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Jüdische Rundschau · 1936-06-30 · Heft 52 (30.6.1936) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 52 (30.6.1936)
Date
1936-06-30
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 52, 30. VI. 1936 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Altenburg־ Meuselwitz. Aik Anlaß des Todes von SokoJow und zum Gedenken der in Krcz Lracl gefallenen jüdtvhen Mawhen sprach iri der /.OG. am 21. Juni PicdDer (’« ü n dtcr g, Zwickau, über da-> Thema: SoDTc־,• - - der Men>־־h und sein Werk“. Der 1. YoiTzcnde, (י i 1 d i n g o r i n, begrüßte tlen Redner und die Amvcmnden in hchr.iDi ׳her Sprache. ßcuthcft. Am 17. luni venm-calu־,!׳ die Zionistische OrKgrupjX־ eine Gedenkicirr für Sokolow,!hü welcher Rabh. Dr. Ochs, Gleiwitz. und ArnoM Wiener, Beuthcn, die Gedenkreden hielten. Ober• kantor 1' r z y 11 ג c h t־ r trug durch seine Gesänge zum Gelingen des Abends bei. Bochum. Rabbiner Dr. Hahn. JOscn, sprach arn 22. Juni über seine Rei-a־[>eol)ad1n1ngen in Krez Israel. Per Vortrag wurde ein־ geraten! < 111t<׳h drei ■־ehr s-dDnr palust inen-isdie Lieder, meisterhaft v.eaperugen v!m lK־nn Kantor K. Af t' n 1 ז ], R>< hum. J. K. Gießen־ Am 8. Juni wurde der Palästina-Tonfilm ״Das Land der Verheißung“‘ aafgeiührt. Ais Redner war Dr. Ernst Bcrend t, Berlin, anwesend. Harburg. Die srhwäbLchc Gemeinde Harburg, die früher zu den größten Bayerns zählte, ist auf fünf Seelen zusammengrschrutnpb und wird auf Grund der Satzung des Verbandes Ra\erU׳־her I'-.raclifGcher Gemeinden aufgelöst. Die Synagoge in Harburg, die unmOrlh.tr an das Ufer der Wörnitz gebaut ist, wurde 1754 errichtet. Der stattliehe Barorkbau, der auch heute — wenn auch leider schon etwas verfallen —• noch Zeugnis von früherem Glanz ablegt, gehurt zu den interessantesten und schönsten Gotteshäusern des Landes, l’n־ längst fand in der Harburger Svmagogc eine Absrhiedsfcier statt, zu Her sich viele ehemalige Mitglieder der Gemeinde und Freunde ein* gefunden hatten. Lehrer Strauß, Nördlingcn, sprach Worte des Gedenkens. jüngst-vergangenen Generation. — Oberrabbiner Dr. Carlcbach* Hamburg, hielt in den Jugcndfübrerschulungskurscn, die von der Israelitischen KuUusgcrneindc und dem Ortsring der jüdischen Jugendverbände München gemeinsam mit der Mittelst die für jüdische Erwarhsenenbiidung veranstaltet werden, einen Kurs über den Midrasch. Am Abend sprach er über das Thema: ״Väter und Söhne“. —־ Am 2. Juni fand die erste Versammlung des Makkabi München statt. Als der vorläufige Leiter des Makkabi die Versammlung eröffnete und über die vorbereitenden Arbeiten referierte, spürte man die Spannung der Hörer. — In der ZOG.