Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 41 (1936)
- Issue
- Heft 62 (4.8.1936)
- Date
- 1936-08-04
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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r JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 62, 4 VIII. 1936 AI! I i Makkabi־F erienlager Sicherlich waren viele der aus dem ganzen Reich zum zehntägigen Ferienlager des Makkabi in Wilhelm inenhöhe hei Hamburg /usaimnengekoinmenen Menschen skeptisch, als Siddy < 1 o 1 d s c h in i d t in seinen Bugrüßungsworten davon sprach, dall dies Lager ein Erlebnis für alle werden sollte. Der Fcrienheginn stand im Zeichen strömenden Regens. Aber kaum hatte inan sich installiert, die ersten Be• grüßungsworte untereinander ausgetausclit, nach dem oder jenem aus der oder jener Stadt sieh erkundigt, kaum hatte Phillip Moildel, Altona, seine ersten gesangspätlagogisdien Versuche mit den Teilnehmern gemacht, so war der Kontakt der Menschen untereinander hergestellt. Die Tage waren so eingeteilt, daß jedem neben den regelmaliig in der Geimin-whaf! verbrachten Stunden noch gemigend Zeit /um Alleinsein blieb. Das von Max L ö vv y, Köln, geleitete Morgeutraining war nicht nur die gewohnte Körner- Schulung, sondern gab auch durch den vorzüglichen Aufbau die Möglichkeit, dal! die Teilnehmer das hier Gesehene und Erlernte an ihre Freu mit■ weitergeben können. Jeder Tag brachte eine theoretische Arbeitsgemeinschaft wie /. B. die von I )r. l'Ie sch, Hamburg, über zionistische Grundfragen und Lebenshaltung, die von Siddy Gold- Schmidt, der die sportlichen und erzieherischen Tcndenzen des Makkabi behandelte, sowie eine Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von L)r. Swarsensky, Berlin, über den Einfluß des nationalen Kapitals auf das Aufbauwerk, ferner eine solche von Phillip Möddel ״Die Religionen der Welt“, Rechtsanwalt Moser, Frankfurt, behandelte die Gcschichte Palästinas, und ein gut anfgebaiites Referat von Dr. Ra bau über die kuitur/ionisfischen Strömungen innerhalb der zionistiselieii Bewegung ergänzten die Reibe der Arbeitsgenieiiiscluiftcn. Die Abende u mdeii ausgctullf durch Singestunden, eine Filmveranstaltung und Seliabbat-Au.-- und F.ingang fanden ihre besondere Pr.igimg durch t:im: I Ivr/l-Feier und durch einen Oneg Schabte!‘, zu denen -■ich cm,. Anzahl (Tiste aus Altona und Hamburg cingetundi-n halten. Bei soviel Ahw 1 chshing ist es nicht verwunderlich, daß allen leiinehmern die Zeit viel /u kurz wurde, um so mehr, als noch gemi iiiM'hai'tlii lies Wandern, das fast tägliche Bad in der Lilie n׳nl die Spiele im 1 :e׳eu das Programm ausfüllten. Essen. In der Mi-nauln-<11nippe Essen hielt Herr Rabbiner I>r. Broch ait' Bei 1111 ,1:11 Schahbat, dem IS, Juli, heitn (Im׳;[ Schahbat :1,11׳ wohl gelungene Bede über ״Die jüdische Ri iigion". Der Voi trag wunle von verschiedenen Schahbatliedern und -gediehteii der pingeien sowie Smiroth-Ges.