Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1935-09-06 · Heft 72 (6.9.1935) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 72 (6.9.1935)
Date
1935-09-06
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2653827-2653890--27313-2688744
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

JÜDISCHE RUNDSCHAU NR. 72, 6. SEPTEMBER 1935 rt - R n n 41 s c* 11 an Makkabi-Tennismeisterschaften ■. ..... mm. mmmi Ausländische Makkabim dominieren Schon einige Tage vor dem offiziellen Beginn der Tennis- Wettkämpfe konnte man feststellen, daß sich etwas Außergewöhnliches auf der Anlage des Tennis-Klubs Bar Kochba in der Leibirizstraße vorbereitete. Arbeiter waren beschäftigt, die Plätze für die große sportliche Veranstaltung vorzubereiten. Wenn auch wider Erwarten aus Ungarn und Rumänien im letzten Moment Absagen kamen, so konnte doch festgestellt werden, daß die Zahl der aktiven Teilnehmer sowohl hinsichtlich der Turnierstärke als auch des Umfanges unter Berücksichtigung dessen, daß die Meisterschaften in diesem Jahr erst so spät durchgeführt werden konnten, sehr groß war. Herren-Konkurrenzen Am 29. August begannen die Wettkämpfe und bereits am ersten Tag war zu ersehen, daß in der Herren-Konkurrenz Witt in an 11, der [Klinische Davis-Cup-Spieler, seine Konkurrenz wohl gewinnen würde. Dan/ig-Bratislava konnte Lieber-Berlin 6:4 und Ripper-Brünn 6:3, 6:3 schlagen. Sander-Köln gelang es, Goldstern-München 6:2, 2:6, 6:3 und W. Sondheiin-Düsseldorf 6:1, 6:4 zu schlagen. Buchwalter-Breslau gelang ebenfalls, ohne erhebliche Schwierigkeiten im Viertelfinale der Sieg über Moser-Berlin, 6 : 1, 6:3. Den geringsten Widerstand fand Wittmann, der zuerst Pollack-Bcrlin 6:0, 6:0, dann Drucker-Brünn 6:0, 6:1 und G. Sondheiin-Düsseldorf 6:0, 6:1 überrennen konnte. Das Finale am Sonntag sah Danzig-Bratislava, einen ausgesprochenen Verteidigungsspieler, gegen Wittmann-Warschau. Die internationalen Erfahrungen und das unbestritten größere Können Wittinanns ergaben einen glatten 6:3, 6:0, 6:0-Sieg. Trotzdem war dieses Endspiel härter als das Resultat erraten läßt, denn es gelang Danzig, in den meisten Spielen auf Einstand zu kommen. Damen-Konkurrenzen In der Damen-Konkurrenz war die Besetzung durch die Teilnahme von Frau Friedleben-Frankfurt a. M., der trüberen mehrmaligen deutschen Meisterin und Siegerin aut der Makkabiah 1935, Frl. üuttmann-Miineben. die in Süddeutscliland zu den stärksten Spielerinnen gehört, Frau Hemp-Frankfurt a. M., der vorjährigen Makkabi-Meisterin, sowie Frl. Fischer-Bratislava, die ihre außergewöhnliche Spielstarke unter Beweis stellte, besonders gut. Ohne Schwierigkeiten kamen diese vier Damen ins Viertelfinale. Die •Spiele, die sich nun ergaben, zeichneten sich durch hohes Niveau aus. Frau Friedleben gewann gegen Frl. Guttmanii 6:0, 6:1, und Frl. Fischer — das war die erste große Ueberrascliung — gegen Frau Hemp 6:0, 6:0. Frl. Fischer zwang Frau Hemp ihr Spiel auf, so daß sich Frau Hemp nie entfalten konnte und stets defensiv spielen mußte. — Das Finale zwischen Frau Friedlebeu und Fr!. Fischer war bis zum letzten Ball spannend. Im ersten Satz dominierte «fit■ Foto: H. Sonneofetd Frau Friedleben. Die langen Bälle von Frl. Fischer, die immer genau placiert waren, wurden von Trau Friedleben durch kurze Stops beantwortet, die Frl. Fischer zwangen, ihre hervorragende Lauftechnik bis zum äußersten zu entfalten. Man hatte oft den Eindruck, als wenn Frl. Fischer sich so verausgaben würde, daß dieser Satz, schon die Ent- Scheidung für das ganze Match!)ringen würde. Aber auch Frau Friedleben mullte mit äußerster Konzentration spielen und alle Register ihres Könnens anwenden, um den Satz 8:6 zu gewinnen, Audi der zweite Satz, war, obwohl Frl. Fischer ihn mit 6:2 gewann, hart umkämpft und spannend und nahindurch den oftmaligen Liiisiaiid dieselbe Zeit in An- Spruch wie der erste Satz. Nach einer Pause von 10 Minuten begann der entscheidende Satz, und liier sali man bereits, daß Frl. Fischer, obwohl sie vorher von einer Ecke in die andere herumgehet/t worden war, weit mehr Reserven hatte und frischer spielte als Frau Friedlebeu. Beim Stand 4:3 für Frau Friedlehen mußte Frau Friedlebeu das Spiel wegen eines Krampfes in der lland wenige Minuten unterbrechen. Nach Wiederaufnahme des Spieles war zu erkennen, daß Frau Friedlebeu keinen ernstha setzen konnte. Der Fischer, womit sie Sie: fand entgegenritte Satz ging mit 6:4 an Frl. rin der Daiiien-Eiiizelkonkurrenz wurde. en Widers gong mit Doppelspiele Gegen dieses Endspiel verblaßten die nachfolgenden Spiele etwas. 1 in Flerren-Doppel waren Buch Walter- Sander, Danzig-Grimberg, Ripper-Drucker und Wittniann- Lieber in der Schlußrunde. Buclnvalter-Sander unterlagen 'Danzig-Grimberg, die 6:4, 6:3 gewinnen konnten; hierbei ist hervorzuheben, daß Sander, obwohl er durch Krankheit behindert war, gut zu kämpfen verstand. Ripper-Drucker schlugen überraschenderweise Wittinann-Licber in drei harten Sätzen 2:6, 7 : 5, 6 : 4. Nach einem endlosen Spiel schlugen Ripper-Drucker, die seit vielen Jahren ihre Doppel spielen, und zu den besten slowakischen Spielpaaren gehören, Danzig- Grünberg 6:3, 3:6, 6:4, 2:6, 6:2. Die Schlußrunde im Mixed sah Frl. Fischer-Danzig über Frau Hemp-ßuchwalter 6:4, 6:4 erfolgreich und Frau Wittncr-Wittmann konnten ohne Spiel aus der Vorschlußrunde in die Schlußrunde gelangen, da Frau Friedleben- Sander, die über Frl, Nordon-Urünberg 6 :0, 6 :0 gewannen, wegen Uebcranstrcngung von Sander auf ärztliches Anraten streichen mußten. Frl. Fischer-Danzig gewannen ohne Schwierigkeiten des Endspiel gegen Frau WittnerAX'ittmann 6:1, 6:4. Junioren Die gleichzeitig ausgetragenen JunioTen-T entiism eis t er s c h a 11 en sahen Kurt Gold st ein gegen Klaus Lewin in der Schlußrunde. Goldstern gewann 6:3, 6:3 ohne erhebliche Schw ierigkeiten. Im j u n i o r e 11 - i) o p p e 1 spielten K. Goldstein mit Stern zusammen und auch hier blieben sie mit 6 :3, ö : 3 über Peter Goklstein-Waljer Pollack erfolgreich. S p o Makkabi-Kongreß Der VIII. Kongreß des Makkabi-Weltverbandes, der vom II. bis 14. September in ßrilnn (CSR) stattfindet, hat eine besondere Bedeutung. Der Makkabl ist besonders in den letzten zwei Jahren außerordentlich gewachsen; er umfaßt heute 37 Landeskreise — darunter