-Versammlung sprach Dr. G. Jose ון h t h a 1, Berlin, ül>er: ״Die Ereignisse in Palästina“. Das Thema: .,Ibis Jüdische Schul werk —־ Seine Aufgabe für die Zukunft unserer Jugend‘‘ behandelte Rabbiner Dr. R. Geis, Mannheim. au£ Einladung der ZOG. — Mit Beginn des Schuljahrs 193637־ wurde an die gemeindliche jüdische Volksschule eine Fortbildungsschule angegliedert, die sich im Ausbau befindet und zur Zeit annähernd sechzig Knaben und Mädchen umfaßt. ״ Unlängst verschied im 71. Lebens« jahr Justizrat Leo Oppenheimer. eine der führenden Persönlichkeiten in der Wohhahrtmrbei! des Bayerischen Landesverbandes und der Münchener Gemeinde. Schweidnitz. Arn 11. Juni hielt Rnbb. Kokottck, Waldenburg, einen Vortrag über ,.Krez Israel in der Geschichte und Gegenwart“. Stuttgart. Als Abschluß der Winterarbeit veranstaltete die ZionKtisohr Ortsgruppe am 8. Juni eine Kundgebung: ״Das jüdische Volk ruft Dich“. Nach einlcTcndrn Worten von Dr. Paul Tänzer trug Hilde Fischer zwei Gedichte vor. Dr. Kurt Licht entwickelte unsere Stellungnahme zu den Problemen unserer Tage. VVeißenlels. Am 10. Juni fand von der ZOG. und dem Bar Roehba eine gemeinsame Veranstaltung statt, in der Syddy Goldschmidt, Berlin, über: ״Einwanderung und Aufbau“ sprach. Wiesbaden. Nach Beendigung der Spielzeit soll ein Rückblick übet die 1 )arbieumgen des Kulturbundes gegeben werden. Insgesamt fanden neun Abonnementsabende und ein zugleich für die Jüdische Winterhilfe be>ti:nn1tcs Sonderkonzert statt. Wie in den letzten Jahren hatte die Leitung ihr Augenmerk darauf gerichtet, sich auf den verschiedensten kulturellen Gebieten zu betätigen. So fanden neben Konzcricn aller Art wissenschaftliche Vorträge und Rezitationsabende statt. Als erster Redner brachte Prof. Dr. Kranz Landsberge r mit Lichtbildern die Kunst Max Liebermanns in Erinnerung. Dr. Anneliese L n n d a u sprach ütx?r ״Dngetanztc Tänze“, am l'liigel durch Wolfgang Rose unterstützt. Als Rezitatorinncn jiidis< her Werke Ijcgcistrrten Edith I! e r r n s t a d t - O e t t i.n g e n, sowie die einheimische Vortragskünstlerin Lotte Lcvy-Bacr. In vier Vokal־ und Instrumentalkonzerten ga!>e!1 die Sängerinnen Paula Salomon (Lindberg) und Erika Samson (Storni), sowie die Sänger Alexander K i p n i s. Wilhelm G u t t m a n n und Hans Asse n I! e i m ihr Bestes, Reichen Beifall erzielten mit ifiren Klavier vor! ragen Erika Schleyer. Jo>ef Schwarz und Professor Michael Wittels. Außerdem In-währtcn sich als Begleiter Dr. Willy Salomon und Eco Schönbarh. Ausgezeichnet gefiel auch in Wiesbaden Beatrice F r c t! d c n t 11 a 1 W a g 11 a 1 t e r mit ihrer Au-wahl von Liedern. Begeisterter Beifall wurde dem von seinem \ ater Josef Schwarz unterstützten Geiger Boris Schwarz zuteil. Ein ״Wiesbadener Abend“ bildete den Abschluß der diesjährigen Veranstaltungen. 