ängen der alte!eil <,!uw e! 1111 iinir.aluiit. Der Misraelii-Saal war von ca. '200 Personen iibei füllt. Ferienlager des Zionistischen Gruppenverbandes Rheinland-Westfalen. Das zionistische Ferienlager des rheinischwestfälischen Gruppenverbandes im Bröltalhaus wurde von Dr David Scnloßberg (Berlin) als Seminarleiter vor etwa 25 Teilnehmern eröffnet. Von den drei der geistigen Schulung dienenden Arbeitsgemeinschaften waren zwei, unter der Leitung von J. Brecher (Essen), der Förderung des Hebräischen gewidmet. Im dritten Referat gab Rabb. Dr. P 11 i I i p p (Wuppertal) einen lieber blick über die Geschichte der hebräischen Literatur. Von den zwei weiteren, auf dein Gebiet der zionistischen Politik sieh bewegenden Referaten behandelte das eine, gehalten von Dr. S. Wasscrman!1 (Obcrhauscn), die Bestimmungen des Palästina-Mandats und ihre Auslegung durch die drei Gruppen der Engländer, Araber und Juden; das zweite, das in Form einer Arbeitsgerneinschaft die Grundlagen des britischen Weltreichs erörterte und in dessen zwei Teilen Dr. Schloßberg die Geschichte und das Wesen der englischen Politik dariegte, hatte den Zweck, die Teilnehmer des Lagers und damit die von ihnen zu schulenden Zionisten dazu zu erziehen, die zionistische Außenpolitik als die Kunst des bei den gegebenen Partnern Möglichen zu betrachten und die englische Politik aus ihren geschichtlichen und menschlichen Voraus- Setzungen zu verstehen. Die letzte, von Dr. Walter Groß (Berlin) geleitete Arbeitsgemeinschaft über den Zionismus als politische Bewegung versuchte, kulturelle und politische Gesichtspunkte in sich zu vereinen, indem sie sich einmal mit dem Wesen der Politik und dem Gegensatz zwischen der mittelalterlich-theologischen und der neuzeitlich-utilitaristischen Auffassung, weiter mit den Merkmalen, die den Zionismus seit Hcrzi zur politischen Bewegung stempeln, lind schließlich mit ausgewählten Themen aus der Praxis, nämlich mit den Kräften, die der Zionismus in seinem Kampf eiu/iisctzcn hat und mit der Frage nach der Uebereinstimmung von Interesse und Moral in der zionistischen Politik beschäftigte. Das freundschaftliche, von G. Springer (Meckenheim), durch seine Singstunden belebte Zusammensein der Teilnehmer wurde durch einige kleine technische Unzulänglichkeiten eher erheitert als gestört. Kurt Bing Die Jüdische Buch-Vereinigung e. V. (JBV.), Berlin W 15, Pariser Str. 7, teilt uns mit: Als dritte Veröffentlichung dieses Jahres bietet die Jüdische Buch-Vercinigung e. V. (JBV.) ihren Mitgliedern ein Werk des jungen jüdischen Dichters Ernst Fiirstcnthal dar, das unter dem Titel ״Abraham“ erscheint. Fiirstcnthal hat es unternommen, die Legenden aus dem