Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 36 (6.5.1938)
- Date
- 1938-05-06
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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1 ß: Nr. 36, 6. MAJ 193Ä JÜDISCHE RUNDSCHAU ״Idl mit’n Fidl“ Ein jüdischer Film ״Idl mit'n Fidl, Arje mit'n Baß“ — das ist ein altes ostjüdisches Volkslied, das populärste vielleicht von all den vielen traurig-heiteren Liedern, das wie ein Wiegenlied sich anz von selber singt; alle die vielen Millionen des Ostens ennen es, niemand weiß, woher es kam, einer hatte es plötzlich auf den Lippen, dann sprang es über auf die andern. Und immer, ob man dem Weinen näher war oder dem Lachen, war man wie von einem hochsommerlichen Mückenschwarm umsummt von diesem Lied: ״Idl mit’n Fidl, Arie mit'n Baß...“ Um dieses Lied herum hat man mm einen Film gemacht, einen Spielfilm: Juden haben ihn erdacht, Juden haben ihn gedreht und Juden haben ihn gespielt. In Warst 11 au naben sicli diese Menschen zusammengcfmidcn, und daraus ist dann dieser Bildstreifen entstanden, der in New York, in London, in Paris und selbstverständlich auch in Warschau lange und mit großem Erfolg gelaufen ist. Und nun zeigt ihn der Kulturbund uns. Mit einer Wirkung, die sehr komplex ist und die aus vielen Quellen ihre Nahrung zieht. Sie kommt gewiß nicht aus der Fabel, die sicherlich das schwächste au dem ganzen Film ist: kleinbürgerliche Wimschträmnc von in Elend und Armut sich entsetzlich Quälenden, denen der Ausweg schon als das vollkommene Lehen erscheint. Ein Mädchen in Männerklcidcrn zieht mit dem alten Vater über die Landstraßen, sie spielt die Geige und er spielt den Baß; zwei andere gesellen sich ihnen zu, ein junger ״Fidler1‘ und einer, der die Klarinette bläst; selbstverständlich entsteht zwischen der Geige Nummer eins und der Geige Nummer zwei, mit Mondschein und Ocbalz, die Liebe. Und eines Tages spielen sie zu viert hei einer Hochzeit auf, die Braut ist todunglücklich und reißt mit ihnen aus. Und dann passieren lauter Wunder; Nissitn über Nissiin. Die Ausgekniffene hat eine hübsche Stimme und außerdem einen jugeiidgeliebten, der in Warschau lebt; dort lebt auch eine, die die Klarinette mit himmlisch gefüllten Fischen an sich lockt — ״a Stickel vom Lewjossen“. Selbstverständlich hört die hübsche Stimme ein Theaterdirektor, der zufällig gerade am Fenster steht, und engagiert sie von der Straße Weg. Was aber tut nun Gott? Der Jugeiidgeliebtc erscheint, ein paar Minuten vor ihrem ersten Auftritt, in der Theatergarderobe und zieht mit ihr von dannen. Und was tut Gott weiterhin? Die als Junge verkleidete Geige Nummer eins springt unter den komischsten Umständen ein, das Haus schüttelt sich vor Lachen, und sie und die Geige Nummer zwei und der gute alte Vater mit dem Baß — alle bekommen sie ein Engagement nach Amerika! Und