Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 4 (11.1.1935)
- Date
- 1935-01-11
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 4, 11.1.1935 Aus dem Reich Von unseren Berichterstattern Cleve Am 5. Januar fand im Hause des 1. Vorstehers, D. UYvl, ein Konzert statt, bei dem mitwirkten: Hüde Sitbcrbach- Fränkel, Krün (am Flügel), Alice Schwarz, Köln (Gesang), und Elfriede Wolff, Cleve (Violine). Frau Silberbach trug Chopin und Schubert vor. Alice Schwär/, ein angenehmer, voller Sopran, brachte mit starker Einfühlung u. a. die Zionshymnc von Milhaud, zwei hebräische Lieder von Julius Goldberg, Köln, zu Gehör, am stärksten packte sie mit der Arie „Höre Israel" aus Mendelssohns „Elias". Frl. Vi'olff trug Wieniawskv und Händel vor. In seinem Gcschichts/yklus sprach Lehrer E. Mannheimer über die jüdische Diaspora in der spanischen Periode. In der Arbeitsgemeinschaft über judisches Schrifttum führte Herr Mannheimer in den 2. Perek von Pirke abot ein. Eisenach Der Fesfgottesdiertst anläßlich des 50jährigen Jubiläums der Synagoge fand am 6. Januar statt. Nach einem Festpräludium, das Manfred Malsch, Erfurt, erklingen ließ, sang der Synagogen-Chor unter der Stabführung von Julius 11 e i d u n g s f e I d, Eisenach. Als Solisten wirkten Irma Simon, Lehrte (Sopran), und Kantor Löwenthal, Eisenach (Bariton) mit. Die Festpredigt hielt Rabbiner Dr. Wiesen, Eisenach. Namens des Vorstands der Gemeinde sprach Dr. Alfred Back h a u s s, namens des Landesverbands Rabb. Dr. Franke 1, Meiningen. München Zum uisfische ehemals Dr. Elk nistische Nachdem zahlreich ergriff mittag über rcli ersten Male nach zweijähriger Pause trat die Zio- < )rtsgruppe vor die judische Öffentlichkeit. Der in München, jetzt in Stettin amtierende Rabbiner er iffnete am 5. Januar im Museumssaal die zio- Arbcit mit einer Rede „Zionismus als Gesinnung". Manfred Stur in;i n n namens des Vorstandes die i erschienenen Mitglieder und Gäste begrüßt hatte, )r. Elk das Wort zu seinen Ausführungen. Am Nach- ■ prach Dr. Elk im Kreise der zionistischen Jugend : Probleme im palästinensischen Jischnw. B c n - C h o r i n Pirmasens Arn 30 Fortbildung 10)1 fand „Freien Y Dezember ayung der Lehrer und Kantoren der Pfalz" 30 auswärtige Teilnehmer aus der beteiligten. Die Einleitung bildete dem für « „Hörndl len Senat habe,'-, gesungen •ogenrat der 2. V in der Synagoge eine. .•rcinigung israelitischer statt, au der sich über Pfalz und dem Saargebiet eine Morgenfeier; nach von Kantor Slotki, begrüßten irsitzende der Gemeinde Pirmasens, Moritz Maver, da Rabb. Dr Nellhaus. ferner Oberlehrer .Michel und Lehrer Bernstein, Zweibrü.kcn, der I. Vorsitzende der pfalz. jud. Lehrer, die Erschienenen. Danach hielt Rabb. Dr. Grunewald, Mannheim, das Hauptreferat: „Die erzieherische Situation in Deutschland". Am Nachmittag hielt Rabb. Dr. Nellhaus. Pinnasens, ein Kurzreferat über „Tendenzen jüdischer Jugcndbildting". Lehrer Marx, Spever, führte eine Arbeitsgemeinschaft „Aufgaben des jüdischen Lehrers in der jüdischen Jugendbewegung" durch. Den Abschluß bildete ein Bericht von Lehrer L e v y, Rockenhausen, über den Vortrag von Rabb. Dr. Baerwald auf der Münchener Jugendführertagung über die Behandlung biblischer Stoffe mit Jugendlichen. Speyer