Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 49 (21.6.1938)
- Date
- 1938-06-21
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 49 21. VI. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 9 Zur jüdischen Geschichte in Oesterreid^ 2. Verbreitung und Selbstbehauptung im Mittelalter Die Zurück-Verfolgung der Juden im deutschen Südosten bis zurück zur Römerzeit kann nicht ohne weiteres als aussichtslos und absurd von der Hand gewiesen werden. An der frühzeitigen Siedelung von Juden an den nördlichen und nordöstlichen Grenzen des römischen Imperiums, vor allem am Rhein und an der Donau, ist kein Zweifel möglich. Aber mindestens für 500 Jahre, vorn Jahr 400--900 n. Chr., verlieren sich die Spuren für die im alten Römischen Reich gelegenen Judenniederlassungen in der Ostmark, woraus sich keineswegs der tatsächliche Untergang und die Unterbrechung der Kette folgern läßt. Der Verlust von literarischen oder sonstigen Denkmälern jeder Art erklärt sich ohne weiteres aus den nie abreißenden Völkerbewegungen, Kriegszügen und Zerstörungen in den erwähnten Zeitabschnitten. Mit der Feststellung einer Reihe von jüdischen Grabsteinen aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts an verschiedenen verstreuten Stätten, wohin man die Steine bei der Zerstörung des Friedhofs im Jahre 1421 verschleppt hat, ist nur ein erster Schritt zur Erforschung der vorausgehenden Namens- und Herkunftsverhältnisse getan. Der Entstehung und Anlage der Judenstadt in Wien seit den Bestrebungen der österreichischen Markherzoge im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts, den heimischen Handel durch Heranziehung von Juden aus dem Westert zu heben, ist genau nachgegangen worden. Die freie, auch örtlich unhcschränkte Niederlassung einzelner Juden oder Familiengruppen an der Donau zwischen etwa 000 und 1200 n. Chr. ist naehgewiesen. Regensburg scheint das Hauptreservoir der ostmärkisehen Juden dieser Frühzeit gewesen zu sein. Int 13. Jahrhundert geht der Regensburger Handel mit Rußland auf Prag und Wien über; der schnelle Aufstieg der Wiener jüdischen Getneindc hängt damit zusammen. In der früheren Zeit — vor 1200 — waren die Juden die Träger des interterritorialen Handels, der sich neuerdings als umfangreicher heransgestellt hat als von der älteren Forschung allgemein angenommen wurde. Der Westen, besonders die Mainzer, Regensburger, Prager Juden, unterhielt bis Mitte des 13. Jahrhunderts einen regen Handelsverkehr mit Kiew und dem Orient. Dazu kam die schon erwähnte ostdeutsche Kolonisation, auf deren Spuren auch jüdische Warenlkindlcr anzutreffen sind. Die Wohnungen der Juden, vor allem die Keimanlagen der späteren Wiener Judenstadt, darf mau sielt bis etwa 1250 nur als provisorische Wohn-, Versammlungs- und Gerichts* Stätten vorstellen. Von dem jüdisdien Miinzmeistcr Leopolds V. ״Schlont“, also Salomon, ist zuerst im Jahr 1194 in den Momimenta Boica die Rede. J0.seph-ha־C0he11 überliefert erst im 16. Jahrhundert in seiner Trauer-Chronik ״Entek habacha“, wie dieser IVlaiin im Jahre 1196 geendet haben soll: Einer seiner Dicnstleuie, der das Kreuz nahm, stahl seinem Herrn 24 Mark und wurde deshalb auf Veranlassung von Schloin ins Gefängnis gesetzt. Die Frau des Gefangenen stiftete in der Kirche bei einem Kreuzfahrer-Gottesdienst ein paar Leute dazu an. ihren . Mann zu befreien. Sie drangen in das Haus des Juden Schlom, töteten ihn und andere 15 Juden der Stadt und befreiten den Gefangenen. Herzog Friedrich I. ließ zwei der Anstifter hinrichten und ließ die übrigen Mittäter straffrei, da sie zu den Kreuzfahrern gehörten. Die Wiener Gemeinde wurde mit der durch die Kreuzzüge wachsenden Handelsbedeutung Wiens an der größten Wasserstraße zwischen Westen und Osten und am Knotenpunkt