wahrscheinlich ist es gerade diese Fabel, die bei den Besuchermassen in Warschau und in Bronx und in Whitechapel den Erfolg dieses Films besiegelte. Uns aber, wir gestehen es offen, fesselt alles andere mehr. Das Fremde und das dennoch zuliefst Vertraute, die Luftschicht, die um diese Menschen ist, die ungeheure Sprache ihrer Augen, ein Neigen des Kopfes, ein Seufzer, der so abgründig und tief ist wie das Golus seit der Zerstörung des Tempels in Jcm- Salem. Durch alles dies hindurch erblicken wir — uns selbst; uns, die wir doch durch ganz, andere Welten gegangen sind, als jene da und die, wenn die Not uns nackt, genau so seufzen wie sie, nur verhaltener und deshalb auch viel weniger erlösend. Dieses Drumherum, das Dumpfe und das Magische, wovon ein paar Szenen Und Menschen in diesem Film umflossen .sind, haben die Regisseure N. Przybilskv und G r e e ti ausgezeichnet getroffen. Eine Hochzeit gibt es da, eine jiddische Chassene mit allem folkloristischen Zubchör, von einer fast erschreckenden Echtheit, daß das Publikum, ganz gebannt, in spontanen Beifall ausbrach. Das andere, das uns anrührte und gefangennaliin, war die ausgezeichnete M u s i k, von der dieser Film getragen wird. Vielleicht ist die Musik überhaupt das Schönste an diesem tönenden Bilderwerk. Das Lied vom Idl mit'n Fidl bilde! gleichsam die Dominante, es wird, auf eine sehr reizvolle Art, rhythmisch und harmonisch duielnuniert, und dazu kämmt dann noch ein melodisches Gewebe aus dem tmerschopflichell Born ostjüdischer Musik. Geschlichen hat diese Musik ein Mann, dessen Namen mau sich merken muß: W. El 1s t e i n. Von den Darstellern ist an erster Stelle Bo/vk (in der Rolle des Vaters) zu nennen, bin kleiner, zarter, feingliedriger Mann mit dem unischatlcteii Lächeln eines, der alles begreift. Das geigende Knabemnädciicn ist Moiiy Pico 11, ein Talent von vielen Graden, hier aber sichtlich etwas zu stark überspielt. Dann noch der Manu mit der Klarinette, Tostet, ein Chargenspicler mit vielen schillernden Facetten. * Vorher wurde vom Keren II a j c s s o d ein Palästinafilm gezeigt: der Aufbau der MisraviiisiedUmg Tirat 7.wi, der hier schon besprochen wurde und wieder stark wirkte. Dem neu errichteten Institut für jüdische Filmarbeit KOI. NO A hat man f 11 r seine erste Leistung von Herzen zu danken. Zu Beginn der Berliner Erstaufführung, die als Fest vor- Stellung zugunsten der jüdischen Altersheime von der Jüdisehen Gemeinde zu Berlin veranstaltet wurde, sprach Direktor Heinrich Stahl Worte des Dankes und des Aufrufs. Begeistert und begeisternd warb sodann I)r. Kurt Singer um geöffnete I letzen für die Aufnahme des schönen jüdischen Films. M i c 11 a M i c 11 a i o w i t z Zur Festvorstellung ״Das Gericht“ Die am Sonnabend, dem 7. Mai, im Kulturbundtlicater stattfindende Uraufführung des palästinensischen Zeitstücks ״Das