1־0־ vcu inigic sämtliche einheimischen Kunstler. Hertha II i r .s <■ h * B r a rn י, s e n s Sopran!)rächte mit großem Erfolg Werke von Mendelssohn, Bizet und Hugo Wolf zu Gehör. Die bekannte Pianistin Erika Schleyer l>cwics am Flügel, daß sic auch als Begleiterin Bot es zu geben vermag. Lotte Lcvy-Bacr brachte ernste und heitere Rezitationen jüdischer Autoren. Der heitere Teil des Abends wurde von der Frankfurter Koloratursoubrette Edith E i s c n h e i m c 1־ (Eimer) vc!schönt, die durch Stimme, Charme und bühnengewandten Vortrag ausgezeichneten Erfolg buchen konnte. Ihr Begleiter, der Wiesbadener Pianist Siegfried W o h 1 g c m u t h, verstand es mit sehr seltener Musikalität, eich der Sängerin anzupassen. —־ Am 18. Mai wurde eine Volksschule für jüdische Kinder eröffnet. Mit der Leitung •wurde Prof. Dr. Ludwig Marx, Karls.- ruhe, betraut. Dem Lel1rkörj>er gehören ferner hauptamtlich an Herr N. Fruehter und Ruth Lehmann. Der Religionsunterricht liegt in Händen von Rabh. Dr. Lazarus sowie der Herren E. Capell und S. Lilienthal. Die Zahl de? Schüler beträgt 156. — ln der Haupt• Synagoge fand eine Keren-I lajessod-Juhiläumsveranstaliung statt, bei der I)r. Michael 'Krau h. Berlin, über ״Das jüdheh-arabisehe Pro- Wem und die englische MnndaUpnli!ik“ sprach. — Die ZOG. hielt zum Gedenken Sokolows eine Feier ab. Eine hebräische Ansprache von Herrn P a n ti > c h und eine Gedenkrede von Rnbb. Dr. La zarus würdigten die Persönlichkeit des großen Toten. Musikalische Vorträge von Erika Schleyer und des Synagogenchors unter der Leitung von Kantor L i 1 i c n t h a 1 umrahmten die Vcran- Maltung. Worms. Durch die Alijah von Dr. Ernst T r y (11 s bat die jüdis• he Arbeit in Worms Mangel gelitten, ln stark besuchten wöchenti!׳ hen Schulungsabenden wurde unter Leitung des Tarbuthwarts Ernst Bonwitt ein Geberblick über zioni-tixhe Ideologie und den Aufbau Palästinas von den Hiluim an geboten, wolxi sämtliche Referate von Worm-cr Chawerim bestritten wurden. Eine Reihe auswärtiger Redner wie Dr. Schloß borg. Dr. Licht, Walter Stein unterbrachen den Turnus. Heinrich Kehr referierte vor einem vielköpfigen Auditorium übei ״Mittel'fand Lehe Siedlung“, ein selten autsehiußrricher Vortrag, der viel praktische Früchte zeitigt. —־ Unter der organisatorischen Leitung von Herrn Enoch zeigt die Ortsgruppe einen guten Bestand. Zwickau. In einer Gemeinde-Yeran-tahung am 12. Mai sprach Oberrahhiner Dr. Jowf U a r 1 c b a e h. Hamburg, über ,,Die Ethik ries 1 almuds“. Die Forderung des Referenten, durch vertiefte Kenntnis der Quellen die Wirklichkeit des taltuudiscb.cn Judentums zu erfassen, unterstrich in seinem Dankwort der Gemeindevorsitzende Karl Stern, der zu Beginn der Veranstaltung namens der Gemeinde Dr. Cailchach begrüßt hatte. Familien - Nachrichten Herr Moritz R o s r n I h a 1, Halle an der Saale, Leipziger Str. 94, begeht am 19. Juli den 70. Geburtstag. Krau Emma W o 1 f f, Köln-BraundeM, Herrmann - Pflaumen ־ Str. 27* beging am 20. Juni den 70. Geburtstag, Breslau. Anlaßlch dr60 .