zahlreiche in über• sccischen Ländern — mit über 2OQ00h Mitgliedern. Während in den Gründungsjahren der Bewegung Sport und Turnen im Vordergrund standen, hat sich der Makkabl seither zu einem Erziehungsfaktor ersten Ranges entwickelt, der die Leibesübungen als ein Mittel zur Erziehung eines neuen jüdischen Menschen ansieht. Die fortschreitende Verschlechterung der jüdischen Situation in vielen Ländern und die י; ׳nisierung der Makkabl-Jugend im Makkabi Hazair brachten die Notwendigkeit der Stellungnahme zu zahlreichen neuen Problemen mit sich, wie z. B. die V orhereitung der Makkabi-Jugend in handwerklichen und landwirtschaft• liehen Berufen für ihre (: eher Siedlung noch Palästina, die Einordnung der Makkabi-Mitglieder in Palästina und die Schaffung eigener Kolonien (Kfar llamakhabi) in Erez Israel. Neben diesen Aufgaben ist die sportliche Verantwortung des Makkabi als des Veranstalters der Makkabiah und des einzigen Repräsentanten des jüdisch-nationalen Sports in der Welt sehr stark gewachsen. Die Frage der Schaf• fung einer Hochschule für Leibesübungen in Erez Israel wird immer dringender. Diese Probleme werden neben Organisationsfragen im Vordergrund des Kongresses sichen. Wir wünschen den Beratungen des Makkabi vollen Erfolg. lllllllllllimilllllllllllllllllllllllllllllllllllNIIIIIIIIlllllllllllllllllllllllllllllllimilllllllllllltllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Rundblick auf die Sportplätze Vor einer großen Zuschauerzahl fanden in Aschaffenbürg die Zwischenrundenspiele um den Makkabl •Pokal 1935 zwischen den Auswahlmannschaften von Bayern und Südwestdeuts c bland im Fußball und Handball statt. Während das Handballspiel von den Südwestdeutschen nach spannendetn Kampfe mit 10:8 (5:4) gewonnen wurde, endete das Fußballspiel mit einem 2:1 (1:0) Siege der sehr guten Bayern. Zum Handballspiel präsentierten sich dem Schiedsrichter Fränkcl (Frankfurt) die Mannschaften in folgender Aufstellung: B a y em: Mayer (Nürnberg) Cersinsky (München) Freiler (Nürnberg) Roseotbitum (Mönche») Reis (Nürnberg) Scherz (München) Lehmum (München) später H. Herzberg■ (Nürnberg) Schapira! Schuater (München) Gerson (Pirmasena) Eisemann (München Südwestdcutschiand: Hecht (Frankfurt) Sirauas Florsheim (FranMurt) Vollweiler Wellwarth (Frankfurt) Goldberg (Mannheim) Schwarz Speyer (Ffm) Eis (Bingen) Schließer (Fftn) Kann (Mannheim) Das Handballspiel war sehr flott und eminent schnell. Die Zuschauer waren von dem abwechslungs- und torreichen Kampf begeistert. Im allgemeinen waren sich beide Gegner leichwertig, die Bayern konnten sogar durch ihr gefälligeres usamtnenspk’l etwas besser als die Südwestdeutschen, die den Sieg hauptsächlich dein famosen Torwart Hecht verdauken, gefallen. Anschließend betraten die Fußballauswahlrnannschaften von Bayern und Südwestdeutschland das Feld. Schiedsrichter Löweiisteiu (Hanau), dem Spielleiter des vorjähriger! End- Spiels im Frankfurter Stadion, steilen sich die Mannschaften wie folgt: B a y emi Ht um.inn (Nürnberg) Roseabusch (Würzburg) Neubauer (Nürnberg) Salzhauer (Nbg.) Hersch (Asehaffenburg) HelfeM (München) Kleinmann Popper Schnaittachcr (Nhg.) Zechermann (WSrzb.) Hamburger (Asdhuffb») Südwestdeutsc bland: Rothschild (Frankfurt) Kuzinski Girguski (Frankfurt) Zwickler U (Mannheim), später Mayer (Ffm.) W. Gnmebaum Appel (Ffm.) B. Grünebaum Mehl Stern (Frankfurt) Zwickler 1 (Marnheim) E. Meyer (Frankfurt) Südwest mußte auf die Mitwirkung seines hervorragenden Mittelstürmers Griinfeki (Hakoah Stuttgart) verzichten und hatte das Pech, daß sein rechter Außenläufer, Zwickler II, schon nach wenigen Minuten verletzt ausschied, ln der ersten Spielhälfte hatten die Südwestleute mehrere Torchancen, die jedoch vergeben wurden. Die Bayern, deren Sturm weit gefährlicher war und der auch den Spiciausgang entschied, waren glücklicher. Bei den Bayern gat> es keinen Versager. Bei Südwest, dessen Mannschaft bis auf den Linksverbinder Zwickler (B. K. Mannheim) sich aus Spielern des Frankfurter Bar Kochba zusammensetzte, gefielen am besten der Mittelläufer Walter Grünebaum und der linke Verteidiger Gigurski. Der Angriff war nicht durcliscblagskräfiig genug. Anläßlich der Zwischciirunderispiele um den Makkabi-Pokal in Aschaffenlnirg hatte Jtus Aschaffcnburg zwei Mannschäften des B. K. Offen b ach zu Gast. Im Damenhandbalispiel vermochten die routinierteren Aschaffcriburger Handballerinncn nach ausgeglichenen Leistungen knapp 3:2 siegen. Dagegen endete das Schüler-Fußballspiel mit einem glatten 4 :()-Siege der technisch besseren Offenbacher Makkabi- Jungen. Zu einem hohen Siege kam Bar Kochba-Hakoah im Klubkampf Bar Kochba-Hakoah gegen ISK den die Hakoahner mit 11:1 Punkten und 46:6 Toren gewannen. Die unteren Mannschaften Hakoahs waren dem JSK. in jeder Beziehung überlegen. Im Spiel der ersten Mannschäften zeigte der JSK. gegen früher eine bedeutende Verbesserung, und es gelang ihm, mit 2:4 ein annehmbares Resultat zu erzielen. Allerdings ist zu berücksichtigen, daß beide Gegentore aut Fehler von Meyer-Keith, der das Tor hütete, zuriickzufiihren sind. In der ersten Halbzeit konnte Neumann zuerst eine Flanke von Ringel per Kopf verwandeln und dann im Alleingang das zweite Tor erzielen. Die zweite Halbzeit stand fast ständig im Zeichen der Hakoahner. JSK verteidigte zwar gut, konnte aber nicht verhindern, daß Szupper und Schwang noch je ein Tor erzielten, Fast in der letzten Minute fiel das zweite Gegentor von JSK. Wehere Kc-ulUite: Ilakoah 11 gegen JSK. 12:0; Hakoah III gegen JSK. III 9:0; Ihikoah A. 11. gegen JSK. A. H. 12:1; Hakoah V gegen JSK. IV 3:3; llakoaii 2. Schüler gegen JSK. 1. Schüler 6:0; Ilakoah X. Jugend gegen Bar Kochba. Stettin: 8:1. In Stuttgart wurde Hakoah - Stuttgart Gewinner des Wanderpokals den die Israelitische G e m e i n d e z e it un g für Württemberg für die beste Fußballmannschaft Württembergs gestiftet hatte. Mit 2:1 Toren schlugen die Makkabi- Leute die Fußballelf des R J F. Stuttgart, die in ihrer stärksten Aufstellung angetreten waren. Nachdem die Hakoahner schon drei Minuten nach Beginn des ersten Spiels den ersten Treffer erzielt hatten, konnten die RJF.