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Jüdische Rundschau · 1935-03-22 · Heft 24 (22.3.1935) · page 16

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
40 (1935)
Issue
Heft 24 (22.3.1935)
Date
1935-03-22
Page
– (sequence 16)
Language
German
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JODISCHE RUNDSCHAU Sport - Randschan NR. 24, 22.MAER21935 10 Tage vor der 2. Makkabiah Die Heerschau des jüdischen Sports Weit über 5000 jüdische Sportler aus allen Ländern der Welt rüsten für den Aufbruch zur Makkabiah. Unmöglich ist es, all diese „Besten der Besten" im Bild vorzuführen, sie einzeln zu erwähnen. Die Aufzählung der Bekanntesten unter ihnen und die Erwähnung ihrer Leistungen zeigt jedoch, daß die Makkabi-Vereine aller Länder stolz auf das bisher Erreichte sein können. Der Deutsche Makkabikreis entsendet vor allem in der Leichtathletik Begabungen, deren Leistungen berechtige* Aufsehen erregt haben. Da ist zunächst Werner Sc h a 11 m « n n, der deutsche Makkabimeister über 100m in 10,8 Sek. Zweifellos ist dieser Zwanzigjährige, der ebenso fleinig wie bescheiden ist und dem Bar Kochba bereits seit fünf jähren angehört, einer der begabtesten Nachwuchs- Sprinter, eine Hoffnung des jüdischen Sports. Als Teilnehmer des Olympiakurses hat er seine vorjährige Form noch verbessert, so daß er mit guten Aussichten in den Wettkampf geht. Ebenso berechtigte Hoffnungen setzen wir auf Sternlleb, den deutschen Makkabimeister über 200m. Eine Zeitlang hörte man kaum etwas von diesem begabten Nachwuchssportler, bis er im vorigen Jahr dann seinen Siegeszug begann, der ihn schließlich auch auf die deutsche Bestenliste brachte. Bei den Makkabimeisterschaften 1931 gewann man den Lindnick, daß Sternlieb noch lange nicht seine Höchstform erreicht hat. Von deutschen Sprintern sind weiterhin Dr. Lewin und Aufrichtig zu erwähnen. Mit O r g I e r, dem deutschen .Makkabimeister über 800 m, der sich seit etwa zwei Jahren im jüdischen Sport betätigt, entsendet der deutsche Makkabi einen sehr ernst zu nehmenden Konkurrenten. Allerdings war der auf den ersten Blick fast schmächtig wirkende Zwanzigjährige im letzten. Jahr nicht gerade vom (duck begünstigt. So erlitt er bei den deutschen Makkabimeisterschaften in Berlin eine l'uDverletzung, die ihn zwar nicht daran hinderte, die vorerwähnte Meisterschaft an sich zu bringen, aber seine Zeit naturlich wesentlich verschlechterte. Unter den Langstreckenläufern ist vor allem Werth en zu erwähnen, der deutsche Makkabimeister über 5000 m, der in letzter Zeit besonders energisch daran arbeitet, seine Form wiederzufinden. Außer ihm durfte der Marathonläufer Rietoff bei der Makkabiah eine Rolle spielen. Von Sportlerinnen schickt Deutschland u.a. die ehrgeizige und begabte Seima Schulmann, deutsche Makkabimeisterin im Diskuswerfen und Kugelstoßen, ferner Marthel Jacob, die deutsche Makkabimeisterin im Speerwerfen. Besonders stolz kann der deutsche Makkabikreis auf seine Boxmannschaft sein. Da ist N o s c h k c s, der deutsche Makkabi-Bantammeistcr, der erst bei der letzten Auslandstournee des Jüdischen Boxklubs Maccabi aufs Neue sein Können bewies. Er ist ein ebenso zäher wie flinker Kämpfer, der nicht nur wegen seiner brillanten Technik gefürchtet, sondern auch wegen seiner fairen Kampfesweise beliebt ist. Eine ebenso große Begabung ist Frank e, der „Mann aus Stahl", der kühle uud