Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1936-08-14 · Heft 65 (14.8.1936) · page 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 65 (14.8.1936)
Date
1936-08-14
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2653922-2653984--29313-2690836
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

JODISCHE RUNDSCHAU NR. 65,14. AUGUST 1936 SCHA Die neue Kulturbund-Saison In einer Pressebesprechung gab dieser Tage-die Leitung des jüdischen Kulturbundes Aufschlüsse über .die Pläne für die kommende Saison. Aus den Darlegungen des verdienstvollen Leiters des Kulturbundes, Dr. Kürt S i 11'g e r, der diese Institution geschaffen und bisher durch, alle, Fährlichkeiten glücklich hindurchgesteuert hat, ging hervor, daß der Kulturbund für die kommende Saison ein besonders intercssantcs und reichhaltiges Programm in Vorbereitung hat. Das Theater-Repertoire erhält eine stärkere jüdische Note, als dies bisher der Fall war. Die wichtigste und verantwortungsvollste Aufgabe ist wohl die Auffi'ihrung der ״Goldenen Kette“ von P e r c z, eines Werkes, das in die Ideenwelt des Chassidismus einführt, die vielen Westjuden noch fremd ist. Die ״Goldene Kette“ ist die hedeutendste dramatische Dichtung der neueren jiddischen Literatur, und man darf darauf sehr gespannt sein, in welcher Weise der Kulturbund das Problem der Vorführung dieses Werkes in hochdeutscher Sprache vor einem wcstjiidischen Purkikuin losen wird. Neben der ״Goldenen Kette“ stehen noch zwei andere spezifisch jüdische Dramen auf dem Spielplan, und zwar ״S a b b a t a i Z w i“ von Nathan Bistritzki, dessen hebräisches Original in der vergangenen Saison in Palästina aufgeführt wurde, worüber die ״Jüdische Rundschau“ berichtet hat; die Wiedergabe dieses Stückes in deutscher IJeberset/ung ist sicherlich ein interessantes Experiment. Die heitere Note wird vertreten durch ein yolksstiick von Scholein A 1 e j c 11 e m, das einem guten und mit der Eigenart des Stoffes vertrauten Regisseur Gelegenheit gjbt, das Ptiblikum etwas von der gemütvollen und humoristischen Seite des ostjüdischen Lebens fühlen zu lassen. Im übrigen erwähnen wir aus dem Repertoire die geplante Aufführt mg des ״S o m m e r n a c!11 st r a u m s“ mit der Musik von Feiix Mendelssohn-Bartholdy, schon darum interessant, weil dieses Werk bekanntlich in der letzten Zeit von zahlreichen deutschen Bühnen mit anderer Musik aufgeführt wurde. Weiter kommen noch zwei jüdische Tlieaterseliriftsteller der Gegenwart zu Wort, und zwar Bruno Frank und Henry Bernstein. Die Oper beschert uns drei Meisterwerke der Opemiiteratur, nämlich Verdis ״Maskenball“, Mozarts ״Don Giov a n n i“ und Donizettis ״Don P a s q u a I e“. Schließlich unternimmt der Kulturbund noch das Wagnis einer Aufführung von Offenbachs ״Orpheus in der Unterwelt“, die /.weife!