Midrasch, der Haggadah, dem Talmud, die sich um die Gestalt des Erzvaters ranken, zu einem lebendigen, dramatisch bewegten Roman zusammenzufassen. Die Urgeschichte des israelitischen Volkes breitet sich vor uns aus, in deren Mittelptinkt das Leben Abrahams steht, wie es uns durch Sage und Geschichte überliefert ist. Bel der Tagung des rheinisch-westfälischen Rabbinerverbandes am 8. Juli in Düsseldorf sprach Prof. Kantorowitz (Frankfurt a. M.) von der Mittelstelle für Erwachsijnenbiklung über Fragen jüdischer Erwachsenenbildung. Fliese habe bereits bei der schulentlassenen Jugend zu beginnen und muß sie zunächst an ein klares Denken und Aussprechen der Dinge gewöhnen. Hernach habe die Orientierung in den sozialen und persönlichen Lebensfragen einzusetzen, die über eine unerläßliche Allgemeinkultur zu Differenzierungen in der bildungsmäßigen Unterweisung vorzustoßen hat. Es empfiehlt sich, Aeltere und Jüngere zu trennen, um allen Altersstufen gerecht zu werden. Schwierig sei die Durchfiihrung dieser Arbeit in den Klein- und Mittelgemeinden. Der Referent empfiehlt Zusammenschluß dieser Gemeinden zu einer Bildnngsgeineinscliaft. Die Aussprache brachte zur Kenntnis daß in Duisburg seit geraumer Zeit ähnliches, wie vom Referenten verlangt, für die Schulentwachsenen geschaffen sei, und daß diese Kurse auch von den Nachbargcmcinden beschickt werden. Für den Herbst ist gleiches auch in Essen geplant. Rabbiner Dr. Hahn (Essen) sprach über das Amt des Rabbiners in Palästina und zeigte, wie sehr dort das Bedürfnis nach rabbinischer Betreuung bei allen Kreisen des neuen Jischuw bestünde, wie wenig aber bisher dafür getan sei und wie wenig man in Palästina dafür aus* zugeben gewillt sei. Eine rabbinische Betreuung in unserem Sinne bestünde nur in Tel-Awiw und in Haifa, nicht einmal in Jerusalem, obwohl gerade dort die äußeren Bedingungen dazu vorhanden seien. Als letztes Referat folgte das von Rabbiner Dr. Kober (Köln) über ״Die Bedeutung der Juden in Deutschland für die gesamtjüdischc Kultur“, das einen Aufriß über die gesamten jüdischen Leistungen der deutschen Judcnheit während vieler Jahrhunderte gab. Mit einer Ausspräche über Fragen des rabbinischcn Amtes, besonders der Stellung des Religionsunterrichtes, schloß die von Rabbincr Dr, Eschelbach er (Düsseldorf) geleitete Tagung. Personalia Professor Dr. rned. A. Buschke (Berlin) ist von der französischen Dermatologischen Gesellschaft in Paris zu ihrem Ehrenmitglied ernannt worden. Ruth W a g 11 a 11 c r, die Tochter des bekannten Konzertmcisters W. Waghalter, spielte in einem Symphonie-Konzert in Marienbad das C-Atoll-Klavier-Konzert von Beethoven mit großem Beifall. Der Tenor Paul Fehl• r, der bekanntlich eine Zeitlang auch dem Opernensemble des Berliner Jüdischen Kulturbundtheaters angehörte, ist an die Züricher Oper vorpflichtet worden. HEBRÄISCHE BEILAGE DER JÜDISCHEN RUNDSCHAU Redaktion: Dr. S. Kaleko מ1סף עברי ט״ז אב חרצ״ו׳ גליון ט״ז / שנה ב Nr 62 / 4. AUGUST 1936 "אל מלא רחכים"׳ ומשעה שסנהיגו את הרדיו׳ יכול אתה אפילו לצאת יךי־חויבת12 T 1 T T ־־ T -I T ו•* ה״הפטרה״ ע״י הרךיו אלא׳ כשם **• T V * TT T T : “ שהסקכסיוץ נח בשבת׳ כך נחים רחובות ת״א בשבת׳ובשום קןקום בעולם הןךמךגיש את קנוסת השבת כמו?