Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 23 (19.3.1935)
- Date
- 1935-03-19
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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■ÜPWIHi r~-i MODISCHE RUNDSCHAU Berliner Rondschan NS. 23,19.MAERZ 1935 Im Stadtpark!m Schöneberger Stadtpark ist ein Teich, darin wimmeln bereits etwa drei Dutzend Enten. Als ich vorbeikam, war ich noch etwas bedrückt und von der Stubenluft eines Winters mit vielen Diskussionen über die Judenfrage angestaubt, und zumal ich in der Entologie ein seltener üast bin, war ich nicht wenig überrascht, die Enten bereits im Bade zu finden. Sic schienen geradezu vor der märzlichen Kühle ins Wasser geflüchtet zu sein. Ein vorzügliches Prinzip, dachte ich, das kalte Wasser der kalten Luft vorzuziehen. Allerdings, wenn man so fürs Wasser geschaffen ist... Auch wir müssen, wenn es noch kalt ist, wieder in unser eigeirtliches Element, schloß ich und bewunderte die Enteriche in ihrer fast pompösen Buntheit, ihrem männlichen Geschmack, Charme und Anstand. Womit ziehen sie die Augen der Enten auf sich? Sie haben tiefblaugrüne Krawatten, und an ihrem Flügclschmuck wirkt ein roter Ton besonders einschmeichelnd. Sie schwimmen stolz wie Schwäne, und wenn sie an Land steigen, so läßt sich zwar nicht leugnen, daß ihre Füße etwas platt sind, aber sie tragen die elegantesten Schwimmhautgamaschen darüber. Nun steht eine Ente auf, guckt sich um, schwimmt einem Enterich entgegen, wirft ihm — vielleicht ist sie nicht die jüngste mehr — einen gut geölten Heiratsannoncenblick zu, und er, der Enterich, ist auch nicht aus Holz. Und dann? Man wird Eier legen, brüten, es wird Entenküken geben und so weiter wie seit ein paar tausend Jahren jeden Frühling. Und wir sitzen in der Stubenluft herum und hören zu, wie ein Skeptiker die Weisheit von sich gibt, daß die Judenfrage auch durch Aussterben zu lösen wäre, weil es kalt ist. Den Mann härte ich bei mir haben mögen, als ich vom Enterich fortging und mir eine junge Frau über den Parkweg entgegenkam. Sic führte einen Kinderwagen, darin lag ein kleiner Judenjunge mit schwarzen Locken, roten Bäckchen, den ersten weißen Zähnchen und mit jüdischen Augen, so schwarz und so rund und so groß wie Kirschen. Er war wohl ein Jahr alt und lachte vor lauter Leben. Und ich lachte mit H. Jüdische Winterhilfe beendigt ihre Tätigkeit Die Abteilung Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde Berlin Jrcude im Winter"' beendete am 16. März mit einer Veranstaltung im Friedenstempel ihre Tätigkeit in diesem Winter. 28 Veranstaltungen wurden in allen Teilen der Stadt dargeboten und haben zahlreichen Menschen Stunden der Erholung gewährt. Diese letzte Veranstaltung war ausgezeichnet durch eine Rede des Berliner Gemeindevorsitzenden Direktor Stahl, der über zahlreiche Gcmeindefragen und die Tätigkeit der einzelnen Stellen der Gemeinde sprach. Er betonte die Arbeit der Gemeinde für die Jugend durch Gründung von Schulen und Sportplätzen und die Beschaffung von Lehrstellen, die noch vor wenigen Wochen infolge der Abneigung der Handwerker, jüdische Lehrlinge einzustellen, fast als unmöglich erschien; durch Verhandlungen ist es erst vor kurzem gefuff£en, diese Schwierigkeiten ztr beseitigen:" Gegenüber der Tatsache, daß ein gewisser Mangel an Haushaltskräften sich bemerkbar macht, plädierte Herr Stahl dafür, daß die jüdischen