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Jüdische Rundschau · 1933-08-29 · Heft 68 (29.8.1933) · p. Seite 472

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVIII (1933)
Issue
Heft 68 (29.8.1933)
Date
1933-08-29
Page
Seite 472 (sequence 12)
Language
German
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Rothschild-Boulevard, neuer Teil, vor ein paar Jahren noch Sanddünen. 193! schon 4929, das Wachstum geht im seihen Tempo weiter. Das etwas chaotische Bild, welches etwa die Partie am ״Großen Stern“ (Ecke Nachlath Benjamin- und Allenbystraße) zeigt, ist der Ausdruck dieser stürmischen Entwieklungsjahrc, die sieh um Aesthelik wenig küinmern konnten. Aber die ruhige Linie des neuen Teiles vom Boulevard Rothschild steht bereits in einem wohltuenden Gegensatz z.u den ״alten" Straßen. Die Bauweise von 11 c u t e überwindet auch die romantisierenden Vorsuche, einen jüdiseh-orkntalisehen Stil für das Einzelhaus zu linden, wie u n sere gegen sätz.lichen Bilder von Einzelbauten zeigen. Beste europäische Schule und Erfahrungen in den Erfordernissen des Landes verbinden sich in den Entwürfen der neuen Architeklen-Generation. Und wie von Anfang wird jeder Stein von jüdischen Bauarbeitern gelegt, die sieh zu einem hochqualifizierten Stand entwickelten. Haus Maneli, Scheinkin-Straße. Architekt Carl Rubin, 1933. Wie baut man jetzt in Tel-Awiw? Diese Stadt, die in wenigen Monaten ihre 25. Geburtstag feiert, hat mindestens drei Sti Perioden mitgemacht. Die anspruchslosen Eil familienhäuser der Vorkriegszeit, ganze K: Gebäude bis 1919, verschwanden, als mit di Masseneinwanderung nach dem Kriege ein amerikanisch wilde Bautätigkeit einsetzt 192(1 betrug die Zahl der Häuser bereits 294׳ Redaktion dieser Bildbeilage: Dr. Ernst Meehrier / Verantwortlich: Dr. O. Landauer, Berlin W15 / Druck von Siegfried Scholcm, Berlin-Schöneberg Am ״Großen Stern“, Ecke Nachlath-Benjamin-Allenbpstrai Unten: Haus Pinner, Jarltonstraße. Arch. Lotte Colin, 11 Unten: ״Das Schiff“, Allenbpslraße. Architekt I in e wen sollt Schi naef woll halte auch und des

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