ת״א■ לבה של ת״א זוהי (=זאת היא׳ שפת־הים0׳-'• כל ישךאל נש להם חלק בשפת־הים של ת״א• מה שהיה בית־המדרש׳ להבדיל׳ בחיי־ישראל T ־ 1 * ־־ ו t ־ ־ ד TT לשעבדי־/זוהי שפת־הים ליושבי תל־אכיב׳ * T - : : T ־; — ־ T V : ולכשתךצו" - לכל יהודי־העולם שפת־־הןס בת״א היא מקלט::" לכל• וקשם שבבית־המדיש החי י ש כל יהודי׳ בי־ן בך 21העיר ובין אורח׳ כי שום איש לא יגרש אותו מכאן -רפה ׳ כף בששת־ודם בת״א••• לכל יהודי-ואני ותוכם~.יש שתי בקשות לד׳: מקום בגן־עזץ בעולם־הבא ומקום על שפת־הים בתל־אביב בעולם־הזה ע8*י ש• «ש_ לאחי בגולה * T ־ ״ T -־ (“י׳יך קכתב קרק׳י;מ׳י ■ ■ טיעח אתה בתח-׳ס■ א: סיב- היסב׳ אתר׳ בי מריב הילשה־‘ ימאץ־איניס!' י לוו!תג* את נ:ינ• להרג. את ברמיני זשד־תיני למיקד"• - - הנקי* -יה לני לד,־נהם באויבי» ילהשיב יהם נגמילם'׳ ■ אילם הי־נ־ם א» למסו־ דץ־וחשבון בפני ההפטי־ ריה שלגי׳ ואיי לני ולבא׳ים אחרינו׳ אש נשיח אף לרגע קטן את ה •J(האחריות״ הגדולה לעתיד ינכקשק ברגש-.־ה:קמהז ש?ו י י אין אנו יודעים את ה8חר וזר לנו לגמרי היאיש*! הנה התקיף* האויב אנישי~ אתריל: אתמ־עב־ני מאיבע ריחותיה׳ ואני המעטים ידענו■ בי1• שים עזרה מן הבו׳ לגרשו! מגביל»• והיום - העבוידה נעשית נסק דם ■ שנה חטיפה ״ בילש׳ ובלילה — שיב אל מכרות- ההגנה ״ יקרם פני א-ב׳ האירבי' לדמי» ■ ואף את •א- א» יודעים: עייינ* לבגר ולחוק את עמדת»" פד.» בי בה נצורים" בטחוננו ולח־המנה על חייגו וקיומנו היום ימהר■ איו בם'־ ני דבי זה נקנח אך ורק נ קר בנו ת — קרבנ1ת־נבף 1*יוב דה וקרנניד-דמים ממס - אך כל קרנן פה בארץ לא בכדי 1היא׳ נרבבית" הקר נ1ת בארצות הג־לה! פה נל קרבן עשויי לקרבני אי מטרתנו הסופית - א־ הגאולה השלמה - ולשא-יתך יזה—נח - ק׳ אחי הילד ראויה,, היא ארץ ישראל לבל ■ירנניח היביש! עלמי לבניי! את ארצנו נבל התנאים* ובבל מחיי■ נ •פנינו אי דרך הח-ם והגאילה בארץ׳ או דרך האבדון 1 וח.ליון 11 בגולה ■ ובחרנו בחיים •בגאולה ב?.ר־טוג*זה קנקה »נירי 30) Strand 21 in du V׳TKancpnl1<-it. 221 und wann ihr wollt. 21 Z״l! ch 24 .,־יי■׳! fon ja!:»־»■ 1) dphniuv ״.!■:■!״!׳׳g. 2) Schwa.hr. 3) Brandt Schritarhaufwll. 4 rttra L׳׳!ch:cC‘ ffma nach ihrrm VfidienMא ״ Vat.n 7;.•׳.!>־״״, H*,-h‘׳cf’!1th!<׳ S י Vt •wnlUmt׳. 0) 1") ׳, . “!׳־'׳• י*■tirril־׳ n 11! 1 u ■■r Sch af; Schlot,tmrr 12 Sc!!״• < tt ׳•׳•!!:׳'. IW lauern 4 Position. 17) auf. ,׳wahrt; vrrl ״ ■ toi tjim•!: s! 17i /.*■hntauerndo. 18) daru nR.׳l.n . 14 Wut.in. hier s!r verdimil es . 20) BrdimsütlK 211 Umctcatta: VcatKhiung. תל־אביב (,קטע) הנבל מרוךפים' את ת״א(=5ל־אדב)׳9,ז5ירים את שם ת״א באבחה2׳ גימו שמזכירים?גם3 במשפחה• ואף־על־־פי־־כן׳ בל מי שבא לא״י נתקע (= מח!?ב) בת״א׳ ממש4?