Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 89 (6.11.1936)
- Date
- 1936-11-06
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 89, 6 XI. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 17 Wichtig: für Auswanderer Alexander. Weiktags 7 und 16.30 Uhr. — Maimlach Jetchuah, pragonerstr. 34-35. Freitag 16.30 Uhr, Sonnabend 7 und 9 Uhr, iiigenclgoHe,,dienst 14.15 Uhr, Min< ha 16 Uhr. Sonntag 8 Uhr. Wochentags 7 und 16.45 Uhr. — Israel. Vereinigung Lichtenberg, Frankfurter Allee 56. Freitag 16.30 Uhr; Vottrag-lulgc Jüdische Ge- (chirhte, l)r. Kosentlial. Anschließend Oncg Schabhat. Sonnabend B Uhr. Ansprache: Dr, Rosentlml. Mim ha 16.50 Uhr. Wochentags 7.15 und 19.30 Uhr, Sonntag 8 Uhr. Anmeldungen für die Kcligionsi/drnlc Scharnwe'.ieistr. 19: .Montag und Mittwoch 15—18 Uhr. — L'pptnann Tausi-Synagogc, Gollnowstr. 12. Freitag 16.25 Uhr. Sonnabend 8.45 Uhr; Jugciuhmdaeht 15.30 Uhr, L)r. Singermann. Mincha 16.25 Uhr, atisiliiiclicnd Midi aorhvortrag. Wochentags 6.45 unti 16.15 Uhr. Morgens und abend;־ :!!•; ■ S. 1,iur. — SchSncberger Synagogen-Verein, Münchener Str. 37. Freitag nach Maariw Schrift.- erklärung: abwechselnd l)r, Altmann. I)r. Rosenwasser. Mittwochs 20.30 Uhr Vortrag Pr. Altmann: ,,hie Halarha und Agad* der jüdi'chen Gel «de1‘. Täglich nach Mantiw Lehrvortrage. Dozenten: Pr. Altmann, Rabb. H. Ressen, Pr. Kosenwa-ser. — Synagogen-Vereln Moabit und Hansabctirk, l.essingür. 19. Gottesdienst zu den Gebets- Zeiten der Alten Synagoge; Sonnabend 7 Uhr: Friihgottesdienst. — Beth Scholautn (Minjan Mendclsohn), Markgraf-Albrcebt-Str. 11-12. Freitag 16.30 Uhr. Nach Maat iw Vortrag I)r. Kerkovitr. Sonnabend 7 und 9 Uhr. 15.50 Uhr Mi.-chna S! 11 :ur. — Ohel Jlzchok, Liesen- 5tralle 3. Freitag 16.30 Uhr, Sonnabend 9 Uhr. Mincha 16 Uhr. Sonntag 8 Uhr, Wochentags 7 und 1B.30 l'lir. — Jiid. Religion»- verein Ncu-Tempelhof, Mu-ahl-tr. 22. Freitag 16.30 Uhr. Sonnabend 10 Uhr, Schrifterklarung: Wreszvnski. Mincha 16.45 Uhr. — ״Beth Zion", Brunnen-tr. 33. Freitag 16.30 Uhr, Sonnabend 9 Uhr. Anspräche: Pr. E. Iandau. Jugciulgotte.sdicn.st 15.30 Fhi. Mincha 16.30 Uhr. Nach Mincha J.ehrvoitr.ig: Pr. F,. f.iindati. Sonntag 8 Uhr, W ochentags 7 und 16.15 Uhr. -— Synaßoßcnvercin Weißertsee, l.nthringerislr. 22. Freitag 1B Fhr, Sonnabend 10 Fhr; Schrifterkiärung: Prediger Meyer. *— Syn. Passauer Str. 2. Freitag 16.30 Uhr, Sonnabend 9 Uhr. MinHia 16.30 l hr, Uehrvortrag. \V<n־h*nt3gs 7.15 und 16.30 (ihr. — Bcth-Hainndrasch, Wilmersdorf, Pariser Str. 4. Freitag 16.25 Uhr, Sonnabend 7.05 und 9 Uhr. Mincha 16.35 Uhr. Wochentags 7 und 16.45 Uhr. — Sephardische Synagoge, LüUov*־- stratie Hl. Freitag 16.30 Uhr, Sonnabend 9.30 Uhr. — Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Oberhausen. Dr. Fritz I k e ת b e r g, Köln, hielt am 10. Sept. einen Vortrag über das* Thema: ״Während der Unruhen in Palästina“. Oldenburg. Am 23. Scpibr. sprach Alexander Adler in der ZOG. über das Thema: ״Im Kampf um Palatina und die jüdische Zukunft“. Rostock. Auf einer Kundgebung der ZOO. sprach am 12. Sept. Max Weiner, Uannovvr, zu dem Thema: ״Im Kampf uni Erez Israel —• Erfahrungen und Lehren einer Paläbtinaieise“. Solingen. Am 5. Oktober zeigte Hmis Damidt, Düsseldorf, im Gemeindezimmer UichtbildMn iU11׳ des KKL. Schwelnfurt. Oie Junggruppe der ZOG. Srhurmfurt hat sich dem Jüdischen Piadtinderbund Makkabj hazair angeschlossen. Ankündigungen Breslau1 Zion. Vereinigung. Am 10. November, 20.30 Uhr, Gartenstraßr 25, Beginn d<s Schulung'Zykhis: ,,Der Geist der englischen Politik“. 