Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1937-03-12 · Heft 20 (12.3.1937) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
42 (1937)
Issue
Heft 20 (12.3.1937)
Date
1937-03-12
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2651273-2653625-2653645--30431-2684980
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 16 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20, 12. III. T937 Kundgebung für die konservative Schule Im vollbesetzten Brüdervercinshaus veranstalteten am MittwoJi der berliner Misrachi, der Verein 7ur Erhaltung des überlieferten Judentums und der Verein gesetzestreuer Lehrer und Lehn rinnen eine Kundgebung, in der für die thoratreuen Juden eine eigene Schule gefordert wurde. Die Versammlung wurde eröffnet durch eine Ansprache von Adolf Seh oy er, der anerkannte, dali die Judische Gemeinde sich große Verdienste um die Entwicklung des Berliner jüdischer. Schulwesens erworben habe, dali aber die bestehenden jüdischen Schulen den gesehestreucn Kreisen nicht genügen könnten, weil der Unterricht nicht religiös und nicht jüdisch Sämtliche Aufführungen des Filmes „Hntikwah" (Dokumente einer Hoffnung) werden zurückgestellt. Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Die neuen Vorführtermine werden rechtzeitig in der jüdischen Presse bekanntgegeben. genug sei. An der materiellen Seite dürfe die Forderung nach der konservativen Schule nicht scheitern, um so mehr als in absehbarer Zeit neue Schulen eingerichtet werden müssen. Dem Schulwerk der Adnti solle dadurch kein Schaden zugefügt werden. Alsdann hielt Oberrabbiner Dr. Joseph Ca rieb ach (Hamburg) eine — man null! schon sagen: Predigt im Anschkil! an das I'ropheti iiwoit: „Er wird das I lerz der Väter zu den Kindern, und das Herz der Kinder /u den Vätern zurückführen." Er schilderte die Bedeutung des Generationenkonfliktes für die Weiterentwicklung der Kultur, aber auch die tiefahren, »He aus dem verewigten (ienerationcnkonflikt entstehen. Im Judentum sei man iiher diese Gefahren immer dann hinwe/gt kommen, wenn mau die jüdische Schule hatte, die die Einheit der < ieneratu.neii knupttc Auch wir stehen heute vor der Schicksalsfrage, ob wir die Kontinuität erhalten wollen; und nur die echte jüilisdn Schule ist das Mittel hierfür. I s sei unsere Aufgabe, die Kinder nicht weiter in ein glaubensloses I i.immii abglufen zu lassen. Eür den Lehrer verein h-gte Rabbiner J. Nobel ein Bckinntnis zur iln.ratretieii jüdischen Schule ah, die den Menschen ganz erfal/t und zum Juden im Sinne der Thora formt. In progi,nntiiati:-,d)en Ausführungen ging Rabbiner Dr. Ak-Namlcr A! t in a n n auf das Wesen jüdischer Erziehung ein. Erziehung hat nicht nur die Aufgabe, die Individualität des Kindes ni entfalten, sondern vor allem den Menschen so stark in der Tiadition einzuwurzeln, dal'» er faltig wird, sein Ich zugunsten einer höheren Einheit zuiuckzusteücn. Diesem Erziehungsziel hat die jüdische Erziehung stets mit Erfolg nachgestrebt. So kam Dr. Altinann zu der Definition: „Jüdische Erziehung ist das I leimischwerdcn in den vier Ellen der Halaehah." I ii..