der Hauptverkehrsstraße zwischen Süd und Nord zuschcnds zwar der Zahl nach stärker, aber gleichzeitig gefährdeter. Denn die Handelspolitik der Babenberger (seit 976) ging dahin, die fremden und auswärtigen Handelsleute, vor allen! die Juden, durch Hebung und Förderung eines einheimischen handelstüchtigen Bürgerstandes zu ersetzen. Die Juden sahen sich immer mehr abgedrängt, sie verlegten sich auf Geldgeschäfte und wurden zu Geldverlcihem der Fürsten, der Großen, sowie des Bürger- und Bauernstandes. Dazu kam, daß — von etwa 1200 an — die von der Kirche eingeprägte Doktrin über die Absonderung der Juden sich überall im Abendland mehr und mehr durchsetzte. Unter den Generationen der Jahrhunderte, welche den großen spätmitteialterlichen Judenkatastrophen wie etwa der Wiener Gcsera von 142! oder dem Regensburger Vernichtungswerk von 1519 vorausgingen, war trotz aller Unsicherheit die geistige Selbständigkeit jener südöstlichen Judenheit, ihre aut sich ruhende Festigkeit, sichtbar an den literarischen Zeugnissen ihrer Gesetzcslehrer und an ihren wirtschaftlichen Erfolgen, erstaunlich; wie ein Wunder treten aus der schon sehr verblaßten Tradition die noch deutlichen Konturen eines trotz aller Lehensnot und Unsicherheit starken geistigen Eigenlebens hervor. 3. Isaak Or Sarua aus Wien Ein mittelalterlicher Vagant, ein schweifender Magister und Scholar in der Regierungszeit des Hohenstaiifenkaisers Friedrichs H. ist das Abbild und der Typus des aus der Masse ragenden jüdischen Kopfes in dem wirren und unübersichtlichen Vicrteltausend, das im christlichen Abendland der ״Neuzeit“ vorangellt mul in welchem keimartig auch die künftigen geistigen Entscheidungen des Judentums vorgebildet lagen. In Wien pendelte um 1250 das Wanderleben des Rabbi *)Siehe den ersten Aufsatz m Nr. 44/45. Isaak beit Mose aus, der nach seinem i lalacha-Werk ״Or Sarua“ (״Das ausgestreute Licht“) (len markanten Merk- und Beinamen Rabbi Isaak heil Mose Or Sarua fuhrt. Nur schwache Umrisse eines wirklich gelebten Lebens, aber um so deutliebere Kennzeichen für das Denken und Fühlen, für die Gebräuche, die Sprache, den Handel und Wandel der damaligen Juden in der bunten Gemengelage ineinander geschachteltcr Länder und Gebietshoheiten, über die heutige europäische Staatenwelt hinweg, lassen sich aus dem uns erhaltenen ״Or Santa" nachzeichnen. Es ist nicht leicht, aus den sich zeitlos gehenden Tor,!-Erklärungen, aufgereiht an der Ordnung des Talmud, aus beiläufigen Bemerkungen, aus Begründungen rcligionsgcsctzlichcr Entscheidungen und aus Rechtsgutachten das Ortskolorit, die kulturhistorische und zeitgeschichtliche Situation, den einmaligen Zeit/ustand und die allgemeine jüdische Seliwcise uni 1230 zu rekonstruieren. Wir lassen hier beiseite, was an ergiebigen Materialien für die Geschichte der Rasehi-Kommenlare, zur Feststellung neuer Lesearien der talmudischcn und nnchtahmtdischen Literatur, ferner was in dem slawischen, französischen und mittelhochdeutscher! Wortschatz noch ungehobelt aus dem Werk R. Isaaks aus Wien auf Schritt und Tritt anstellt. Die ״Loazim“, das sind die altfranzösischcn Wort- und f ';erklärungcn der Raschi-Zitnte des ״Or Sarua", stellen 1 ל in zahlreichen Fällen als hochwichtige Varianten unseres landläufigen Raschi- Textes heraus. Der Wiener Tahnudgclchrte aus der Hohenstaufer-Zcit beruft sich immer wieder auf seine Lehrer in den französischen und rlieinlamlischen Lchrhäuscrn, namentlieh auf R. Jttda-ha-Chassid und R. Eleasar aus Worms. In den halacliisclicn Stoff, den er bietet, ist eingeflochten, was für Land und Sitte bezeichnend ist. Wir erfahren cliaraktcristische Züge über die Handhabung der Fürsorge und Wandercr-Hilfc, über Vorbetcr und Sch ul klopf c־r, über Hochzeit und Eheschließung, Kleidung