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Jüdische Rundschau · 1936-03-31 · Heft 26 (31.3.1936) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 26 (31.3.1936)
Date
1936-03-31
Page
– (sequence 14)
Language
German
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/ Seite U JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 26 31. III. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Das einzige jüdische Blatt in Deutschland, das — zweimal in der Woche — an jedem Dienstag und Freitag zur Ausgabe gelangt, kann bei jeder Postanstalt,bei jedem Briefträger oder direkt beim Verlag bestellt werden. Neuhinzutretende Abonnenten erhalten das Blatt auf Wunsch bis Mitte April kostenlos zugesandt war Bezugspreis nur RM 2.— monatlich oder RM 5.75 pro Quartal. Bestellen Sie bitte die JÜDISCHE RUNDSCHAU tei der Vertriebs-Abteilung, W15, Meinekestr. 10 noch heute mittels anhängenden Scheins. Bitte ausfüllen und ausschneiden, dann in einem Umschlag *tfitdcen — an die JÜDISCHE RUNDSCHAU, BERLIN W15, Meinekestr. 10 — Senden Sie mir von sofort an laufend die JÜDISCHE RUNDSCHAU RM 3,״״ als Bezugsgebühren bis Ende Mai überweise ich sofort auf Ihr Postscheckkonto Berlin 71573 (fürBerlin), Berlinl/392 (fürsReich) NAME GENAUE ADRESSE 26 b) für kautm. weil»!. Abt. und weibl. Abt. für freie Herufo: außer Sonnabends und Sonntag* tätlich von 10—1 Uhr vorm; c) Verband jüdischer Ingenieure und Chemiker in Deut sehland: Montag nachm. Sam! 5—7 Uhr; d) Hauspersonal: für feste Stellen: Moniag. Dienstag, Mittwoch von 2—4 Uhr nachm.: für Aufwartefrauen, Reincmaehe־ fraucn. Waschfrauen, Tagesstcllen u>w. von Montag bis Freitag einsehl., präzise 12 Uhr mittags. B. Abi. für gewcrbl. Personal (Männer und Frauen). Berlin C 2. Rosensü. 24־, Tel, D 1 Norden 6711 fSammelnuimner). Sprechstunden: Münnh Abt. für Fachkräfte und ungelernte Arbeiter: außer Sonnal>ends und Sonntags täglich von 10—1 Uhr vorm. Wahl. Abt. für Fachkräfte und ungelernte Arbeite« rinnen: Montag. Dienoag, Donnerstag, Freitag von 9.30—T Uhr vorm. Berufsberatung und I ebr-Uellenv.-rnüfthmg: Montag, Pe-nstag. Don* nerstag, Fioitag von 9.30 12.30 Uhr vorm., für Schüler: Dienstag nachm, von 3 5 Uhr, für Mideben: Donnerstag naUim. von 4 bis 7 Uhr, Bh-ibtu u-'tr. 2, für Knaben: Donnerstag nachm, von 4 bis 7 Uhr, Ünh'nui > Sn. 57. — Im Wohnheim des jüdischen Frauenbundes IuhIcii junge Mm-Tru billigt־ und gute UnteTkunfr hoi ritueller Verptleguug, Anl!:!.;r!t au Frau fennv Abraltamsohn, Beilin N 24, Augustvtr. 14-15 (Telrjtlion D 2 9171). Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Aurich. Am 16. Mär* sprach in der ZOG. Dr. Max F 1 e s c h, Hambürg, über ״Die zionistische Situation‘‘. Bamberg. Am 16. Marz sprach Dr. C a p e 11, Nürnberg, vor der ZOG. und geladenen Güsten im Rahmen eines Scl1ulungskur.es über das Thema ,,An der Schwelle der jüdischen Kolonisation in Falästina“. Die Fortsetzung übernahm am 23. März Fritz Niederm a i e r, Nürnberg, mit einem Referat ״Entwicklung der jüdischen Kolonisation“. — Die Israelitische Kulttisgetneimle zahlte 1925: 972, 1933: 824, jetzt: 738 Seelen. Von 1933 bis 1935 wurden zwei Geburten verzeichnet, denen im gleichen Zeitraum 35 Sterb״talle gegenüberstehen. Die Jüdische Winterhilfe 1935 1936 betreute 25 Familicn mit 54 Köpfen, also etwa 7 0/0 der Gemeindemitglicder. Cosel (O.