Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 96 (1.12.1933)
- Date
- 1933-12-01
- Page
- Seite 897 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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133 Nr. 96, 1. XU. 1933 jüdische Rundschau Seite 895 Brief- Kraft, :orges 1e für :rnähischen liereninkun- Kochz.epte; hkostersontrung; Lehre Fuchs: esden; -Stuttrihardittgart; : Osl )«ring• 1 Men* Ber! w irquet: td Ernderen hrung; ebeten, an die ionistiübertragen ו lesen in der junge (imannag, ein :y ver- Kränze, Spieleral dem!ur der rühmte s Kind Beilach issische Jakob es entwurde ragendte aus Tibergs, ind die :ian of Wiege au von n hoff* den. Es überall immann c diese :hienen, Anteil eilt. Es rarische das allk. Th. ihr en che um ICtlCIi ich- Juli irung ud«n tr. 10 e 11 Jüdischer Sport Jttdisdier Sport im Jahre 1933 Am Ende einer jeden Sportsaison!egt man sich Rechen- Schaft ab über das Vollbrachte und prüft kritisch, was gut und was schlecht war und was noch verbesserungsfähig ist. Die Umwälzung in Deutschland hat auch die Stellung des jüdischen Sports wesentlich verändert und eine völlig neue Situation für die jüdische Sportbewegung gebracht. Wir sind gewohnt, nur diejenigen Leistungen jüdischer Sportler als jüdische Leistung zu werten, die für die jüdischen Farben vollbracht wurden. Aus diesem Grunde beschränken wir uns auf die Ergebnisse, die von den Mitgliedern jüdischer Vereine erreicht wurden. Innerhalb des Mak kabi־ Verband es hat sich die Lage wenig verändert. Leichfathletik und Schwimmen sind immer noch diejenigen Sportarten, in denen Leistungen von internationalem Niveau erzielt wurden. Diesen Disziplinen wendet sich daher das allgemeine Interesse zu. Soweit auch von Olympia Vorbereitungen der Länder für das Olympia 1936 zu hören ist, sind es fast überall diese beiden Sparten, auf die sich die bisherigen Vorbereitungen konzentrieren. Im jüdischen Sportlager sind es nach wie vor die Ha. k o a h - W i e n und der Hagibor-Prag, die in der Leichtathletik und im Schwimmen ihr internationales Niveau gehalten haben. Während im Schwimmen die Wiener Hakoahnerinneu Bienefcld und Fritzi Loewy, die Olympiakämpferinnen Oesterreichs, noch keine Machfolgerinnen gefunden haben — der österreichische Stronimeister Guth ist in Palästina — sind in der Leichtat h letik neue Namen zu hören. Der 19jährige 4ÖO-m-Läufer König gehört zu den größten jüdischen Olympialioffnungen. Sein Sieg auf den Makkabi-Kampfspielen in Prag war imponierend. Er war in diesem Jahre zum ersten Male für Oesterreich in Länderkämpfen tätig. Die Sieger vieler Makkabifeste und Vertreter ihres Landes in internationalen Kämpfen Deutscher und Blödy haben sich glänzend gehalten. Sie sind nach wie vor der ersten internationalen Klasse zuzurechnen. Viel kann man sich noch von dem 17jährigen Präger versprechen, in dem ein besonderes Sprintertalent steckt. Beim Hagibor-Prag hat der kurze Zeit als Trainer tätig gewesene und jetzt in Palästina befindliche frühere deutsche Makkabi-Meister Theo Levy (Hamburg) gute Fortschritte in der Leichtathletik erzielt. In erster Linie ist jedoch der Welt bester jüdische Sprinter, Engel, zu nennen, dessen größter Erfolg neben den Siegen über 100 m und '200 m bei den Makkabi-Kampfspielen die