Nach der letzten Volkszählung vom Oktober 1034 hat sich die Gemeinde von 333 Seelen im Jahre 1925 auf 269 Seelen vermindert. ....... Am 16. Dezember 1934 fand in den pfälzischen Kultusgemeinden eine Neuwahl der Synagogenräte statt. In Speyer wurden gewählt: Albert Mühlhatiser (1. Vorsitzender), Fugen Löh, Max Böttigheimer, Max Mayer, Siegmund Marx. Davon ist Albert Mühlhauser im Rat des Verbandes bavr. israel. Gemeinden, Zu Ersatzleuten wurden gewählt: Dr. Ludwig Weil, Hugo Elkan, Theodor Mayer. In den Synagogenrat wurden neu gewählt Fugen Lob und Siegmund Marx an Stelle des auf eigenen Wunsch ausscheidenden Julius Seligmann. Zum Leiter der Bezirksgruppe Pfalz im Landesverband Bayern der jüdischen Jugendvereine Deutschlands wurde Karl Haas, Spc\cr, auf der bayerischen Landesvcrbandstaguug in Wurzburg gewählt. Ankündigungen Breslau r ," I .. Ctuiem!.'. Karlsruhe : \ i l'i Tni'iir, i I Jm.l - e. du . > I- 11m 1 -.vi, Köln: 1 L M * 1 , , I l i. v t- ],>.., \ li . u m I ,1 IM,'., IC .1 I 'I, , , | i Ab,',,! .', / „ \. s,, , I Ii im. k'i vi, i 3 1 \\ '!> > V. ■ II II •, I K ' \ . \ '! I ' | i I l i I . 11,11 " 11 < t \' ,i ,' i i, 20 [ ii, , , K ' . i ,! K i i' Uni* r I' > i K .' i . 1 1 Hi 1, I t iuvl i ' Mülheim (Ruhr): Am I i,- r i ,n V. Ur- I. , M i ,i 1 t i n i , I , (,i \inl'i I . Stettin: (in-„'tuppi n- 11 I P 3 , I i, m, H n K.„ hl,, t \ < . i d,, 1' i! i i ii,! 1 mn n ii ', Herrn Vumelin Mr,m,ki und ll.-nn \H. Aliied .Vulelmaim. Familien ■ Nachrichten Herr Kernh. .Man JrUtcin und Frau EI*. gi-l,. Kugdrn.irm, Grcbaistein, l'.m, K,i~d. bei;, lins um 12. j.mtur die -ill» rat Uortarh*. Frau Inspektor Emma S e h i i t a n, geh. S.hoit, Dredaii, Fricdrii h. Wilhdm-Str. 25, bet»elil iimi 29. Jan. den 70. <iel.url -lag. Bar Mizwah - Termine (Vit 19. Januar — 15. Seliw.it: Manuel (; o I (1 I, <• r g. Sohn v-m Wilhelm < »üldberg, AKeithurg (Thüringen), (b-raer Str. 6. Am 19. Januar — 15. Schwat: Samuel S o 1) e 1, Sohn von Hermann Sobcl, Stralsund. Aus der zionistischen Arbeit Der folgende Bericht über die Tätigkeit der Zionistischen Ortsgruppen im Reich kann naturgemäß nur einen sehr summarischen Ueberblick über die Fülle der Veranstaltungen vermitteln. Dennoch wird auch hierdurch ein Einblick in das zionistische Leben in den deutschen Gemeinden gegeben werden. (Red.) Schlesien In Beut heu sprach am 18. 12. Fritz Tau über „Aufgaben einer zionistischen Ortsgruppe". — In Breslau feierte am 8. 12. der Herzl-Klub Chanukkah mit der Aufführung eines kleinen Sketchs. — In Oroß-Strehlitz fand am 18.11. ein Vortrag von Dr. Willy Cohn, Breslau, „Aus verkhmgeiien Tagen Palästinas" und am 5. 12. ein Vortrag von Georg Joel, Breslau, „Von deutschen Juden in Palästina" begeisterte Aufnahme. — In Oberglogau hielt Fritz. Tau, Bcuthen, am 13.12. ein Referat über das Thema „Was ist Zionismus?" — In Oppeln hielt am 18. 12. Assessor Joel, Breslau, einen Vortrag über deutsche Juden in Palästina; die Z.O. G. hat ihre Schulungskurse begonnen, bei denen Dr. Hofstein und Dr. Heymann Vorträge hielten. — In Ratibor gab Fritz Tau am 27. 11. einen Ueberblick über die nationale Kolonisation. - - In Schweidnitz war die Chanukkahveranstaltung der Z. O. G. ein Ereignis für die Gemeinde und die Umgebung; Dr. Hans Prinz hielt die Festrede. Ostdeutschland — Ostpreußen In E I b i n g veranstaltete die Zionistische Arbeitsgemeinschaft am 2. 