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Jüdische Rundschau · 1936-02-18 · Heft 14 (18.2.1936) · page 14

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 14 (18.2.1936)
Date
1936-02-18
Page
– (sequence 14)
Language
German
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14 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 14, 18. II 1936 Briefe an die Redaktion Zum Tode von Flora Sassoon Aus dem Reich Berlin, 14. Februar Sehr geehrte R־׳dak*ion! Sic Lri;!<rt־n in Jhnr heu׳i<׳en Au-Luibe der , , jud; ■■ rhen Rundschau‘* um nur! 1 Nc uhrttf für Frau L Dm; :i .s s 0 0 n. die slie Sch« ie;. ruuire•־: r ju׳ n ■r Cuu-inc Seüna Sa--50<1n , o l'. Lrin■-, war. Die hie ■ i;.’e nn ( tfjfemlirh* kefr <h ml e 111 ■. E. infer׳S'!er«־n, da IS die L1;u״! ilan-nr ״ auch direkte Bezieh!! י.7!!'ie:: un d -u| ח־).:')י-ו!1׳ de!,׳!!:!! hatte. ln .1. n Adern der Knkel t 1׳ r! 1.1! lU-.'T'V j'iu'n, die׳]'•:•. sie in die jed Wi-xenwhatt einfühn e. und die d« fl Namen Saloon! in de r e!;!:Vhen Uh.lt foripSl.s 1;/■- n. ח 1: ■־:־ Ah! nur das Blut d< 'S (liü i.eni Ahd.d'.di, s׳׳nder n tlie.e; Ihll.el suid auch gleiehzea sj׳ K!hיny 1 ui len. <1. h. Angehörige einer der ak1\s!cn jütii^'hen 1*' •mi"i>.־n 1 )־ u' ■-rhlu!vis. Die einzige S(־li%vieg־־rtocl1?cr von Flora Sa ־- sgk > n, S e 1! n a S a »j n, ist die al'e.-te linh<]1!s des Rabhinrrs Dr. Mcir Lehmann aus Mainz, des lL־grii!ulers de ״ יfsrächt“, der schon im J.due 1B54. als er eben von Verden an der Aller nach Mainz Lenn.n war, das Int.rr׳-s'-e tur }h!la -׳ in,! werkle Und zur Lnt1!•-!•־t/urw: des danislig'-n ]ndarv;t׳!:urf, und dessen Knl(! ״ij h der Luvrzeichnete Lin S hv, •g1.־r ] );1• ▼hl S;1,;׳K11b, <h-<׳־rg L׳;n-, i-4 zugleich der S.hw ־.- ׳r* ►11:1 des im Vorjahre verstorbenen Herrn BerthoM Israel. Inhaber der Firma N. Israel. Berlin, während eine seiner Schwägerinnen Herrn Prof. Fiitnkel, die andere Herrn Posen in Frankfurt, a. M. (i. Fa. L. Posen Wwe) geheiratet hat. Diese manrngfachen Bande der VerH-liwiigerung *wischen der Lntsf hlah-nm und vielen jüclL sehen Familien Deutschlands heweisen wohl am besten, welcher wciigehendeit St hü־zung sich das Judeniums DrUt sehhinds seitens der Kntschlalencn erfreut hat, und es ist wichtig, angesichts der sonstigen F.xkhidvibit engli-׳<l!er Sctardim an diese von d vT Dali ingeschiedenen geschaffr ne Tr. 1<’h!on zu erinnern. Denn die Verflechtung von Familien der Diaspora des Orients mit Juden der westeuropäischen Gahrh. für die die Familientradition Frau Sasso«ms geradezu ein Mustr-i.etsni-d ist, liegt ja auch in der Linie des zionistischen Vnlkr.gedankens, von den Enden der Erde her wieder ein einheil- ILhcs Volk zu geouben, wie es der Prophe! Jesaias l ycreits in scker’s her Ve!zückung ers haute (43, 6). Schalom I >r. Manfred Lehman n, Mich׳ •t de' Gn1p|M־nvors!a!Kics der Gruppe Savignyplatz der BZV. I.utlwig Holländer Knrl-Aad, 13, Febnj.11׳ Sehr g<*( Lrte K- .!.:k ־■«»:»! I); e ״ N ,ah!: . .ז v,״״,!« 1׳ DmfH'hscden des :! .bereu 1M■ ic׳)r~ des L\h, Ludvhg l!o!!.!:־id־־r. h ־t au■ h Ic.cr m Karl ׳1 י c, d, v.. > der \ es .-1; :;סM ,L.dVL \ le Wui h׳:■: ■■-;!!? 1: ׳.