besonnene Boxer. Mit Recht vergleicht man ihn wegen seiner Treffsicherheit mit IVenzel. Dieser anscheinend so kühle Boxer besitzt ein Kämpferherz, er ist ehrgeizig und wird alles daran setzen, den Sieg nach Hause zu bringen. Erstklassig wird auch Deutschlands Tennismannschaft sein. Frau Friedleben, mehrfache frühere deutsche Meisterin, eine Tennisspielerin von Weltruf, wird neben anderen bekannten Tennisspielern den Deutschen Makkabikreis vertreten. Auch Lieber, der deutsche Makkabi-Tennismeteter, der sich in den Ausscheidungsspielen überraschend gut gehalten hat, ist ebenfalls dabei. Eine sehr starke Mannschaft wird die Tschechoslowakei entsenden. Ihr gehört ein so überragender Sprinter wie Engel an, einer der besten jüdischen Leichtathleten, ja wahrscheinlich sogar einer der besten Sprinter Europas, Der Studentenweltmeister und tschechische Meister über 100 und 200 m ist zugleich Inhaber der Makkabi-Rekorde über die gleichen Strecken. Auf diesen Entfernungen dürfte er bei der Makkabiah unschlagbar sein. Aks Marathonläufer ist Heks weit über die Tschechoslowakei hinaus bekannt. Seine bewundernswerte Ausdauer kommt erst bei Strecken über 5000 m richtig zur Geltung. Nicht minder stark sind die Tschechen beim Schwimmen vertreten. Wir hatten ja erst vor kurzem Gelegenheit, das Können des tschechischen Meisters Getreuer zu bewundern, ebenso die überlegenen Fähigkeiten des Studentenweltmeisters A b e 1 e s. Dazu kommt noch der tschechische Meister im 100-m-Freistil, Dr. Steiner, der sicherlich im Wettkampf eine erste Rolle spielen wird. Auch die Oesterreicher haben mit vorzüglichen Sportlern und Sportlerinnen aufzuwarten, mit Namen, die guten Klang haben. Da ist vor allem König, der bekannte Mittelstreckenläufer, Oesterreichs große Olympiahoffnung, der den Makkabi- Rekord über 400 m innehat. Er gehört zweifellos zu den größten Hoffnungen des jüdischen Sports. Nach ihm ist Blöd y zu erwähnen, mehrfacher österreichischer und Wiener Meister über 1500 m, der auch den Makkabi-Rekord über diese Strecke hält. Aufsehen dürfte auch das Erscheinen des Sprinters KI i n e erregen, der nach einer längeren Ruhepause wieder auftaucht. Chancen dürfte auch Deutscher haben, dem eine Strecke von 800 m besonders liegt. Daneben besitzen die Oesterreich er noch junge Begabunge« wie die beiden Achtzehnjährigen Kaiser und Praeger. Die Schwimmerinnen, die Oesterreich ins Treffen führt, dürften kaum zu schlagen sein. Man denke nur an Fritzi L ö w y, die österreichische Olympiakämpferin, und an Hedi Bienenfeld - W e r t h e i m e r, sowie an Fritzi Deutsch. Auch die Ungarn entsenden tüchtige Schwimmer, die in Berlin ebenfalls bekannt sind. Es sei nur der ungarische Strommeister Szabo genannt, ferner Ungarns zweitbester Schwimmer, S z e k e I y. England entsendet u. a. den internationalen Langstreckenläufer R a y n e, Glasgow, der die 5000 m überlegen gewinnen dürfte, aber auch für den Marathonlauf eine ernsthafte Konkurrenz bedeutet. Bobby Cohen, Liverpool, Kapitän der Liverpoolcr Universitätsmannschaft, ist ein guter Sprinter, dem die 200 m am besten liegen. Außerdem dürfte der bekannte Tennisspieler Prenn für England starten. Aus der Schweiz kommt Qoldstnith, ein erstklassiger Sprinter, der J>ei den Konkurrenzen über 100 und 200 m eine Rolle spielen dürfte. Frankreichs Makkabiah-Hoffnung ist der Läufer Rappaport. Aus der Palästinensischen