־. Gebm! v <y׳s von Prot. Dr. Ilcinemann wurde dem juhi'ar in teirrliOur Form die (Öurk vcuiswliad! c sx ries rcii Dozent Di. I.ewkowitz ü!>erreirh!. Br r-hmer Rah! unct ■זי ininar Außerdem u!k.’ 1 hm« h:r er tuug dm \\’i־-e1wh.1t< de• den der \or-aand dm־ Ji von K ah! >. I )r. St in o!1 l>r. 1 E o 1 i m a n n tur d Rri h-vc! t r <"u!!g, Ar m >H t e j! r h , l.mer /!m w er tu? mcin!jc 3 für er < h־>e!l ■a ha! t zur Fordeln d׳Mu Trnuergottc~<licc.st c anlaßlirh des AbhTcns 1 n ah!!ich. spniOirn Gemeinderabbiner R.ibbinat, Dr. Kranz M 4■ v c r für die 1'!1־.׳r hir dt־n 1 ..mde •־vn! und, Rektor I; 1 נ Uv! ז k. Dr. 1' rhu «01 für die Bres- 1 ׳1:1׳ d־m Mbiadii mH '!Ihm» P i n e 1 o - rüg; bang 1h-r Jüdischen Ge-! h. F! <■ v h f n. ( IcmeindeuomUmu-,. saljr'l ( h'in m*-r K1, : •, in. \ ,, g •־»;.1 .!bf ׳' ־All!. ’יי'■־ u :. R.c. 1. R A Hזi d <' :> h ״, <l<׳r dm kiä's'׳.־ ־, \m.nnh'S1 de! 1 il׳..;s Vif |,t: 11,1! 1 Umriß. Eva S t ei IC-bn. ub< ז A'bi* u.r! lu 3 3g d<! lugcnfhiiii 1!׳ 1, und Mart.t ,! ^1!־ ז י. ׳: M ״,.) 1 a 1G:־ ׳!.! n!.d! -!!31s v< >: 1 1׳! irte. 1 n (Kr Gene- ■ tmGh und ׳ <״ ■ '! . i■.,•: ,:!■!ו K.iAiAio. a.-r 1.,!״: re!) gemein־ an: 1 31־ r ■ g m : ►*,; 1 < in ( m me! n<i <3 ward׳■ der U V 1 0 ׳ ' ־׳ זh. Reo 1/j a■ 1 ,(■׳) Go! d! e 1 11 neu k ״: i 1< '! ־ i o . Burchasiach .\r;! 21. 1 s;»־ a!! lö i’z Stein, 1;nsU-rg. 1ÜH"r Dresden. 1 1 > f;. ״;׳;! ״ ,\ ׳ 3■ ■ 1! am;!■. irr' *׳׳.:; > ••! 1 in ־■ fi. * t j r S! )k 1 )'n w. K.r■•..., i 1 ..; .., e g 3■ a׳:n bf »;. DnDg־׳ i u fit 1 b!! ■ k ’ ז׳ י ... 11. 1':. M. A i ' r ׳ ך;! ' י :1 .־ D naO'-i ga,! h uIku 3 Km K:« : ■ ,,, 3׳ n x■ 1 ץ ■״> u S f!1 o r k :׳ 1- < ז: ן ־ 1 | n ן mr Sokolow, L:! A: ■- ■ Düsseldorf. Au■ ID. : •וי! cn,i , in < IT hbc׳'״!<׳D1en u zu Uhren l'l. I. a־; Ml ■1.1■ i:i -1 >! ־ ־gMlj'pf, 3, b.1.!! 1 .׳ r!! <■ r. s!t. Die Gc- Eihing. Am 23. h;,iS -m.; ׳v .!!!> י״! -:!-״!.•;/ -׳״. ־.׳ n״■ gnippe einen ׳ יrn:!י! 11 ׳lc.:i 1 ״ ).! \ •1' /■■i.'li. 11.■tr - .1 1 w 17, begnißtc die ( Kurt R o - e i PaE<־rma. ,4: ׳ •> ׳11 . B< rlm, ־.]!? a: \1 ub!T <bc Ercignis־e in Frankfurt a. M. l).r AS-.!1 icil vt 1!!1 Kult u r!! u n d 0 ז r h e s t e r. > 1־ manzmih! ׳■d ts au 1 f ,; .,j j . s hulmr aU in den vergangenen Jalircu h n;mt 1 <■1 cn!'>־1 seme. 1112 ia ־, imi d!c>mai!H־־-<!nder schwer. Denn <im Wein־?! \i ne!!?. <*1 ' h<־i!3 *it!!er'־je gc ־!!, weniger . gerade m einem /m ■ >u!1ktr. da Sn-in!) -er treulichen künst ־.)־m-uf 1 ,ha ־g tarn!־> ci! Aut־! iiu ung■. }dir׳;n 0יicn t i ן oßwm ket Emica und <ier kr!־.. Aud! ׳ingrlai!et hatte. Die Autmhrungen von sein־ wh־ T.