- los große szenische Anforderungen stellt. Auch in den Sonder-Veranstaltungen ist das jüdische Element stark vertreten. Mit besonderem Interesse wird man der Aufführung der Hagadah, die als Oratorium mit einem Text von Max Brod von Paul Dessau vertont wurde, entgegensehen. Wir behalten uns vor, auf Grund der zu erwartenden näheren Mitteilungen des Kulturbundes noch weiteres hekanntzu* geben. Es wäre aber zu wünschen, daß das jüdische Publikum dem Kulturbund in seiner Bemühung, neue Wege zu gehen und auf der Höhe seiner Leistungen zu bleiben, seine Unterstützung gewährt. In der heutigen jüdischen Situation in Deutschland ist der Kulturbund zweifellos eine der wichtigsten Institutionen und enthält noch viele Möglichkeiten. Er kann aber nur dann seine Aufgaben erfüllen und steigern, wenn das Publikum mitgeht. Wir hoffen, daß es dem Kulturbund gelingen wird, in der neuen Saison neue Freunde und zahlreiche Mitglieder zu werben. ״Haarez“ über die Berliner Bialik-Tage Dr. Karl Schwarz, der Direktor des Tel-Awiwer Museums, hat an einer Presse-Besichtigung der für die Hebräische Kultur-Ausstellung in Berlin bestimmten Ausstellungsgegenstände teilgeiiommen und schreibt im ״Haarez“: ״In diesen Tagen verläßt eine Ausstellung Palästina, die als erste Veranstaltung dieser Art in der üaluth einen Ueberblick über die gesamte hebräische Kultur geben soll. Oie Vorarbeiten, die Beschaffung des palästinensischen Materials und die künstlerische Zusammenstellung sind durch Dr. Ernst M e c 11 n e r und Otte Wallisch in Tel-Awiw geleistet worden. Das Material, ungefähr der Gesamtausstellung, das noch durch die Tarhuth-Ahteihmg der Galuth ergänzt wird, wird in Berlin lind dann noch in anderen Städten Deutschlatuls gezeigt werden. Es ist das erstemal, daß den Juden im Ausland ein umfassender Einblick in das hebräische Killturwerk gegeben wird. Und deswegen ist diese Ausstellung, die ihrer gesamten Anlage nach auf einer beachtlichen kirnstlerischcn Stufe stellt und hauptsächlich durch die Anschauung in Bild und Originalen (nicht durch langweilige Statistiken) wirken will, von außerordentlicher Bedeutung. Die hebräische Kultur ist nicht ausschließlich auf Palästina beschränkt. Auch im Osten und selbst in Deutschland wurde und wird hierin viel geleistet. Aber das Hauptgewicht liegt selbstverständlich hier, da Palästina der Schmelzticgel ist, in dem sich die jüdischen Elemente der ganzen Welt zusammenfinden, um hier, in geschlossener Form eine kulturelle Einheit werdend, jahrtausenae altem Vermächtnis neue Lebenskraft zu geben. Der Jischuw ist der Träger dieser hebräischen Kultur, auf ihm ruht die Verantwortung, und er ist sich ihrer, wie viele Beispiele dieser Ausstellung beweisen, auch bewußt. Denn die Leistung der letzten Jahre spricht für sich. Das Bild überzeugt. Zu zeigen, daß es heute bereits eine lebendige hebräische Kultur gibt, die alle Zweige des täglichen Lebens — von der Universität, dem Schulwerk, dem Theater und Radio angefangen bis in die Fabriken, den Handel und Verkehr — durchdringf, ist die Aufgabe dieser reichhaltige« Ausstellung, die aufklären und werben wird. Wir hatten im Vorjahre in Tel-Awiw die große Aus- Stellung der ״J’inej Bialik“. Die neue Zusammenstellung geht über das damals Gebotene in vielen Punkten hinaus, bringt knapp und klar vieles bisher noch nie in dieser Form Gezeigte und behandelt zum Teil neue Themen. Daß auch hier der Name ״J’incj Bialik“ gewählt wurde und demzufolge auch eine besondere Abteilung das Werk Bialiks darstellt, soll dartun, in welchem Umfang Bialik Mittelpunkt unseres gesamten Kulturlebens war und wie sein Name der ganzen Epoche der hebräischen Renaissance den Stempel aufdrückt.