מר׳ שכל הבא לאמךי,קה נת,קע בניי,־־ ירךק• ןדעתי אנשים רבים המדברים דפי5 על ת״א׳ בי "גלבקי"׳ "קררפירקטנדם" היא וכיועא־בןה"׳ אולם אך?כנסו אל העיר׳ שוב אינם זזים ממנה ובצדק!! ** r T ״ V ד : I V V ת״אאינה עיר׳אלא בית־מך?א7׳ואלו הייתי רופא׳הייתי שולח את כל ןהוך׳ המתאונן8 על עצביו3 החולים׳ לשלש שנים לת״א: בה ימצא מך9א לעצביו "הןהודיים" החולים• בת״א גר כל בית־ישראל! נדמה לך שכל עם־ישראל נזדמו10 למקום אהד: כל הרופאים׳ 3ל ע^ךכי־הדין"׳ כל רופאי־ השנים וכל הע?,קנים• כל מכר שה;ה לך בזמו מן הזמנים - מבטח לך,׳ שתמצא אותו בךחובות ת״א• ל?עמים נךמה לי א?ילו׳ שאני נקצא?גן־עדן: מצאתי &ה אנשים׳ שסבור הייתי 1= (זשלי1י ׳ ניי הלכו זה מכבר לעולמם13 הכל מדברים פה עברית׳ (יהבל אומרים זה לזה »שלום"׳ א9ילו הכלבים בךחובות נובחים זה על זה בעברית ו?שם שאין הסמבסיוך' נח׳ כך אינם וחים רחובות ת״א• בת״א אתה 3מ?א תמיד?מו ביריד15■•• אם נמצא אתה בת״א ביום־ הפטירה׳’" של אביד או אמך אין לד צרך להכנם(=^בוא)לכית־?3?ת לאמר״קדיש17 - אתה,יכול לעמד בךחוב ולש^ע ".קדיש" היוצא מניונו שלגרמופוןבחנות•!כן אתה יכיל ל?10י דמעות בעצם־היום8' למשמע J) tchimplen 2) 31 Makel; Delikt. 4) wirklich; huv־hs!«bl!rh. 5) Makel; Schimpf. 6) und ähnlich, 7) Klinik; 8) sich b»4URpn 9) Nprvpn. 10) zufällig jusammenireiten. 11) Rpchtssnw»|:. 12י etwa; »111 kannm versichert »t'in. 13) cpstorhon (..in hrr Wtlt 14) » in Marchenfiufi.dor all« W^rloag«» Sirrnp 8chV1f{it׳ff und nur am Schabbat ruht. 15) lahrmarkf. 16) TcuIp«(»!?; 17) Tetfenc*’he18 1־) etwa; ״am helhchten Tag”. 19) «fo:*a.• ״deiner Pflicht genügen״. משירי ד♦ שמע1ב1ב׳*ץ (קטעים) ליום־הולךחו הןזמשים בנ׳א 2p ליום תל־חי1?י עוד kV י?שר ז׳לס8 מרכיני" אלפי־ש;י3׳ עי עוד סם־גבורה פורס עלבבות 5אמךם°' ־ ןה ה«ום יז?ר2 בךטט 3 עם עירג4 אל גא<|ה! זה ד,יום עדות6 לוהקת׳ עי כבוד ע(ד לא גלד,'׳ הקשיבה"׳ איש׳ לשיר־הבן! לקויר־הנן ול??יר־כ-3ין׳ 30א 9ןעד־' לערפל-עב3׳— וךרס" לך קזליל16׳ וסורד,16 מן הדרך׳ הלך בד, האב׳?י ל^ר, תחסא7' אל סד1ר׳ דור,ע0ידךח1ק׳מוצךאור1,8 אתר19!4י T וארור מל יוצק20 את שמנו על מאשן גיל יד מתרוממת‘2 על אח - שתי^ש22! או אולי נחכה עד ןל לב לראש23? או אולי לא נחרד24 עד כלנו נבאש־׳"׳ עד נעלה?אבק"2 בחלל־העולם׳ השוחק27 על משבר28 ^ם לא-זןם * בל־כך חביבה וידועה בישראל׳ עד שנשתמר אפילו תאור«2 מפורט25 של המקום בכתבי־הקודש (ספר "שופטים• כ״א׳ י״ט!. חגיגות מעין אלה אנו מוצאים גם אצל עמי״קדם אחדים וכמו־ק אצל שבטי־לון ורומא (יזכר לדוג¬ מה הספור של טיטוס ליויוס על גזלתי* 3נ1ת־ הסביגים ע״י הרומאים) ואף בימינו׳ אנו מוצאים זכר לחגיגה זו(או בפי שקוראים אותה הצרפתים "יריד הנאהבים׳*) בהרבה ערים בצרפת וסקייטלנדיה. גם החגיגות ב״יים ולנטין הקדוש" בצרפת ואנגליה ו״יום א יואן קופאלי' 'ברוסיה הקודמת׳ הם שרידי׳3 יירידי־הנאהבים"׳ שהיו בנראה נפוצים׳-־8 מאד במק1מ1ת האלה* עפ״י י* ס׳ לוי ני׳ק• 1) ״Tet-chaj-TaR** (am 11. A«Jar) — Tode0f«R Trumptddor* und «einer Freunde, die hei der Verteidirung der Siedlung TeJ-Chaj gefallen sind. 2) wird »ich erinnern 3) Zitiern. 4) schmachten; •ehnlichst wünschen. 