-s<!?aikow-ksu Luthct i־juc. Bfothoyens Tu׳!! von M;*[3U’r lx־wir>eu dies mit aller Deutlich- >n hr-׳ei!K‘r.tu•י traten Anni S t 0 i g c r ■ H e t z a k mul I ,.ne! Dm Tn not gewichtigen sobst isrh* *n Darbict ut!gen (Dvorak- und B! ahm־-Violinkonzert) hervor. < ieuu!gii01 wirkten IT! 1th Eurnh!■והו u, imu Stern (Munch-m) und Wilhelm Guttm a n n in!’. {u!i;־• h׳■ ('iä:>.« v! du־־m gerne ngwn <!!׳׳ Autiutinn st at t finden, a Eigmmg. 1' - Xa;u1;rü ז j: ־ in dar I n ׳־? >i:!k״i! 1 ’ mu.in׳ icn 1 m-v, ז י!, \a׳han -ung Mot־],. *•cm augr!! hinrci Hain Ah. t kr ir :1ai äs .h. Ab ״c;. 1 a'v t iaaä ,mag und Kaminen hör l>of־׳n in [1n׳ui1 ..M! > ja!n •י Sieges- — AI- *׳me unter svhwieäi;-< hat• -In-'ii! 1g imponierte Sn nuLdc in emun K011zertsa.de -־! '•ייrii js זa :!< n n! ־,!er -idnerilu her ehm kur:-ücr nin■ K;>t!/1ז־>ו!0ויי'׳ .luge R׳ g; 1 ׳ und S t e 1 n h 0 r g s /.'■1• ■־; ::■m dי!1 ׳־ ne-n l'Soi ( ׳c-aint-!!: Ruh WOnicim. kidtth lösen- * h!!י, Waif׳u K 1יי, Abu Liprnsnn. Herne. Am 15. Juni veranstaltete die ZOG. einen kontradiktorischen Abend über: Juden. Araber, Engländer, dergestalt, daß Dr. Isi Feuerstein, Julius Keßler, Herrn. Chodcrow, Bernd Bergwerk jeweils die Rolle einer der oben erwähnten Gruppe übernahm. Die im Verlauf dieser Veranstaltung sieh entwickelnde Diskussion erregte das ganz besondere Interesse aller Anwesenden. Kiel. Infolge Fortzuges legte Frau R.-A. Tannenwald den Yordtz innerhalb der Zionist Lehen Vereinigung nieder. Am 17. Juni fand eine Mitgliederversammlung der KZV. statt, welche vom bishörigen Schriftführer I). Buchen geleitet wurde. Es wurde folgender Vorstand einstimmig gewählt: 1. Vors. I). Buchen, 2. Vors. J. Locket, 1). Bcrghoff, H. Tellennann, B. Bodenstein, und M. Hornbuch als Beisitzer. Köln. Das David-Wolffsohn-I leim erwies sich als viel ztl klein für die Sokolow-Gedcnkstunde. die die KZV. am 10. Juni veranstaltete. Rabb. Dr. Roher zeichnete ein umfaNsendes Bild von! l.e!x־n und Wirken Sokolows. AmDgu* ichtsrat May wutdigte die Bedeutung Sokolows für die zioni-tischc Bewegung. Musikvnrträgc erhöhten die feierliche Stimmung. Oberkantor F lc i sc h m a n ת sang (las ״Ha kotel“ von Engel und zusammen mit Artur Wollt Gebt HAUS-VERWALTUNGEN Ian die bestens empfohlene Firma S. ACKERMANN und (' Ah ZV-, t : u 1 * ־ ־. S «'־ hu . . ,׳ \t ( ■ , Er:1•:!נ־־י Aic Wnkch h -1*1 ■׳:: sc!1 m IT, b.. ׳ ■ ׳:; Gailingen. A n 2 r Kirrtdjp bang mr h;!t ״Die ' KcdijM!,..!, < 1 i -u'hü w in der A! und Land•‘. K.up. --״ D<-n t k (ו: י z c r t zu- \ itit Spc./.e der u! Ku-uy:v״lf her- ׳':-.<!/ u!r >A;an- Max I■־. h r i i c h? \ \ä־r ■ K a n; A h? a ein. •,;ifcai! ft•! h׳-r! l r < > in!n. 1 י! <■ fi gr 1׳ ppicrl 1 n 1 . c h ut.d Liliv ־- cy r. Ra h. Kar!:, Ihr daäd Gold- Dr. K. nD<' zu ruicr׳ao!m'! B o I1!cr 1 i'.x't: ,!