“ Hebräischer Abend. Als erste hebräische Veranstaltung nach der Sommerpause fand am 8. August im RZV.-Heitn, Kantstraße, ein stark besuchter ״Iton chaj“ (Sprechende Zeitung) statt. Im ״wissenschaftlichen Teil“ berichtete Josef Jakobs oh 11 von dem interessanten Fund eines Oxforder Professors, der Teile einer Septuaginta-Handschrift, etwa aus dem Jahre 100 v. Clir. stammend, entdeckte. In den ״Tagesglosscn“ wies Dr. Kaie ko auf die bevorstehende Ausstellung im Logenhaus ״J'mcj Bialik״ hin. Hier werde zum erstenmal in Deutschland eine so große Ausstellung allein der hebräischen Sprache und Kultur gewidmet. Es sei Pflicht jedes Zionisten, diese Veranstaltung zu besuchen und für sie zu werben. Der Weg zur jüdischen Kultur führe nur über die hebräische Sprache; auch unsere hebräische Arbeit sei ״Bi/zur Haarcz“. Dem 10. Todestag von Zangwill und dem 50. Geburtstag des hebräischen Dichters Schimonowitz widme(e Dr. Kaleko Worte des Gedenkens. Anschließend las Dr. Borodianski im ״Literarischen Feuilleton“ drei Gedichte von Schimonowitz und beschloß den Abend mit einigen heiteren Anekdoten. A. D. Von der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums. Soeben ist das Vorlesungsverzeichnis der Lehranstalt für das am 21. Oktober beginnende Wintersemester erschienen. Das Vorlesungsverzeichnis ist wieder sehr reichhaltig und umfaßt neben den judaistischen auch allgemeinwissenschaftliche Gegenstände. Es bietet sielt in neuer Form dar, ist nach Fächern geordnet und dadurch weit Übersichtlieber als früher. Unter anderen lesen; Prof. Elbogen: neben Geschichtlichem Kolloquium, Uehimgen über die Theorien der jüdischen Geschichte; Dr. Sister; Kolloquium über die Bücher der ersten Propheten; Frau Hcrrnstadt-Oettingen: Hehr. Sprechübungen; Dr. Kaufmann: Griechische Philo- Sophie; I)r. Metzger; Einführung in die Sozialphilosophie; L)r. Fricdländer: Uehimgen über psychologische Grundlagen der Pädagogik; Dr. Liebeschütz: Religionsgeschichte der Spätantike von der Entstehung des Christentums bis zum Untergang der heidnischen Kultur; Dr. Bcrncy: Allg. Wirtschaftsgcschichte. Vorlesungsverzeichnis durch das Sekretariat der Lehranstalt, Berlin N‘4, Artilleriestr. 14. ״Die goldene Kette“ von Perez Im Kulturbund. Die Bühne des Berliner Kulturbundes bringt während des Feiertagsmouats September die dramatische Dichtung von Perez; ״Die goldene Kette“, das Drama einer chassidischen Familie. Ein Vertreter Ben Schemens in Berlin. In Verbindung mit der zu Beginn des Schuljahres im Herbst bevorstehenden Neuaufnahme von Jugendlichen in die landwirtschaftliche Schule Ben Schemen weilt zur Zeit Akiba Wanchotzker, Mitarbeiter des Kfar Hanoar, in Berlin. Ankündigungen Frauen-Arbeitsgemeinschalt für Palästina. Jeden Donnerstag nachmittag 4.30 Uhr im Wizo-Heim, WittenbcrgplaU 3 a, Treffpunkt der westlichen Gruppen. Tccnachmittage, Vorträge. Das Vortragsthema für den 20. August wird noch bekanntgegeben. — Gäste willkommen. •—- l)ns Büro befindet sich Mcinckestr. 10 und ist von Montag bis Freilag von 9—15 U!1r geöffnet. Außerhalb dieser Zeit Bemehe und Tc'lepitolianrufc zwecklos. Berliner Misrachi-Gruppe. Am 13. August, 20.30 Uhr, Synagoge Münchener Str. 37, Vortrag. Begrüßung-an-praclte: Raltb. I. Brod). Alexander Adler über ״Dir Siedlungstät igkeil des 1 i apool 1 lami-nichi''; R.