Studentenweltrneistcrschaft über 200 m in Turin war. Er gehört heute zu den fünf besten Sprintern Europas. Irn Schwimmen kann sich der Hagibor-Prag auf einen ausgezeichneten Nachwuchs stützen. Bei den Meisterschaften der C. S. R. war der Hagibor wiederum der erfolgreichste Verein. Getreuer, Abeies und Lederer sind hier die besten Könner. Auf den Makkabi-Kampf-Spielen in Prag sah man vorzügliche Leistungen von den englischen Leichtathleten. Auch von ihnen kann man noch vieles erwarten. Der Mak kabi Erez Israel, über dessen großen sportlichen Aufschwung an dieser Stelle bereits berichtet wurde, marschiert mit seinen Leistungen mit an der Spitze der jüdischen Sportleistungen der Welt. Durch die Uebersiedlung einer großen Anzahl bekannter Sportler aus den verschiedenen Makkabi-Organisationen dürfte er einen bedeutenden Auftrieb erfahren haben. Mit weiteren Steigerungen auf nahem allen Gebiete« ist zu rechnen. Den gut veranlagten Sportlern Erez Israels fehlt im wesentlichen die internationale Erfahrung. In den für das nächste Jahr vorgesehenen Länderkämpfen dürfte diesem Mangel abgeholfen werden. Die jüdische Sportbewegung in Deutschfand hat ein schweres Jahr hinter sieh. Die Unsicherheit in der Snortausübung ist erst vor wenigen Tagen durch den Erlaß des Reichssportffthrers beseitigt worden. Es kann den jüdisehen Sportvereinen nicht hoch genug angerechnet werden, daß sie sich trotz fast überall fehlender Turnhallen und Sportplätzen bemüht haben, bei Wanderungen, auf Wiesen, in Fabrikhallen Sport zu treiben. Man hat sich allgemein schnell umgestellt und kann heute Sagen, daß die jüdische Sportbewegung sich gut behauptet hat. Es hat wohl noch nie eine so große Anzahl jüdischer Sportfeste in Deutsehland gegeben, wie in diesem Jahr. Wenn die Art der Ausschreibung noch ein System vermissen ließ, so kann man dennoch feststelien, daß die vorhandenen Sportmöglichkeiten restlos ausgenützt worden sind. Die Vereine und die Mitglieder haben große Opfer bringen müssen, um die Wettkampfmöglichkeiten wahrzunehmen. Das brennendste Problem zu einer geregelten Sportausübung ist vorläufig noch nicht gelöst: Der Mangel an eigenen Sportplätzen — es gibt derer nur vier oder fünf in ganz Deutschland — ist noch zu stark fühlbar. Hier werden die Gemeinden eine sehr wesentliche Aufgäbe zu erfüllen Laben, die für die körperliche Entwicklung der Heranwachsenden Jugend von großer Bedeutung ist. Die Mehrzahl der jüdischen Sportfeste mußte auf in schleckter Verfassung befindlichen Sportplätzen ausgetragen werden. Infolgedessen geben die erzielten Leistungen keinen Gradmesser der effektiven Leistungsstarke der jüdischen Sportler. Berücksiclitigt man noch, daß eine große Anzahl der Besten aus den Reihen des Deutschen Makkabi-Kreises nach Erez Israel übersiedelt sind, beinahe täglich weitere folgen, eine wahrscheinlich noch größere Anzahl sich in der beruflichen Umschichtung befinden, so wird man das Resultat verstehen. Der Bar Kochba-Hakoah - Berlin, neben dem Wiener Hakoah der größte jüdische Klub Europas, hat einen starken Zuwachs aus den paritätischen Vereinen gehabt und trotz Abgangs seiner besten Leute wie Gebr. Kurz, Simmenauer, Silbermann, Lewin, die für die Farben Erez Israels kämpfen, seine Vormachtstellung behauptet. In