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Jüdische Rundschau · 1935-04-17 · Heft 31-32 (17.4.1935) · page 53

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 31-32 (17.4.1935)
Date
1935-04-17
Page
– (sequence 53)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Berliner Rundschau NR. 31/32, 17. APRIL 1935 Beispielgebende Solidarität Jüdische Künstler im Dienste Palästinas Kulturbundführung im Atelier von Arno Nadel Die Atelierbesichtigung in der Reihe der Kulturbünden« Hingen galt diesmal den Pastellen von Arno Nadel. Aus seinen vielen Hunderten von Pastellen, von denen die Rundschau-Leser sich an die Zyklen der Habimah - Schauspieler und des Qranowsky-Theaters erinnern werden, an die großartige Erfassung des Antlitzes von Pallenberg, von all diesem schon damals reifen Werk sahen wir heute einen kleinen Teil, weil vor allem die neuen Zyklen zu ihrem Recht kommen sollten. Diese neuen Zyklen sind vor allem iw«: ein Zyklus „Bilder zur Bibel" und die herrljehen Der Maler bei der Arbeit Fot.: SmmnlM Schauspielerköpfe aus der Jeremias-Aufführung des Kulturbundes. Arno Nadel ist in dieser Schau Meidner verwandt, an den manche Köpfe erinnern, aber nur verwandt durch gleiche Konzeption. Darum, weil erwachsen aus innerer Kraft, ergreifen auch die Bibelbilder. Eine lachende Hagar, eine festliche, reizvolle Ester, ein Satil, dem man es an der Mundstellung abliest, daß es hebräische Worte sind, die er ruft — der Sanger Berkowitz, damals sein Modell, bezeugt, daß er hebräisch sang — ein wilder und doch durch Kraft gebändigter Simson, kanaanitische Frauen — (Gerda Klcin-Weismann in Jeremias als Delilah) — all diese sind lebendige Bibel aus dem Temperament einer starken jüdischen und orientalischen Persönlichkeit. Im Ciedichtwerk: der „Sündenfall", ehemals Stössinger Verlag, heißt eine Szene: Abraham oder die Entdeckung Gottes. Ein Pastell hält diesen Moment der Iiispiration fest. Ucber die Technik der Pastelle, die Malerei sind, oder Zeichnung im letzten erfüllten Sinn der Chinesen, schrieb ich ausführlich in der „Jüdischen Rundschau" vom 28. 9. 1928. R. M. Liebermann - Gedenkfeier des Kulturbundes Zur Liebermann-Gedenkfeier des Kulturbundes sprach Dr. Max Osborn im Berliner Theater an Hand vieler Lichtbilder. Dr. Osborn gliederte das Gesamtwerk in drei Teile. Das Frühwerk mit den genialen Anfängen bei Steffeck in Weimar, bei dem er die damals ganz neue Idee empfing, Menschen bei ihrer Arbeit zu malen. Darauf folgte dann die mittlere Zeit nach der Reise nach Barbi/on; Dr. Osborn formuliert sie: „Menschen verbunden mit der Natur", und es sind dies Menschengruppen unter Bäumen oder auch Menschen in der Werkstatt, bei denen Licht und Luft ebenso wichtig sind wie die Darstellung der Menschen, und danach die Epoche des Spät werkes, das, was wir in den Aussteilungen der letzten beiden Jahrzehnte kennen lernten: die Wannseegärten, die Selbstbildnisse und viele große Porträts. Dr. Osborn zeigte an Liebcrmanns Verehrung von Schadow und Menzel seine geistige Herkunft aus der preußischen Kargheit und zeigte die Einflüsse an Gegenüberstellungen der Parallelen im entsprechenden Werk. Dr. Osborn kennzeichnete sodann die Bedeutung Liebermanns als Chronisten des modernen geistigen Berlin: Bode, Dehtnel, Emil Rathenau, der üeheimrat Gerstenberg, eins der bekanntesten Porträts, Hermann Cohen, de, schöne Judenkopt des Sanitätsrats Sachs, und die Legion bekannter Namen, die er porträtierte, braucht man ja nicht aufzuzählen. ... Die große menschliche und künstlerische Persönlichkeit Liebermanns wußte Dr. Osborn in Werkaualyse und Selbsterlcbtem uns anschaulich nahezubringen. FC. M. Das dürfte wohl ein einzigartiges Ereignis im Leben des deutschen Judentums gewesen sein, was die Berliner Juden am IL April in der Philharmonie erlebten, wo die Berliner Zionistische Vereinigung für den