■> i.t uni rh;e grm:,e / ah! Fn-1r.de oo!G׳n nitm. Sie haben \ MR.■!ח>!!< n recht. wenn Sn• in Ihr׳•־!! Na!;:- ruf in (ier ,,ו o 1 . In n Rundin den ’e’reu J.!':.r*-!4 c ne inm re Fntw:!Jung ׳!■ס r eg 1r Wandlur.g 7u Le<׳!!.•;ch׳t־n war. Ich hin mit. ihm wahrend der le’zten Jahre seines hiedgen Aufenthalt es täglich stundenlang spazierengegangen; wir, die wir doch aus den entgegengesetzten jiidLchen Lagern kamen, haben die jüdischen Pr< ׳!■lerne durchgesprochen, und ich kann vorsichern, daß ihm der Aufbau Krez Israels sehr ani Herzen lag. Fr freute sich ungemein u:■er!(־dru Foii-cI.Lh im Lande, nannte Lrez Israel die einzige lu-ung in dar ludrnirage; seine Ihr.'.k der \'a :iah ni.sse in Pa- A-'b.a M.!r ciulic'!!, aber es :■!■ncii au-, hör e׳ne grnße Lielx; rinn I ande und zu den Fühimn deinnen Judentums. Obvohl er wegen seine-, leidenden 7m 05.־■ ics am Abend nie ausging, habe ich es doch errei׳׳ht, daß er mich zu ciivm Vortrage in der hiedgen Zionistischen "!’•;י: ippe begleitete; er war des Lobes voll über den regen Besuch; das Thema interessierte hm Vehdiih, und er betonte dauernd das hohe geistige Nivenu der Ortsgruppe. Seine hieiigen Freunde, zu denen ich mich gern zählte, werden ihm, dem vortrefflichen Menschen und guten Juden, ein dauerndes Andenken bewahren. Schalom 1 Max Wollsteiner Unterbringung der Jugend Jeru-aLm, 4. Fcbiuar Sehr geehrte R■ dak׳An 1 1. ln Lrg it./u: g de■- im-'rik■ tiven und d n.m n v. ■ r '< n An! - satzes vnn Lu. Grete Lnn״w -hv u: .rr die s b׳:b <■! b dt ־ u ce:n- ׳) i ׳ .׳ » wem de - N ■■•r m. h t in ■!״׳ ׳; י M<;d . v M ,!.m;1!; \: n '-eh dh :an ■■■< n v> .Uids r;־r v!1 ib ־'.< u' m,g werden, (im־ in <h r!:!rci Ar!־ bim׳;■״■ * - in׳■ K -. r r •■!.׳ n Kind! r v. nid׳, n;ur zahlt ־;che Ldnw.m.hr r ai> Ligau/nng 3. Ln heHe!hg-p.w-1H ־,c- Turr!o\wc, -;.<־:! .\u; .Uz! ■־> wird das ,,Tagend ui:t dvr ■-1: /■ ׳ A'aci• ]ung!״■im \V.!ad 1 eumi“ erw.dini. Die-e 1 ׳■r;!.uh(1־u!;g muin befremden und wr^irr! n, Gerade da-, L< lil u eine-, Jug!-1;d ׳: .t . :11 dun ^iin 1e, wie d!--cr dein |,c L'acli,umdruck;d״un zu gebr.nl• in;1 ml cd!! ״a;11 d;!:w;!d ja in ii< r P:a\; י »haי■ ״ > piidagog;''׳ bcu Ahm! in ihikm stina als schmerzliche I.ticke cmptuüdmi, und seine Sc!!affang als vuidrincbihe Aufgabe ang־׳-!lu־n. Ls gibt viele Stellen und Gremien im Lande, die sich mit der Betreuung von Kindem befassen. .Aber es gibt kenn׳• Stelle, die für vollverw.d-'׳t voLiccnt: Kin irr die Vereint woi; tmg im Sinne einer \h ,rmm.d•-■ :.au übernimmt, und rm.hi dir S׳ •■ziaia!!teilung bt'irn Wh,ad Lejjfni hat bl -I10r die י b.rr.i.ihme einer icchtliehen und!■;׳■■ ו. •j get i>׳d1en Ahrantwor- :u: g :ur d;t -ס Kinder als außer- L.Gl» d.rrr K .mpetenz stehend ,!׳.1 -־. ׳; .nt. 1)icse l'el>crna!!me t r wiiUi־ her! Verantwortung, e'־ eי fa» -ä< Mi! lien Rechts- ׳־־ ' n7׳ - ur d..s verladene Kind mt L . r ein u n a b d 1 n g b a - rer L׳••■’lt- :1 eine; ,.Jugendatn!י“, br־‘-n*icrs wenn dieser Aii'-dnrk im Zusammenhang mit ־ :!rr Iv r; ■! r -■!!an. uffentiiclien Rehes g-־!