-A. Ilr. Alfred Lehmann über ״Die F.mehungsauigabe des Misrachi in dieser Zeit“. Beginn der hebräischen Kurse der BZV. Am 19. August. 20.30 Uhr, Ix'giniK'n im Heim, Roseiilhaler Straße 44, zwei Kurse für lek-bt Fortgeschrittene unter Leitung von Dow Kantor und Dr. Wieder. — Der Unterricht in den Kursen des Bezirks Friedrirlishain ist wieder aufgonommen worden. Sowohl in den Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene wie auch im Kursus für Jugendliehe künnen neue Teilnehmer niifgenommen worden. — Auskunft: Kultimihtcihing der BZV., Mcinckestr. 10, Bismarck 9031, App. 79. Hebräische Seminare der BZV. Die Arlveit im hebräischen üilscl- Seminar unter Leitung von Dr. Borodianski wirr! nach der Sommerpaus« am 29. Augti-ä, 19 Uhr. im B/.V.-l leim, Kant str. 54, wieder mitgenommen. — Das Mhebnn-Seminar unter Leitung von Dr. Masc findet Montags, 21 Uhr, Xiebuhrstr. 77, frei Dr. l-iylcnburg statt. Zehlendorf. Bei genügender Beteiligung wird zu den hohen Feiertagen ein (lottesdienst staufinden. Zusagen (Anzahl der Plätze) sind zu richten an Dr. Martin Abraham, Zehlendorf, Beerenstr. 64. Das Studio des Bezirks Friedrichshain sucht Mitglieder, Jiddische Spraehkenmnissc erwünscht. Anmeldung bei Jlaubenstoek A 7 2031. Lehrküche auf Paläslina-Herden. In Palästina gibt es keine Gas-, Holz- und Kohlefeuerung. Um den Hausfrauen die Umstellung zu erleichtern, sind praktische Kochübungen auf verschiedenen Systemen eingerichtet worden. Vorträge über moderne ״Ernährungslehre und Diätküche“ unter besonderer Berücksichtigung der palästinensischen Verhältnisse, mit teilweise praktischen Ucbungen, ergänzen den Unterrieht der ״Lchrküchc auf Palädina-Herdcn־'. Der Unkostenbeitrag beträgt für die ״Lehrküehe auf Palästina-Herden“ (sechs Stunden) RM. 3.—, für die ״Ernährungslehre und Diätküche" (zehn Stunden) RM. 10.—. Anmeldungen bei der Kurslclterin Henriette Albach und Um Verzögerungen zu vermelden, bitten wir dringend, Manuskripte und Einsendungen, die für die Redaktion bestimmt sind, nicht an Einzelpersonen, sondern an die Redaktion zu adressieren. Kultur-Ausstellung 6.-13. Sept. 1936, Berlin, Logenhaus, Kleiststr. 10 Jüdische Kulturarbeit In Deutschland SonderausslelluTgen der Schulnbieiiung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland, des Reichsverbandei jüdischer Kulturbünde, der Gemeindebibiioth6k Berlin * Die jüdische Erwachsenen-Bildung * Die jüdische Presse * Die hebräische Bewegung » Das jüdische Verlagswesen * Ausstellung jüdischer Maler über jüdische Themen Die Entwicklung der mod. hebräischen Literatur Das hebräische Schulwerk in Polen Kulturelle Erneuerung in Erez Jisrael Soziologie des Jischuw * Schmelztiegel Palästina * Hebräisch im täglichen Leben Palästinensisches Theater ״ Palästinensische Presse * Palästinensischer Film יי Palästinensisches Musikleben * Die Sprache des werdenden jüdischen Gemeinwesens » Religiöses leben * Die neue hebräische Dichtung * Das palästinensisthe Verlagswesen Blallk Sedenkhafla Das Jüdische Erziehungswesen in Palästina Kindergarten * Volksschule * Höhere Schule * Fachschule Die Hebräische Universität Die Erneuerung des jüdischen Festes Eintrittskarten 50 Rpf,, für Mitglieder der BZV 40 Rpf., Erwerbslose (nur mit Ausweis) 20 Rpf., Im Vorverkauf: Meinekestr. 