12. eine Makkabäcrfeier, bei der das Makkabäcrspiel von Joachim Prinz aufgeführt wurde. Alfred Salnitz hielt einleitend eine Ansprache. -- In G u m b i n n e n sprach bei der Makkabäcrfeier am 2. 12. Prediger Cohn in der Synagoge. - In Lotzen hielt am 9. 12. Prediger Cohn die Chanukkahfeier ab. - In Königsberg machte der Vortrag von Dr. Michael Traub: „Asyl oder nationale Heimstätte" auf die zahlreichen Zuhörer einen starken Eindruck. — In Deutsch-Krone hielt Dr. Abraham, Berlin, am 2. 12. vor der ganzen Gemeinde die Chanukkahfeier ab. — Der gleiche Redner sprach in M ä r k i s c h - F r i e d 1 a n d über das Thema „Eine Zeit stirbt" und gründete dort eine Arbeitsgemeinschaft. - - In S c h ö n 1 a n k e hielten Rechtsanwalt Ascher und Herr Grunwald Schulungskurse ab; die Chanukkahfeier brachte eine Rede von Dr. Abraham, Berlin, über die Zukunft der deutschen Juden. •■ - In Stargard fana am 4. 12. die Chanukkahfeier statt, bei der Dr. Abraham die Festrede hielt. -- Zur Makkabäcrfeier in Stettin hatten sich über 500 Personen eingefunden, die den Ausführungen von Dr. Abraham, Berlin, mit Interesse folgten. Am 15. 12. hielt in der Synagoge, die mit etwa 1000 Menschen gefüllt war, Dr. Joachim Prinz, einen Vortrag „Geschichte als gestaltende Kraft der Gegenwart". — In Tretiburg (Ostpr.) fand am 26. 12. ein Vortrag von Prediger Cohn über Palästina statt. Mitteldeutschland — Sachsen In Bernburg hinterließ Walter Tempel, Berlin, mit seinem Vortrag über praktische Fragen des Palästina-Aufbaus einen tiefen Eindruck. Bei der Chanukkahfeier am 8.12. hielt Dr. Seclenfreund, Magdeburg, einen Vortrag über das Thema „Juden von einst und heute". -- In F. s c h w e g c a. Wcrra fand eine stark besuchte Chanukkahfeier des Habonim statt, bei der Kurt Levisohn aus Kassel sprach. — In Leipzig sprach vor überfülltem Zuhörerraum Dr. Schloßberg über das Thema „Deutsches Judentum, entscheide dich!", oftmals von Beifall unterbrochen Am 6.12. veranstaltete der J.P. D.- Makkabi Hazair eine Chanukkahfeier, die von über 2000 Personen besucht war. — Am 12. 12. fand in Magdeburg eine Griindungskundgebung anläßlich der Gründung des Makkabi statt; Dr. Hans Friedenthal sprach über das „Erbe der Makkabäcr". In Plauen sprach Dr. Sehloßberg am 20. 12. über das Thema „Deutsches Judentum, entscheide dich!" •■- In Zwickau veranstaltete der j. P. D. vom 30. 11. bis 2. 12. ein Chanukkahbundcsfest, bei dem u. a. ein Elternabend stattfand, sowie eine Hauptveranstaltung mit zahlreichen interessanten Darbietungen. Am 8. 12. veranstaltete die O. G. eine Chanukkahfeier, die von Jugend, bunden bestritten wurde. Am 19. 12. sprach Dr. Schloßberg über „Jüdische Krise und zionistische Politik". Süddeutschland - Südwestdeutschland In Bingen hielt in der Vortragsgemeinschaft jüdischef Vereine Rabbiner Dr. Lazarus einen Zyklus über „Geschichte, Glauben, Lebensform und Gegenwart". Die Zionistische Arbeitsgemeinschaft eröffnete ihr Wiuterprogramm mit einem Vortrag Dr. Schloßbergs über die Zukunft der deutschen. Juden. Am 9. 12. veranstaltete der Jugendbund eine öffentliche Chanukkahfeier. Am 10. 