Keren Kajemeth Lejisrael eine Feier von grandiosen Ausmaßen veranstaltet hatte. Der gewaltige Raum vermochte die Zahl der Besucher kaum zu fassen, und viele mußten wieder umkehren, weil es keine Karten mehr gab. Das Einzigartige an dieser Kundgebung aber war dies: daß sich eine Reihe der bedeutendsten jüdischen Künstler Berlins in selbstloser Weise in den Dienst der jüdischen Sache gestellt haben, daß sie unter Verzicht auf Honorar und unter freiwilliger Uebernahmc mancher Unbequemlichkeiten vor der jüdischen Öffentlichkeit für die Notwendigkeit des Bodenerwerbs in Palästina demonstrierten. Diese Besonderheit des Abends bestimmte die Atmosphäre. In seiner einleitenden Ansprache wies Rabbiner Dr. Joachim Prinz auch auf diese seltene Tatsache hin, daß sich prominente Künstler für einen solchen Zweck zusammenfinden und, wie er es ausdrückte, „für den Acker spielen". Von dieser Tatsache ausgehend, beleuchtete er in kurzen Ausführungen die Schwierigkeiten und das Glück des heutigen Lebens eines Juden in Palästina und suchte Volkstum und Kunst in Verbindung zu setzen, weil sich wahre Kunst nur aus einem echten Volkstum entwickeln kann. Unsere Rückkehr zum „vitalen Leben", das der „Literatensphäre" entrückt ist, wird auch eine originelle jüdische Kunst einmal hervorbringen können. Unter den Künstlern, die sich zur Verfügung gestellt hatten, war keiner, der nicht sein Bestes gegeben hätte. Mit Spannung sehen die Zuhörer dem Auftreten eines jeden Einzelnen entgegen und jeder Vortrag entfesselte wahre Stürme der Begeisterung, es würde nicht der Stimmung dieses Abends entsprechen, wollte man eine fachmännische Kritik über die einzelnen Leistungen schreiben. Das Programm, das im ganzen keine Stilcinheit bildete und das auch unter der übergroßen Fülle der Darbietungen ein wenig litt (der Abend dauerte bis 1 Uhr, eine kolossale Anforderung an die Spannkraft der Zuhörer, der begreiflicherweise nicht alle gewachsen waren), war in seinen Einzelheiten dennoch hervorragend. Es bleibt darum nur noch, die Namen derer zu nennen, die zu diesem Erlebnis beigetragen haben. Bilanz und Beginn im Jüdischen Lehrhaus Das Jüdische Lehrhaus, das zu Beginn des letzten Winters als Fortsetzer der früheren Freien Jüdischen Volkshochschule auf den Plan getreten ist, hat sich im Laufe dffeses Semesters sowohl quantitativ als auch qualitativ zu einem bedeutenden Faktor im jüdischen Bildungswesen Berlins entwickelt. Es ist darum nicht ohne Interesse, einen kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit in diesem Semester zu werfen und zugleich die viele Berliner Juden interessierende Frage zu erörtern, wie die Arbeit in den nächsten Monaten vonstatten gehen soll. Eine umfangreiche Statistik des Lehrhauses gibt Auskunft über die Erfolge und Folgerungen, die sich aus der bisherigen Arbeit ablesen lassen. Etwa 2000 Juden haben die Institution in Anspruch genommen, um dort ihre jüdischen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Interessant ist besonders, daß der Anteil der Frauen erheblich über dem Anteil der Männer liegt. Etwa 67 »i aller Hörer waren weiblichen Geschlechts. Da das Lehrhaus sich nicht auf bestimmte Jugendorganisationen stützt, so ist es kein Zufall, daß die junge Generation (etwa bis 30 Jahren), nur zu einem Drittel vertreten war. Die jungen Menschen, die das Lehrhaus besucht haben, waren in den meisten Fällen unorgan isierte Jugendliche. Sehr stark ist die Beteiligung der Menschen über 60 Jahre, die mit 8,3 °o vertreten waren. In dieser Tatsache spiegelt sich die Umwandlung unseres jüdischen Lebens, das selbst ältere Menschen zu einem Umlernen zwingt. — Aus der Berufsstatistik ergibt sich, daß über 31 (l« der Frauen ohne Beruf waren, d. h. also Ehefrauen und Mütter. 