>r.!uebt wird. Wahr- -י,!.:' יn:i h i<t der Au-druck Jug< ndamt. dtirrli Lebersctzung < iiitcs viel hlav'crcn Worts aus (h m I lebras^chen < n' ^t.mden, lüsdi dit‘ bc!r. Stelle würde es >e׳i 1 <■ 1 j:ch selbst ahklm •n, duo h Annahme dieser Bezi iclmung im alic'eimhn ח zipii rten NN'ort'inn eine \h r.n.!wortung zu ul'״ rneiiiiirn, die sie ihrer ganzen Stnik- ,ur n.idi g;.r nicht ülmruehmen. k,!nu —• (»der aber durch \erw.;--!nmg des Begriffs die d e takto noch nielit cifolg'e Lös11׳;g ein׳ r Aufgabe im Wort %!>!׳.. < g/inu innen, Rosa D u k a s, Kkiid!',11'יי fcru-adein — AL kor Cbajitn ANTWORTEN DER REDAKTION Aufmerksamer I.e«er. Die Artikelserie ״Briefe von einer () r i e 11 < r e i s e" von C. Z. Klötzel ist nocti n i e ii t;׳!ווו,‘schlossen; wir haben die Fortsetzung zurückgestellt, um zucist u!e mit Spannung erwarteten Aufsätze von R u י! ין i n über Südamerika zu veröffentlichen. Wir hoffen, in'einer der nächsten Nummern den letzten Teil der Orient-Serie beginnen zu können. Von unseren Be Bingen (Rhein). Am 19. Januar reranstallete die Ortsgruppe eine Kundgebung, bei der Rabb. Dr. Laupheimer, Bad Erna, über ״Wandlung und Heimkehr“ sprach. Duisburg. In einer überfüllten Versammlung sprach am 29. Januar in der Ortsgruppe Dr. Josef Neuberger, Düsseldorf, über ״Ergebnis und Auswirkung des XIX. Zioaisten-Kongresses“. Essen. Im Rahmen der Iiild11ngskur.se der Gemeinde hielt Assessor Georg Guthmann, Düsseldorf, am 11. Februar die 6. Vorlesung innerhalb ries Zyklus: Palästina, Wirtschaft und Gesellschaft. Gehau! (Thüringen). Als die Freiherren von Boineburg nach der ReichspoliMiordnung von 1548 von dern Rechte Gebrauch machten, ״Juden halten zu dürfen“ und von ihnen Schlitzgeld zu erheben, ließen sich hier 8 Familien nieder. 1821 waren es 04 Hauslialtungen, und heute sind es wieder 8 mit insgesamt 20 Seelen. Von der Grüße der Gemeinde zeugt noch eine alte Synagoge im ,,Schciinenstil“ mit einem Anbau, dein ehemaligen Frauenbad. — Ein Schulhaus auf luftiger flöhe hat 90 Jahre dem öffentlichen Volksschulunterricht gedient, und zwar die ersten 30 Jahre als jüdische Volksschule, dann bis 1933 als Simultaaschule. In einem Zeitraum von über 100 Jahren wirkten 3 jüdische Lehrer an der Schule. Gladbeck. Am 12. Februar sprach in Gladbeck Hans Damidt, Düsseldorf, über die Bedeutung der nationalen Fonds für den Paläslina-Aufbau. Hamburg. Den Auftakt zur Tarbuth-Arbcit bildeten verschiedene Veranstaltungen der Hamburger Zionistischen Vereinigung. Die Besprechting der Ilebräisch-Lehrer brachte das Ergebnis, daß der Unterrieht auf das doppelte Kulturzicl hinstreben müsse: auf die Rückkehr nach Palästina und das Erzielnmgswerk des Zionismus am jüdischen Volk. Der Oneg Schabbat, der eine zahlreiche Teiinehnierschar vereinigte, brachte den teilweise in Deutsch, teilweise in Hebräisch gehaltcnen Vortrag von Dr. Kaliko über: ״Die Bedeutung der hebräischen Sprache“. Dr. Max F 1 e s c h, der den Abend leitete, betonte das notwendige Zusammengehen von Zionismus und Hebräismus. Dr. Kaleko behandelte die hebräische Sprache als für die Juden der Galuth neben ihrer Muttersprache wieder zu erlernende Nationalspräche; nur sie biete die Möglichkeit der Rückkehr zu unserem eigenen Wesen und zu neuer schöpferischer Kuliurlcistung. — Bei einer