12. hielt Georg Simon, Mainz, ein Referat über die vorzionistischen Bewegungen bis zum Auftreten Herzls. Am 19. 12. sprach Dr. Ernst Simon über das Menschenbild der jüdischen Renaissance. — In Heilbronn hielt die O.G. am 1. 12. eine große Chanukkahfeier ab, die eine geschlossene künstlerische Linie zeigte. Am 15.12. sprach Dr. Ernst Simon über „Religion und Aufbau", indem er Geschichte und Zukunft des religiösen Problems in Palästina fesselnd behandelte. — In München eröffnete die O.G. am 12. 12. ihre Arbeit. Zum 1. Vorsitzenden wurde Dr. I. M. Gutmann, zum 2. Vorsitzenden Manfred Sturmann gewählt. Die Geschäfte wird Dr. Richard Eisen leiten. — In Pirmasens sprach am 9. 12. Georg Guthmann, Frankfurt, über das Thema „Palästina, Idee und Wirklichkeit". — In Sinsheim (Baden) hielt Lehrer Bravmann aus Eppingen einen Vortrag über jüdische Erneuerung. Rheinland — Westfalen In Bochum gestaltete sich die Chanukkah-Feicr det O.G. am 1. 12. zu einer starken Kundgebung; Dr. Hans Friedenthal hielt die Festrede. Am gleichen Abend wurde eine Makkabigruppe gegründet. In Dortmund veranstaltete am 6. 12. die O.G. eine Chanukkahfeier. — In Duis. bürg referierte am 11. 12. Dr. Capell, Düsseldorf, über den Stand des Palästinaaufbaus. — In Düsseldorf sprach am 13. 12. Dr. Capell über „Palästina als Land des Vordere« Orients". — In Elberfeld sprach an drei Abenden Dr. Grüneberg über seine Eindrücke in Palästina. Zahlreiche Schulungsabende vertieften das Wissen. Besonders gelungen war die Makkabäcrfeier im Gemeindehaus. Ein Vortrag von Dr. Hans Friedenthal wurde mit großem Beifall aufgenommen. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt, Dr. Siegfried Aaron wurde 1. Vorsitzender. — In Essen hielt der Hechaluz mit anderen zionistischen Bünden am 8. 12. eine Makkabäcrfeier mit dem Makkabäerspiel »von Prinz ab. — In der O.G. Euskirchen wurde der Vorstand in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt: 1. Vorsitzender Alfred Linn. Am 8. 12. fand eine Makkabäcrfeier statt, am 16. 12. referierte Dr. Neuberger über die Lage der deutschen Juden. — In Geilenkirchen sprach am 25. 11. Dr. Eschelbacher, Düren, über die Emanzipation. — In Gelsenkirchen referierte am 16. 12. Dr. Capell über zionistische Aufgaben. — In K ö 1 n fand der Vortrag von Dr. Schloßberg über die „Zukunft unserer Kinder" außerordentlich starken Anklang. — In Krefeld veranstaltete der J. P. D. am 2. 12. mit der O.G. eine Chanukkahfeier mit zahlreichen wohlgelungenen Darbietungen. — In Soest sprach Dr. Capell am 10. 12. über das Thema „Liquidation oder Aufbau". Nord- und Nordwestdeutschland In Bremen entfaltete im Laufe der letzten Monate der J. P. D. eine rege Tätigkeit. Am 2. 12. fand eine gemeinschaftliche Chanukkahfeier statt. Der langjährige Vorsitzende der Bremer Ortsgruppe, Dr. Kurt Zacharias, ist im September nach Palästina übergesiedelt, den Vorsitz hat Dipl.-Ing. Ernst Popper übernommen. Zahlreiche große Veranstaltungen, bei denen Dr. Schloßberg, Berlin, und Dr. Groß, Hamburg, u. a. referierten, waren hervorragend besucht. — In Kiel rezitierte zu Chanukkah Meinhart Maur deutsche und hebräische Dichtungen. Paläs4iita-Am4 Berlin PUR. 3 f WISM AtlNCV FOft PALIITINI W 15; Meinekestr. 