-,e Erziehung in rill bereits im Elternhaus beginnen. In den heutigen jüdischen Schulen werde das Heilige nicht mehr genügend respektiert. Die Schulvcrwaltuug stehe auf dem Standpunkt der I iniu itsseliuie. Aber da an den Schulen Lehrer verschiedenster Richtung wirken, gäbe es in Wirklichkeit nur einen Mischtypus ohne klare jüdische Zielsetzung. Zwar könne man gewisse Lacher nicht künstlich jiidaisieren: aber nicht darauf komme es an, sondern auf die A t m o s p h a r e in der Schule, durch die religiöse Erziehung gewahrleistet wird. Rabb. Dr. Harry l.evy sprach in einem kurzen Schlußwort den Dank an die Redner und die Versammlung aus und forderte die Mitarbeit der jüdischen Oeffcntlichkeit. N. Vorträge Der Kulturpreis der Renaissance. Im Jüdischen Lehrhaus gab in den Montag-Vor|Lsuugcii Dr. britz B a in - berger ein Bild vom Leben der Juden in der Renaissance. Die Wiederbelebung alter Ideale führte zur Rückkehr zum jüdischen Schrifttum, zur jüdischen Antike. Nach 1102 kamen literarisch interessierte Juden nach Italien. Während aber die Aelteren ihr altes Lehen weiterführten, fügte sich die Jugend in das neue Lehen ein. Dieser Zusir.nn bfcinflullte die italienische Kultur wesentlich. Damit, dali die Jugend neue Ziele suchte und sich der allgemeinen Bildung anschloli, verfiel das rabbinische Lehrwesen. Der Auslander im Deutschen Recht. Bei einem Vortragsabend des Verbands Polniv.her Juden referierte Dr. Werner S a 1 i n g e r über die rechliche Stellung der Ausländer im dculsihen ReicaVgebiet. Er erörterte die verschiedenen Rerht-.gehiete wae Erlangung oder Nachweis der polnische n Staat«biir-.-ersetnff, PalHorsdirbtui bzw. Rai!vergehen, Auf-nthaltsgenehmigsin;(iewerlvrecht und Ehescheidung. Der Vorsitzende. Isaak E ornfelti, hob hervor, dal' der Verein allen Mitgliedern jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung steht. S. ü. Die „Elias" Vor uns erstand das in seinen äußeren Konturen monumentale Werk, der „Elias" von Mendelssohn, gezimmert in der Sprache der Bibel, gezeugt aus begeistertem Schöpfungswillen. Ueppige Schönheit lagert um dieses Werk, das Leuchten des Mem'lels.sohnschen Genies. Seine Ausstrahlungen sind mehrfach gebrochen; nicht gewaltig, machtgeboren, sondern eine Summe vielfältiger Schönheiten, gefaßt in feinste Empfindungen, Stimmungen. In diesen kleinen Schönheiten des lyrisch Versponnenen liegt die Zelle des Genius Mendelssohn. Daß er sie einem größeren, aus sich gewachsenen Organismus einbaut, sie hineinstellt als einen pulsierenden Lebenskreis, in ein biblisches Geschehen, vermochte in dieser Synthese nicht das, was Bach, Händel gelang: den entpersönlichten Abstand einer Zeitlosigkeit zu schaffen. Daher ist aucli die Mehrstimmigkeit Mendelssohns nicht der Ausdruck eines rein musikalischen Schöpfungsaktes, sie ist Ueberschwang des Gefühls eines Menschen, der es auf mehrere Stimmen verfeilt, es vervielfacht. Die Verehrung für Bach schlägt ihn in den Bann Bachscher Formen, er wendet sie an, indem er seine ganze subjektive Enipfindungswelt jn sie einströmen läßt. So wird das, was bei Bach im Wechselspiel der Stimmen rein musikalische Snannung erzeugt, absolut dramatisch jefülilsstcigernde Energetik. Ein tiefgreifender L'nterschied. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich für den Leiter einer .,Elias"-Auffühnmg der Angelpunkt, von dem das Wohl und Wehe einer Aufführung abhängt. Jede L.irizelphasc verlangt individuelle Beachtung; wird diese Individualität nachschöpferisch wiedergeprägt, so glückt die Aufführung in dein Reichin sozialer Hinsicht vollzog sich insofern ein Aufstieg, als Juden Aerzte und Künstler von höchster Bedeutung wurden, sogar Leibärzte von Päpsten, Kardinälen und Ehrsten, aber auch zu wichtigen diplomatischen Missionen ansersehen wurden. Ein Bindeglied zwischen