Gericht“, das zum ersten Male auf der jüdischen Bühne in Deutschland dem aktuellen Geschehen in Palästina künstlerischen Ausdruck gibt, bat starkes Interesse ausgelöst. Tine Anzahl von Eintrittskarten zur F'estaiiffuhrutig, bei welcher Intendant Dr. Kurt Singer und Dr, Michail Trauh Ansprachen halten und neue palästinensische Fieder durch den Ku 1111 rhtmdchor unter Leitung von Kapellmeister Berthold Sander zum Vortrag kommen werden, ist im Vorverkauf und an der Abendkasse noch erhältlich. Der Zutritt ist gegen Vorweisung eines L.ichtbildatiswciscs Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft (auch Nichtmitglicdcrn des Jüdischen Kulturbundes) möglich. Ankündigungen Idl mit'n Fidl. Die Im Kulturbundsaal angesetrten Aullllhrungen de« ]Udl«chen Tonlllms ״Idl mit'n Fidl“ mil««en In den Großen Saal de« Jüdischen B r Ddervere Inshau•(!, KurfUr»ten«tr. US 16׳, wie folgt verlegt werden! von Mittwoch, den 4. Mal, 19 und 21.15 Uhr, auf Sonntag, den 15. Mal, 11 und 21.15 Uhrj von Donnerstag, den 5. Mai, 19 und 21.15 Uhr, auf Dienstag, den 17. Mal, 19 und 21.15 Uhr; von Sonnabend, den 7. Mai, 20.30 Uhr, aul Sonnabend, den 14. Mal, 20.30 Uhr; Von Montag, den 9. Mal, 19 und 21.15 Uhr, auf Montag, den 10. Mal, 19 und 21.15 Uhr. Die Vorstellungen von Sonntag, den 8. Mal, Dienstag, den 10. Mal, Mittwoch, den 11. Mal, und Donnerstag, den 12. Mai, linden an den gleichen Daten und ru denselben Anfangsreiten Im Jüdischen BrUdcrvereinsliaus statt. Alle bereits gelüsten Eintriitskarten müssen gegen neue Eintrittskarten für die entsprechenden Vorstellungen umgeiauscht werden, und zwar vorher Im Mitgliederbüro de« Jüdischen Kulturbundes, Kommandantcnslr. 58 59. oder In der Zahlstelle Aschaffenburqer Str. 18. ״Lebendiges Palästina", l'ntor ckesein Titel findet am 8. Mai, 11.30 l'hr, fiir die Mi::;,.;!'der, AU'>!1!:e:;׳e:1 und Abvivh-lor des Kulturblindes im Kuinirlumd-Sieil, K11!״.n:1:1<lau׳enslr. 59 59, eine MrUmee zur Ur.mfhiliPing des S.-h.m-;>;eU ,,!Vs Us׳rhht‘• sei*;. Dr. Hans Die Mitarbeiter der Peßach-Aktion werden dringend ersticht, den Sammelblock zurllckzugebefl und den gesammelten Betrag auf das Postscheckkonto des Keren Kajemeth Lcjtsracl Berlin 282 47 elnz.usenden. Kricdrntluil hiilf oi׳:c An-pM<׳l1f\ <ir־r fi<־r P< rin Werk“ foM. IW 0;*rrn׳'hnr dr0 Kuhn fWfliUfM Wn׳ler P׳:;p p ׳!;i-1יי\׳וין ■qm br : M.1 M-I1.1 \U njakon Pv 1<'־.11 :׳,li1־ hu 1 ׳ liest Rnrltcl und ÜiiÜk fhutnf:P<*!1 u;1»i dt־ut thal?]niulif über diu־ Ym 0! i u׳!t cn zur bin ,,])ns Wrtlulit**. MNracM-Gruppe. 