15 o'o Akademiker zeigen, daß das Bildungsstreben gerade im jüdischen Mittelstand noch sehr stark ist. Auffallend gering ist die Zahl der Handwerker, einer Schicht, die bis jetzt noch am wenigsten ihre positiven Aufgaben in dieser Zeit verstanden hat und sich noch viel zu sehr zurückhält. — Aus der Statistik 'ergibt sich ferner, daß die westlichen Bezirke am stärksten ins Lehrhaus drängten, woraus die Forderung abzuleiten ist, daß die Arbeit künftig mehr dezentralisiert und auf alle Bezirke verteilt werden muß. Wilhelm Guttmann sang weihevolle Vertonungen von Heinrich Schabt, einfühlsam von Leo Taubmann am Flügel begleitet. Bruno Eisner erweckte mit seinen Chopin-Vorträgen, insbesondere mit der „Polonaise" derartige Begeisterung, daß er sich zu mehreren Zugaben entschließen mußte. Susanne Stein entzückte nicht nur durch ihre Erscheinung, sondern auch durch ihre wohltönende Altstimme; neben Dvoraks Biblischen Gesängen war Schuberts „Dem Unendlichen" beglückend; Dr. Hans Nathan war am Flügel eine sichere Stütze. Mit seinem süßen Oeigenklang schuf Andreas W e i ß g e r b e r durch den Vortrag eines Werkes von Ernest Bloch una Achrons „Hebräische Melodie", hervorragend von Kurt S a n d e r I i n g begleitet, eine echt jüdische Atmosphäre; er brachte gleichsam das Jüdische in unserer Seele zum Schwingen. Das B o r i s - K r o v t - Quartett (Kroyt, Bernfeld, Weiden, Zeelander) brachte ein Werk von AI. Gla/ounow mit vollendeter Kunst zum Vortrag. Aus dem nun schon öfter aufgeführten, von Nikolai El ja seil off einstudierten „Oestlicheti Bilderbogen" wurden vier Szenen geboten, die bei dem Publikum viel Anklang fanden. Line summarische Aufzählung der Mitwirkenden möge genügen: Edgar Alexander, Berthold Bernd, Herbert G r ü n b a u ni, Werner H e r r m a n n, Lieselotte J a c o b i, Nelly II i r t h, Ruth Ansei rn, Rolph R a v, < iina P e't r u s c h k a, Ernst L c n a r t, Hannelore Jessnei; am Flüge! Wilhelm Altmann. Mit besonderer Spannung sah man dem Auftreten von Alexander Kipnis entgegen, der trotz einer a«strengenden Partie in der Staatsoper in später Nachtstunde noch erschien und mit Verdis unvergleichlicher Arie ans „Don Carlos" und einigen jüdischen Volksliedern berechtigte Beifallsstnrnie erregte. (Auch hier als ausgezeichneter Begleiter: Dr. Hans Nathan.) Den Beschluß bildete die an dieser Stelle schon gerühmte — Musik von Karol Rathaus zu l'riel Acosta, die das Orchester des Kulturbund* unter Leitung von Josef Rosenstock hinreißend zu Gehör brachte. Sicher wird dieser großartige Abend allen, die ihn erleben durften, lange unverge-sen bleiben und neben dem materiellen Erfolg auch dazu beigetragen haben, die Idee des jüdischen Volksneubans und die Notwendigkeit der Schaffung eines eigenen Bodens in denen zu verbreiten, die diesen Dingen bisher innerlich noch nicht genügend nahe gekommen sind. Dr. N. Die Donnerstags-Vortragsreihe, die eine Anzahl bedeutender Reden gebracht hatte, wurde von insgesamt 13 700 Personen besucht, so daß auf jeden Vortrag durchschnittlich 1051 Personen entfallen. Im übrigen waren die kleinen Arbeitsgemeinschaften zwischen 1t und 30 Menschen vorherrschend — ein Zeichen für das ernste Bestreben nach sachlicher Arbeit. Das neue Semester des Lehrhauses läuft vom 6. Mai bis zum 5. Juli. Die Leitung des Lehrhauses hatte die Freundlichkeit, uns über die Art der Sommerarbcit einige nähere Auskünfte zu geben. Eine grundsätzliche Fortfuhrungi und Weiterentwicklung der bisherigen Arbeit läßt sich in der Gestaltung des Sommerpianes erkennen. Der Schwerpunkt der Arbeit im Sommer soll noch mehr als zuvor auf die Arbeitsgemeinschaften gelegt werden. Bibel, Geschichte und jüdische Gegenwartskunde sind die drei großen Gebiete, innerhalb deren versucht werden soll, im Sommer eine ernste Arbeit im Kreise wirklich innerlich beteiligter Menschen aufzunehmen. So werden Kurse über die Urväter, die Propheten, Psalmen, Gebete und eleu .Schulchan Aruch veranstaltet. In