Eltern ihre Vorurteile ablegen sollten und ihre Mädchen ruhig einen solchen Beruf ergreifen lassen; er verwies hierbei auf das Beispiel Palästinas, wo jede Frau gezwungen Bei, selbst mit Hand anzulegen. Auch in der Frage der Berufsumschichtung berief sich der Redner auf das Beispiel Palästinas; es habe auf ihn einen großen Eindruck gemacht, in Palästina die ehemaligen deutschen Akademiker in allen handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufen arbeiten zu sehen. Sie haben so bewiesen, daß sie jeder Lage gerecht werden können. Herr Stahl sprach ferner noch über die Leistungen der Gemeinde für den Kulturbund deutscher Juden, der diesen Namen wahrscheinlich nicht mehr führen dürfe und in „Jüdischer Kulturbund" umbenannt werden wird; über die Leistungen des Wohlfahrtsamts, das mehr als der achte Teil der Berliner Juden in Anspruch nimmt, und über die Versorgung von Kindern auf Spielplätzen usw. Mit dem Appell, die Jugend zu Zurückhaltung und Bescheidenheit in ihrem Auttreten zu erziehen, schloß der Redner seine mit Interesse aufgenommenen Ausführungen. Der künstlerische Teil des Abends wurde ausgeführt von Annie Rösler (Cello), Herbert Grünbaum (Rezitation), Leo Tscherniawski (Violine), Hermann Schwarz (Orgel) und Greta Friedmann (Klavier). Der Leiter der Winterhilfe, Max Gundersheim, sprach einige einführende Worte. Trumpeldor-Feier der BZV. Zum Gedenken an den 15. Todestag Josef Trumpeldors veranstaltete die BZV. am Sonntag eine große Kundgebung in der Singakademie, die bis auf den letzten Platz von einer erwartungsvoll gestimmten Menge gefüllt war. Seew Orbach zeichnete in knappen Strichen ein Bild vom Wesen Trumpeldors, der ja der jüdischen Jugend längst nun Symbol geworden ist Als das Wesentliche seines Charakters betrachtet Orbach die Unbestechlichkeit und die Geradheit seines Denkens. Er hatte keine „diplomatischen" Ambitionen, und als er tn Rußland zunächst in kleinem Kreise die zionistischen Gedanken zu verwirklichen suchte, hatte er keine Organisation, auf die er sich stützen konnte. Er glaubte daran, daß eine kleine Schar aus eigener Kraft ihr Ziel verwirklichen müsse und daß sich langsam daraus eine Massenbewegung entwickeln könne. Er kam von sozialen Gedankengängen her und war durchaus ein Gegner jeglichen Chauvinismus. Bei Tel-Chaj ging es um die Verteidigung der Grenze und um ein ehrenhaftes Standhalten. So ist Trumpeklor der heutigen jüdischen Jugend vor allem ein menschliches Vorbild der Aufopferung und der Hingabe an die Sache. Hans O ä r t n e r erinnerte daran, daß zur Zeit Td-Chajs der Zionismus eine kleine revolutionäre Bewegung war, deren Durchführung mit ungeheuren Schwierigkeiten verknüpft war. Damals, als die dritte Alijah das Land besiedelte, war Zionismus im tiefsten Sinne des Wortes Tat. Heute ist Palästina den jüdischen Massen schon sehr viel näher gerückt, und es ist lange nicht mehr dieses Maß von Heroismus notwendig, um die zionistische Idee zu verwirklichen. Die Anforderungen des Landes sind heute noch genau so hart wie vor 15 Jahren, aber die Menschen gehen den Weg des geringsten Widerstandes, lassen sich in den Städten nieder. Es drohe eine Diskrepanz zwischen der billigen Begeisterung für die Idee und der palästinensischen Wirklichkeit. Hier müsse uns Trumpeldor als Vorbild dienen, denn er war kein Schönredner, sondern ein tatbereiter Mensch. Die Erziehung