Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 40 (1935)
- Issue
- Heft 2 (4.1.1935)
- Date
- 1935-01-04
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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*. 2, 4.1.1935 JODISCHE RUNDSCHAU Seite 15 Aus dem Reich Von unaaran BarlchUratattarn Breslau Zum Mittelpunkt unseres Kunstlebeni ist der Jüdische M Ii 11 k v c r c i n geworden, Schon In seinem ersten» ausichliclilich der syiiagrjffalen Musik und dem ostjüdischen Lieck vorbehaltenen Abonnemtmttkontert hielt er das Versprechen, da» er mit dem Werbekonzert gegeben hatte. Der von Werner Sander geleitete Chor des Musikvereins Joste die keineswegs leichte und zum großen Teil sogar neuartige Aufgabe im allgemeinen zur Zufriedenheit. Selbstverständlich bedarf es noch weiterer intensivster Arbeit, um dem verhältnismäßig jungen Chor eine erhöhte Biegsamkeit 7u geben. Solint war Leo o o 11 & n i n. Der Künstler zeigte Sich allen Anforderungen, die an seine Stimme gestellt wurden, restlos gewachsen. — Das folgende Konzert bestritten die heimische Sängerin Herta Ol tick mann und der Berliner Pianist Bruno Eis ner, zwei Künstler von annähernd gleichem Format. — im dritten Kon/ert lernten wir das Boris Kroyt-Quartett kennen, das mit Werken von Beethoven und Mendelssohn sein großes Können und seine künstlerische Kultur bewies. Die Breslaner Sopranistin Trude Behr, die mit Vorliebe selten Gehörtes zur Aufführung bringt, fesselte das Publikum besonders mit der anmutigen, tonlich fein ausgefeilten Wiedergabe der von Haydn bearbeiteten schottischen und walisischen Triolieder. In Kurt Havelland, dem Dirigenten des Musikveieins-Orchestcrs, haben wir einen Klavierbegleiter von hohem Rang gewonnen. Martin Hausdorff. Heidelberg Am 12. Januar feiert der Hatintlehrer a. D. Samuel Müller schien 70. Geburtstag. Der Jubilar ist der Verfasser des bekannten Buches „Von jüdischen Bräuchen und jüdischem Gottesdienst'1 sowie einiger kleiner pädagogischer Schriften. Mannheim Rabbiner Dr. Grünewald hielt nach seiner Rückkehr aus Paliistina zwei Vorträge über Palästina, in denen er seine Eindrücke in wirkungsvoller Welse darstellte. Der Redner schilderte zwar auch den äußeren Aufschwung, der sich im Verkehrswesen, Wirtschaftsleben usw. kundgibt, das Hauptpiwicht seines Vortrages war aber eine Würdigung der geizigen Probleme des Landes. Auch die Fragen der Politik wurden von ihm geistig und ethisch durchleuchtet; tinter dii'^cni Gesichtspunkt besprach er /,. B. das Verhältnis zu den Aiabeni, Was die deutschen Juden betrifft, so müsse vor allem betont werden, dall seelische Bereitschaft die Grundbedingung für die Eingliederung in Palästina ist. Und wie steht' es schließlich mit der Religion? Die alten Maßstäbe sind hier nicht mehr anzulegen; der alte orthodox-religiöse^ Jischuw habe keine Beziehungen zum U'btndigen Palästina der Zukunft, die religiös chaluzischen Siedlungen, denen aller Erfolg zu wünschen sei, sind noch klein. Der Redner