Herzstein, Aufrichtig, Gebr. Spandau, Mundstock, Gebr. Bergmann, Lesser, Schaftmann und Heinrich, um nur einige zu nenne«, verfügt er über ei«e starke Kainpfmannschaft. Die beste Jahresleistung sah man von Herzstein irn Weitsprung von 6,92 m, die als Makkabi-Rekord anerkannt wurde. Ihm sehr nahe kam Sfernhcim (Bar Kechba-Leipzig), der die 7-m-Grenze bald erreicht haben wird. Der Bar Kochba-Leipzig verfugt über einen Nachwuchs, von dem noch gute Leistungen zu erwarten sind. Auch aus dem Bar K oc h b a - H a ni bu r g, der früher der schärfste Rivale des Berliner Makkabi-Kltibs war, sind die Besten nach Erez Israel übersiedelt. Er hat eine Stütze in dem Bruder der früheren dortsehen Meisterin Henoch, der über die kurzen Strecken annehmbare Zeiten erreichte. Von den süd- und westdeutschen Vereinen sind der Bar Kochba-Frankfurt und die Hakoah- Köln in den Vordergrund getreten. Beide Makkabi-Vcrcinc verfügen über ausgezeichnetes Sprintermaterial. Bei den verscliiedenen Begegnungen beider Vereine hat sich der Frankfurter Wilhelm Katz als der Beste erwiesen. Mit einer Leistung von 11,2 Sek. auf schlechter Balm hat er sich in die erste jüdische Sprinterklasse eingereiht. Nach ihm ist Gaßner (Köln) zu nenneu, sowie Seligmann (Düsseldorf), in dem ein großes Talent steckt. Stellt man die Frage nach der effektiv größten Jahresleistung, so muß diese dem 18jährigen Franz Orgler (Hakoah- Köln) zuerkannt werden. Als einziger jüdischer Sportler nahm er an dem Olympia-Vorbereitungskursus der Deutsehen Sportbehörde teil, wobei er sich in einem 800-m-Prüfungslaufen ui Duisburg als Bester erwies. Seine Zeiten von 50,9 Sek. über 400 in und 1:58,5 Min. über 800 m lassen noch •viel von dieser jungen Veranlagung erhoffen. Außer König (Hakoah- Wien) dürfte er keinen Gegner haben, der ihm gewachsen ist. Ueber ein gutes Durchschnittsmaterial verfügt der Makk'abi-Düsseldorf. In Loeb besitzt er einen qualifizierten Langstreckenläufer, der über 3000 m für 8,50 Min. gut sein dürfte. Von den kleineren Vereinen ist vor allem der Bar Kochba-Breslau zu nennen, der in dem früheren Berliner Gerber sowie den Gebr. Stemlieb seine besten Kräfte hat. Während Gerber seine Höchstform erreicht haben dürfte, ist von den Gebr. Sternlieb 3m Hoch- und Weitsprung ncKh viel zu erwarten. Ueberraschenderweise hat der junge Makkabi-Verc-in Bar Kochba-Kassel sehr gute Leistungen erreicht. Sind es bei den übrigen Vereinen in erster Linie die Kurzstreckenläufer, bei denen Fortschritte festzustellen waren, so sind es bei den Kasseler Makkabim Langstreckenläufer, die sich zu den Besten rechnen können. Rosengarten und Wertheini haben mit guten Leistungen aufgewartet und sind sicherlich noch Verbesserung«- fällig. In Freund, der vor einigen Jahren zu den besten Sprintern Deutschlands gehörte, hat Kassel den besten Könner der ,,Alt- Hcrren“-Klasse. Weder Förster (Leipzig) noch Cahn (Köln) dürften ihm gewachsen sein. Diese kleine Auslese zeigt, daß die Zahl der zu größeren Leistungen berufenen jüdischen Sportler erfreulicherweise recht groß ist. Es wird in der Hand der Führung der Vereine liegen, eine systematische Erziehungsarbeit durch zuführen und eine breite Basis für die gesamte sporttreibende Jugend zu schaffen. Es genügt nicht, daß Leistungen, die ein gewisses