Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1933-09-15 · Heft 74 (15.9.1933) · p. Seite 540

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 74 (15.9.1933)
Date
1933-09-15
Page
Seite 540 (sequence 20)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2653725-2653800--24096-2687028
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

neue Ai ß alle ׳!.ו; SÄfcft&A VI־ ׳ iSsi#f ^»{יייסיץ■*; ::.;י .־ Boden in Palästina für jüdische <1c Ein Aufruf 'des Keren Kajemeth zu Rosch - Haschanah 5694■ Uebcr 00(10 ,Juden aus Deutschland sind in den letzten Monaten nach Palästina eingewandert. Bis Dezember wird sieh ihre Zahl auf 12 000 erhöhen. Das junge Land hat den Zustrom in er.slaunlieher Weise absorbiert. Boden spielt dabei die ausschlaggebende Rolle. Die öfl'entliehe Hand, der Jüdische INutionalfonds, konnte Boden zur Verfügung stellen, in den bestehenden Siedlungen, für Arbeiterlager bei den Pilanzerdörfern, für Hills wirtschaften, für Neusiedlung, ln diesen Wochen stoßen zwei erste Siedlergruppen aus Deutschland in die Steppe von Wadi Chawarith vor, als Avantgarde an die Grenze der Zivilisation. Damit ist aber auch die Grenze des jüdischen \ olksbesilz.es an Grund und Boden in Palästina erreicht. Wir brauchen neuen Boden. Lin ungeheures Schicksal ist ins Rollen gekommen, ein ganzes Volk beginnt aus vielen Ländern zu wandern. Line neue Solidarität ist aus der Not entstanden, aber die alten Mittel bringen keine Lösung. Bange Blicke, Ratlosigkeit, und wenn es hoch kommt, Palliative. Line wachsende W elle von Erwartungen, Hoffnungen, Wünschen, Gebeten wendet sich Palästina zu. Was Palästina bisher auf die Judenfrage zu anl- Worten gewußt hat, ist wirklich mehr, als alle sozial-politischen Linriehtungen des Judentums z.usammcngenonnnen. Dies ist das einzige Land der Erde, das gewillt ist, unser Volk uiiiz.unehmen. Selbsthilfe und Neuaufbau auf eigenem Boden sind der einzige rettende Gedanke in der allgemeinen Ausweglosigkeit. Aber in dem Augenblick, in den! eine MusseneinWanderung einsetzt, sind die Landreserven des Jüdischen Natioiiallöiuls erschöpft. Palästina hat Boden für Hunderttausende aber der Anfang der Selbsthilfe heißt: Erwerbung dieses Rodens als jüdischen Volksbesitz. Nicht die Araberfrage, nicht die englische des Aufbauwerkes. Das Kernproblem hei unserer ,lugend verlangt Vermehrung der soziale Ideale, Kampf gegen Spekulation, langen Erwerbung von Boden als jüdisch Nur durch eine opferbereite mächtige nationalen Bodenkauf werden die Vorbed kürzester Zeit die größtmögliche Zahl vot sunder Schichtung in Palästina zu verwurz.c zusammen mit Zionisten Palästina kennt drüben ihre neue Existenz auf richten, so! schied niitwirken, daß neuer Boden erw< unveräußerlicher jüdischer Volksbesitz er \ \ Es ist ein Werk, das jeden Juden persti:: riellen Existenz, denn wir alle brauchen Und in seiner geistigen Existenz — den Himmel über seinem Haupte, als er Bodeti Das Werk des Keren Kajemeth Lejisr jüdische Aufgabe, die es heute gibt. Palästina entbietet den Juden Deutsehla! Haschanah und verbindet ihn mit einem gr zig ,Jahre der Anstrengung von Männer! Fundamente geschaffen. Sein Name, ein S soll mit neuem Volksbesitz an Boden w Euch und für Euch erworben wird. Spendet für Bo Ihr schafft Ehre, Freiheit, Gliic 1 pr< H 1111־ i nu nft litte n j zio hie in pr pn I r so eil ( i Mt! *l>e Li Keren Kajemeth Lejisrael, Jüdischer Nation! E Spenden für ״Boden in Palästina für jüdische Jugend!" an die Vertrauensleute oder direkt auf das Postscheckkonto 282 47, tra

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.