meinte jedoch, daß auch dort, wo kein äußerlich religiöser Anstrich gegeben ist, in Wahrheit In der Tiefe der Seelen um die religiösen Probleme gerungen wird. Man ringt oft mit Gott, ohne es so zu nennen. Die Kwuzah, die die Menschen auf dem Lande festhält, die sie in neuen Formen mit Vergangenheit und Zukunft verknüpft, könne als ein Vorstadium religiösen Lebens angesehen werden. Die Zuhörerschaft war von Grünewalds Darlegungen tief ergriffen. Kulturelles Leben in den Gemeinden In Dresden sang die Altistin Hertha Mautner-Falk Arien und Lieder jüdischer Komponisten und erntete reichen Beifall. — In Essen fand am 26. 12. ein hebräischer Tag für Rheinland und Westfalen im Haus der jüdischen Jugend statt. Rabbiner Dr. Hahn und Dr. Hans Cohn sprachen BegrüRungswortc; Herr Faßberg (Köln) referierte über die hebräische Sprache als Faktor des jüdischen Lebens. Rabbiner Dr. Philipp (Elberfeld) sprach über lebendiges Hebräisch. Der palästinensische Lehrer Josef Shukstellski (Köln) sprach über methodische Fragen des hebräischen Unterrichts. Alle Ansprachen, Referate und Diskussionsreden wurden in hebräischer Sprache gehalten. — In Frei bürg nahm das Konzert von Lotte Leonard, die altdeutsche Lieder und Lieder von Händel, Mendelssohn und Schumann, Mahler usw. vortrug, einen glänzenden Verlauf. Ein Sonderkonzert des Lehrhauses vermittelte die Bekanntschaft mit der Hamburger Geigerin Hertha Kahn; Werner Singer war «in zuverlässiger Begleiter. — In Gleiwitz landen eine Anzahl stimmungsvoller Chanukkahfeiertt statt. Der Kulturbund veranstaltete verschiedene Abende, u. a. mit Ludwig Hardt, der hauptsächlich ostjüdische Sachen vortrug. — In Hardhclm (Baden) (and ein Gemeindeabend statt, bei dem Lehrer Wertheim (Buchen) anläßlich der Einweihung eines neuen Hauses die Glückwünsche des KKL überbrachte. — In Hildeshelm veranstaltete die Iiigcndgemcinde eine Ausstellung der Arbeiten ihrer Mitglieder, Man sah plastische Darstellungen der Makkabäer-Gcschichte, Bastei- und Näharbeiten usw. Die Ausstellung hatte Josef Cysner organisiert. — In Leipzig sprach im Verband jüdischer Frauen für Palästina-Arbeit Frau Dr, Margarete Moses über die Frau in der jüdischen Gemeinschaft. — In Stuttgart hielt am IS. Dezember Frau Dr. Margarete Moses in der Wlzo einen Vortrag über die Aufgaben der jüdischen Frau. Ankündigungen Breslau: Ilcbrlltelw Sprachsrhnle „Kirjath Scplier". Beginn Ah I 'wcrrichUi Am 7. Jen. tu den festgesetzten Zelt«, Wgllstr. 14, Zimmer 4, Neue Anfttigcrkurt*; Fortsetzung der Bibelkiirse; Beginn «Weier Llteraturkuraet a) Mittelalterliche Literatur, b) Neueste Llt«ralur, Oejilant lit die Einrichtung Von Eilktirarn. Anmeldungen ab 8. Jan., Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 19 bis 20 Uhr, Wallstraße 14, Zimmer 4. — Besprechung für Hie Anfangefkursei Kbmfalls dort. Für Kinder: 0. Jan., 18 l'hr; (dr Erwuchsen«! 10.45 Uhr. — Darmitadtt Ziem. Vereinigung. VortraRwtih* Georg Guthmnnn, Frankfurt am Main! „Dia Juden all Nation". 