1. Abend. Referent: Dr. licllmut Pappe. — Darmstadt: ZOG. Am 9. November: ,,Zu den Unruhen in Palästina“. Dr. Kurt Eicht, Mannheim. Am lö. November: ,.Jüdische Erziehung — heute“. Dr, Hans Epstein, Frankfurt am Main. Jeweils 20.45 Uhr, im Motel ״Stadt Fi ankturt“, Bick'h-tr. 22. ־— Hamburg: Am ”. November HZV. Uht!״ Iwri. Am 10. November Wim, Schimon Reich: ״Yoi beteitung der Auswanderer bis 35 Jahre. Finzel- und Kihhuz-1 Im'h -r har ah. j ugendali jjh“7 Am 12. Novum! 1er 11 ZV., Ar- -’hur Ecvy: ״JiMi-Tk‘ Watrdcnin^ ■— P.da-.fbia und L’e!/er>ec“. Am 14. November Par Koch ha, (ir -H 1,־ >לhuf l.sul »end. Pa 1.1-41106.’]: HZV. <'hug Iwii; Mioa bi Fiatn-n. Frmi v. d. Dunk: Ihi« bei stunde, um 13.30 Uhr. Yc1,iü׳.!ai׳i1ng.׳n, sowti! nicht, anders bekanntgegrben, im Heim, FppemN־fcrl>aun* 6. — Köln! ZOG. Am 7. November: Oneg Schabhat, Rabh. Dr. Philipp, W.-Elberfeld, .sprich? über den WoehenaliM hrdft. Auhcoiem: Mu-ikmUrhe Darbietungen. Am 11. Novrmher: Vortrag (ieriOit-a-sc>M>1׳ i. R. Georg Gutbmann, Dü.sseldort, im < > emeindchau (..‘a־׳ilie11st r. 1822־, um 20.30 Uhr, über: ,,Handel und Indmtrit־ in Palan? in.i“. Am 12. November: Arlxdtskrei-. Sämtliche Veran-taluingen (mit Aufnahme am 11. November) im Heim, CaDlicnstraße, um 20.45 Uhr. Familien-Nachrichten Ben• I.evie Cohen und Frau Henriette, geh. Devries, Kleve, Stechbahn 76, begehen am 8. November die goldene Hochzeit. Frau Wwe. Albert R o 1 e f, Euskirchen, begeht am 8. November den 75. Geburtstag. Herr Hcimirh Suntfheimer, Frankfurt am Main, Hermes weg 10.;׳egeht am 19. November den 30. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 14. November (29. Mar! hrmhu.in): Gott-rhalk G « 1 d § c h m J d t, Israeli’isuhc Wai-cuauctalt, Frankfurt am Main, Röderbergweg 87. Die neuen Devisenbestimmungen Von Dr. Bernhard Spitz, Berlin Die Reichssfelle für Devisenbewirtschaftung hat sich zu Beginn dieses Jahres mit der umfassenden Neuregelung der devisenrechtlichen Vorschriften des K a p i t a 11 r a n s fers von Auswanderern befaßt. Ir! zwei wichtigen Runderlasscn sind die all gemeinen Vorschriften über die Rechtslage der Auswanderer, über die Behandlung von Aus• Wandereranträgen und über die Behandlung des im Inland verbleibenden Vermögens (RE. 1/36 DSt.) sowie die spez i e 1! e n Vorschriften über den Palästina-Transfer (RE. 45/36 DSt.) bekanntgegeben worden. Diese Vorschriften sind inzwischen, nachdem man in ihrer Anwendung praktische Erfahrungen gesammelt hat, mehrfach erg.i n zt und ab geändert worden, teils um gelegentliche Mißverständnisse auszurätimen, teils in Anpassung an neue Gesichtspunkte oder Bedürfnisse der Praxis. Dine Anzahl wichtiger Ergänzungen dieser Art enthält ein neuer Rund er laß der Reichsstelle (Nr. 153/36 DSt.), der, wie von uns schon kurz gemeldet, in diesen Tagen veröffentlicht worden ist. t. Transfer durch die Deutsche Golddiskontbank Von größter praktischer Bedevitung ist eine Maßnahme, die insbesondere zur Forcierung der Auswanderung von Personen in bescheidenen Vermögens verhältnissen getroffen worden ist. Die Deutsche Golddiskontbank hatte sich schon früher bereiterklärt, Auswanderergut־ haben mit einem der Exportförderung dienenden Abschlag annikaufcn, wenn die