italienischer und deutscher Wissenschaft bildeten die Kabbalisten. In Deutschland gestaltete sich das Leben der Juden nicht individualistisch, sondern in den Gemeinden. Die Renaissance war hier mehr literarischer Art. Die wichtigste Veränderung brachte die Erfindung der Btichdriickcrkunst. Auch das jüdische Lernen erhielt durch sie eine bestimmte Richtung, Das Judentum lebte seit den Kreuzzügen in der Besorgnis vor Erschütterungen und zeigte einen starken Widerstand gegenüber den allgemeinen kulturellen Strömungen. Nur bei wenigen drang die Renaissance daher durch. Die jüdischdeutsche Dichtung erfahrt erst im 17. Jahrhundert einen größeren Aufschwung. M. W. Mittwoch, den 17. Min 1*37, tO.30 Uhr, Logenhaus, KleiststraOe 10 JÜDISCHE JUGEND vor cBer Entscheidung Höhere Schule oder Volksschule Abitur oder Hachscharah Willkür oder Planung im Lebenskampf (Jei jGdUehen Votkei Es sprechen: Dr. Ocr/rq Lublnskl, Abt. ftrrufsnuttiiMp.ilcr Rrichsvcrtrctunx Kant Gärtner, ScImlJojerncnt Jet ZVfD Dr. Edgar Freund, Leiter der Ju;en<l-Alljah Vorführung des Films der Jugend-Alijah Zionistische Vereinigung für Deutschland I Jlid. Jugandhilfe E.V. Hechaluz, Deutscher Landesverband I Brith Chaluzim Datlim Von der Jüdischen Winterhilfe Die nächste Sammlung zur Eintopfspende findet am Sonntag, dem 14. März, statt. Spendet reichlich und helft frohe Pcßach-Tage bereiten! Die Winterhilfe bittet alle Betreuten, die noch nicht eingelösten Bckleidungsanweisiuigen bis zum 10. März zur Einlösung zu bringen. Es ist dafür Sorge getragen, daß für die vorgewiesenen Bekleidungsanweisungeii die notwendigen Kleidungsstücke vorhanden sind, auch wenn für die bisher vorgezeigten Anweisungen die passenden Grüßen zur Zeit nicht vorratig waren. Vom 20. März bis IL April bleibt die Kleiderkammer für den Publikumsverkehr wegen Umstellung auf die Somnierarbcit geschlossen. Nach dem 20. März verlieren sämtliche rkkicidinigsanweisungcn der Jüdischen Winterhilfe 1936/37 ihre Gültigkeit. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe: Berlin 93446. ■Aufführung tum ihrer Einzelnummern, die durch Plan und Vorlage einer fortschreitenden Handlung, in dramatischer Steigerung, feste innere Bindung gewinnt. Die nächste rein praktische Eordcrung: subtilste Kleinarbeit an einem Ciesangskörper, der für die Mendelssohn-Lyrik den Schmelz, die melodische Gesangslinie aufbringt. Nur unter diesem (iesichtspunkt kann der Eindruck einer „Elias"-Aufführung eingeschätzt werden. Die Aufführung dieses Oratoriums in der Neuen Synagoge durch die Jüdische Chor- und Orchcstervereinigttng unter Leitung ihres Dirigenten Leo Kopf (Orgel: Werner H a c r) konnte all diese idealen Voraussetzungen naturgemäß nicht in sich vereinigen. Doch ist die immense Arbeit, der Idealismus, der sich mit ihr verband, hoch einzuschätzen, zumal eine Aufführung entstand, die nachhaltige Wirkungen erzielen konnte. Von den Solisten fiel Alice H a n n e s mit der Sopranarie „Höre Israel!" auf. Ebenso Max Mansfeld mit guter Stimmanlage und schönem Material, das aber technisch noch auszuwerten ist. Susanne Loe wen st eins warmer Altklang und Gestaltung kamen in dem herrlichen Arioso „Weh ihnen, daß sie von mir weichen!'' zu voller Entfaltung. Für Emmi L u ß h e i in e r mit ihrer hübschen Stimme gilt noch immer, größere Stimmresonanz anzustreben. Bedauerlich daß Julius P e i s s a c h o w i t s c h, ein vorzüglicher Künstler, durch theatralisches, unnatürliches Nuancieren die rein