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Jüdische Rundschau · 1936-02-07 · Heft 11 (7.2.1936) · page 26

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
41 (1936)
Issue
Heft 11 (7.2.1936)
Date
1936-02-07
Page
– (sequence 26)
Language
German
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Seite A KINDER-RUNDSCHAU Nr. 2 Am 15. Schwat Mtf Sn&? Hfl MS T I T Kr T -* - Von Seh. Schalom Ö^Vltf *XS ng& Mtlodi« von Borthofd Bronhtim, Berlin, Schult am Kaisardamm Kl. 3o, tl Jahn 9.SÜ '»Ei^bS fix/tank 9 fr h * f i r u r * Arffljkt. mistty-jutyn f f ÜÜH ¥ et •ft9r h'sty*tii} f r * y« j j j j <JV* #-hrt>r€- & r rj /#^.«"-JIJ8 l^f f * . l**tl*<j •r<4 Jj-J- Jj^J- J J ^- JfcjJ- V< j j j j pin fo} &4j>jad m rosttyfmk*3*h, l w koi e*,Mtii J ili £f £ ' i g Tfdjol nii-ej £*nm ej-.nu Am Chamischa Assar bischwat, wenn der Frühling zu uns kommt, steigt ein Engel herab, mit einem [Notizbuch in der Hand. Er notiert jede Blüte, jeden Baum, ^3 /fX"^? 'f^"^J D#tl und alte Setzlinge unserer Garten. VD1 ,üa#3 19? ntfprja sna Ty5 Op„39 ^$>& rp Von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf IB^ü) ^8 *0?P|?*^P «VI K^J /wa sntfa .jr» ipjn T 1 19793 n$ 13^ •D'&#3 V$ af] fliegt er, der leicht-beflügelte, forscht im Tal, untersucht im Berg, durcheilt die Wüste schnell und kehrt in den Himmel zurück. Und wenn das Buch voll sein wird mit Baum, Blüte und Strauch, wenn die Wüste zu einem Feld wird und unser ganzes Land ein bewässerter [Garten — dann wird der Messias erscheinen. #5 n\r ogpnyp ,Wi r$l & .t# -wiiiT - m p *w iirs^n rpv» Vokabeln: beim Kommen — wenn kommt. Oj?^$ -~ Öf$? 5:5 Einschreibebuch. Setzling. t| J| Flügel, t|3^J schnell, ^i«^ Wüste. verwandeln. nj} — reichlich bewässert. Wir gratulieren zur Bar-Mizwah Hans Birkenruth; Stadt Rehburg. — Kurt Blondheim, Frankfurt am Main. — Heinz Dagobert Böhm, Zawadzki (Oberschles.). — Dan Dieter Böhm, Haifa. — Leo Fuchs, Überhausen. — Alfred Fuchs, Kitzingen. —■ Manfred Gotthold, Charlottenburg. — Fritz Rudi Hoffmann, Wolbeck. — Bernhard Herrmann, Trier. — Bernhard Herzlikowicz, Gleiwitz. — Joachim Max Hermann, Riesenburg (Westpr.). — Heinrich Jahre, Dortmund. — Joachim Kalter, Leipzig. — Herbert Mautner, Stuttgart. — Helmut Marx, Trier. — Elias Moses, Berlin-Grunewald. — Sigmund Nissenbaum, Berlin SW. — Norbert Oppenheimer, Berlin. — Eli Powitzer, Ramath Haschawim. — Hani Hermann Reiche, Charlottenburg. — Reinhard Schier, Allensteia. — Siegbert Scheiniak, Bremen. — Markus Uhrmacher, Leipzig. — Fredy Weihl, Berlin. — Hans Wegrzyn, Berlin. — Hans Gröschler, Jever. Chamischa Assar-Feier In der Schule Wir hatten öle Klasse tdioti lange mit hebräischen Buchstaben und Obst geschmückt; denn wir wollten eine Chamischa Assar-Feier machen. KlinglingI Jetzt ging die Feier los. Da sagte Herr M.: „Heute kommt noch jemand zu uns." Wir wunderten uns. „Wer kommt denn, weißt du es?" „Nein — du?" — „Nein." Keiner wußte «s. Plötzlich ging die Tür auf — und was kam hereinspaziert? Eine