zum chaluzischen Zionismus ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein schwieriger Weg der Revolutionierung des ganzen Menschen. Gärtner nahm dann von einer Gruppe der Jugendali j ah, die demnächst nach Tel-Chaj geht, um an seinem Wiederaufbau mitzuarbeiten, Abschied und ermahnte sie eindringlich, sich der Bedeutung ihrer Aufgabe und der Verpflichtung, die mit dem Namen Tel-Chaj verknüpft ist, stets bewußt zu sein. Ein Vertreter dieser Gruppe versprach dies in schlichten Worten. Die Feier wurde ausgestaltet durch einen von Regisseur Eljaschoff einstudierten Sprechchor, der in dramatischer Form die Geschichte von Tel-Chaj vortrug und einige Lieder, die der Chor der zionistischen Jugend unter Leitung von Ch. Winawer zum besten gab. N. Konzerte Andreas Weissgerber Besuch aus Palästina im Kulturbund: Andreas Weißg e r b e r, der international bekannte Geiger. Er hat sein Programm für die verschiedenen Hörerschichten angelegt; er bringt „Klassisches", Modernes, Bravouröses und Unterhaltendes im guten Sinne. Weißgerber hat eine außerordentlich leichte und agile Bogenführung. Sein Ton ist sehr hell, teils zugespitzt bis zur Agression, teils linienhaft und silbrig; aber diese Feinheit ist nicht luxuriös uud „verzärtelt", — sie behält immer eine gewisse Festigkeit. Dem Mozart-Konzert in D-dur gab er Zartheit und eine innere, vielleicht etwas starke, rein gefühlsmäßige Anteilnahme. Die Chaconne von Bach packte er scharf an, weniger auf Glanz als auf die Aktivität der einzelnen Stimmen achtend. Seine beste Leistung bot er mit Strawinskys Pergolese-Suite. Hier zeigte er gleichzeitig Wachheit und sinnlichen Impetus. Wenn sonst moderne Musik nur nebenbei aufgenommen wird, so wußte doch dieses Werk, intelligent vermittelt, mit den bezaubernden Variationen und dem Finale einen unmittelbaren und starken Eindruck zu hinterlassen. Weißgerber mußte den letzten, populären Teil seines Programms mit Stücken von Achron (Hebräische Melodie), Dittersdorf, Brahms, Kreisler, de Falla auf die Begeisterung seiner Hörer hin durch Zugaben beträchtlich erweitern. _______ _ Weißgerber hatte in Kurt Sanderling einen verständigen Begleiter, dessen" pianistische und interpretative Fähigkeiten sicher noch eine schone Entwicklung vor sich haben. Dr. Hans Nathan „Kinder singen für Kinder". Viel wird in unserer Zeit über Erfüllung mit jüdischen Gehalten geredet; Kinder und Erwachsene bemühen sich in Diskussionen um neue Wege, um Zugang zu jüdischen Werten. Aber nur selten erkennt man, daß nicht das Reden, sondern nur das unmittelbare Erlebnis eine innere Erschütterung schafft. Nichts vermag so unmittelbar, so natürlich und ohne künstliche Verstandskonstruktion zu ergreifen wie die Musik, die Seelensprache, die aus Wort und Stimme erklingt. Wer einmal in Tel- Awiw den Kinderchor beim Oneg Schabbat gehört hat, erfaßt von dem neuen palästinensischen Judentum mehr als beim Lesen von Statistiken und Hören politischer Reden. Aehnlichc Empfindungen vermittelt der von Erwin Jospe geschaffene Berliner Kinderchor, der am letzten Sonntag zum zweiten Male vor die Oeffentlichkcit getreten ist, diesmal von ein Publikum von Kindern. Ueber den Chor wurde in der „J. R." schon berichtet. Auch bei diesem von der Künstlerhilfe veranstalteten Nachmittag war man von dem beseelten Zusammenklang der Kinderstimmen beglückt. Hier sind wirklich neue W'ege und