8. Mni. 18 i In, Swu;:״; Ji. Wo!tf und Dr. A. Lcbn,1״n: ,.W,^ h< f 1;c -er Stunde?1‘ -11 ״״. M;u, 20.30! l.r, m lunimr Allee 4, R 1M>. Dr. AWairW Al I'avz Israel in die-er Sinn« 11• r* Das Konzert der Schüler von Else Cohn von Du-uav Sabel wild v׳n1 3. aut d1 14. Mai, wie urtümlich gcincidc!;. De.uuc Mina-Film ,.Hin Tag mm a1mb unirr!,rTmg von d jüMbrhe Volkdierteru rder, uh) Ul iHuhn et hm Oriinthairrn Herbert Frieden» 1 des Schauspiels Dreurttlirrbr, 37, Camt hm Jeu ׳et uns Krux Israel in uaguge Ahawa; Zion. Schonmann: ״\V H'dcu'.et uns PrauMiit* unter Mitwirkung •n 24. Mai verlegt (niicht Kai tu!! behalfen Gültigkeit Gottesdienst - Nachrichten Schahbai 1 trwip Srh»hb»l-Au־smz: 2!י2.י Abkr,™.m״n: Fr « Freitagabend. SchF ~ .Srh,hh«t.Fr״h,r״tt״d;.n.l SchH » Srh.bbat fl״״p1c״(t״Hi׳n.t, M ~ Schahhatmintha. J =, k.״rt»ll".111״l Pt &, Pr.üijt, St*t ־= Schritterkiärunir. i -- Lahrvnrtrag. OSch AnschnaOtni Wr; \T'm“hcnb:z-Morge »׳״׳ י* ׳׳ h ׳׳! m / 7 15 ' Wm <־! M / 30.'> Wm ' י 1 19 I / M IS / W1 1)1'.׳ / I I׳. / M .19.15 f W'r 6.30 7.30 7.30 Ön.i “sihabbat. Wa ״ Wo׳banlae.AUml, lyiiasrogen mit altem Ritus Alle Syn״K״J;c: Fr 130.(׳ t SrhH S.W /V Freier Mtlnfhencr Strafte: Fr 1 <1.30 / SrhH ׳< Pr AU" K,i»«r.1r«8»! Fr 19.30 / SrhH 9 p, Ryk.atreB.•: Fr 19.30 / S-HH 9 Pr N״i.cl / M ■SUflost, Ahawa* Reimt Fr 1 .30 / SchH י׳ Pr \\ rn 11.30 P«.ta!״״i.tr״fle: Fr 19.30 J SrhH '> /׳׳ BckoviU / M 1'!">_ C.nineweld: Fr 1930 / SchH 9 Pr Wolff / M 19.45 i Wm / ynagogen mit neuem Ritus! Neue Synajfojfc! Fr l'< Pr (,orir / SchH 10 , ״ ״A UndrmtrX! Fr 19 /V7itr,.t Z SrhH!0 / M 20 f jn . ״ל-ל ״ Fri.d״.t™p.l, Fr 19 Pr v. -I. Z,1 / SchH 19 / ^fr* 1,b , , «ä־ F״.n,n.tr.le. Fr 1״ P, / SchH 10 ׳ M Zf״» ׳ י״־ י 1 * » / ׳ Fr 19 Pr C״«f / SchH 10 / M ׳ *».»׳׳ .י ׳ I,,rrt«ow.(r»B«! Fr 19 Pr M.vUmrn / SchH 10 / M 30 / W« 19.30 / U m 30״ ״^?bo/«»ZW. R« / Wm 7.30 M. Fr 1*<.30 3 SchH 9 / M ,9.30 7 W. 19.30, A, ״r..׳h Achim, Pnnkow. Mllhlcn.tr. 77: Fr 19.15 (’״ ׳»r.n.W. / SchH 9 Sehr Ah.wath Zion, SchBnh.u.rr Alice 41 Fr l‘<30 / SchF / / SchH 9 7 r 1,די״ / M 19 7. I.rvy 7 W« 19.30 / Wrn 7 , . ,״ c- ■aon* Ahnw»« Srhofeum unü Moren Dowid, Berlin N, Kieme Au*u«Ulr. Mllr [9.3U 9 SchH 3,30 / W. 19.45 7 fym 7 , ,!-רו n<r» Bfth Zion, Brunnen.tr. 33. Fr 19.30 / SrhH M*. Pr Lomva / J!30.׳ OSCh 1 luHcrfr / M 18.45 7 Lnndmi / W» 19 45 / Wm 7 B. th Scholeum, M.rkpef-Albrechl-Str. 11-12. Fr 19,30 / SchH «,45 Ur.Vereinir.n1c ilehtenberf, Frenkfurter Allee 561 Fr 19.50 / SchH 9 # Wa 1Ö.20 / Wm 7 _׳ 0! יin 1 cau tft Jüci. RelijfiomiTerein Neu-TernpeUtof» Mu»seh!»tr, 22s Fr 1 Pr Wrenr.ynski / M 2" L Jüd. RelijfionRjFem. Chbjj., SrhuUtr. 7: Fr 1M0 / SrkH A* n- . # Jüd. Reliffionirerein Fri*d*n1u-Stejflit*, Sl1«r«tr. 21 s Fr 19.30 / SchH 9 OSch P M 10.45 l. Winter / Wm 8 * , . » «» 90 1 in 1 # Jfld, ReHffiontTcrein der nördl.Vororte, Falkentaler Stcljf 10s Fr 18.30 L Kietaf SckH 10 Sehr Kiein ״ _ ,. *t r c■ B LIppmenn-Teuer, Frledew.tr. 3. Fr 19.30 Z SchH 8.30 Z J 15.45 /. S.!1*erm.n» , M«mlech Je.chueh? Drepiner.tr. 34-351 Fr 19.45 Z SchF 7 / SchH 9 Z M 19.30 t W« 20 / Wm 7 , , ״ ״ Mfnjen IwrL Ro.entheler Str. 44! Fr 19.30 / SchH 9 Ohel