Chamischah-Assar-b'Schwat-Feier richtete der Vorsitzende der Hamburger Zion. Vereinigung, Dr. P. Z a d i k, hebräische Bcgrüßungsworte an die Erschienenen. Dr. M. Salzberg schilderte Inhalt und Sinn des Festes, Michael Duwschani erzählte über: ״Chamisehah Assar b’Schwat in Erez Israel“. Chawer Jack brachte hebräische Lieder und Manfred Leder berger sprach ein Bialiksches Gedicht. Dazwischen galt es ein Kreider-Dueit, von Marion Baruch (Klavier) und Lutz Salinger (Geige) wundervoll wiedergegeben. Die Palästina-Monaisschau bildete dt® Abschluß der Feier; die hebräischen Begleit warte zu dem Filmstreifen sprach Michael Duwschani. ir.ey. Bad Kreuznach. Am 22. Dezember fand die Gründungsversammlung der Zionistischen Ortsgruppe statt. Dr. Pomeranz, Frankfurt, sprach über ״Zionistische Idee — Zionistische Arbeit in Deutsch- ]and“. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Bernhard Jankclowitz (Vorsitzender), Julius Strauß (Stellvertreter), Berthold Bienes (Kassierer). Beisitzende für den Hechalnz: Rosy David; für den IPD.: Grete Mayer; für den Bachad: B. Jankelowitz. — Am 8. Februar trat die Ortsgruppe mit der ersten Veranstaltung an die Oeifenüichkeit. Rabb. Dr. Rosenberg, Worms, sprach über Juden und Jüdisches im Rundfunk Dienstag, 18. Februar: Prag (470), 12.35: U. a. Meyerbeer: ״Die Hugenotten“. — Warschau (1339), 18: U. a. Mendelssohn. — l’oste Parisien (312), 21: U. a. Faurl: ״Shvlock“. — Sottens (443), 21.40: ti. a. Milhaud. — Luxemburg (1304), 22.50: U. a. Rubinstein. Mittwoch, 19. Februar: Radio Citl (1068), 13.15: Joseph Schmidt singt. — Wien (506), U. a. Weinbergen — Luxemburg (1304), 18.45: U. a. Ilalcvv. —• Straßburg (349). 19.45: Schallpbttten, Milliaiu!: .,Die Träume“. — Brüssel (franz.. 484), 20: U. a. Schumann- Heine: ,.Die beiden Grenadiere“. — Stockholm (1389), 20: Sinfonie Nr. 3 A-Molt von Mendelssohn. Donnerstag, 20. Februar: Hilversum I (1875). 12.55: U. a. Mendelssohn. — Wien (506). 13.45: Schallplatten. Arthur Rubinstein. ■— Prag (470). 16.10: U. a. Komgold, Weinberger. — Hilversum II (302), 16.40: Iiiltelvoilcsung. — Preßburg (299). 17.50: Goldmark: Suite für Violine und Klavier. — Radio Normandie (1113), 19: Honcggcr: ״König David“; Meyerbeer: ״Die Hugenotten“. — Hilversum I (1875), 20.55: Orchcster-Knnr.cn, Dir. Bruno Walter; 22.10: Walter Olitzki singt in ״Die lustigen Weiltcr von Windsor“. — London National (1500), 23.20: U. a. Bloch. Freitag, 21. Februar: Straßburg (349), 13: U. a. Bruch: ״Loreley“. — Alpes-Grenobles (514), 17.30: Mendelssohn: Quartett Opus. — Radio Algier (318): Werke von Darius Milhaud unter I^eitung des Komponisten. — Kosno (1935), 21.55t Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur. Sonnabend, 22. Februar: Luxemburg (1304), 13.30: Schallplatten: U, a. Emanuel Feuermann; 17.05: U. a. Mendelssohn. — Sottens (443), 20.10: U. a. Milhaud, Offenbach. — Bari (283), 19,25: Nachrichten in fremden Sprachen, darunter Hebräisch. In den engeren Mitarbeiterkreis der Mittelstelle für füdisehe Erwachsenenbildung ist Dr. Ludwig Feuchtwange r, München, eingetreten. Erich-Walter Sternbergs Harrah, für sicbenstimmigen gemischten Chor, erschien soeben im