um( Schmuck. Spiel und Speisen. Judenabzeichen und Judentracht (der spitze ״Judcnhut“ und die gelben Ringe) werden beschrieben. R. Isaak äußert sich zu dem von anderer Seite ausgesprochenen Verbot des Anbindcns des Jagdhundes und des Falken am Steigbügel des Pferdes wegen ״Kilajim“ נלאים, d.h. zu dem bekannten biblischen Misch-Verbot (Leviticus 19, 19 und Deuteronomium 22, 9—1 I). Die im ״Or Sarua“ vorkommenden Ortsnamen, namentlich die־ Plätze, die der Verfasser nach eigenem Aufenthalt kennt, bilden ein erstaunliches Netz von Stationen jüdischer Wanderungen, von Lehrstälten und mittelalterlichen Gemeinden, die immer wieder ihre Pflöcke neu einschlagen, ihren Gewohnheiten eine vertieite rUrnmiung durch Oesetzeslehrer von Ruf geben lassen und die rings um sich herum eine selbstbewußte, toratreue Schar woitlos gläubiger, duldender und zäher Menschen sammeln. Die \;elgestalFgen Geschäfte der Juden, namentlich ihre Bedeutung für die fürstliche Finanzwirtschaft, die besondere Lage, in der sich dabei die Juden befanden, treten in den Responscn und Entscheidungen des viel gereisten I;niid’n aus Wien wie sonst nirgends in ein dokuinentai ischcs historisches Licht, Wie der im gleichen Jahrhundert Ireninuiehende Süß- ” ' nberg gehört auch Rah:! ßnak; zu den Fahrenden 1 laneltolic unter Fnthelmn Indentaghineinlebenden - Wis die . spürbarer Meiter Sorglosen und Die Wolfsklage in dem SchlulSgedicht des jüdischen Vaganten Süßkind stimmt dem Sinn nach merkwürdig uberein mit der von Isaak Or Sarua wiedergegt'hcnen (von Isaak ben Samuel aus Danipicrre, genannt ״Ri“ rezipierten) Lehrmeinung über das damalige Zinsnchtnen von Nichtjuden: Das verrufene Geldgeschäft sei zur!'xistcnzeihaltiing micnthehr* lieh, da andere Bertife oder Erwerb-arten verschlossen seien. Fun wvl ji Berliner Rundschau Helft unseren Kindern I Die Haussammlung ״für das Jüdische Kind“ am 12. Juni hat ein erfreuliches Ergebnis erzielt. Allen Spen- (lern spricht der Vorstand der Jüdischen Gemeinde seinen herzlichsten Dank aus. Er wurde dadurch in die Lage versetzt, vielen Kindern eine Erholungsmöglichkeit zu geben. Noch aber liegen viele Hunderte von Anträgen auf Ver- Schickung in Ferienheime und Tageskolonien vor. Auch diesen Kindern soll die Möglichkeit einer Erholung und Kräftigung verschafft werden. Deshalb ergeht die dringende Bitte an alle Gemeindemitglieder, auch der am 3. Juli stattfindenden Haussamm- Iunjf ״Für das Jüdische Kind“ ihre Spende nicht zu versagen, sondern durch eine reichliche Gabe dazu beizutragen, möglichst vielen Kindern Ferienfreude zu bereiten. Postscheckkonto der Jüdischen Winterhilfe Berlin 93 446 (mit Vermerk: ״für das Jüdische Kind״). Arbeit für die Jüdische Wissenschaft Die G e sch der, Professe Versammlung am Geschäftsjahr ־׳־ genden Ergcbni nach den Ankündigungen Berliner Zionistischer DrU verband (BZV.), Sämtliehe Veranstaltungen (Versammlungen, Arbeitskreiiiusammenkilnltc 10wie hebrilliehe Kurse) (allen bis auf weiteres aus. Hebräliche Kurse, Sämtliche hebräischen Kurie lallen bii auf weiteres aus. Photogruppe T’muna. Die Vnan.iiihiing am 21■ Juni t.illi ans. Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina. Die Ycrui'.-t.ilhmgcn!allen Jüdischer Kulturbund. Die Vorträge im Kullurbundsaal fallen bli auf weiteres aus. Die laufenden Theatervorstellungen finden unverändert im Kuiturbundtheater statt. Das Kinderheim Ahawa, Palästina, bi! 101 um Spenden וו״ז Munkslraße H/15; Tel. 4113 11. Familien-Nachrichten Frau Rotalir B i c k h a r dt, geh. Frank. NW 21, Dortmur (früher Frankfurt a. M.), begeht am 24. Juni den 70. Hebu Der Schneidermrbler Carl Hein. SW 61, Imnitlmannmr. am 1. Juli sein Söjahrigcs Bemtsjulniauni. Dr. bngui Mittwoch, bei der Mitglieder- :1 Ib. Juni berichten konnte, d;1s