Mannschaft sind als ernsthafte Konkurrenten für unsere deutsche» Boxer die ehemaligen polnischen Meister Bim zweig und Finn zu erwähnen. S. Ascher Berichterstattung von der Makkabiah Najuch trainiert die Tennisspieler Die „jüdische Rundschau"' hat für die Makkabiah außer ihrem in Palästina weilenden Redaktionsmitglicd, Herrn Kurt Loe w en s t ci ii, und der palästinensischen Redaktion, noch Herrn Paul Lewinsohn vom Präsidium des Deutschen Makkabi-Krcises als Sonderberichterstatter bestellt. Die Teilnehmer des Deutschen Makkabi-Krcises an der 2. Makkabiah fahren in zwei Gruppen, und zwar am 26. Marz mit dein Dampfer „Italia" und am 2S. März mit dem Dampfer „Roma", beide ab Triest. Die Tennismannschaft für die 2. Makkabiah ist aus allen Teilen des Reichs in Berlin zusammengezogen worden, um ein intensives Training unter Leitung des Tennislehrers Roman Najuch zu absolvieren. Außer den Berliner Spielern Lieber, ur. Plaut, Lichtenstein und Moser nehmen an dem Training Buchwalter (Breslau), Goldstern (München), sowie von den Damen Frau Friedleben, Bar Kochba Frankfurt a. M., und Frl. Groß und Frl. Gutmann (München) teil. Das Training wird am Sonntag, dem 24. März, mit öffentlichen Wettkämpfen abgeschlossen, die in der Tennishalle Neu-Westend, Preußenallee Ecke Bayernallee, von 2 bis 5 Uhr durchgeführt werden. Feierliche Verabschiedung der Berliner Makkabiah-Teilnehmer Am 24. MSrz findet vormittags um 11.30 Uhr in der „Alhambra", Kurfürstendamm 68 (Ecke Wilmersdorfer Straße), die feierliche Verabschiedung und Verpflichtung der Berliner Ma k ka h I a h-T e II nehmer statt. Die aktiven Teilnehmer aus Berlin erscheinen in Ihrer Makkablah-Klcidung. Es sprechen Vertreter der Reichs- Vertretung der deutschen Juden, der Jüdischen Gemeinde und der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Das Streichorchester der Künstlerhilfe spielt. Der Präsident des Deutschen Makkabl-Krches, Dr. Friedenthal, wird die Mannschaften auf die Makkabiah verpflichten. Eintritt nur für Mitglieder der Makkabi-Vereine, keine Gaste. niHiiiiiMmiiHmiiiiiiiiiiiiiiiimiiHiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiNiii^ Mit dem Segelflugzeug nach Palästina In diesem Jahr soll ein neuer Sport auf der Makkabiah gezeigt werden. Zum erstenmal werden jüdische Segelflieger über Ercz Israel, und vielleicht auch über dem Kampfplatz der 2. Makkabiah schweben. Dieser Tage verließ der ehemalige Meteorologe der Breslauer Sternwarte, Dr. Feige Deutschland, um in Palästina die Bedingungen für die Segelfliegerei zu studieren. Mit dem nächsten Transport werden sich dann 12 Segelflieger auf die große Reise begeben. Der bekannte Segelfhigzeugkonstrukteur Dr. S u 11 a n wird die 14 Mann starke Gruppe — es haben sich eine große Zahl freiwilliger Helfer zur Verfügung geteilt — führen. Den Plänen Dr. Sultans kam der bekannte Hamburger Reeder Arnold Bernstein zu Hilfe, der in entgegenkommendster Weise den Fliegern, Konstrukteuren und Begleitern auf der „Tel-Awiw" die freie Ueberfahrt gewährt hat. Zwei Segelflugzeuge, die sich ebenfalls an Bord befinden, sind auch ein Oeschenk Arnold Bernsteins. Es ist interessant, daß jüdische Flieger in dieser Sportart schon Beachtliches geleistet haben. Die oben angeführten Flieger haben sich bereits das Abzeichen für Flüge mit dem Segelflugzeug erworben. Leder mann ist überdies ein alter, erprobter Flieger, der auch