׳ 1 .)er״ : r־o 11!1 u! K ז! 1 c 1! h Volk״ :arn 1! a s g ,1!1 über R.. an die bestens « Verwertung und Ankauf von Immobilien reglichet Art! Münch«n, Ritter-von-Epp־P!at7. 9 I Berlin W 9, Tirpitzufer 22 I harii־‘ von Lewan<low>ki. J. fi old borg war am Klavier ein ti'inlühliger Begleiter. — Ein auf höchstem Niveau stehendes Konzert, vcrat.'t alu.ee der Kulturbund Rhein-Ruhr mit Ilse Saß und Kurt. Heine m a n n (Klavier), sowie mit R. K i s c h - r ini t (Gelang). ־— In der jüili'־׳hen Kunstgemeinschaft brachte die temperamentvolle I’iamum Heida Holde (Hermanns) mit großem Erfolg Werke von Mendebsohn. Busoni und Tüszt. Ernst Drucker, der vielversprechende Geiger, gab — mit Heida Holde am Flügel — in Korn- Positionen von Mozart, Corelli Pugnani u. a. m. Beweise seiner Begabung. — Glaire Feld mann (Feldern) begeisterte die Mitglieder (ks Kuhmbutale-־ Rhein-Ruhr dur־׳h ihre parodisii-ch-nm>ikali-<־h-t;»nzeri-ehen Darbietungen. — Dr. F. Ikenberg sprach iifx'r: ״Die englLehc Politik im Vorderen Orient'*.— Der Svnagogcnehor Aachen wartete unter der Leitung seines Dibgtmten Richard Heidelberg mit hervorragenden Leistungen auf. Während Ohcrkantor Fleischmann, Köln, mit Sachen von Roomblatt, Minkowski und Sdialom Sekunda diese Seite ausschließlich betonte, zeigte Oberkantor A 1 t (Aachen) ebenfalls großes chasam-schcs Können in einem ״Wehogcn von Bärin!1 Gutmann, danefxm alx*r auch ouroptiisch ge- -angTubur von iioher Stufe in zwei weiteren Stücken. Leipzig. Die Zioui a ix ־he N’cninigung veram an Sukolow eine 'Kram•*kundgehmng. Lü <le PcrxHiUchkeit 501,הז\\ ,־10ז benen schilderte; mirski sang das ״El mole rachamim“. Im Dr. MiMiael '1' r a 11 b iÜhu die aktuellen Fragen in Palasti!1:1. Das f י o t! 1 i e b 1' ־' r i o (Frieda Got'lieb, Mu-ja GotthD», Leo SehäjiDacb) gab der wirkungsvollen Feier die musikalische Weihe. Das ie!x:nsvolle Oelgomüldc Nahum Sokolows ist das Werk Fduard Hin- " c h 1 a g s. — ("eher Oh. \V i n a v\ e r, dei׳ mit seinen 30 Sängern im Kult ui i »tun i crahien, über seine Qualitäten als Chorleiter und Bebuadonu'‘ formte (1 .faltete zum Andenken Dr. Alfred Klee die i )herkantor \V i l k o ♦ Anschluß daran sprach arboiier b? hinreiidH'nd gesprochen worden, bemerkt, daß das Ko! nidre-Kiturgi ul׳ hl b<־־s(>r wird Zur Yort ragsldge sei ,,Onmom ken“ von Schorr -- ein Stück am der - - auch in Winawers gutem dioris! betn Satz E. W. Sternberg, Bearbeitungen von ״Ami bana Id und einer Hurra :? die Nummern -ge-angs in die a!nm von Jcnn\׳ 1 e u. a. Bet komjtlizicnu' eis der Sph: nncr außer li! und Otto die Stimmhihrung unnötig und re des unbekümmerten De :neinhen virtuosen Brillanz. — Das Bernsteins Rozitat iem>.1!