Reichsstellc in einer ״Empfehlung“ ein allgemeines deutsches wirtschaftliches oder kulturelles Interesse an der Tätigkeit des Auswanderers iin Ausland anerkannte. Diese Möglichkeit hat jedoch keine große Bedeutung erlangt, da der Nachweis ■dieses deutschen Interesses nur in vereinzelten Fällen geführt werden konnte. Empfehlungen dieser Art wird daher die Reichsstellc zukünftig nicht mehr erteilen. Es wird dagegen bekanntgcmachf, daß die Golddiskonthank in größerem Umfange als bisher in der Lage ist, zur Förderung der Auswanderung Auswandererguthaben anzukaufen, wenn es sich um Einzel betrage his zu etwa 8000 RM. handelt; der Abschlag wird dabei 50*״ betragen. Diese Maßnahme kommt dem umfangreichen Kreis der Kleinkapitalisten zugute, deren Vermögen nicht ausreicht, um den verlustreichen \X cg des Sperrmarkverkaufs zu gehen und für die eine sonstige Auswanderung*- und Transfermöglichkeit — insbesondere nach außerpalästinensischen Landern — praktisch nicht mehr gegeben war. Durch den nunmehr gebotenen Weg des Verkaufs der Auswandererguthaben an die Golddiskontbank wird es vielen mittelständischen Auswanderern möglich sein, im Ausland — z. B. in den südamerikanischen Ländern — Aufnahme tmd eine bescheidene Existenz zu finden. Verfahrensfechniscti wird gegenüber dem bisher tibiiehen Genehmigungsverfahren insoweit eine Aenderung cintreten, als die Anträge bei den Devisenstellen auf Erteilung einer ״Empfehlung an die Golddiskontbank“ — an Stelle einer Erwerbs- oder Verfügungsgcnelimigung — einzureichen sind. Diesen Anträgen wird, nach Bericht an die Reichsstelle, entsprachen, wenn die im Auswanderungsverfahren erforderlichen Unterlagen vorliegcn, aus denen sich insbesondere auch ergeben muß, daß der Antragsteller sich in bescheidenen Vermögensverhältnissen befindet; darüber hinaus ist auch eine Bescheinigung des Hilfs verein« der Juden fn D e u t s c h I a n d bei/ubringen, ob und in welcher Weise der Auswanderer eine Hilfe bei der Gründung seiner Existenz im Ausland durch diese Stelle erhält. 2. Umzugsgut and 1000 RM Freigrenze In der 3. DurchfVO, zum DevG. ist «ine besonder« Freigrenze von 1000 RM. für Auswanderer vorgesehen (§ 6 Abs. 2). Bis zu dieser Höhe kann jeder Auswanderer über Forderungen gegen Ausländer, über eigene Wertpapiere im Ausland und über den Erlös von ihm selbst ausgeführter Waren verfügen, als Minimum dessen, was für jede Existenzgrümlung im Ausland unerläßlich ist. In RE. 1/36 ist inzwischen klargcstellt worden, daß diese Freigrenze nur dann gilt, wenn keine anderen Vermögenswerte ins Ausland überführt werden. Der hier zur Erörterung stellende RE. 153/36 stellt nun zur Vermeidung von Mißverständnissen fest, daß diese besondere Freigrenze auch für die Auswanderung nach England und der Südafrikanischen Union gilt, «ine Frage, die nicht zweifelsfrei war. Ferner wird bestimmi, daß Handelswaren, die im Rahmen der besonderen Freigrenze ausgeführt werden, nach dem erzielten oder zu erzielenden Devisenerlös im Ausland, also nicht nach dem Einstandspreis in' Deutschland, zu bewerten sind. Nicht angercchnet wird auf die besondere Freigrenze das Um zugs gut, das der Auswanderer ins Ausland mitnimmt. Auch der Begriff des Umzugsgutes wird jetzt nach dem neuen RE. eindeutig feststehen: es umfaßt sämtliche Gegenstände, die der Auswanderer und seine Familienangehörigen in ihren! Haushalt his zur Auswanderung benutzt haben, sowie neuwertige Gegenstände, die der Auswanderer zur Vervollständigung seines Hausrates oder stk! Handwerks- oder Arbeitszeug im Ausland zur Ausübung seines Berufes verwenden will. 3. None Wertpapier-Vorschrift•!