unausgeschöpfte Möglichkeiten einer jüdischen Erziehung, wo Gemeinschaft nicht „besprochen" wird, sondern unmittelbar, frei jeder intellektuellen Ueberlegung verwirklicht wird. — Außer dem Chor hörte man noch die ausgezeichnete Geigerin Frau Ellen Byk und die von Frau Schaul-Lachmanski besonders gut vorgetragene und mit Begeisterung von den Kleinen autgenommene musikalische Illustration zu den Max und Moritz-Bildern. Es war eine gelungene und erfreuliche Veranstaltung, für die die Anwesenden, besonders die Kinder, herzlich dankten.- s. w. Vorträge „Ewiges Judentum" Der Vortrag, den Dr. Fritz Bamberg er in der Dottnerstagsreihe des Jüdischen Lehrhauses über das Thema „Ewiges Judentum" hielt, hatte die Fragestellung, welche Kräfte und Ideen eigentlich das Judentum durch alle Zeiten hindurch getragen haben. Während bei einem normalen Volk Land, Sprache und Sitte den Bestand der Gemeinschaft ermöglichen, fielen alle diese Faktoren bei den Juden fort. Als Antwort auf diese Problemstellung macht sich Bamberger eine Aeußerung Nietzsches zu eigen, der im „Gedächtnis" das Wesentliche des Juden sieht. Tradition war, wie Bamberger näher ausführte, im Judentum stets von doppelter Bedeutung: sie war einmal das Feste, an das sich alle Generationen klammerten, und sie war andererseits doch auch einem steten Wandel unterworfen. Im Traditionsgedanken wird die Anschauung lebendig, daß eine große Zeit durch die Geschlechter hindurchgeht; es gibt gewisse Ding«, die für immer gelten. Im Talmud offenbart sich diese Zeitlosigkeit der Anschauungen besonders deutlich, wenn sich dort Diskussionen über einen Gegenstand durch Jahrhunderte hindurchziehen, wobei jede Generation dort fortfährt, wo die vorige aufgehört hat. Nicht minder deutlich wird diese jüdische Haltung in Jehuda Halevi, der ja bekanntlich die Lehre vertritt, daß jeder Jude glauben müsse, selbst am Sinai gestanden zu haben. Diese ganze Haltung ist zwar unhistorisch und zerstört den Geschichtsablauf, aber zugleich ist diese Zeitlosigkeit und dieses ewige Gedächtnis die eigentliche Stärke des Juden, Zu dieser Auffassung, die die ganze Geschichte als einen in sich geschlossenen Kreis nimmt, gehört die Anschauung vom messianischen Reich, das die Propheten an das Ende der Tage verlegen, während in späterer Zeit aus politischen Notwendigkeiten vielfach der Glaube verbreitet war, daß schon morgen der Messias kommen werde. Eine Synthese zwischen diesen beiden Meinungen gibt weder die Bibel noch der Talmud, aber allmählich fand sich doch eine vermittelnde Auffassung, die besagte, daß die erlöste Welt als Gedanke in jener Welt weiterbestehe. Zu dieser einheitlichen Weltkonzeption kamen Juden stets durch Lernen; nur auf diesem Wege wird unser historisches Bewußtsein geschaffen. Lernen bedeutet für den Juden nicht primär Wissensvermittlung, sondern im Lernrn tun sich die Zeiten zusammen und das Zukünftige wird gleichsam vorweggenommen. Daß die Menschen unserer Zeit wieder zum Lernen zurückzukehren beginnen, ist eine der erfreulichsten Tatsachen in dieser Situation. Dr. N. Ö lav Hb ** l> ie sl g S-. rie> g teil;e .■a :r e ei t,. :s» -ti '9 ill rt 3 t* n 9 er » a s w t * r I m 3 Veranstaltungen der Bezirke und Gruppen der B. Z.V. Mittwoch. 