>end er-1 loUnatm utai au! Deut11 ׳•־ sehr tiugellahmen — 1־t der iihf'idcgenere Sj)rc<’her. —■ Abend“ (*!schien das Publikum ir Huber. Bialik, l\־rez un<l einen -— SOiolem Alt'jchcm. Otto Her ns lein Zu Max Ehrlich* ״Heiterem hellen Scharen und kam voll auf '(■me ten. n g e S e h ״ Rachiiianmow anstaltung. ־־ 1 s r a e 1 i t i s net er über ״Ostjüdischer Humor Anna S u w a Ls k i - B u r * t e i n und liulina |>iclten auf zwei i'dügtdn Mozart, Brahms und — - eine interessante und kiiiist ler isch ergiebige Yer- Aui. einem Kuluni>undal>end des llilfsvcreins 11 e r G e w erbetreibe n d e r sprach Unterzeich- Ein Gang durch die jüdische Gass“. Di. Rabinowitz München. Dr. Ludwig F c u c h t w a n g c r hielt im Kulturbund eine Vortragsreihe, deren erster Abend dem jüdischen Mittelalter grwidmel war. Der zweite Abend fixierte iiNmre Stellung zu den religiösen Strömungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Franz Rosenzweig-; Ge* •stah. schilderte der letzte Abend als vornehmsten Vertreter unserer HEIRATSANZEIGEN SiK-fic di»• BEKANNTSCHAFT?־!!mr wirklidi, hübacbm Dame, gute F'igur, niefit über IW, iw. aplt. Heirat. Off., mdgl. Berlin, mit BHd unt. L756 an An*..Abt. der jüd. Rundsch., Berlin SX/!5, Meinekeatr. 10 Ungeachtet von Vorurteilen ha he uh mich .•ntsehto<׳<.aum׳*irM* LebettSgtfährtt« auf riirsptn 7u sudirn. Ich bin rin srhr vrrmo^^ndrr Kaufmann, Inhaher rin»־«; gut gehrriäcn Großuntrr. nrhmrns, Auninrulrr, 37 Jahre und von gutrm AruBrrr n. ich suche für meinen Bruder, 32 J. ah, viele Jahre in leitender Stellung in Warenhäusern tätig, Heirat hezw. Einheirat. Off. mit Bild unter L 855 an die Anzeigen-Abteilg. der Jüd. RundsrL, Berlin W15, Meirvekestr. 10 Ich suche rinn kuUivIrrte, hish'nchr, «;portüchr i^. Dum»-, nsJs wohÜinhrndrm jüd. Hnuer. Zuscöir. m. Photo, wrlchrn strenpstr Dikkrrtion zugr-idA. wird, ״nt. L 865 an ri. An?.-AI», d. Jüd. Riinehrh,, Mrinrkrstr. Eingnondle Bilder sind ■tets saforl xurücktusendenl HEIRAT CSR.-StaatsbQrgar, 25 J. in Deutschland, eingeführte Existenz in Prag (Damenkanfektion), Anf. 40, re- ♦«»♦♦•ts♦»♦»»»♦♦♦♦♦♦**♦♦«•♦♦♦♦♦»»♦♦♦♦♦♦♦ j Amerikaner \ I 58 J., Witwrr, Juli ln Hnfim, wfimült | | Heirat mit häusl., grbilm jüd, Dam*• x | ohne Anhang, Auf MitfiB wird nicht Z x grsnhrn Zusdirsftpr■ m. Bil׳f u. Selbst- X x!»*־xchrf‘sb«mg unt. B 24 an dir An*.-Arm, J j Manfred Enger*, Hambg., Rrahmtallee 6 j Taubstumm arbeitsam und fleißig, *pridht und halb hört, Handwerker, 42 Jahre alt. laKcill• g»arfl heiraten (ebenfalls Uiubstumm). Europaisches Ausland erwünscht, Bildangebote unt. t 872 n. An?..-Abt. jüd.Rdsch .Meinekextr.10 raiastini Eh0-Arrangetn8ntt vornehm. Art Henryk DawMowicz, TeKAriv 18, Shalom Aieichem präsentabel, will Teilhaber ablösen, sucht entsprechende Mitgift unt. ״Ernst gameint4* L 882 an die An?.* Abt, 6. Judisth. Rundschau, Berlin W 15. 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