tonlichen Schönheiten seines Organs zuweilen zurücktreten läßt. Leo Kopf verdient für die Mitthing dieser, Werks Dank und Anerkennung. Der (iesamteindrtick war stark und das Publikum von tiein Schlußchor sichtlieh ergriffen. -rg. Ankündigungen Lehrstatte Ch. N. Bialik. „Zionistische Kiipfe"; 4. Abend: Am 18. Marz, 20.30 Ehr, LaivKbciRer Str. 87, Dr. Ch. liorodmm-ki: „Nahuin SokoIou". — „Kolonisationskunde Palästinas", 2. Abend: Am 17. März, 20.30 Ehr. MWnckr-.tr. 10, Dr. Hans Lriedcntbal: „Tcl-Awiw — Planung einer j'idMien Su.lf. — Grundlagen der englischen Weltmacht", 4. A!»••»!: Am 18. Mar*. 20.30 Ehr. Rosenthaler Str. 44, Dr. David S,!,!,»ß!ici^: „Grmwbrfige der kritischen Koloni;il|iolilil.". — „Aus der jüdischen Folklore", 2. A!>end: Dr. S. Kalcko: „Feste und Feiertage": Am 13. Märt, 20.30 Ehr, Flensburger Str. 19. — Auskunft: Sckrela:i.ii, Meiuekestr. 10 (j 1 8031, Apparat 79). Frauen - Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Wiz > - N.iehrnittag: Arn 10. Marz, lfi.30 Ehr, WilienlK-igplat« 3 a, 1.<>!!,.• Landau-Türk: „Ausbiiduii^-ec'fcdii-hkeiiell trir schulen!!a.-.<-m' judi..rhc M ad' hen1'. —■ ('.nippe Nord und Ost: Am 16. M-ur, 20.30 Ehr, R.iwiithaler Str.44, Arlnii^enieir.'ichnfl unter Ecilunf; von Lilly (llu-er: „Vorläufer des 7. ioni .nmc' {unter Anlehnung an llilun: Die r.loin ahrhr Hew< r^iing). •— 'hu; pe Nordwest: Am 17. M.irr, 10.30 Ehr, U-i Frau Singer, Ees-inestr. 50. Ai!>eii<gemeiiiwli.ift unter I.eit'ii:« von Frau Schmierer: „Spanien, Polen. Deutschland (drei IVrimlni jüdischen Galulhsehick?ah)'-. — Al>endi;nmpe: Am 13. M;irz, 20.30 Ehr. Wittenbergplatz 3 a. — Am 13." Marz, 20.30 Ehr, Wi!tcnlieigpl.itz 3 a, Teeabend, Vortrag Adolf Pollak, Jerusalem: „JiidUche Frauenarbeit in Fallistina". Zu allen Veranstaltungen (laste willkommen. Seder-Abend im B/.V.-TTcim, Kant«tr. 54, für die Teilnehmer der liclniii -elu-n Kurse. Leitung: Dr. liorndianski. Trorkrnes ' '•!<•' k 2.50 KM. Anmeldung bei der B/V.. J 1 9031 (Apparat 79). Fotogruppe T'munah. Am 16. Marz, 20.30 Ehr, KaMsur. 54, Ilanfi Lew: „Euilialp'ioUapaphie bei künstlichem Lit l,r'. Neue hebräische Allfängerkurse der BZV. demnächst; im BZV.-ITeim, Konistr. 54, Ltg.: Dr. Kaleko. -— U/V..Heim. Golttstr. 21, Leitung: Louias. — Intensivkurs (mit besonderer Beriick'deiiligung der Konversation), B/V.-Iliim, Kantslraljc 54, Leitung: Dr. ilorowiez. Am 15. Marz, 20.30 Uhr, UZV.-lieim, Landsberger Str. 87, Leitung» Schächter. „RSubeni", der Roman von Max Brod, dramatisiert von Gerhard Walter-Ko-ftibaum, der am 15. März von der B/V. erstaufgeführt wird, wurde am 7. Februar als amerikanische Uraufführung m Chikago durch die Players Group of Anshe Kmet (Direktion Kurt Wohlgemui h) pespielf. Jüdische Dichtung der Gegenwart. Am 23. Marz, 20.15 Uhr, gibt Max Koninski im 1 .ogiaihaus. Klebuir. 10, im Rahmen der BZV. einen Keziiatwn,abend, der der jüdischen Dichtung der Gegenwart gewidmet Ei. Jüdisches Lehrhaus. Montag-Reihe: Gestalten der Bilsel II. De* für den 15. Marz angekündigte Vortrag von Leo liaeek über: „Jeremias" muß mi-hllen. — Arbeiiskreis für Synagogale Musik. Am 16. Marz, 20 Uhr, Marburger Str. 5, III, Antonie Lüienfeld-Leweni» ,,Vei,ierun!.:'praxis im reiigiö-en Gesang''. .— Semester-Sohlußfeieri Am 23. M.l;z, 20.30 Uhr, Aula. Joa-demsthaler Str. 13. Es wirken mit der E. la hau -1 n-tiumcntal-Ktei-i (Leitung: Hermann SrliiUhVrgci» Gertrud Wei :h. Im). (Ibcrkanlor Hanns John Jacob<ohn, Fritz EiAcrv beig. — Aud.