ahgdnufcne - es war das '33. — mit einem befriediab. Sie konnte ihre Puhhkationstätig» verschiedensten Richtungen hin fortsetzert. Ihr Organ* die Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaff des Judentums, ist weiter regelmäßig erschienen. An größeren Einzelwerken wurde die Sifra-Uchersetzung Prof. Dr. Jacob Winters herausgebracht. Die Herausgabe des Sifre zu Deuteronomium macht Fortschritte; von dem Ge- Samtregister zu den 75 ersten Bänden der Monatsschrift konnte Teil I erscheinen und Teil II zum Druck gegeben werden. — Ueber die Vorarbeiten zum 2. Hunde der Germania Judaica, der die Zeit von 1233 bis 1330 umfassen wird, machte Professor Dr. Ismar El bogen aufschlußreiche Mitteiiungen. Danach werden bei den Vorarbeiten die siedlungsgeschichtlichen Probleme, die sozialen Bedingungen und die rechtlichen Verhältnisse stärker, als bei der Anlage des Werkes geplant sein mochte, im Vordergrund stehen, während die <iciehrtengescliiehtc für diese Periode ein wenig zurücktreten wird. Fs ist gelungen, einen Stab geeigneter Mitarbei« ter zu schaffen. Für viele Gegenden, besonders Mitteldcutschland, aber auch z. R. Wcstpmillen, Posen und Oesterreich liegen schon fast alle Artikel vor. Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee übermittelte bei dem Punkte ״Anfrage der Mitglieder“ verschiedene Anregungen für weitere Arbeit. Nach Erledigung vers(hiedener geschäftlieber Angelegenheiten schloß der Vorsitzende die Versammhing mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß die Gesell* schaff auch im laufenden Jahre ihren Aufgaben in möglich- Stern Umfange gerecht werden könne, In den Ausschuß zugewählt wurden die■ Herren: Rabbiner Dr. Alexander Altmann-Berlin, Dr. jur. Alfred Karger-Berlin und Rabbiner Dr. Adolf Kober-Köln a. Rh, Baron nva-Termlnc. 25. J. 111! (26. Siwanp Clemens Michael V 30. Freidngcr Str. 5 a. — Werner Herbert Mandel, Wilmersdorf, Liv- In dem Berliner Zionistischen Orlsvcrband sprach am 15. Juni im Bezirk Oliva Dr. Hans Klee über ״Wende der Zionistischen Politik". Der Redner setzte sich mit der politischen Situation auseinander und bcgrnmictc seine Beden- Ken gegen das Teiiungsprojekt. Dem Vortrage folgte eine sehr angeregte Diskussion. Jüdischer Kulturbund Burlfn «, V. Pie Vorträge im Kulturbundsaal (allen Ankündigung 8US Die laufenden Theatervorstellungen finden unverändert im Kulturbundtheater statt Berliner zionistischer ortsverband (BZV) SimtlloHe Veranstaltung•!* (Versammlungen■ ArbaltskraUzutammankQnft• und hebriischen Kurs•) fallen bis auf weiter•• aual N AX nrra> R1EQBL Klavierstimmer PBREZ f Litl. d Kruikrr.V j.Hdw.-V. Parliar-Str. 2( 2S (Ollvair Plitz) Huf!MU17 | UNTERRICHT um-, zaicnen-umeiTiciit im Freien u. Atelier Julie Wolfthorn, Kurfüritenitr. 50 Tal.: 22 3612 Jüdisches Kinderheim Hohenwiese, Rle«e»geb. Erholung/ Unterricht / Sport, Beste Verpfl. Wlrmstee Eingehen auf die Eigenart jedes Kindes Anna Lavy Unterrichte * Anxelgen j«h*r»a In die Jüdisch• Rundschau Msvs Einige FiriMniier Isn Ins Jaml'Jnll ■oeb Avfnah uttr Varpfl., eigenem Badestrand v! Laneleiit Dr• ■• Blech ra (MmumI •h«r Rsdolf»«» Priai8•lach ■ ne fisch Mhfiti; fSrJwiidw R»lM - Vstwricht F.rnniü ■2 SS 31 Anzalgen-Pralallste VERMIETUNGEN ANGEBOTE U-B. Mehensellerndamm ׳, Küchcob., Alltinm., HOTEL-PENSION ROSA STOSSINOER U<־tl»nborg«r Str. U, Ecke FaMnemtr. Ruf: 92 60 06 Ofstcrr. Hau* elegant• Kewfori- Zi«1m«r / Frivatbäder motu. od. Leerzimmer mit Btd, Haltung und W«rmw«!«r nur •n Blnxslpsrson vormi.t«״. Tr»lrt»Mu»tP«i• 20, lmlc»r Sill., 2 Tr. r. Vermietungs-Anzeigen ,*hör•• In 41• Jüdische Rundschau Aerztin; nimmt Pensionäre Betreuung auf Or.Hsber, Berlin W, Uhtandstr, 165. 9175 03 n..sonniD.uorderzi1n. 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