■ Grundsätzlich kann einem Auswanderer die Verwertung inländischer Wertpapiere, deutscher Auslandsbonds und deutscher AuslandspfamlBriefe genehmigt werden, ohne daß es des Nachweises einer bestimmten Besitzdaner bedürfte. Diese Bestimmung wird jetzt insoweit eingeschränkt, als es für die Anleihestücke des Deutschen Kalisyndikates auf den Nachweis des Altbcsitzcs (Stichtag 1. 1. 1933) ankommt. — Von Bedeutung ist feiner die Bestimmung, daß die Devisenstellen im Einzclfall die Freigabe deutscher Auslandsbonds v f r - sagen können, wenn dies mit Rücksicht auf die Natur der Wertpapiere oder aus sonstigen Gründen im Interesse der deutschen Devisenbewirtschaftung notwendig erscheint. Auswanderer, die Vermögenswerte zuriicklassen, können inländische Wertpapiere im Answandercrspcrrdepot hei einer Devisenbank belassen; bei einem späteren Verkauf kann die kontoführende Bank die Genehmigung erwirken, den Erlös aut Auswanderersperrkonto (also nicht Effekten- Sperrkonto' guf/.uschreihen. Dies galt jedoch nicht für ausländische Wertpapiere (Arbitragepapiere), die nur für Rechnung des Auswanderers im Ausland verkauft werden durften, wobei der Devisenerlös der Reichsbank ahzuliefern und der Gegenwert auf Auswandererspcrrkonto gul zubringen war. Der neue Runderl,ו fl bringt hier insofern eine Aenderung, als a u s 1 ä n d i s c 11 e A r b i t r a g e \v « t t e und deutsche Auslandspfaml brirft jetzt auch im Inland für Rechnung des Auswanderers verkauft werden dürfen, wenn sie bereits im Zeitpunkt der Auswanderung im Besitz des; Auswanderers waren. Durch die Verwertungsmöglichkpit zu den höheren Inlandskursen kann dem Auswanderer oft ein erheblicher Kursverlust erspart bleiben. 4. Lebensversicherungen Die Freigabe von Lebensversicherungen mit einem F r c m d w ä I! r u n g 5 a r! t e 1 I (umgesf eilte Fremdwährung*- Versicherungen) wurde bisher nur dann genehmigt, wenn es sich um eigene Versicherungen des Antragstellers oder seines Erblassers handelte. Diese Vorschrift ist nun dahirt abgeändert worden, daß auch Versicherungen des Ehegatten, von Geschwistern oder den Verwandten oder Verschwägerten des Auswanderers in auf- oder absteigender Linie treigegeben werden können, Voraussetzung bleibt in jedem Fall aber der Abschluß der Versicherung vor dein 15. 7. 1031. — Wird eine I.eben1; Versicherung mit 1 remdwahruntganteil noch vor der Auswanderung / u r u < k g e k ,1 u f t, so kann dem Auswanderer die Vertilgung über die aus dem Prämienreservefonds anfallenden Devisen auf Antrag genehmigt werden. 5. Grundstiickstausch Der Tausch mit ausländischen Grundstücken sowie der Erwerb ausländischer Grundstücke von Deviseninländern ist grundsätzlich g e n t* 11 m i g u 11 g 5f r e i, da Grundstücke nicht der Devisenbewirtschaftung unterliegen. Nur wenn eine Verrechnung von Kaufpreis for der ungen und die Ucbernahme schuldrechtlicher Verpflichtungen (Hypotheken) erfolgt, liegt ein gen eh m i gu n gsbed ü rf t i ger Tatbestand vor. Da ein unmittelbarer tausch in der Praxis kaum zustande kommt, wird auch aut dem Gebiet des Grundstücks- Verkehrs eine weitgehende Kontrolle der Devisenstellen möglieh. — Bisher