7. Jan. 1. Abend.- Iicsrhirh'e und WeM« der Anglei'hung (A»*imilation)| 81. Jan. 2, Abend: Geschichte und Wesen der Absonderung (Dissimilation); jeweils 8.48 Ihr, Hotel Stadt Frankfurt, fileichtstr, 22. — Grofi-Strthllti (Obtrichlciltn): Am 13. Jan. ßeiirkutatfung Ah Zian. Gruppenverbandat Oberichlciitn. Beginn 11 Uhr Im SchütienhiM. Rednert R.-A. Dr. Weidmann, Beuthcn, Dt. Ham Prim, Breslau, Prlti Tau, Beuthon Und andere. -— Koblenz: Zlon. Gruppenverband Rheinland und Westfalen. Kreistag am 6. Jan., Florlmmarkt 11. CrOlfnung 10.30 Uhr. Dr. SchloBberg, Berlin: „Die Lage in der zlnnlittichen Bewegung und die Aufgaben dei deutschen Zionitmu«". II Uhri Dr. Ca pell, Düsleldorf: „Deutscher Zinnismu* im Vormarsch — vor neuen Aulgaben". Dr. Albert Krämer, KOIni „Deutsche Jud n In Palittina — 18 Monate dcutich-jflriischer Einwanderung nach Erei Israel, die Praxis des deutschen Palästina-Amtes — Hachsehara- und Alijahfragen". Arbeitsbesprechungen Iflr die verschiedenen tionistischen Arbeitsgebiete. — Lelpilgi Am 10. Jan., Kümtlcrhau , tipntrlee Waghaltcr: 2. Abend mit neuem Programm (Chanson», jüdische Lieder). Familien - Nachrichten Herr Arthur Simon, früher Berlin, Itelmstcdtor Stf. 21, Jetzt in kamath lltmhawim bei Tel-Awiw, begeht am 4. Januar den 50. Geburtstag, Herr Julius I'reuß, der langjährige erste Vorsteher Her Synagogengemeinde, Löwenberg (Schlesien), begeht am 11. Jan. seinen 70. Geburtstag. Bar Mlzwah-Termine Am 29. Dezember — 23. Teilet t Fritz II e y m a n n, Sohn von Jos, Ucymann, Euskirchen (Rheinland). Am 8. Januar — 1. Sthewm« Hans II aase, Sohn von Adolf II aase, Steinbeck über Eberswalde 2. Am 5. Jan. — 1. 'Schwab Werner Jacoby, Sohn von Hanni Jaroby, Und Freienwalde. Pension Sonnenschein, tiesundbrunnenatr. 84. Am 5. Januar — 1. Schwab Karl Schärft, Sohn von Loui» Schärft, Saarbrücken I, Saargcmttnder Str. 2S. Am 12, Jan. — 8. Schwab Ludwig Plaut, Sohn von Dr. Mettko Plaut, Quedlinburg, Tumstr. 2. Tagung der gesetzestreuen Rabbiner Vom 24. bis 26, Dezember fand In Leipzig die 12. Hauptversammlung der Vereinigung traditioiiell-gcaetzcitrcuer Rabbiner Deutschlands statt. Den Auftakt erfuhr die Versammlung in dem Eröffnungsakte In der Synagoge Otto-Schill-Straße. Rabbiner Dr. Unna (Mannheim) hielt eine Rede über „die Lage des gesetrestreuen Judentums in der Oegenwart". Im Anschluß lerrte dann der Nürnberger Rabbiner Dr. A. Klein die Situation „des Thorastudiums in unserer Zeit" dar. Die eigentliche Arbeit der Rabbinerkonferenz wurde eröffnet durch ein halaehisches Referat von Rabbiner Dr. Ochs (Königsberg) über „aktuelle Fragen der Kediischas Erez Jisroel". Vor der Oeffentlichkeit gab dann Rabbiner Dr. Hoffmann (Frankfurt a. M.) ein Bild über „die religiösen Zustände in Palästina". So viele betrübliche Erscheinungen auch zu beklagen wären, so gebe es doch keinen Fleck auf der Welt, wo das jüdische Leben ao sichtbar alle packt und ergreift wie im heiligen Lande, — Ein allgemeiner Bericht des