in der Rhön und in Rossitten zahlreiche Erfolge zu verzeichnen hatte. Er will versuchen, von einer der Höhen in der Nähe Jerusalems nach Tel-Awiw zu fliegen. Die Angliederung dieses neuen Sportes in die bisher gepflegten Sportarten des Makkabi ist eine wertvolle Bt> reicherung. Fußball- und Handball - Mannschaft des Deutschen Makkabi-Kreises FuBball Ball (Bredas) Sperber Kohn (B«rbn) (Mannheim) WeiS HcnA Ciesioski (Botin) (Wünbury) (Leipzig) Attermum Sattler Grünfeld Zwickler Grünebaum (DüUbart) (Berlin) (Stuttgart) (Stuttgart) (MuuheuaJ Handball Roth Stettin Schließer Flörsheim (Frankfurt) (Frankhirt) Marx Wellwarth Samuel (Barlin) (Fruikfurt) (Bwlio) Speyer Spandau Czoppek Cymbaüst Goldmann (Damatadt) (Berlin) (Ltiptiir) (Berlin) (München) Dem Sport-Tageblatt Wien entnehmen wir: Trotz Schnee und Kälte sind die Leichtathleten der Hakoah schon im schärfsten Kampftraining, und fast täglich wird auf der Laufbahn geübt. Am 27. Mär/ wird bereits die Abreise zur Makkabiade nach Tel-Awiw angetreten. Leider kann die ausgezeichnete Kurzstreckenläufern! Neuinann, die auch Olympiakandidat« ist, die Reise aus beruflichen Gründen nicht mitmachen. Rundblick auf die Sportplätze In K ö I n fand die Einweihung des neuen Hakoah-Sportplatzes statt, bei der die Jüdische Gemeinde durch ihren Vorsitzenden und die zionistischen Organisationen vertreten waren. Im Fußballspiel schlug der Westdeutsche Makkabimeister, Makkabi M. - G I a d b a c h, ganz knapp Hakoah Köln mit 4:3, nachdem die Kölner bis 20 Minuten vor Schluß noch 3:1 führten. In der Begegnung der 2. Fußballmannschaften siegte Köln mit 1:1. Im Handball überspielte Makkabi Düsseldorf die Kölner mit 7:1, dank ihrer gut kombinierenden Stürmerreihe. Im Damen-Handballspiel war Hakoah Köln mit 2:0 über Makkabi M.-Gladbach erfolgreich. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Emil-Blumenau- Gedächtnisstaffel, die spannende Kämpfe brachte. In der Hauptklasse für Männer, die über 3 X 1,8 km führte, lag beim letzten Wechsel Hakoah Köln knapp vor JTV. Köln in Führung. In fast aussichtsloser Position bekam Orgler (Hakoah Wuppertal) den Stab. Der in glänzender Verfassung befindliche Makkahiiaufer zog vom Start weg in schärfstem Tempo los, hatte 300 m vor dem Ziel seine Gegner erreicht, und ging schließlich noch mit 50 m Vorsprung als Sieger durchs Ziel. Nach der kürzlichen Handhall-Niederlage mußte auch im Hockey der Jl'SV. 05 eine schwere Niederlage von der Bar Kochba-I iakoah-Elf hinnehmen. In einem flotten Spiel wurde der JTSC 08 überlegen 0:3 geschlagen Die Bar Kochba-I Iakoah-Elf befand sich in bester Form, doch konnte sie sich mit den Bodenverhältnissen, die auf dem Grunewald-Sportplatz wieder sehr schlecht waren, nicht recht abfinden. Im Berliner Handball iah man einen klaren Sieg des Bar Kochba gegen BSG. (8:1). Das Sniel stand völlig im Zeichen der Ucberlegenheit der Bar-Kochba-Elf, die in gleichmäßigen Abständen ihre Tore erzielte. Weitere Resultate: Mar Kochba-Hakoah III. Männer gegen JTSC. III 8:2; Bar Kochba-Hakoah IV. Knaben gegen JTSC. II. Jugend 0:7; Bar Korhba-IIakoah IV. Männer gegen Makkabi II 7:1; Bar Kochba- Ifakoah I. Jugend gegen BSG. III 8:2; Bar Kochba-Hakoah II. Frauen gegen llagrhor 8:0; Bar Kochba-Hakoah III. Frauen gegen JTSC. IV. Frauen 5:2. Zwei schöne Erfolge des Frankfurter Makkabi-Vereins brachte das Damen-Handballspiel gegen den JSV. Offenbach und das Schüler-Handballspiel gegen „S c h 11 d" Frankfurt. Die Frankfurter Bar Kochbanerinnen diktierten die Geschehnisse aut dem Spielfeld und konnten nach prächtigen Kombinationen 17 (I) Tore erzielen. Die RJF.