Jibneh-Verlag in Wien. Das Werk wurde unlängst in Oraz mit großem Erfolg aufgeführt. Berichtigung, In der Schachrubrik in Nr. 13 ist ein Druckfehler unterlaufen. Es muß in der 2. Spalte beim 23. Zuge richtig heißen: T gtxgö. -Neue Bücherd* j KEREN KAJEMETH LEJISRAEL BERLIN W15. POSTSCHECK BERLIN 28247 Wenn Ihr ins Land kommt.60 Rf>|. Dnganiah......95 Di« Btlu auf dem Wege.95 .. Dt« Bit» am Zwl 95 ״ Di* Sage von Dilb...30 ״ Hundert Baume....30 ״ Kelle und Schwert . ..30 ״ Zu besteh«n durch aB« jüdischen Buchhandlungen 'ichterstattern ״Jüdische Kulturprobleroe in Deutschland“. Oberkantor J. Hohene m s e r sang jüdische Volkslieder. Die Mitgliederzahl erhöhte siel) auf 88. Münster |. W. Am 9. Februar veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe gemeinsam mit der Wizo eine Versammlung, bei der Assessor Georg Guthmann, Düsseldorf, ül>cr das Thema: ״Die Bedeutung des Palästina-Aufbaus fiir die jüdische Jugend“ sprach. Am gleichen Tage sprach Georg Guthmann im Kreise der Träger der Ortsgruppe über Fragen der palästinensischen Politik und Wirtschaft. Speyer. Der Jüdische Jugendbund (Leitung: Prediger Marx) hat die zionistische Sclmlungsarljcit begonnen. Rabb. Dr. Steckeimachcr, Ludwigshafen, hielt einen Vortrag rar ״Einführung i• die Thora“. Stuttgart, Am 6. Februar sprach in der ZOG. Rabbiner Rosenb e r g, Worms, über ״Jüdische Kulturptoblcme in Deutschland“. — Am 10. Februar wurde in einer sehr gut besuchten Mitglieder«!- Sammlung der Monat der Zionistischen Organisation proklamiert. Zn Beginn, der Versammlung berichteten Dr. Paul Tänzer, I>r. M y r t: 11. Herr Kaufmann und Herr Herrn. Lew in über den Delegiertentag. Ankündigungen Breslau: Schulungskurse der Zion. Vereinigung. Am 19. Februar, 20.30 Uhr, Gartcnstr. 25. Erster Abend der Vortragsreihe ״Geschichte und Probleme des arbeitenden Palästina“. Referent: Theo Pinczower. — Frankfurt am Main: Zion. Vereinigung. Im Rahmes des Lchrzyklus spricht Rabb. Dr. Rosenberg. Worms, am Mittwoch, 19. Februar, 20.45 Uhr, im Hörsaal, Unterlindau 21, über ״Zion und Galuth“. Familien - Nachrichten Herr Samuel Arndt, Filchne, begeht am 20. Febr. den 90. Geburtstag. Frau Emilie Löwenberger, geb. Wiilstätter, Jüd. Altersheim Mannheim, begeht am 19. Februar den 90. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 22. Februar — 29. Schwa״ Karl Refcan, Sohn von Max R e h a n, Marienwerder, Bismarckstr. 9. Der Keren Hajessod ist derTrägerdes jüdischen Aufbaus in Palästina Zentrale für Deutschland, Berlin W15 Meinekestraße 10 / Postscheck: Berlin 1049 51 ״m. m Prof. Samuel Landauer (Augsburg) wird am 22. Februar seinen 90. Geburtstag begehen. Er ist Verfasser einer großen Reihe von Veröffentlichungen auf den Gebieten der Örientalistik und jüdischer Wissenschaft. Ein umfassender Targttm zu den Prophetae posteriores, den Landauer im Auftrag der Akademie für die Wissenschaft des Judentums hätte herausgeben sollen, konnte wegen der Ungunst der Zeitverhältnisse bisher noch nicht gedruckt werden. Die besondere Aufmerksamkeit des Forschers gilt neben den arabischen, persischen und nachbibüschen Texten vor allem den semitischen Dialekten und der Deutung