Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVIII (1933)
- Issue
- Heft 57 (18.7.1933)
- Date
- 1933-07-18
- Page
- Seite 350 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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lfiii banu arzah!“ Neueingewanderle Arbeiter in Tel-Awiw ,.ל^ו*׳^ 1 ב*יג««י די* ' iS PlsSi״■ (mm a.r,״. ä Das Rathaus von Tel-.\wiw, die ״Iriah“ (links) und das Haus des Dichters liialik, das ihm von der Stadt gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. Unten : Eine der schönsten Schöpfungen des Keren llajessad auf KKL-Baden: Das Kinderhaus in En Charod, dem großen Kollekticgut im Emvk Jesrecl. 1921 Steppe, Sumpf, /,eltlager, heute eine Mustersiedlung van 900 Seelen. r ׳ *§|l *li■»*•*•*‘1 i&i 1־HS T.'ii dnr ist, mit fn-umllk'!H־r (’־•־nclimu-tmü lies V^rlaj^os. entnommen d׳n neuen \V<־rk.־n: 11 uro Ht־rrm;1m1 .,},aläsimH, u.1c <-א •a. irklit li ist*‘ (P»ha, Whmi) und Alirod P»or1m* J ,.!,ihtiria“ (1 )«nitvci׳״ W1sst־n:wh. Buchhamilung. Leipzig). Titelbild phoi. Vorobeitschik, Paris Die Fundament! Herzl -Worte 1896-1901 Die Nution sieht ihr altes Land am Mittelmeer herrlich gelegen, mit! kaltem, gemäßigtem und warmem Klima; ein Land, aller KulturcJ fähig, mit langruhenden Bodenschätzen und doch für andere nicht«| wert, weil andere nicht die befruchtenden Mensclienströme hinzu, leiten vermögen, die unserer Idee gehorchen. * Wenn man uns fragt, was wir mit den Ansiedlern anfangen wollen so sind wir nicht in Verlegenheit. Wir wollen sie zu Bodenstün-I digen, zu wirklichen Landsussen machen. Sie sollen auf der Schollt! von der Scholle leben, nicht besorgt als kraftlose Händler nach dem Marktpreise auslugen. Den Markt sollen sie nur mit den Ei. Zeugnissen aufsuchen, die sie über den Eigenbedarf hinaus hüben Jede Ansiedlung soll sich nach den Grundsätzen, die uns Erfahrung] und Wissenschaft heute schon in die Hand geben, als landwin schaftliche Produktionsgenossenschaft seihst verwalten. * Gerade diejenigen unter uns, die heute ihre ganze Person daran zusetzen bereit sind, würden bedauern, auch nur einen Schritt | dafür gemacht zu haben, wenn es gelänge, eine neue Gesellschaft einzurichten und nicht auch eine gerechtere. * Es möge an allen Orten, wo Juden wohnen, ein Nationalfonds durch Sammlungen, Spenden usw. angelegt werden.... Das Volk aber sui nicht nur der Stifter, sondern auch der d a u e r n d c | II c r r dieses Zweckvermügcns sein. Dadurch sind willkürlich! von den Absichten seines Stifters abweichende Verwendungen m! geschlossen. * An dem Tage aber, wo wieder der Pflug in der erstarkten 1 hu. des jüdischen Bauern ruh(, ist die Judenfrage gelöst. Palästina 1933: Ein paar Die Zahl der jüdischen Arbeitslosen war im Januar 1932 in der St,! 442, resp. 500. In diesem Zeitraum wurden aber 7000 Arbeiter Landwirtschaft, 1400 Industrie, 900 Bauwesen, Rest verschiedene (,! Arbeitslosigkeit, es bestellt vielmehr ein fühlbarer Mangel an V Die Pionierarbeit des Keren Hajessud, des Aufbuufonds, d! slruktive Aufgaben ausgegeben und ein gewaltiges Siedlungswerk für den der KKL 2,5 Millionen £ aufwandte), hat die kolonisntorisci Gebieten begründet und der privaten Initiative die Wege geebnet. 1), Die privaten Investitionen betrugen 1919 -1929 etwa 44 Millionen Import und Export 1931 und 1932: Import £ 5 940 000 Export £ 1572 061 Zuwachs im Orangen-Export: von 3,6 auf 4,4 Millionen Kisten Zuwachs im Export von Industrieproduktion: 36,9 0,״. Die llauptimportländer 1932 waren: England (19,8 00), Aegyptc Deutschland (9,9 <>'«), Amei Daten zur Wirtschaftslage: Kredite: 7! für Orangen 61,0/0. Depositen: lür 1—11, 0.0. Gei dum lauf: März 1931 insgesamt 2,3 Mill 1932 bereits 2,8 Millionen, resp. 333 000 £. Konkurse: t 1931: 15 uml 1932: 7. Die ständig wachsende Einwanderung gibt Grund zu der Annahme, dauern wird. 342