-Schl.), Am 21. Mürz zeigte Fritz Tau. Reuthen, die letzte l’alästina-Monatsschau und sprach anschließend über ״Zioliistische Arbeit und die Auigaltcn der zionistischen Fonds in heutiger Zeit“. Der Galillciter des oix-rschlesischen Ilcchaluz, Felix Tauher, referierte iiiter und Bedeutung des Hechaltiz“. Dortmund. Am 19. März sprach in der Wizo Georg G 111 h m a n n über ״Die historischen und gegenwärtigen Beziehungen der zionistisehen Bewegung zum Aufbauwerk in Palästina“. Düsseldorf. Am 12. März sprach in der ZOG. Walter Tempel, Berlin, über ״Palästinawanderung —• Tatsachen und Lehren“. — Die Wizo veranstaltete im Rahmen des ״Monat: der Organisation“ am 16. März eine Kundgebung, bei der Georg G uthm a n n über das Thema ״Palästina — ohne Zionismus?“ sprach. — I.illy Kann ist nicht nur eine Schauspielerin von Format, sondern auch eine Persönlichkeit, die als Vortragende Künstlerin einen Abend lang tlie Zuhörer in ihren Bann zwingt. Sie las aus Heines Werken, spielte mit einer geradezu unhcintliehen inneicn Erregtheit und schauspielerischen Gestaltungskraft einen psychologisch scharf narhempfundenen französischen Sketch von Jean Cocteau und sang und agierte mit dem ganzen Temperament: ihrer schauspielerischen Persönlichkeit ernste und heitere Chansons. Gießen. Am 9. März legten der 1. Vorsitzende, Sallv Oppenh e i m e r, sowie dei Schriftführer, Martin I.evi. infolge bevorstehender Alijah ihre Aemter nieder. Es wurden Herr Sallv O p - penheim zum 1. Vorsitzenden und Herr Leopold Le v i zum Schriftführer ernannt. Außerdem wurde neu in den Vorstand Herr Ch. Mühlstein gewählt. Die Ortsgruppe veranstaltete am 14. März eine Abschicdsieier zu Ehren der beiden scheidenden Mitglieder. Rechtsanwalt Dr. Aaron wies aut ihre großen Verdienste um die zionistische Bewegung Irin. Gleiwitz. Den Höhepunkt des Monats der Zionistischen Organisation bildete in Gleiwitz und llindenbtirg eine Kundgebung mit Dr. Franz Meyer. Berlin der über das Thema ״Hilfe und Aufbau“ referierte. Im gleichen Rahmen!«:'endete Rabb. Dr. Ochs seine Vortragsreihe über Martin Bubers Schaffen. — Am 20. März wurde der Kantor der Svnagogengemoinde Josef G r a b o w s k i durch Justizrat Kochmann feierlich eingeftihrt. — Am 18. März sprach I)r. liardv Swarsenski, Berlin, über ״Unser Kampf um Land und Volk“. Lehrer Fritz K a m rn gab in Iwrith seine Eindrücke vom Palästina-Film wieder. Krefeld. Am 12. März sprach Georg Guthmann in einer Zirkel- Veranstaltung über ״Wirtschaitsfragen Palästinas -— unter besonderer Berücksichtigung von Handel und Industrie“. Lübeck. Max Untermayer (Raymcr) bereitete den Mitglieder* des Kulturbundes mit einem Lieder- und Arienabend am 24. Man einige genußreiche Stunden. Der Künstler begleitete sich selbst. München. Der KKL veranstaltete mit dem Zion. Gruppenverband für Bayern ein KKL-Seminar der Zionistischen Jugend, bei dem Adolf Poilak die Funktion des nationaler, Kapitals kn Aufbau von Erez Israel und Fragen der jüdischen Bodenpolitik behandelte. Dr. Hans Ca pell schilderte die Ziele und Arbeitsweise des KKL in Deutschland. Dr. Richard Eisen schloß mit Dankeswotten an die Referenten und der Verteilung der Jugend passe des KKL und der Ehrung der Mitarbeiter bei der Wasserturmaktion. — Auch im Kreis der Münchener Wizo-Gruppe ergriff Adolf Poilak das Wort. — Dr. Bruno Sommerfeld, Berlin, sprach zur Lage der jüdischen Jugend in Deutschland. — Am Purim war ein Sing- und Musikkurs von Karl Adler, Stuttgart, in der Reihe der von der Gemeinde um den Ortsiing der Jugendverbände München gemeinsam mit der Mittolstclle für jüdische Erwachsenenbildung (Frankfurt) veranstalteten