den geschichtlichen Kursen wird der Schwerpunkt auf der Qucllenlektitre liegen. Alte, mittelalterliche und neue Geschichte wird von bekannten jüdischen Gelehrten vorgetragen werden. Auch Reüijottsphi'osophie und Religionspsvehologie werden wieder ihren Platz im Ganzen finden. Schließlich, damit der grolle Rahmen nicht völlig fehle, sind noch drei Veranstaltungen im Sommer geplant, bei denen drei jüdische Dichter zu dem Thema „Schicksal und Gestaltung" das Wort ergreifen sollen. Jüdisches Lernen hat somit im Lehrhaus einen Ort gefunden, an dem es sich zu realisieren beginnt. Von der Kraft unserer Menschen aber hängt es ab, ein neues Leben aus dieser neuen Form der Wirklichkeit heraus zu entwickeln. 1 )r. < i e r h a r d t N e u m a n n L'mbesetzung im Kulturbund. In der Oper „Nabitcco" lernte man am Montag Susanne Stein als lenena kennen; sie zeigte sieh als beseelte 1 )ai>tellerin und ihre schöne sonore Altstimme mit dem metallenen Klang errang großen Beifall. Thea Bieber-Brand sang die Rahel, die Schwester des Zacharias. Die Aufführung bestätigte den bereits in der Besprechung unserer Re/en>enten wiedergegebenen Eindruck. ir/v „Der XtonlKmu« emtrpbt für du« JUdlNche Volk die Krhaffinig rlnrr ttrfontitch. rechtlich grMlrhrrten HeiinntKtte In FnllfNtlna." (BomUi FroRtamm 1897) Zionist ist, wer das Baseler Programm anerkennt, den Schehel zahlt und sich der Zionistischen Organisafton anschließt. Die Berliner Zionistische Vereinigung (BZV) ist du. organisatorische Zusammenfassung aller in Berlin wohnenden Zumuten. Die BZV will die Kräfte der Berliner Judenhe.it für den Aufbau Eres Israels zusammtnschltefkn. Sie wirbt neue Menschen für die zionistische Bewegung, organisiert sie in lokalen Gruppen und schult sie durch Vorträge und Arbeitsgemeinschaften. In der Ishrstätte Ch. N. Bialik, in den hebräischen Kursen und kulturellen Veranstaltungen versucht die BZV weite Kreise der Berliner Judenheit in enge Berührung mit jüdischen Kultunvtrten su bringen. In den Gruppen der BZV wird für die nationalen Fonds KeTen Kajemeth Lejisrael und Keren Jiajr.s.sort, für rite Chalusbewegung und viele andere zionistische Aufgaben gearbeitet. Die großen Möglichkeiten, die die zionistische Bewegung für das jüdische Volk erschlossen hat, können nur dann in vollem Umfange ausgewertet werden, wenn Juden von der Sympathie und Anerkennung zur tätigen Mitarbeit in der Zionistischen Organisation übergehen. Werden auch Sie Mitglied der Berliner Zionistischen Vereinigung Berlin W15, Heinekcntrafle 10 » Fernruf: J 1 (Bismarck) 7165/70 KULTURBUND DEUTSCHER JUDEN Künstlerische Gesamtleitung: Intendant Dr. Kurt Singer Musikal. Leitung: Generalmusikdirektor Joseph Rosenstoifc / Oberspiclleitcr: Dr. Friti Jessncr Dramaturgie: Julius Bab / Bühnenbildner: Heinz Condell / Tedin. Leitung: HansSondheimer Verwaltung: Direktor Hans Zander, Dr. Werner Levie Der Kulturbund brachte seit Oktober 1933: Im SCHAUSPIEL zur Aufführung Werke von: Goethe, Lessing, Shakespeare, Moliere, Ibsen, Schnitz/er, Grillparzer, Shaw, Stefan Zweig, Beer- Hof mann, Pirandeito, Bruno 7 rank ti. a. In der OPER Werke von: Mozart, Beethoven, Verdi, Offenbach, Smetana, Vvotff-7-erran, Pergolese. In den KONZERTEN "Werke von Bado, Pfändet, Beethoven, Brahms, Mozart, Hayan, Schubert, Schumann, Mendelssohn. Ion modernen Musikern kamen zur Aufführung: Arnold Schönberg, Sek(es, Rathaus, Schadt u. a. In der VORTRAGSABTEILUNG sprachen regelmäßig: Bab, Baeck, E/oesser, Landau, Osborn, Prinz u. a. SONDERVERANSTALTUNGEN ,/,//.• Kipnis, Weißgerber, Tranz Osborn, Lipmskaja, \-atctti. Ehr/ich, Goldberg Zrto, Trey - Quartett, Pose- 2 rio. Eisner, Bertram u. a. MitgliedS'Beitrag RM 2,50 / Abonnements auf feste Plätie zum Preise von RM 5.~, RM 4,~, RM 3,— / Anmeldungen im Mitglicdcr»Büro, Lindenstraße 74

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