von Text und Sprache der Targttmim. Das Jcwish-Thcologicnl-Seminar in New York ernannte Prof. Landauer zum Ehrendoktor. H. L. Rabbiner Dr. Ochs, Gleiwifz, SO Jahre. Am 16. Februar vollendete Rabbiner Dr. Samuel Ochs, Gleiwitz, sein 50. Lebensjahr. Für den Palästina-Aufbau hat sich Dr. Ochs in stets wachsendem Maile eingesetzt; er stellt an führender Stelle im Gleiwitzer Keren Hajessod. Als Gelehrter ist Dr. Ochs durch eine Reihe von halacliischen und bibelwissenschaftlichen Abhandlungen, sowie durch eine Preisarbeit der jüdisch-theologischen Lehranstalt in Breslau über ״fbn Esras Leben und seine Werke“ in Fachkreisen bekannt geworden; an diese Anstalt wurde er an Stelle von Dr. Rabin als kommissarischer Seminarrabbiner kürzlich berufen. H. B. Auswanderungsförderung durch die Reichsvertretung. Die Presseabteilung tler Reichsvertretung der Juden in Deutschlana teilt mit: Der Präsidinlattssehub der Reiehsvcrtrctung der Juden in Deutschland hat in seiner letzten Sitzung zwei Projekte geprüft, die im Dienste der Auswanderung stellen sollen, die in Aussicht genommenen Neugründungeii der ״Jüdischen Auswanderungsschule“ und ״Handwerkliches Lehr- Zentrum zum Gedächtnis von Ludwig Tietz“, das in Palästina geschaffen werden soll. Der Präsidialausschuß hat seine Zustimmung zur Inangriffnahme beider Projekte gegeben und die Unterstützung beider Vorhaben aus Mitteln des Berufsumschichtuiigsctats beschlossen. — Die Geschäftsstelle der Jüdischen Auswatidcrimgsschule (Berlin W 15, Kurfiirstemlamm 200, Dr. Bruno Sommerfeld) teilt mit: Bewerber um die Aufnahme in die jüdische Auswandcrungsschulc bzw. deren Eltern werden gebeten, bis spätestens 25. Februar bei der Geschäftsstelle Fragebogen anzufordern. Es kommen in Betracht Jungen und Mädchen von 15 bis 17 Jahren, sowie Praktikanten und Praktikantinnen von 17 bis 22 Jahren. Eine neuartige Schreibmaschine. Ein K•••. :זי hat eine kleine Schreibmaschine erdarht, mir der man nicht nur Deutsch, sondern auch Hebräisch und durch Atiswerhsclri einer Metalltrommel ca. 15 andere Sprachen schrei!*® kann. Unseren Leserkreis dürfte hierbei besonders die deutsch-hebräiseho Ausführung interessieren. Bekanntlich wird bei den bisher gebräuchlichen Maschinen der W'alzcnwagen von rechts nach links bewegt, während man liehriiiseh nach rler ent.- gegengesetzten Richtung schreibt. Es ist nun bei der oben erwähnten kleinen Maschine, die den Namen ״Iwria“ trägt, durch eine einfache Vorrichtung gelungen, mittels eines Handgriffes wahlweise den Wagen nach rechts oder nach links laufen zu lassen, so daß hier eine Schreibmaschine existiert, mit der man sowohl Deutfeh als atieh Hebräisch schreiben kann. Sogar zwei hebräische Alphabete sind vorhanden, die sich in der Größe der Buchstalren unterscheiden. Bei einiger Udmng erreicht man mit der Maschine eine gute Schreibgcsclnvindigkeit. und man kann atieh eine Anzahl Durchschlüge machen. Die kleine ..lwria“-Mas׳ Itine i-t nicht für Großftetriebe bestimmt, aber Gewerbetreibende, Acrzte, 1 lamlwerker und auch Privatpersonen werden sich gern die ״Iwria“-Schreibmaschine anachaäen. D9B

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