10. Telephon: J 1, Bismarck 7165/70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 167 08. Bis aut weiteres findet am Dienstag und Freitag in der Zertifikats-Abteilung (Frl. Kimmei und Alexander Adler) keine Sprechstunde statt. Es wird gebeten, an diesen Tagen von Besuchen, wenn es sich nicht um .ganz dringende Angelegenheiten handelt, Abstand zu nehmen. Todesfall. In den Karpathen verunglückte tödlich Kurt Szamotulski. Er führte im Kadimah Landsberg (Warthe) von 1926 bis 1929 und arbeitete später in der zionistischen Jugendarbeit in Berlin, Posen und Danzig im Rahmen der JPD. Makkabi Hazair und der BZV.-Junggruppe Tiergarten. Aus Spanien wird uns geschrieben: Eine starke Belebung des zionistischen Lebens in Spanien brachte der Besuch von Israel Cohen (London), der Spanien im Auftrag des Keren Hajessod bereiste. In der Zionistischen Vereinigung Barcelona sprach Cohen am 15. Dezember über „Die Judenfrage und das neue Palästina". Die Gemeinde hatte zu dem Vortrag, der von fast 100 Personen besucht war, ihre Vertreter entsandt und hatte auch die Räume zur Verfügung gestellt. W. A. Generalversammlung der israelitischen Kinderheilstätte Bad Kissingen E. V. Am 16. Dezember fand in Nürnberg die Generalversammlung statt, in der die Rechenschaftsberichte für die Jahre 1933 und 1934 vorgelegt wurden. Im Jahre 1934 fanden über 450 Kinder zu einem je vierwöchigen Kuraufenthalt Aufnahme in der Anstalt. Hierzu kommen noch 49 bedürftige Mädchen und Frauen, denen durch Gewährung von Zuschüssen ein Kuraufenthalt in Kissingen ermöglicht wurde. Es wurde auch für das Jahr 1935 beschlossen, die Anstalt in vollem Umfange zu belegen. KALENDARIUM 1935- 3. Woche 5695 — 19. Woche Freltag lt. Januar 7 Sdvwat Samstag 12. #* 8. X3 Sonntag 13. ., 9. f« Montag 14. ,. 10. *» Dienstag 15. t* 11. .. Mlttwod» 16. „ 12. ■* Donnerstag 17. »t 13. „ Schabbat-Auigang Berlin 5» Breilau 4« Frankfurt a. M. 5«. Mündien 3« IS. Janaar 1903 : Begründung de« |Qd. Nstlonnlfondi. M Max Liebermann, der berühmte Maler, ist, wie wir hören, schwer erkrankt. Dem 87jährigen gelten die Wünsche aller Kunstfreunde für baldige Genesung. Handwerk im Judentum. Anläßlich des 40jährigen Bestehens des jüdischen Handwerker-Vereins zu Berlin ist eine Broschüre „Handwerk im Judentum" herausgegeben worden, die einen Ausschnitt aus den Reden und Schriften von Louis Wolff während seiner 25jährigen Tätigkeit als Vorsitzender dieses Vereins gibt. (96 Seiten, Preis 1,13 RM. einschl. Porto, zu beziehen durch die Geschäftsstelle des jüdischen Handwerker-Verbandes, Berlin W 50, Nachodstr. 8.) Mit diesem Buch wird eine Grundlage geliefert, die es ermöglicht, sich rasch in die berufliche Vorstellungswelt der jüdischen Handwerkerorganisation einzufühlen. Richtigstellung. Zu dem Bericht aus Mannheim in Nr. 2 der „Jüdischen Rundschau" bittet uns Dr. Grünewald richtigzustellen, daß er zwar die Bedeutung der Kwuzah darzustellen suchte, diese aber nicht als ein „Vorstadium religiösen Lebens" bezeichnet habe. ^AUiaU Eine Reise nach Herausgegeben vom Keren Kajemeth Lejisriei Barlin W15, Meinekestr. 10 / Postscheckkonto: Berlin Nr. 28247 EREZ ISRAEL RM 1s20 15 RpGf. Porto im vertrieb der Buchhandlung Hedem Bln.-Chsrl., Dahlmsnnstr. 8 / Postscheckkonto: Berlin Nr. 109591