-Leute noch in der ersten Halbzeit ausgleichcn. Die zweite Halbzeit brachte das Siegestor für Hakoah. Der gute Besuch des Pokalspiels bewies das Interesse der Stuttgarter Ocffentlichkeit, die damit gezeigt hat, daß sie sich ihrer Pflichten gegenüber dem jüdischen Sport bewußt ist. Ein Beispiel, das auch anderwärts Nachahmung finden sollte. Die Anfänger und Alten Herren der Berliner Makkabi- Vereine zeigten gute Leistungen beim Anf9ngersp»rtfest des Bar Kochba hakoah Erwähnenswert sind der Weitsprung von Simmeriauer (5,09 m), der auch das 100-in-Laufcn für Alte Herren gewann, sowie die Leistungen von Sonn, der das Diskuswerfen mit 32,40 m und das Kugelstoßen mit 10,26 m vor Sperber (10,24 nr) an sich brachte. Den Weitsprung gewann Sommerfeld mit 5,70 m. Als ein vielseitig veranlagter Sportler erwies sieb der Jugendliehe Sieradsky. Er gewann den Weitsprung mit 5,75 rn, das Kugelstoßen mit 12,59 m, das Diskuswerfen mit 32,22 m und das Speerwerfen mit 36,20 in. Bei ernsthaftem Training kann mau hoffen, daß Sieradsky in den technischen Ucbungen, die im jüdischen Sport bisher besonders benachteiligt sind, Leistungen vollbringen wird. Prenn schlägt Pcrry. Bei einem Schaukampf in Mittelengiand konnte Daniel Prenn den Wimbledon-Sieger Fred A, Pcrry schlagen. Erst im zweiten und dritten Satze zeigte Perry Weltklasscntcnnis. Aber Prenn siegte verdient 6:2, 1:6, 8:6. Was bringt der Sonntag? Fußballturnier des Spielausschusses jüdischer Fußballvereine in Berlin Die Vorspiele beginnen am Vormittag utn 10.30 Uhr, Hakoah gegen 1 I a g i b o r, anschließend BSG, 33 gegen JSK. Um 2 Uhr Handballspiel BSG. '33 gegen JSK. Nachmittags, 3 Uhr, spielen die Besiegten und ■1,30 Uhr die Sieger der Vormitfag.-spiele. Die Preis Verteilung findet abends, 9 Uhr, im I.ogcnhaus i׳• der Kleiststr, 10, statt; I >r. Alfred Ra hau spricht. Hockey-Spiele in Hamburg Die Hockey-Abteilung des Berliner BKH. unternimmt eine Fahrt nach Hamburg. Vier Mannschaften, davon zwei Männer-, eine Damen- und eine lugendmannschaft werden zu den Spielen in Haniburg-Brernsfeki antreten. Leichtathletik ln Dresden Aut dem Sportplatz des Bar Kochba Dresden, Radrennbahn Reick, findet ein Sportfest statt, an dem 2Q0 Aktive tcilnehmen. Neben einem Damen-Handhallspiei Bar Kochba Dresden gegen Schild Dresden finden Massenfreiübungen und Staffeln der Bünde statt. Die Vorkämpfe beginnen 9 Uhr vormittags, die Hauptkämpfe 3 Uhr nachmittags. Zwei große Makkabi-Ereignisse Makkabi-Schwimm-Meisterschaften In Frankfurt a. M. Zum ersten Male führt der Deutsche Makkabi-Krcis Schwimm- Meisterschaften durch. Die Durchführung der Schwimm- Meisterschaften ist dem Bar Kocjiba Frankfurt übertragen worden. Sie finden am 22. September in Frankfurt statt. Makkabi-Hallcnsportfest in Frankfurt a. M. Am 27. Oktober 1935 führt der Bar Kochba Frankfurt im Auftrage des Deutschen Makkabi-Kreiscs sein traditionelles Makkabi-Hallcnsportfcst durch. Neben den besten jüdischen Sportlern Deutschlands werden Mnkkabi-Sportler aus dem Ausland am Start setn. Das große Handballturnier, das seinerzeit bei den Zuschauern den lebhaftesten Anklang fand, dürfte diesmal durch Teilnahme der besten Makkabi-Handbalimannsciraftcn noch spannender werden.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.