Palme. „Hurra!" riefen wir alle. Sie war so groß, daß sie kaum durch die Tür der Klasse hindurchpaßte. Nun ging es erst richtig los. Wir stellten uns auf, und zwar nach . Zuerst kam der Riese Gerhard A. Wir sangen: „Anachnu Kaulchim lijruscholajim" und spazierten lustig durch die Klasse. Dann machten wir eine fröhliche Mahlzeit. Meine Muiter hat mir aber gar zuviel mitgegeben, so daß Herr M. und ein paar andere Kinder auch noch mitessen mußten. Dann sangen wir noch viele Lieder. Zuletzt wurde die Palme wieder hinausgetragen. Dann war die Feier zu Ende. Klasse 2 b der Talmud-Thora-Schule in Hamburg Foto: Eraat Mayer. Hambarg Meine schönsten Bücher Ihr alle lest mit großem Eifer und viel Freude jüdische Bücher und auch viele andere. Ihr wollt gewiß auch erfahren, was andere Kinder lesen, was ihnen gefallen hat und was ihnen mißfällt. Wir haben uns deshalb auf viele Wünsche hin, die aus dem Kreis der Leser der Kinder-Rundschau an uns gelangt sind, dazu entschlossen, eine neue Rubrik zu eröffnen: „Meine schönsten Bücher", in der jeder von euch schreiben kann, welche Bücher er am liebsten liest und warum. Ihr müßt natürlich dabei kurz begründen, was euch bei den einzelnen Büchern gefallen hat und warum ihr sie so gern lest. Selbstverständlich könnt ihr auch schreiben, wenn euch Bücher besonders mißfallen haben, aber auch dann müßt ihr Gründe angeben, die zu eurem urteil geführt haben. Also: Schreibt an die Kinder-Rundschau, Berlin W15, Meinekestr. 10, über das Thema: „Meine schönsten Bücher*« APUPttS' Mit einem Jungen in gleichem Alter, am liebsten aus Erez Israel in Deutsch oder Hebräisch. David Hochstein, Köln am Rhein, Saarstraße 16. — Mit einem 14- bis löjährigern. Mädel oder Jungen. (Mit Briefmarkenaustausch.) Anneliese Schauffer, Greifenberg (Pommern), Königstr. 46 (14 Jahre). — Mit zwei Jungen oder Mädrhea im Alter von 14 bis 15 Jahren, möglichst aus einem zionistischem, Bund. Erste Anschrift mit Bild. Günter Laredo, Würzburg, Keesburgstr. 29. — Sigi Lerner, Berlin N 65, Müllerstraße 51a (14 J.). — Mit einem 13- bis 14jährigen Jungen oder Mädel mit Briefmarkentausch. Norbert Schönhorn, Amsterdam Suid, Lekstr. 154. — Mit einem 14- bis 15jährigen Knaben oder Mädchen, evtl. Briefmarkentausch. Jürgen Caspary, Bublitz i. Pom. — Mit einem 8jährigen Jungen aus Erez Israel, der auch Deutsch versteht. Arjeh Blumberg (8 Jahre), Rusni-Russ (Memelgebiet). — Mit einem Mädchen von 11—12 Jahren aus Deutschland, möglichst in hebräisch. Lina Neufeld (11 J.), Halberstadt, Westendorf 56. — Mit gleichaltrigern Mädel oder Jungen aus dem Habonim. Hannelore Oppenheim, Eschwege (12 J.). — Mit einem Mädchen oder Jungen im Alter von 15—18 Jahren aus Deutschland oder Europa in Spanisch oder Deutsch. Herbert Weinberger a/c Antonio Rivera y Cangallo 442, Buenos Aires, America del Sud (17 Jahre). Die fifokäU erscheint am Freitag, dem 21. Februar. Redaktionsschluß hierfür am Donnerstag, dem 13. Februar

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