Vertreters der Reichszentralc für SchSchtangelegenheiten, Dr. Michael Münk (Berlin), über die gesamte Entwicklung der Arbeit in den letzten Jahren beschloß die Sitzung. Zum Scheehita-Problcm sprachen ferner Rabbiner Dr. Jakobovits und Dr. Klein (Berlin). Rabbiner Dr. Hoff mann (Breslau) und Dr. Carleb a ch (Altona) erstatteten Referate über „die Stellung des Rabbiners und die Möglichkeit seiner Wirksamkeit". Dr. Hofftnann gab einen Ueberblick über die geschichtliche Entwicklung des rabbinischen Amtes. Der zweite Referent zeichnete den Rabbiner als Schöpfer von echter Gemeinschaft, In der letzten Sitzung sprachen über das Thema: „Die geistesgeschichtliche Lage der jüdischen Gegenwart" Dr. A 11 - mann (Berlin), Dr. Elie Münk (Ansbach) und Dr. David C a r 1 e b a c h (Köln). Ein Appell des Rosch Jeschiwa Rah bin ow (Hamburg), für die Reinheit de« jüdischen Ehelebens, für den Ernst der Kindererzlehung und für die Vollgehaltlgkelt talmudischer Lehre zu wirken, und ein Dankeswort des Vorsitzenden beschlossen die Beratungen. Tagung der Jüdischen Lehrervereine Der Reichsverband der jüdischen l.chrervcreine teilt mftj Am 25, Dezember 1031 fand in Berlin eine Sitzung der Vorstünde und Ausschüsse des „Reichsverbandes der jüdischen L e h r e r v e r e 1 n e" und des „J ü d i I c h « n Lehrerverbandes in Preuße n" statt. Die Besprechung über die Ausbildung von Lehrern gipfelte in einer Resolution, in der in Anbetracht dei in wenigen Jahren zu erwartenden rapiden Sehülerrückganges die Drosselung der Ausbildung auf ein Mindestmaß dringend gefordert wird. Eingehende Behandlung fand die akute Frage der Lehrerfortbildung. Zur wirtschaftlichen Lage innerhalb der jüdischen Beamtenschaft wurde viel Material beigebracht, dlf die Verhältnisse in einem sehr trüben Licht erscheinen ließ. In die eigentliche Schularbeit führte ein Referat über „Untcrrichtsproblemc der jüdischen Schule". Hierbei verbreitete sich der Referent hauptsächlich über die brennende Frage der jüdischen Lesebotren. Hierzu wurden einstimmig Richtlinien angenommen, in denen die Lesehefte >U eine Ergänzung der allgemeinen Lehrmittel, dazu bestimmt, jüdische* Oeisicsgut in den Deutsch-Unterricht einzuführen, bezeichnet werden. Die Vorstandswahlen brachten neben der Wiederwahl des bisherigen Vorsitzenden beider Verbände, Rektor Dr. Stern (Berlin), und des zweiten Vorsitzenden Dr. Bamberger (Nürnberg) einige Veränderungen: zum Geschäftsführer wttrde an Stelle des zurückgetretenen Herrn Abraham (Berlin) Schulleiter Resehke (Berlin) gewählt. An die Stelle des früheren Verbandsralakteurs, Herrn Steinhardt (Magdeburg), trat der Interimistische Schriftleiter Dr. Braun' (Köln). Herr Steinhardt wurde zum Ehrenvorsitzenden des „Jüdischen Lchrcrverbandes in Preußen" ernannt. Palästina-Schau in Duisburg eröffnet Am Sonntagmortten fand in Anwesenheit eines geladenen Kreise« die Eröffnung der P a I ä s t i n n - S c h a u statt, die versucht, an Hand von Statistiken, Bildtafeln und