die Eignung Palästina's als jüdisches Siedlungsgebiet vom territorialistischen Standpunkte au?. Er besprach die Voraussetzungen der Kolonisation Palästina's in populntionistischer, ökonomischer und soziologischer Hinsicht und kam dabei zu dem Schluß, daß die Eigenschasten Palästina's uns die Sicherheit geben, daß wir dort eine Majorität bilden, d. h. unsere nationale Kultur vollständig gesichert ist. Tarauf behandelte der Referent die Formen der Kolonisation und sprach sich für eine ans rechtlicher Grundlage beruhende Kolonisation ans, die aber jede Infiltration, d. h. illegale Einwanderung, ansschließen müsse. Tie wichtigste kolonisatorische Gegcnwartsarbeit sei Ansiedlung der dort schon wohnenden Inden ans dein Lande. Ter ganze Vortrag war getragen von dem Gedanken, daß Palästina auch vom Standpunkte des Territorialismns das einzig geeignete Land für die Lösung der Judenfrage in ökonomischer und kultureller Beziehung sei. In der Tisknssion bezweifelte .Herr Ritter die Möglichkeit einer Kolonisation Palästinas wegen seines unkultivierten Zustandes, wegen der rechtlichen Zustände in der Türkei und eventueller Schwierigkeiten seitens der christlichen Mächte. Seine Bedenken wurden von Herr» Tr. Levh und in einem glänzenden Schlußwort von Herrn Tr. Pinkus widerlegt. Stettin, 22. Januar. In der .Zionist. Vereinigung" hielt Herr Tr. Heinrich Loewe - Berl i n einen Bortrag über das Thema „K u l t u r e l l e S t r c i f z ü g c du r ch P a l ä st i n a" und erntete reichen Beifall. — Tein Bortrage schlossen sich Klavier- und Gesangsvorträge und Rezitationen an. Briefkasten. T. G. Genaue Adresse ist uns unbekannt; der Brief dürfte jedoch auch ohne Angabe der Straße den Adressaten erreichen. W ü r z b n r g. Wir nehmen von Ihrer Mitteilung, daß auch Herr Lehrer Oppenheimer in Laudenbach, der inehr wie 10 Jahre als Präzeptor an der dortigen Jsr. Lehrer-Bildnngs-Anstalt tätig war, in dem Berichte derselben nicht erwähnt worden ist, Notiz. Hoffentlich holt der nächstjährige Bericht fein Versäumnis zwei so verdienten Männern gegenüber, wie die Herren Dr. Bamberger und Lehrer Oppenheimer, nach. .Hat doch Herr Lehrer Oppenheimer sogar längere Zeit unentgeltlich Unterricht an der "Anstalt erteilt, und hätte ihm schon deswegen anläßlich seines Scheidens öffentlicher Tank gebührt. I. K. Stimmt! In der Rubrik „Preßstimmen" der vorigen Nunimer muß es in de» ersten Reihen richtig heißen: „Man unterscheidet zwei Kategorien innerhalb der russischen Sozialdemokratie: die allgemeinen und die nationalen Sozialistenparteien. „Bund" gehört zu den letzteren." Aus -er Lehrerwelt. iköln a. Rh. Hier verschied der emeritierte Lehrer Selig m a un L ö b. Bon den nahezu 60 Jahren, die er im Dienste der Schule stand, hat der Verstorbene 40 Jahre an der hiesige» jüdischen Schule gewirkt. _ Thalmäsfing (Bayern). Herr Volksschullehrer Samuel Loew Ho mm et erhielt den Titel-Ob erl e h r e r. Verein Nachalatz Zwi. Mittwoch, den 31. Januar, abends 83/i Uhr, Schiitzenstraße 2. Lehrgang: Ans dem sozialen Pflichtenleben. Thema: Wahrhaftigkeit. Referent: Herr- Joses Bamberger. Leiter des Lehrgangs: .Herr Prof. Dr. Tnlzbach. Aus der Geschäftswelt. Die an Geschmack, Aussehen und Streichbarkeit nicht von der Naturbutter zn unterscheidende Pflanzen- Margarine „T o m o r" ist längst in jüdischen Haushaltungen unentbehrlich geworden, und dürfte es deshalb nnscrn geehrten Leserinnen sehr angenehm sein, zn hören, daß dieselbe auch „Koscher al Pesach" ohne Preisaufschlag hergestellt wird. — Im übrigen verweisen wir auf den unserer heutigen Auflage beiliegende Prospekt. Wegen Raummangel kann der Schluß des Artikels „Die "Neubildung der Verbände" erst in der nächsten Nummer erscheinen. Sc Fül Feine kräftige Feine aromatische U per Pfund Mk. Feiner selir preiswerter QnalitätskaJfee per Pfund Mk. 1.14 Hervorragende Qualitäten änsserst preiswert per Pfund Mk. 1.33 und Mk. 1.53 kralliger Saiitos per Pfund 85 Pfg. Schade & Füligrabe’s Malzkaffee beste Qualität garantiert echtes Malz 20 und 25 Pfg. Nur erhältlich in unseren Filialen! Jffedicinalleberthrait in Flaschen und ausgewogen. Kraft Emulsion — per Flasche Mk. 1.80 „bester Ersatz für Scotts Emulsion“ sowie alle Kräftiguugs- und Stärkungsmittel empfiehlt J. M. Schäfer, Garl’s Sohn Telefon 1220. Yilbeler.strasse 30. Telefon 1220. Tapezierer und Decoratenr. li. Ludwig Dorfzaun, Wohnung Börnestrasse »2 Werkstätte Börnestrasse 28 (Hinterhaus). a empfiehlt sich zum Aufmachen von Vorhängen und Marquisen jeder Art, sowie Legen von Teppichen nnd Linoleum, Aufpolstern und Neuanfertigung von Möbel und Matratzen. B o o o o Max Schlesinger, Schreinerei Tel. 8911 Wohnung Musikantenweg 35, Werkstätte Herderstr. 13. Auf polieren von Möbel, alle Schreinerarbeiten, Geschäftseinrichtungen, —- --=— Reparaturen billigst. - ... - Samstag «ud israel. Feiertage geschlossen. Clemens Kahn, Bau- und Kunstglaserei Rechneigrabenstr. 10. (Wohnung, l.) Telephon 6645. Hiurakiueii v. I5iliiern. Reparaturen v. Glasarbeiten. Neu eröffnet! Basier-, Frisier- und Haarschneide-Salon Neu eröffnet! Peter Scbmbatnmer geprüftet’ HeilsehüIfe Sorgfältige Hühneraugen-Operationeu in und ausser dem Hause. Am Schwimmbad 14, neben dem Gewerkschaftshause. - Monogramm* und Wappenprägungen auf Briefpapier in feiner eleganter Ausführung. Franz Striegel, Stiftstrasse 21. Teiefou sssg.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.