ünite auch über Sprachkurse in den Sprechstunden voo 10 -13 Ehr und 10—18 Uhr. Rambam-I.ehrhaus (W 50, Passauer Str. 2). Vötting: Dr. Paul Ga» lewski: „Jii-h.-aea Ourichuwej.cn,' am 13. Marz, 20.30 Uhr, Sya. Passauer Str. 2. B.NEtJÜMNfil- Kurfürsten- PIANOS #Pda;;3r radio jf^S 7nmiu#i*r %aeivUchie*i \ * Qntuätme 6ii 2M4n7h$\tct £*sckeine*, U fV\ v •/ Mcuiag uni 00nntrihq bU 13 Uhr MWaHA Konzsrt-Direktion: L.TAUBE, Ruf BS 1775 IMUHIMi^ ILlPINSKAJAl I 2 letzte Gastspiele 1 1 Montag Il5 i Donnorsfaq 18 März, Brürlervereinshaus, 20.15 Uhr ■ KOnstlerhilfe und Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde!|/ A LT E R I ^a\ v.d. Covent Garden Opera-London e äl » und von der Grande Opera - Paris •ingt nur am Sonnabend, dem 20. Marz, 20 Uhr piinkii, im Brüdarvoroinshau«, Barlin W, KuriilratsnatraBa 11516 Am Flügel: Leo Taubmann Kurtt-n von RM2,—hl«S,— bei Kcdtm, Diililma;>^str. 8; Pli IIo-V«tI»s;, Pnrl?er Str. 441 Wold, Prager PI. 4 j u. Künstlei hilfe, Kantttr. 159 (Ruf: 41 6023) Einl. nur geg. Auswai» %¥VßiTS mittag- und flbendM K »i r f ürstendamm 22, Nahe /. o o Ausrichtung von Festlichkeiten. / J 1 Bi«m, 2245 Aufsicht Knuohr.-Ko'nrn. JuHinc+ie Gemr<nHe Berlin ^«■■H Karten RM 1.50 bis 4. - bei Philo, Kedem, l.schminn, Poppulaim ■■■■Vr Sonderveranstaltung am Sonntag, dem 21. MB« 1037, 20,15 Uhr In der Auta der Joseph-Lehmann-Schule (loachirnttholcr Str. 13) Oberkantor Hanns John Jacobsohn »Unsere PeBach Naggadah, Ihr Inhalts Ihre Oeschichta und Ihre Qeslnge" mit zahlrelchnt mutlkalltohan B«l»pl»l«n KsHeii nun Freim vooRM 0,75. Vorverlunf: Philo-V«rU», Piriwr Str. 44; Zahittclle Asdisffenbur^er Str. 18; HirsrMfM, Ja^owstr. 44; Popp«!»»«?, Neue Frimirichrtr. 59; Kedem, Dahlmsnmir. 8; Mitttliederbüro Kommanctantenstr. 5/ <A 7 7735) und an der Abftndknss«. Eintritt aunnahrnnweise auch für Nlchtmitjrlteder aei Kulttirbunda» mit derR-Karte. (Oho« fflltif« KulturbundoderR-ICarte kein £inU8) Zu den Seder-Abenden Vollständiges Gedeck mit Fiarh . RM 3.50 p. Abend MaRtoth t« dm S*der - Abeod«u gratis Anm»ldur.yae ra dn Sccler-Abrnden rtcMwitif erWaa Tindel, Frivai-Mittaggiisch, Schönhauser Alles 4 Anzeigen - Annahme - Steilen Westen: MelnekestraBe 10 In unserem Verlagehaus* Halens*«: Joachlm.Frlsdrleh.Str. at« bei B. D. Magnus, Ruf 97t2SO Z*aitnim: Neue FrimdrlchKirnRa SS ■tjAtJARKEN ■ ▼ ■ AnHaut-UerKaul HH c ■■Alben-«- MarkenHüta gT«t!* ■ law ■ Philipp Kosach & Co. H BjM Berlla C t BwgttnB« t) Photo-Apparate mM*b> GolPXenKeiten, limU. PW». b«Urf rttnrtif* MdMto|<r, NO 18, Of. Frau«. Str. 77. K9Fri.driciiH.1563 Buchhandlung M. Poppelauer Neukölln; Neukölln, Sanderstr. 94 am Kottb. Damm bal M. Badasch Sonder - Schnelldienst fOr Fsmllionnaohriohttn und GelegenheHsanzslgen. Auf Anruf 919031, Apparat 89, werden Sie besucht und fachkundig beraten JÜDISCHE »RUNDSCHAU Klavierstimmer Perez Fsrnrnf: 7219 20 Das Damenkomitee der RQttstferniife _ *oran»Ultet saffemten d«r JSdilchftli Winterhilfe ein AU M C Ii 1 .m SMMlaf, «4M tl. Mir! II», M.1I «tr, im H.«. d«. Hm Dr. Ktrt Wsnguehowtkl, Karraretatdimnltt-itt.un Olivaer PI. MHwirWitt twannt LaaWBntM«, Alt; PM BtoiMiiteld, C.llo; Watfltn« Rom, Klrrier: Dr. KMt WMftMfcowitl, Violin« Warb» «a* Baathavaa, Braaaia, Sthabart and Maklar Kart«! arfcHHich hat Dr. Karl VaairfaKbowaH, K«rfB»tanl<,n> 182-1S3, Tataphoa: Jl Manaiak 2700 m, 2701,mi Kaaatlartulfa, Cfcarlottanbarr 2, KaatetraBal», Jl «023

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.