Jugendfuh rer-Schulungskurse. Münster. Im Rahmen des ״Monats der Zionistischen Organisation“ sprach Georg Guthmann in der Zionistischen Ortsgruppe über das Thema ״Unser Kampf um Volk und Land — das Werk des Zionismus in Palästina“. Neisse. Hier sprach im Rahmen der Zionistischen Organisation Dr. David Schloßberg über ״Hilfe durch Aufbau — die Antwort des Zionismus“. Norden. Am 15. Mürz sprach in der Zion. Arbeitsgemeinschaft Dr. Max F1 c s c h, Hamburg, über ״Hilfe durch Aufbau — die Antwort des Zionismus“. Obergiogau (O.-Schl.). Am 18. März sprach Fritz Tau, Beuthen, über ״Aufgaben des Zionismus für das deutsche Judentum“ und zeigte vorher den neuesten Palästina-H1UL1 reifen. — Nach kurzer Amtstätigkeit starb der Kantor und Lehrer Levinsohn. Ankündigungen Breslau: Zion. Vereinigung. Am 31. März, 20.30 Uhr, in der Max- Nordau-Turnhallc, Ncudorfstr. 102. ^emein-amc Wranstaliung «iimtlieber zionistischer Bünde anläßlich der Poßaeb-Aktion des KKL, Vorführung von Paläsfina-HihUtrcifcn. — Am 1. April* 20.30 Uhr, (Jaitenstr. 25. Hebräischer Abend: ״Die Lage in Palästina und in der Golah“. Referent: Dr. Urbach. An-chlicßv-nd Palästma-Tfildstreifen mit hebräischer Erläuterung• — Stettin: ZOG. Am 2. April, 19.30 Uhr, bei Karchowski-Fischer, Fried!k h-KarbStraße 3, Malekabi-Jugcndfeicr. _ Familien - Nachrichten Frau Babcttc Moritz, gcb. Feigcnheimer, Stuttgart-W., Marien• Straße 25, begeht am 5. April ihren 80. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 4. April (12. Nissan): Werner Marcus, Sohn von Hugo Marcus, Glogau. Familien-Nachrichten Frau Selma II i ז x c h f e I d, geh. Zimmt. 1\W 21, Alt-Moabit 85a, begeht am 4. April den 75. Gelnirtstag. Bar Mizwah-Termine Am 4, April (12. Nissan): Walter S u 1 k c, Sohn von Alfred Sulke, llalerisee, Eisenrahnstr. 4. Schallplattenschau. Die rührige Firma ״Lukraphon“ hat nach ihren letzten erfolgreichen palästinensischen Platten wieder auf chassidisehe und jiddische Lieder zurückgegriffen. Der!«:kannte Interpret dieser Lieder, das Mitglied des Jüdischen Kulturbundes, Berlin, Edgar Alexander, singt mit gewaltiger Stimme das Gebet des Berdkschever Robben ״A Dm-toire rnit Got“. Die Rückseite enthält drei bekannte jiddische Lieder, die gut instrumentiert sind. Die Platte wird von Freunden rhassidischer Musik sicherlich gut aufgenommen werden. 1I.F.F. Wäscheschau. Zeitgemäße Brautausstattungen zeigte Margarete Flater in ihren Räumen. Material und Verarbeitung waren Höchstleistungen. In der Hauptsache handelte cs sich um drei verkaufte Aussteuern in abgestuften Preislagen. Selbst die schlichteste war zweckmäßig und schön. Tisch• und Bettwäsche hatten eigenes Gepräge. Die Vorfiihrungen von Seidenwiischc, Morgenröcken und Ilausanziigcn waren äußerst reizvoll, abgestimmt auf vornehme Sachlichkeit und aninutsvolle Formen, liier arbeitet ein Betrieb mit einer eigenen Note. II.F.F. VERMIETUNGEN ANGEBOTE Komfort-Zimmer (B״l ienunjf) unmittelbiir U-B.ihn Rtidcshrime-r Pl«tz, Nahe Stadtbahn, StraGcnh., Autobus, kd berufst. Dam»• oder Herrn mm 1. April preldwert zu vertnleta« Offenen uni. K 385 an die Anteilen-Abt, der jüdischen Rundschau, Berlin W 15, Mfinekestraße 10 und Telephon H 3 2360 ln Konstanz«.!!1-1.0״.!.״*» Zimmer (evtl. Kiicher)h»*n11t7.), in freier I״age, billig zu vermieten. Off. unt. K 594 an die Anz.-Abt. der jüd. Rundschau, Meinekestr. 10 Komioriheim Kirschner Kerförstendamm 63, H, Ecke Oiesebrechtstr. 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