Niveau erreichen, nur in den Laufwettbewerben festzustellen sind. Die Trainingsarbeit des Winters wird auch auf die anderen Uebungen abgestellt werden müssen. Der Deutsche Makkabikreis aal dem Vormarsch Anschluß der Vinfuj - Gruppen Wie ־wir erfahren, haben sich die restlichen Gruppen des ehemaligen Vintus (Verband jüdisch-neutraler Turn- und Sportvereine Hakoah-Essen, Hakoah-Bochum, Itus-Duisbürg und Vintus-Jülich dem Deutschen Makkabikreis angeschiossen. Durch diesen bemerkenswerten Beschluß ist jetzt eine völlige Klärung im jüdischen Sportlager Westdeutschlands geschaffen. Der Einrichtung eines geregelten Spielverkehrs zwischen den 14 Makkabivereinen in Westdeutschland steht nichts mehr im Wege. Da in Düsseldorf, Essen, Duisbürg und Köln Sportplätze vorhanden sind, dürfte mit einem Beginn von Pfiichtspielen im Fußball und Handball spätestens Anfang Januar zu rechnen sein. Ferner hat das Präsidium des Deutschen Makkabikreises den Aufnahmeanträgen der Vereine in Hagen i. W., Stadtoldendorf i. W. und Hochneukirch i. Rhld. stattgegeben. Fünf Makkabikundgebimgen im Reich In ausgezeichnet besuchten Versammlungen und vor einer interessierten Zuhörerschaft sprachen der Präsident des Deutsehen Makkabikreises, Dr. Alfred Rabau, in Stuttgart, Heilbronn und Frankfurt a. M. und der Führer der Gruppe Sport im Reichsausschuß der Jüdischen Jugendverbände Makkabi, Dr. Hans Friedenthaf, in Mannheim und Stettin über das Thema: ״Jüdischer Sport“. Die Redner sprachen über den Vormarsch der Makkabibewegung in Deutschland und ihre Aufgaben für den Kampf gegen Assimilation und SelbstentSußerung. __ Dr. Heymann-Gedächtnlsspiele. Die Fußballspiele um den Dr. Hcymann-Gedächtnispokal wurden am letzten Sonntag beendet. Durch einen 3:1-Skg über den Makkabi-Düsseldorf gewann der itus-D*isburg den wertvollen PokaL Varschau Emil Biumenau-Gedächtnisstaffe! in Köln. Am 3. Dez. veranstaltet der Hakoah-Köhi einen Waldlauf in vier Klassen, der dem Andenken des verstorbenen Vorsitzenden der Kölner Gemeinde gewidmet ist. Für die Hauptklasse ist der Emil Klumenau-Gedächtnis-Pokal zur Verfügung gestellt worden, liier dürfte es einen erbitterten Kampf zwischen den drei Erstplacierten des Düsseldorfer Waldlaufs, R. j. F.-Köln, Makkabi-Düsseldorf und dein Veranstalter, geben. Der Waldlauf findet in der Ortschaft Hand bei Thielenbruch statt. Start um 10.45 an der Wirtschaft zur Deutschen Eiche. — im Anschluß an den Waldlauf finden Fußball- und Handballspiele statt. Makkabi-Sportfest in Leipzig. In Leipzig treffen am Sonntag aut dem Bar Kochba-PLrfz die I. Fußballmannschaft, die I. Handballmannschaft und eine Alte-Herren-Fußbailniamischaft des Bar Kochba-Hakoah Berlin auf die gleichen Mannschaften des Bar Kochba Leipzig. Beginn der Spiele 10 Uhr. Berlin. Am Sonnabend, dem 2. Dez., findet aut dem Sportplatz am Schäfersee, Reinickendorf, Residenzstraße Ecke Pankowcr Allee (Straßenbahnen 15, 35, 41, 61, 141), ein Freundschaftsspiel der I. Sen.