-Damen konnten diesen Erfolgen nur zwei entgegensetzen. — Ueber die starken Widerstand leistenden „Schild"-Jungen trugen die Frankfurter einen klaren 8:0-Sieg davon. Technisch ist die Makkabi-Mannschaft noch verbesserungsbedürftig; die Stürmerreihe spielt zu eng und erleichtert so dem Gegner die Verteidigung. — In einem Spiel der Jugend-Mannschaften trennten sich Bar Kochba und Schild unentschieden (2: 2). Zwei weitere Unentschieden gab es bei dem Spiel Bar Kochba Fried berg gegen RJF. Oießen (1:1) und JSV. Langenselbold gegen Schild Frankfurt. Trotz Feldüberlegenheit der Friedberger Makkabi-Spieler war es nicht möglich, die abwehrsichere Hintermannschaft des RJF. Gießen zu überwinden. Langenselbold lieferte ein gutes Spiel und lag bis kurz vor Schluß mit 1:0 in Führung. Im letzten Augenblick gelang den Frankfurtern noch der Ausgleich. Die Tischtennis-Damen des Bar Kochba Frankfurt konnten den für ihren Klub so erfolgreichen Sonntag mit einem Sieg in dem vom Philanthropin, Schild und Bar Kochba bestrittenen Damen-Tischtennisturnicr abschließen. Im Endkampf schlugen die Bar Kochbanerinnen die Schild-Damen mit 5: 2 Punkten, nachdem sie vorher „Philanthropin" mit 5:0 ausgeschaltet hatten. Vorschau für Sonntag, 24. März Leichtathletik - Makkabiahmannschatt auf dem Sportplatz Der Deutsche Makkabikreis wird den Mitgliedern seiner Leichtathlctikmannschaft, soweit sie schon in Berlin versammelt sind, Gelegenheit geben, sich durch einige Wettkämpfe nach der Winterruhe auf die schweren Entscheidungen in Tel-Awiw vorzubereiten. Insbesondere werden die beiden 4xl00-m-Staffcln Sternlieb (Breslau), Schattmanit, Aufrichtig und Dr. Lewin bei den Männern und Schmidt (als Ersatz für Leser, Köln), Reich, Meyer (Frankfurt) und Kendziorra (Hamburg) bei den Frauetii sich gegen Vorgabestaffeiii des Berliner Bar Kochba-Hakoah erproben und aufeinander einspielen können. Die Mitglieder der Männerstaffel tragen ferner einen 300-m-Lauf aus, an dem außer ihnen noch der 400-m-Mcister des Deutschen Makkabi-Kreises, Falkenberg, sowie Gerber (Breslau) teilnehmen. Die Damen werden, wenn die Witterung es zuläßt, sich über 100 in messen. Die Mittelstreckler, u. a. der 1500-m-Meister Petzall und der 5000-m-Meister Werth en, treffen sich über 1000 m, und die Werfer und Werferinnen, Martel Jacob, Seima Schulmann und Jacob (Breslau), stoßen Kugel. Umrahmt werden die Wertkämpfe von Waldlaufstaffeln der Berliner Makkabi-Vereine. Begina 4 Uhr aut dem Gemeindcsportplatz Grunewald. Motor-Sport Im Hamburger Makkabi Der Bar Kochba Hamburg hat seinem Sportbetriebe eine Motor-Sportabteilung angegliedert. Als erste Veranstaltung ist eine Ziel fahrt vorgesehen. Diese Fahrt ist für alle jüdischen Auto- und Motorradfahrer offen. Startplatz: Kaiser- Friedrich-Ufer, Anfahrt von der Bogenstralie in Richtung Hoheluftchaussee. Der Start der Wagen und Räder pünktlich zwischen 14 und 11.30 Uhr. Das Fahrziel und die Fahrstrecke (zirka 50 km) wird den Teilnehmern in einem geschlossenen Kuvert am Start überreicht. Karten von der Umgebung Hamburgs sind mitzubringen. Fahrleitung: Dipl.-lng. H. Allen.

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