bestand die Anordnung, die mit Grundstücksgeschütten erforderlich werdenden Genehmigungen zu erteilen, wenn kein besonderer devisenwirfschaftliciicr Nachteil zu besorgen ist. Diese Anweisung ist jetzt durch eine Art Generalklause! eingeschränkt worden, wonach Genehmigungen zu versagen sind, wenn sonstige Bedenken gegen das beabsichtigte Geschäft bestehen. Diese einschränkende An- Weisung wird insbesondere damit begründet, daß die vorhandenen Kauf- und Tauschmöglicfikeiten einer möglichst großen Zahl von Auswanderern zugute kommen sollen; daher werden die Devisenstellen angewiesen, den möglichen Verkaufserlös für das erworbene Auslandsgrundstück zu schätzen und eine nachgesuchte < ieiivhmigung dann zu vorsagen, wenn dieser gesrhät/te Betrag über das hinausgeht, was für eine bescheidene Existenz im Ausland erforderlich ist; dabei ist die gesamte Transfer- Situation des Antragstellers in Befracht zu ziehen, also insbesondere diejenigen Beträge, die er auf andere Weise bereits transferiert hat. ׳ Ls soll ferner nach Möglichkeit unterbunden werden, daß Einwanderer durch den Erwerb eines Grundstücks kurz vor der Einwanderung eine hesonders vorteilhafte Uebcrführung ilnes ausländischen Vermögens ins Inland erreichen, fn diesem Zusammenhang ist eine evtl. Abgabe an die Golddisknritbank zu erwägen. Das jüdische Lehrgut Gehringshof, Hattenhof b. Fulda, benötigt dringend eine Schreibmaschine sowie einen Büroschrank. Mitteilungen erbeten an obige Adresse, sowie an die beiden Hanhaloth in Berlin und Frankfurt a. M. mm Konzert-Direktion L. Taube, B6 1775 ■M Sonnabend, 14. November, 20.15 Uhr, Bachsaal LIPINSKAJA vollständig neues Programm 2. Gastspiel: Sonnabend, 21. November, Bachsaal I Vorverkauf: Philo-Verlag, Ked®m, Uidimarin, Popp«!auer und Abendkasse. Einlaß nur gegtn R. *Ausweis und Kulturbundmmmmmmmmmrnmmmmmmmmmm Mitglieds Ausweis Festaulführung zugunsten der notleidenden jüdischen Aerzte ״Doktor und Apotheker“ Komische Oper In 2 Akten (5 Bildern) von Dittersdorf am Dienstag, dem )7. November, 20,15 Uhr Im Bacheaal, Berlin W, LützowstraBe 76 JGrt*n ,um Preise von KM '1.50, 2.50, 375 und 5— sind r.u haben bei Borh. hsndiuno Kedem, Dahimurmstr. 8; Phi!o*Verlej?. Pariser Str. 44 5 Buchher.dlunsr t-rn%t Wol«. Prager Platz 45 Aerzte-AMeil?. der lud. Gern-, Oranienburger Str. 29 Anj-elgen-Verwaltung kann für Aufnahme von An- **■£•* in baattmmtaa Nummern oder aa bestimmten Plätzen keine Gewähr übernehmen Restaurant «]& Gorodeckl כשר FrleHrlchetv.ße ISS {f*4*nnb«r Csle Imperator * A 1 3420 Restaurant Rudlnstein JOKhlmsthllir str. 41 / Telefon J1 mt Jeden Abend (außer Freitag) 20 30 Uhr Moniert *ä’ Heinz makowshi (frjhif CaM IcMNi, Unter l»e Linnen) Eintritt tral. Keine erhShtan Praltn. B OutbOrgerllchor B I Mittagu. Abendtisch I ■ An da? Spandauer Brücke 4/5, 1, Eta. ■ 1 Einy. DirdksenMraß״’. T#|.; Dt 7779. 1 ■ Geöffnet 12—R U., Sonntags bi* SU. I | Inh. A L*ya®r, M. 4. j. G. ■ Restaurant Vienna Aufsicht Ad••• Jl«r0«l Ausrichtung (!amtlicher Fast* ■üHP JirhWeiten. — Btriln W BQ, Marburger Str. S, B 4!181 14 Konditorei Adlerו Wittenbergplatz Orig. Karlsbader Kaffee Orig. Wiener Kuchen Warme Köche. Uabar too In-וו■ ■uailml. Zaltungm FESTDICHTUNGEN aktuell v«rf«8t individuell E. Sandak, Bln.-Charlottbg. 4 Wai<Estr«6e 20 Tel. 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K0i®6rm«tt?, 81 «8r. Frankfurter Str, Ul