einer großen Reihe von Modellen Palästina, wie es wirklieh Ht, darzustellen. Die Vertreter der jüdischen Gemeinde Duisburg, der Loge, des Cctitral-VereiiH, der I..iheralen Vereinigung, der Gemeinden Dinslaken, Hamborn, Mühlheim, Obernau««!!, Wesel und vieler anderer Orte wurden namens der Zionistischen Ortsgruppe Duisburg von Herrn B r o d i n g e r begrüBt. Dr. ' Hans Capcll gab in einem kurzen Referat ..Palästina von heute" der I loffmmg Ausdruck, daß die Besucher hinter den Zahlen, Daten 'und Bildern die Kraft der jüdischen Arbeit verspüren. Er gedachte des großen Werkes, das Baron Rothschild in Palästina mit geschaffen hat und das vor allem durch die Zionistische Organisation und nicht zuletzt durch die Pioniertätigkeit der Chaluzim zustande gekommen ist. Im Anschluß daran fand eine Führung durch Herrn Seidenberg (Düsseldorf^ statt. Besonderes Interesse fanden die schonen Photographien, die vielen auf den neuesten Stand gebrachten Statistiken und besonders die Modelle (angefertigt von W. Salomon, Köln), die u. a. die Ha!fa-Bay, die jüdische Einwanderung des Jahre« 1933 und die Levante-Messe darstellen. Der starke Andrang in den ersten Stunden zeigte schon, welch große« Interesse für dieie Schau, die auch noch in einer Reihe anderer Städte gezeigt wird, vorhanden ist. Zwei Jahre jüdische Darlehmkassert. Die Zentralstelle für jüdische Darlelmskassen hat soeben einen Tätigkeitsbericht über die Arbeit der letzten zwei Fahre herausgegeben. Der Wandel der wirtschaftlichen Verhältnisse des deutschen Judentums hat das Aufgabengebiet der jüdischen Darlelmskassen außerordentlich ausgedehnt. In den Jahren 1933 und 19)4 wurden zwei bestehende Darlehnskassen erweitert, 26 örtliche und 17 Bczirksdarlehnskassen neu aufgebaut. Nach dem 1. Halbjahr 1934 arbeiten in Deutschland insgesamt 45 jüdische Darlelmskassen. Die Arbeiten der Darlehnskassert kamen allen Berufszweigen, besonders den selbständigen jüdischen Gewerbetreibenden, zugute. Im Jahre 1933 sind die Kassen durch eine Schicht von Darlehensnehmern in Anspruch genommen worden, bei denen es ach um die Erhaltung bestehender bisher rentabler Geschäfte handelte, die durch Umsatzrückgang oder mangelnden Lieferantenkredit ein Darlehen benötigten. Auch die vielen beruflichen Umstellungen, die das Jahr 1913 mit sich gebracht hat, sind durch die Kredithilfe der Dflrlehnskassen wesentlich gefördert worden. Allmählich hat sich die Kreditliilfe als eine selbständige Form der Wirtschaftshilfe und zu einem Mittelpunkt des jüdischen Aufbauwerks in Deutschland entwickelt. Uni möglichst vielen eine Kredithilfe zukommen lassen zu können, wurden in erst er _ Linie kurz- und mittelfristige Kredite, in der Regel für die Dauer eine» Jahres, eingeräumt. Palästinensische Theater-Besucher! Wir werden gebeten, darauf aufmerksam zu machen, daß das vom Theatron Chadasch gegebene Stück „Ssof Hamas«,«" Identisch ist mit einem in Deutschland unter dem Titel „Die andere Seite" aufgeführten Stück. ESSen, QroBa Synagoge Dianatag, dan S. «Januar, 10,80 Uhr Rabb. Dr. Joachim Prinz: Ghetto, Emanzipation u. Neugestaltung All« Qcmalndemltg.llae'er (Inä ■« dl«««r Verenataltvne eingeladen Eintritt: RM 1.