20. MSn 20.30 Uhr Mittwoch, 20. Mari 20.30 Uhr Dosneritaa, 21.M£ri 2040 Uhr Sonnabend, 23. Marz 20.30 Uhr Sonnabend, 23. Min 20.30 Uhr Sonnt«)!, 24. Min 16 Uhr Sotatai, 24. Mir« 20 Uhr Konditorei Hunte Flensburg« SlreBe 19 Konditoret Trumpf Xaiterplatz 12 Heim der BZV KantatraB« 54 Helm der BZV Oranienslraße 170 Eweat'Geaellschaftshaus ür, Frankfurter Str. 30 Helm der BZV OranienatraD« 170 Pauejt I c.tiäl« BerjitraUc 151/152 Adolf Follak: „Palästina Ton heute" Adoli Michaelit, Emil Speyer: „Ailjah und Atllaf" „Die Geschichte von Purim — Purlm In der Gtiebiett»«" — ein Ausspracheabend Parlm - Abend. Anspreche R.-A Dr. Alfred Rlbeu, Aufiührung dei Palüslinattfickt „Ein dawar". Karten zu 60 Kpl. bei Hepner, InaelitraOe 8, und Foljer. PrinrenstraBe 101 Porlm. Abend. Mitwirkende: Simon BerUowiti, Elaa Dublon, Annemarie Htie. Alexander Intrator, Eva Sachs. Hannl Tabacmllc, Chorder Junüeruppe. Karten au RM 0.40, 0 75 und!.- bei Salinfer, Neue KönlC- •traOe 75, Max Fei(, Strausberg StraBe 2« Purim-Klnderftiler Purlm-Ab.nd Rahb. Dr. Herrr Lery: „Golai-Schlcktal und Golm - Feste". — Mitwirkende: Hanoi Brandt, Annemarie Hnie, Eltbeth LiebllnJ, Frau Dr. Salinler, Oberkantor J. Sehreibcr, Walter Wertheimer, Chor dea Haseboraer Hatair, Bildetrcifea „Sport in Erez Israel". Karten;u RM 0.50 and 0.75 bei Schwalb, HermannatraBe 46, Sehichtcr, WildenbruchstreBe 69, Leibholt, Kaiser Friedrich StraBe 99 Bezirk Hanta Gruppen Schaar jenaori u. Steglitz Gruppe Weitend Betirk Sfldoat Bezirk Friedrichihaia Betirk Südost Beiirk Neukölln Olivaer - OHrttrPi. T. »5, 7, »"Uhr »I« * h I I o - B Choral Schriften zeirgenöititcher jüdischer Autoren, Hermann Sinstiaimert Rabbi, Golem und Kaiser. Leo Hirsch: Geipräch Im Nabal, Leibolz besucht Spinoza. Mox Samter: Dar Gast, eine Erzählung. Jedes Bändehen in geschmackvoller Ausführung RM. 1.10. Zu beziehen durch jede jüdische Buchhandlung und durch Philo-Verlag u. Buchhandlung «. m. b. H. ■•rlln W IS, Parltor Straf}« 44 Q Auto-VermletMc";T;i.M wm Ausachlaoht'Auto* kauft I K. W.TMrmer» 01« Nd.-tchonew. Oben. 4556 max rieqil PerieerSlr.W/a9 J 2 Oliva 3M7 M.d.i.Hendw.-V lief. d. Kraakeok KINO-SPIELPLAN VON DIENSTAG BIS DONNECSTAG Kant« DIL_____....._______ Lichtaplele,Char1.,Kantitr.S4 , Wo..S 5 Uhr. so. ab 3 Uhr. mit Karin Hardt (Juoendfrel) RESIDENZ Fr>nililii*t**<Pa"'H*r*|t*r 5. 7 u. 9» Cherl.. Kentttr. 130b. FPQIl)8lirSpir8d8 Rudolf Forater in Höh« Schul«* D I II II 1 I Bergmann- Hei Brie* teerne, Karin Hardt in ItlVULI Straft« »-7 mrtpt «M SM T Wochantg«. S.SO /Sonn». 3.SO Dienstar lallte Voratelhlnf 9,30 Maua Proara mitte am Fralftati iÄn CAPITOL AM ZOO FERNRUF: B 5 BARBAROSSA 7058 Bengali mit Gary Cosa»*? Tigl. 6.48, ».15, Sbd. u. Stg. aueh 4.30 Uhr iftl MARMORHAUS FERNRUF: J 1 BISMARCK <8eO Das leuchtende ziel Tlojioh 4.30, «.48* t.1« Uhr Anzeigen-Texte nicht im Brief «oticlerri «t«tn su I sepurRtetn Zettel erbeten. Nur deutliche Schrift garantiert fehlerfreie und auta Wiedergab« und damit Erfolg Adreeaieren Sie Ihre Bride An die Anxtlstn-Verwaltung Berlin W13. lielntktitr. 10 * i- * * * Jungens und Mädels, kommt zum * * * PURIM- KINDERFEST der Frautn- Arheitigemeintchaft für Paläetina Sonntag, 24, Mars, llt4— «/»7 Uhr, Logenhaut, KlehUir. 10 Kuchen ♦ Schokolade « Viele Ueberraiahungen * Geichenke ßr jede» Kind * Vorführungen ♦ WetUpiele * Eierlaufen Sackhüpfen . Einfritttkarien für jede» Kind 60 Pfg., für jed. Erwaaheenen 40 Pfg., gibt » im Wizo-Büra, Meinekettr. 10 * * * * * ♦ # * * # ♦ * # # * * + + + + + + + + ■ f m^i^^i.,, 1