p.chok, Lle.en.tr, 31 Fr!9.30 Z SchH 9 Pr Mepphol. / OSch 16 und 17.30 Z M 19.40 / We 1 M.15 / Wm 7 .. , A , . . Srtl. Geeundhrunnen, Frimenetlee 87! Fr 19.30 / SchH 9 / M 19.45 L Alei.oderf We 19.30 / Wm 7 Spn. Pe..euer Str. 2 1 Fr 19.30 / SchH 9 / M 19.45 L / We 20 / Wm 7 Familien-Nachrichten Herr Caim'ic• S ״ ״ * r ,־,:11 •׳! I'r.1:׳ ("I.1:.3, ,־eb. b׳'grt;cn am 8. .’lai die Hoi'hzcit. Birmhwah-Tcrmln. Arn 7. MM; (9. IMrU A: von l.oui׳, Anvrck. <'!; ׳r1 l,׳'Un;7 ■' r. ■11. e ß, Sohn ״1 : Bezirks-Veranstaltungen der BZV Charlottenburg Sonnabend, 7. Mai, 20,!5 Uhr BZV-Heim, Kantstr. 54 ד• קנטור: מתוך מסחת החינוך Zentrum-Nord Sonnabend, 7, Mai, 20,15 Uhr BZV’Heim, Rosenthaler Str. 44 ו״ר ש־קאלקו: ארךישראל בשעה זו(רשמי נסיעה) Oberspree Dienstag, 10. Mai, 20.15 Uhr Obersfhöncweide, W'ilhdminrnhofstr. / Georg׳ Wunderlich: ״Neuer Territoria!i*mu* oder Wanderun^sbetreuung■'* SchSneberg Dienstag, W. Mai, 20.15 Uhr BZV-Heim, Ooltzstr, 21 Dr. Walter Gross: ״Wanderung־ und neuer Territoriatismu»“ Donnerstag, den 12. Mal 1938, 20.19 Uhr, Musiker-Vereinshaus, Kaiser-Wilhelm-Str. 31 KUNDGEBUNG Rabbiner Dr, Max Grdnewald Dr. Franz Meyer Jüdisches Schicksal - Jüdische Haltung BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNG Donnerstag, den 12. Mai 1938, 20.15 Uhr, BZV- Heim, Kantstraße 54 R.-A. Dr. Alfred Rabau Dr. David Schlossberg Jüdische Uhnderung - Jüdischer Staat BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNQ Sonnabend,14. Mai, 20.15 Uhr, BZV-Helm.Rosenthaler Str. 44 Salomon LANZMANN (Tenor) Julius STOLBERO (Bariton) bri!>reo imraiten• m Jiddische Lieder, italienische, spanische und russlschalssange Karlen 1u RM 1,— In den bekennten Ververkeueetellen BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIQUNQ / biiibk zi«tsu«-so*o LEBENDIGES PALÄSTINA Sonnabend, den 7. Mal, 20.30 Uhr, Kulturbund-Theater, Kommandantenstr. 57 DAS GERICHT Ein Palästina ־ Spiel fn 6 Bildern von Bat Dori Bearbeitung: HERBERT FRIEDENTHAI / Regle, FRITZ WISTEN Buhnengestaltung: HEINZ CONDELl T0chn. Leitung! HANS SONDHEIMER FESTVORSTELLUNG anläßlich der Uraufführung in deutscher Sprache zugunsten des Palästina-Aufbaus Ansprachen: Intendant DR. KURT SINGER DR. MICHAEL TRAUB Neue palästinensische Lieder Chor des Jüdischen Kulturbundes unter Leitung von Kapellmeister Berthold Sander Eintrittskarten zu RM 6,—, 5,—, 4,—, 3,^— הזי Vorverkauf bet! Mitgliederbüra, Kommandantenstr. 57; Jüd, Rundschau, Meinekestr. 10; Philo-Verlag, Pariser Straße 44; Kedem, Dahlmannitr. 8; Poppelauer, Neue Friedridistr. 59; Zlgarrenhaui Hirsdhfald, Jagowstr. 44, ind on der Abendkasse. Nur för Mitglieder der jud. Gemeinschaft gegen Ausweis. MODISCHER KULTURBUND BERLIN, E.V. •onnabd., 7. Mal, tO.ISUhr, BZV- Helm, Landabargar Str. «7 BUNTER ABEND Mitwirkend•: Mascha Banfakonsky (h.br. u. |idd. Lieder) Hede Haase (Chaneom) / Otto Bernstein (RexUetion) David Neumann, Mfscha Smytschek (Cella und Oelge) Begleitung: Rudi Lehmann Karten zu RM 0,50, 0.90, 1.25 u. 2.