■Mannschaft der Berl. Sport- Gern. 33 gegen ״British Football Club“ 1. Sen., statt. Spielbeginn 2 Uhr, Am Sonntag, dem 3. Dez., herrscht i« Berlin infolge des Länderspieles Deutschland-Polen Spielverbot. Es findet nur ein Spiel von Bedeutung statt, und zwar um 10 Uhr auf dem Sportplatz am Bahnhof Schönholz. Dort spielt eine kombinierte Mannschaft des Bar Kochba-Hakoah gegen eine gleiche Mannschaft der Berliner Sportgemeinschaft. Fufjball in Berlin Am Sonntag, dem 26. Nov., wurden die Fußballspiele fortgesetzt. Durch den Spielverlust der ia- und ic-Mannschäften des Bar Kochba-Hakoah ist die Tabelle wieder vollkommen ausgeglichen und alle Mannschaften der 1. Klasse stehen mit je 2 Vcrlustpunkten an gleicher Stelle. Nur die Ib-Mannschaft (Süd) der Berliner Sportgemeinschaft hat bereits 4 Vcrlustpunkte. Man kann außerordentlich gespannt sein, wie sich die Spiele weiter entwickeln werden. — Resultate: B. S. Ci. V gegen B. K.-Hakoah Alte Herren 1 : 6; B.S.O. Süd gegen V. E. S. Ia 1:2; V. E. S. Hb gegen B. S.G. II 14 : 1; V. E. S. Alte Herren gegen B. K.-Hakoah ilc 3:1; V. E. S. Ib gegen B. K.-Hakoah Ic 1:0; B.K.-Hakoah II a gegen B. S. G. III 6:0; B. K.-Hakoah Ia gegen B. S. G. Nord 0 : 2. Rekorde einer jüdischen Fliegerin Prag, 23. November. (J. T. A.) Die jüdische Fliegerin M. F er ra r i s - K o 11 n konnte am 21. und 22. November vor einer offiziellen Sporfliommission der tschechoslowakischen Republik sechs nationale Rekorde der Damenkategorie aufstellen, und zwar 1. Einen Höhenrekord in der Kategorie der MotorflugzeuRC der Kategorie C --2 .111 5000 ׳. Einen Höhenrckorxl in der Kategorie mehrmotoriger leichter Flugzeuge erster Kategorie mit einem Leergewicht bis 560 kg . 4000 tti. 3. Einen Höhenrekord in der Kategorie 2, leichter einsitziger Flugzeuge, mit einem Leergewicht bis 450 kg — 5000 in. 4. Einen Schneiligkeitsrekord in der Kategorie C auf der Strecke Prag—Nove ßenatky־—Rip—Prag, Uri km in der Stunde. 5. Einen Schnelligkeitsrekord in der Kategorie C, der mehrsitzigen Leichtflugzeuge mit ein ein Leergewieilt bis 560 k g, 153 Stundenkilometer. 6. Einen Schnelligkeitsrckord in der Kategorie 2 der einsitzigen Leichtflugzeuge, mit einem Leergewicht von 150 kg, 161 km in der Stunde. Aus unserem Sport ־ Notizbuch Der frühere deutsche Meister 11n Mittel׳ und Halbschwcrgewicht, der jüdische Boxer Eric!! Seelig, wird in Paris am 4. Dez. gegen Marcel Thil, den Weltmeister im Mittelgewicht, antreteri. Seelig stand in seinem ersten Pariser Kampf gegen Thil 15 Runden durch und verlor nach Punkten. Er schlug dann den Neger Bassin nach Punkten und den damaligen belgischen Meister im Halbschwergewicht, Etienne, entscheidend. Der Vorstand des Zionist Sports Club Bombay beschloß, zu der Zweiten Makkabiah ein Wasserpolo-Team zu entsenden. Vom Jüdischen Turnerbund Frankfurt a. M. In verstärkfer Form hat der Turnbetrieb im Jüdischen Turncrbund im Winterhalbjahr eingesetzt. Die Kurse für Knaben und Mädeben, Damen und Herren sind unter Leitung bewährter Lehrkräfte gut besucht. Auch die Fußball-Abteilung der Schüler hat großes Interesse gefunden. Die Treue zur jüdischen Tradition gewährleistet ein einheitliches Milieu und ein im Rahmen des Judentums sich abspielendes Vereinsleben. Anschrift des Bundes: Adolf Fieberman«, Rückert- Straße 47 in Frankfurt a. M. .«3:3!־ Deutscher MaKKabfKreis iiiimiiiiiiiiiiiinminiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiimimiiimimiiiiiiiHimiiiiinMiiimiiiiiiii Herbst-Waldlnu'm'.’istcrschaftcn des Bat Kochba-Haktrah, Berlin! Sonntag, den 3. I )czninl er 1933, voiin. 