5) ZeuRni». 6) vefliannen; hier etwa: geschwunden. 7) austrockn8 .״ ׳) Fusche; Sah. 9} Glut; Hitze. JO) neu; gltiuhtg. 11) horch! 121 hindurch, 13) dichte Wolke. 14) treten; stampfen 15) Weg. 16) ־weiche! 17) sich versündigen. 18) •fa?o: über chwemmt vom Licht• 19) verflucht! 20) gieSen- 21) sich erheben. 22) »oll vertrocknen; verdorren 1 23) verzweifeln 24־ erriuern. 25) verfaulen; stinken 26) Staub27 ־) lachen; spouen. 28j etwa: Undück; Verderb. 28) Schilderung. Darstellung. 29) ausführlich 30) Raub. 31) Ueberbleibtel; Rest, 32) voibieiiet sein "יריד הנאהבים" בי^ראל(לט״ו באב) J * ־* T V: V ־ : *; T .. במסכת 1 "תענית" נאמר בשם רבי שמעון בן גמליאל "שלא היו ימים טובים לישראל כחמשה־ |ן*שר באב וכיום־הכפורים"• בהם היו בנות ירושלים ‘"לבושות בגדי־לבן שאולים2!כדי שלא לביש8 את מי שאין לד,)׳ יוצאות במחולות* אל הכרמים וקוראות: בחור־ שא6 נא עיניך / וראה מה אתה בורר» לך / אל 'תתן עיניך בנוין 1 $?יניד במשפחה / שקר הדון והבל8' היופי / אשד, יראת ד׳ היא תתהלל / ... ובכרמים היו מתאספים גם בחורי־ישראל׳ ואף הם היו לנושים בגדי־ לבן שאולים׳ והיו בוחרים להם נשים מבנות־ישראל .• ימים טובים אלד, עתיקים« מאד׳ וחכמי־ התלמוד משתדלים", לבאר את התופעה׳, הזיו׳ ומיחסים2, ליום ט״ו באב כמה מאורעות3׳ בדברי ימי עמנו׳ שגרמו׳ לשמחה וליום־טוב׳ והחשובים שבהם הם: א) ״ביום זד, התרו*׳ השבטים לבוא זד, בזה״ - בין שבטי־ישראל היה נהוג החוק׳ (המצוי עוד כיום בין כמה משבטי־המזרח) האוסר על בני השבט להתחהף, עם בן שבט אחר. לפי המסורת8׳ בוטל אסור זה בחמשה,־עשר באב. התרת נשואי־תערו־ בתי, בין השבטים גרמה לאחדות האומה׳ ולזכר המאורע הזה נקבע6, היום־טוב• ב) ״ביום זה כלו«, מתי־המךבר״ — בתלמוד הירו¬ שלמי ("תענית" צ״ט) מסופר׳'כי בכל ערב תשעה־ באב היה משה רבנו מכריז"2 במחנה׳ שיחפרו להם בני־ישראל קברים ויישנו בהם כל הלילה. בשחר (־־מנקר). היו עומדים ומוצאים את עצמם חסרים המשה־עשו אלף. כן עשו כל ארבעים שנות־ המדבר׳ עד שמת כל הדוד שיצא ממצרים׳ לפי גזרת ד,׳. גם בשנה האחרונה למדבר עשו כן׳ ועמדו ומצאו m עצמם שלמים,2. אמרו: שמא טעינו בחשבון־הימים? וחזרו וחפרו קברים לעצמם בכל לילה עד הס״ו בחודש אב׳ ובחמשה־עשר בו נוכחו לדעת22׳ בי בטל«2 ד׳ את הגזרה הרעה׳ עמדו ועשו את היום הזר, ליום־טוב. מכל המאורעות המיוחסים ליום זה נבלט׳2 האופי25 המיוחד של החגיגה. - "בגדים שאולים"׳ כדי לטשטש* את הגבולות בין עשיר ועני׳ בין שבט ושבט׳ במו־כן יש לראות׳ פי חגיגה זו היתה נהוגה נבר בדורות שלפני כבוש״הארץ22 וכי היא היתד, 1) Talmud-Traktat. 2) entliehen. 3) beschämen. 4) Tanz. 5) erhebe! 6) wählen. 7) Schönheit. 8) eitel, nichtig. 9) uralt, 10) sich bemühen. II) Erscheinung. 12) zuschreibett. 13) Ereignis Geschehnis. 14* erlaub( werden. 15) sich vermahlen. 161 Uebeilielerunc• 17) Mischehen. 18) festgesetzt werden. 19) aulhoren (zu Ende sein). 20) ausrufen lassen. 21) ganz, vollzählig 22) sich überzeugen. 23) rückgängig, machen, au^heben 24 hervorgehcn,(hervorstec •en) 25) Cha* rakter, 26) verwischen. 27) Eroberung des Lande»' ,Mim i mmm