— Im Vorverkauf bei! Felg, Streue• berger Straße 24; Salinger, Neue KbnigetreSe T41 Perletein, Keieer- Wilhelm-Straße 23; Sallee, Qrenidlerstraße 30, und an der Abendkaeee BERLIN. ZIONISTISCHE VEREINJGUNB / BEZIRK FRIEDRICHSHAIN JÜDISCHER KULTURBUND BERLIN E.V. Dip its KuHurhtmHsnnl AiifftiSirunji'n dr׳«; j u ־׳ -־ ׳ 1׳ h r n F 9׳ n 1 1 i m 6 ״Idl mit’n Fidl“ ח״י*״!״ in den Großen 8nal des Jfidischert Brüder« vereinshanses, KarfUrstenatr. 1J5 116, verlegt wrr.l n, ״ml rw«־: von Mittwech, «Dm 4. Mni, 7 u. 9.15 Uhr, «״f Snnntaf. Hrn 15. M«i. 7 u. 9!י Uhr von Donnerst ft!lern 5, Mn i, 7 11. *יי 1 .י Uhr, «int 1 hvn'־! a! D :1 j /, A * ■ ׳!i1 י 1 ■! ׳ Fr, von Sonnnbrnd, dem 7, Mni, $.10 Uhr,?־! ר.!׳ך0.י5!!■יt19' ר־׳ו׳ ,!־:־f.hr, von Montag, dem 9. Mm, 7 ״.!U5 Uhr, ׳?״״ den I־׳. M«>. ל• u. ׳US Uhr. Di« Vorstellungen von Snnntn?, d<״m 5i. Mni, Plenen;?, den! M1!fwo.-h, 11. Mai, und Dfinnersta?. <!prn U.׳. Mn, fsminn n:! drn -,.־:! :!■׳•n P 1'׳׳n ׳ 9: •■הייirnsolhrn Anfnn^srpitpn im Jüdischen Brndrrvrreinshntis '■ > '5'- ^י,1׳ .'ere:t5 ׳!•»״■titen 1־*,int ri t tsknrlen müsse׳;■!׳! ״m neue Um t r:M 5 k,1 ר ten n .<־־ e!,t ■,;1■ ■׳״׳ en .1,-rv nr■ sdel hinten um^hnnrhl werden, und zwar vorher in M1!״:;r׳iovm ׳|e< י l1׳!, m• hen Kulturbundes, Kon1man!hntrr1str. ליי, oder וזז der /■1!יי־׳ «t<־־!e, A'..!׳ :!׳■ n‘>-:r ׳־•r .י .r. 3־ JÜDISCHER KULTURBUND BERLIN E.V. MATINEE ■ ondervsranstaltung anläßlich der Uraulführung das Palästina Schauspiels ,,Das Gericht Sonntag, den 8. Mal 1938, 11.30 Uhr, Kulturbundsaal, Kommandantenstr. 58-59 LEBENDIGES PALÄSTINA Ansprache: Dr. Hans Friedenthal Mitwirkende: Masche Brnjakonskv. Herbert Fri,״!cnSI1״i, Herbert Gninbaum, Günther Goldsehmidl (Finte), Alfred Scldesinger (Rralsrhe). — Der Opernchor des Jüdischen Kulturbundes unter Leitung von Berthold Sander. Karten «um Preise von RM 0,75 in den Zahlstellen: Philo Verlar. Pariser Str. 44! Mitrliederbüro Kommsndnntenstr. 57; Zahlstelle Aschafieoburver Str. 1B; Hirschfehl, |ajowstr. 44; Poppelauer, Neue Friedrichstr. 59; Kedem, Oshlmsrinstr. 8, und »I. H. Ahemlkaase. — llntritt nur für Mitglieder, Abonnenten u. Abwcchsler HesKulturbundes j׳e^. Vorrei^ung d. ^riltrt■ Mitplierlsknrle tR-Knrten haben keine Gültigkeit), Ul|7n TEE-NACHMITTAG, Dienstag, 10. Mal, 10.30 Uhr ■ V 1 mm WIZ0-H«im, Regansburger Straße 26, Erdgetchoß Dr. LOTTE MAMLOK ״Aus dem Leben der Kibbuzim“ Vorführung dar letzten Palästina-Monatsschau Neu eröffnet! Privat-Mittags- und Abendtisch Ernst Herschthal Berlin W50 ' Marburger Straße f Tel., 24 87 $1 Edte Augsburger Strafte 3 Mlnaten non der Taaenizicnsttaße Gedeckei RM-.CO, Rht,-, RM 1,20 ■ Tageszeitungen Geöffnet ISglidi von 11—30 Uhr, Sonntagz bis in Uhr