- und 0.IO, Jugandlieha NM O.M KAPITALMARKT Zur Abldju«< «ieei Teilhabers wird »üchtlejtr Kaufmann ««Jllehit mit BranghekennteliKn, »t 30 bi, 40 Mille von D«m«nkl«i«l«r.ratorlii 1» BeHlt, <m««M. Oll. tifli. B «U A«a*it«tt.AbtU„ M«ln«k«»lr. 10 Teifihaber(in) Sit,?!!' ru ►n-i-hK-nHM Dimtiikleirler. i*«h«lt fMiiwt. Olitn.ti um« 1041 d,e («tltoeh« Rundxhau Berlin SW 68, BehiiltBüaträßp 27 An h BUCH- Vf}lLL*!'W-Vn],r »i»hH«M *■"*» ■•»•lllgaB*. Offen, um. ■ MM *■ öi* Aoj#ig*rt-AWi«i!ung. MalalkMtr. 10 GRUNDSTOCKS» MARKT i.Hyp*«r.am ••/,%. »9Au... lliNypalli. bla 3</2 fielt Pr.-M. Häuser in taatam Auftrat« Bin Benin tu Maufan g*a«i«nt. MMr-MiMoniM Bruno Bnoir Llnkitr.il, K.D.M.Tal, Bl Kurf.HM/1 An Uslaol». WVhBhauj mit 8 Zimni., peli«, Ktlur, Bat, Üai,wta<itf,al*ktr. /.rnlr»l - Heilung! 5 MinuUo von der tahwalaersrcnx« (wo den Kindftn Suhalbtsath in dtr f>«h»«li hfiflitk) lehr |>rci*)wtrt in vtrkaaln. UllarlM aoler B 801 ah 4i« Aaiti|«B-Abt.i MelnthailraB« 10 PoRstermötoel train l.-r.r lo COUCh»i-B««ial MtämitM * manrniMiran!nnunfi- |l|ffelfff PraniUuer Slrate II meilbr WUIII Tel.» El BerctlM »3S routiraiiMi-Pioriiiition Adlerstaljli Alt« Scfaönhauiar Slr.D. 3 . T«L Dl Noriet. IM! V Ruhebetten - Coathc« SsM«l Spe«.: Mudernixierin, gut u. preilwtrt Btm.jad.Laden0MifiMf) Lea arOnf petin Gelegenheiten in sämtlichen Sr>t«men. Chlflortenltr, U, L«lpti(. Kek / A7 D«nh, im iroDies L806f In Coueh«« u. S«t««l timmr tibriMtlan Umarbtltufig /Mad)rfMal«r«n. 11 5814 Cohn, Dtn.-StegHtl, ^Immermannstr, 29 Einzel- Anzeigen wardan iua tachnltöhin QründBn nur gegen Vorauszahlung anganeitiman. DEUTSCHLAND PALÄSTINA «SS Leitung! Dr. E. F. A § c h e r TREUHAND-ABTBILUNQ Leitung: Dlpl.-Kfm, Dh. 0. Spitz MHtflielw, flAMt* MW' l«vll«nt««nni«ihi Barltlini (tr Auswanderer IWtthaflMenUfWf / Anll|M(rthffl| «M VnrtntUHi f* Sonderkonto II BERLIN W1S Kurliniandomin 224 Ii lllmarck Itlt-M (Eid« M ■ 111 ■ «• tr alt) Dr. Michael Traub In KÖLN (Rh.) spricht in DUSSELDORF am Montag, dam 7. Sännet 193S, 20.SÖ Uhr, im Weißon Sool der IOrgirg#i«(llcfian Ober ASYL ODER NATIONALE HEIMSTXTTI Eintritt 7$ »pf., f. Mltglledar I». Autwall SO Rftf, KSlnar Zlonlstlacha Varalnlajang am Mittwodi, dam 9. Januar 1*34, 20<30 ÜÄr» in der Synagoge, Ka»ernenstr8ne 78 h, übtf DEUTSCH! JUDIN VOR AKTUELLEN PALÄSTINA- PROBLEMEN Alle Gem«indemitalieder lind lu dieitr ba^*uN sameh Veränltaltung herzliaSlf «Ingtladen. Ortskomitee der Jewiah Ag«ncy und Zlenlitlacha Ortagrupaa Düitaldörf Anseigen und Ankilfitfigting«n in «er „Jilejigthan Runaftchau" finalen die grÖSte Beachttinf.« BUCHER ,lll,ert Portotrai nachtiltnBrianDMitaeliliMi BIEOFRICD B CR kl N BW 6B, tehUtzanttr. 17 Tal, af,gpti.rtt«laelh«Bkk.:B«rilnB4j^f» "vTrlangen mein» Weüigk»ll»nil»t» Irtan DMitaeliliMi ID ■ HEVH1AHHI wmmmtß