11 l'hr, Sportplatz Grünewaid. KTis-w A Männer 6 km, K 1.1-1׳ B Anouiger ח km, Klasse C Alle Herren, Jägerei. Sprinter 3 km, Kieme I) Fraiwn, Knaben 1,5 km. Den ernten )leid״.׳ jeder Kl.ee• Diplome. — Gesellschaftsabend der Leichtathletik• Abteilung des B,;1r Kochba-Hakoah am Sonnabend, de9!״. I ),״׳./׳,Ivr 1933, .11״ mR 0 l'hr. in den Gesellsrhnftsr jurnrn de- (’am l.t ״״, Kurt:׳ erd.mim. Tanzkapelle, Kabarett. Fmuift 1. KM. V. rn tk.n:! II, K.J ärm 31 ::.׳ k• iraße, Zigarrenhaus Epsti in, Jenirdenter Str. 0 i־!m 1 י■ .ultoifp!r,(z). Berliner Makkabäerfeier am 14. Dezember 1933. In der Chanu* kahworhe. am 14, Dezember .1933. tit-,1.1 im gr1״Vn Saal des Logenhauscs, Klei-mtr. ]0, eine Mnkk.tb;«, smder de, Ge-amtklubs statt. Beginn B Ehr. ><•!״ ״ \ er1,1!״ immm 1 tu neu-׳■her um! g< sanglicher Art des M .ikknbi-1 laz 111׳ ',viel K.ibbimr Dr, Kmil Üernlurd-Cohn die Festrede halten. Wir bitter! uiremc Al iiglierirr, sieh diesen Tag tür die genannte Voran.'aii 111.g 7.11 rc-ervi,ren. Chanukahfeier der Jugend-Fußball-Abteilung. Die Jugend-Fußballahti ilung des Dar Koeldre d 1 uknal 1, Berlin, veranstaltet, am Sonntag, dem 17. i tezrinlxo 1933, in den Re-idenz. - Fe.stdden, Lands- Borger Str. 31. eine Ghanukah I-emr, Der beginn ist hir Schüler 5 L'hr, wählend die tweunie lugend al Heilung um 8 l'hr ihre Feier abhiilt. Ks werden m-U-n Vorführungen auf der Bühne auch sperrtliehe I );trbieümgeii gebracht. Beuthcn. Die linke,dt. Beul hon, 11:1t wieder städtische Turnhallen nir Verfügung!*.׳kommen. Das Turnen Endet von jetzt alt jeden Donnerstag regelmäßig Aalt. Die I laka.th ist auch wieder :3־ Jugendpilegeveroin anerkannt worden. Breslau. Nach längerer Ruhepause nahm der Bar Korhba Breslau seine sportliche, Tätigkeit wieder auf. •Am 21. N'ovcmbrr, 20 Uhr, begann der geregelte Ttnnbctrieb durch ein genieinsa ines Anturnen aller Abteilungen in den neuen Bar Koclih.r-Raumen, G.ulenstr. 19. Unter Leitung des früheren südo-tdoiitsehen Meisters, Mo-.es Hochhäuser. hat der Bar Kochba nun auch eine Boxabteihing eröffnet, deren Trainingsabende ah 29. .Vovember jeden Mittwoch st all finden. Jeden Mittwoch und Donnerstag alwinl finden in der Odd-Fellow- Loge die Training-abcnde der TLchtcnnisabteilung statt. In vier Wochen finden die Vereinsmei.tersrhaften s|a!1, zu denen auch auswartige Makkabiverririe erwartet werde». Die Gitindimg einer Ringgruppe steht kurz irevor. Interessenten wollen deh umgehend an Alfred Barulh, Holieiizollcrnslr. 96. wenden. Mit der Wiederaufnahme des Turnbotriebes im Bar Korhba Breslou id ein Zu-tand beendet, der zwar eine unfreiwillige Pause war, aber trotzdem keineswegs etne Einbüße an Aktivität ״der Miigli: derbe sumd bi achte. Der flat Kochba ist in den letzten Monaten mit seinen 250 Mitgliedern eines der wichtigsten jüdischen Zentren in ]Ire-lau geworden, und sein Zuwachs in einer Zeit sportlich geringer Totigkeit hat!(ewk’scn, daß der jüdische Spor(ler im Sportverein vor ollem das Jtidiw'he sucht. Eine um so größere Bedeutung wird einher «lern Bar Kochba in den nächsten Monaten zukommen, wenn der jüdische Sportler nunmehr auf allen Gebieten Jictätiginigsniüoliolikeitcii hat. Hamburg. Turnen.• Das Verhol der Mitgliedschaft der Schüler und Schülerinnen de* Hamburger jüdischen Schulen in allen jüdi