10 (laden), BZV-Hei m, Kantstraße 54, Papierhd'g. lippmann, Trautenaustraßelö, Buchverleih Rekord, Charlolfertburg, Berliner Str. 49, Konditorei Hansa, Flensburger Str. 19, Atlantic Express, Friedrichstraße 100, Buchhandlung Salles, Grenadierstr. 30, Buchhandlung Gonzer, Oranienburger Str. 26, Papiergeschäft Hepner, Inselstr.öa, Restaurant Kimelfeid, Rosenthaler Str. 32, Schwalb, Neukölln, Hermannstr. 46, Feig, Strausberger Str. 24 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG in Her Hausfrauen-Sprerhdundo, Montan 16-18 ־ Uhr, Trauten au- Straße 8, Gartenhaus links, 1 Treppe (H. 7 2528). Jüdisches Lehrhaus (Freie Judi-the Wuk-h״■ hi;u:o Y.'S. SG.retariat; licrlm YV 50, Mar1״*!! gri־ S׳r. 5, Tel, B 4 5587. I Snp-kl:* tarial 17t wieder zur Kririiu״״ v.!n .V!BKiinne11 inm 1!!.!]!; «Gr S;•!«־■ Lstunden (10.13 Ghr und 16--13 l J!r) gm!!!!.•-. ■■ M-.u! •e: '/.lir Zeit lauten engli'-che umi p.taiu-Gic Kur.-o. N.d,<׳!׳.- aut Aniragc im Sekretariat. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde. An־.׳G : : 1׳!ur d<־n MAGmu-Kur nj״, ((,Gurr: I }, X. B־aa-6';a1 und dt 1; A n;p ״ י kijrstJs (i ,obrer,־ I>r. ( injihihiniif u:1 \. 1B un, G.TuJ-;:;־.v׳ü:£ 5, KaGerdanmi 101 (j 3, 149t»)- Auswanderer-Sprachkurse. I >e! I li'sGv.!ein teilt ndi, d T» :-Gm׳ in Xu- ־־•amiiK'nai'iK'it mit dem jmliher! 1.,!;!! 1,׳:!<■.!( - . j n!; :! י״■;«mm h - L1r.sc t!ir L’ngh'-rh, Spini-Gj u׳;d 11 <! r ־ i - :! •י.-: h sm Aup- :GGirk überfüllt sind, so daii Meldungen in-, ״n; rama atpc■ noirrmen werden können. ״Der schiefe Spiegel־‘, das fl.mfmici Kab.ueu dm* K .n •d Balte. Mirdeiliol! die ,,!,!;Uidijng-npvr■, v.m I .*■< •1,!!ai d Hi /um h־;?u11 Male am 26. August, 20.15 Ihr, 1111 < Giteu.mial de* Lugeiihju.Ne.t, Kleiststn 10. Jüdische Chorvercim’gurtg (Dir.: Leo Kopf). Am 13. September gelangt in der Singakademie das ()latmium ״Vidt■" von M,!x Lttuiger zur Uraultühnmg. SGnmhegahte und nm-ikaii-i he Damen und Herren, die hei diesem Konr.vri mitwnken wGicn, wziden gebeten, sich beim Dirigenten, Leo Kopf, UGmerGorf, LandGemOr. 41 (Telepiion: H 6 2668), zwischen 10—11 Uhr oder 14—13 Uhr zu mcMcr- Darncnprobcn: Montag und Donner-tug von S—10 l'hr im Vonaum der Synagoge Prinzregentenor. 69-70. Bar Mizwah-Termine Am 22. August (4. KJuI): Wobgang Silher.Griu, Sohn von Georg Silbernem, BerIin-Ch,1r!ot;t■nburg, Kant-tr. 65. JQdischer Sportklub <J. 8. K.) Sonntag, den 23. August 19 3 6 Internationale Fußball-, Handball-, Boxkämpfe auf dem jüdischen Sportplatz am Bahnhof Grunewald ״Vac** - Budapest Polnische Auswahlmannschaft Makkabi - Warschau Süd west-Bayerischer Makkabibezlrk Mitteldeutscher Makkabibezlrk Bar-Kochba - Frankfurt a Main Bar-Kochba-Hakoah - Berlin Boxklub Maccabl - Berlin J. S. K. ־ Berlin Beginn: Vormittags 9.30 Uhr, nachmittags 16 Uhr Boxkämpfe 15Uhr Maccabi-Warschau-Maccabi-Berlin 21 Uhr, Logenhaus, Kleiststraße 10: Siegerehrung unter Mitwirkung der Jüd. Orchestervereinigung Robb. Dr. Prinz spricht Vorverkaufjstetlen in ollen Stadtgegenden. — Näherer Oetdidttitfelle J.S.K., Speyerer Straße 22, B6 5369 (Wiener)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.