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Jüdische Rundschau · 1938-03-01 · Heft 17 (1.3.1938) · page 20

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 17 (1.3.1938)
Date
1938-03-01
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 20 J חד׳ ISCHE RUNDSCHAU Nr. 17, 1. III. 1 38 £ebzU Meldung, Neue Palästina-Kommission ernannt London, 28. Februar. Heute wurde im Unterhaus die Zusammensetzung der neuen (technischen) Palästina-Kommission bekanntgegeben. Sie wird unter dem Vorsitz von Sir John Woodhead stehen. Die Kommission wird ihre Tätigkeit Mitte März in London aufnehmea und im April in Palästina eintreffen. Sir Woodhead steht seit 1905 im Regierungsdienst von Indien und war zuletzt in Bengalen tätig. Die neue rumänische Verfassung Die Stellung der Minderheiten Die neue rumänische Verfassung, die von der rumänischen Regi enthält 11 3eiligen v sollen, di daß : Bestimmung, daß lehr als. KHHM) ( Re! Senat — wie bisher — Vertreter die Rechte der Rumänen sind be! den Schutz der Minderheit c wird gesagt, daß alle Rumänen kischen Abstammung und des Cilat let sind, ihren wichtigster, Lebenszv Alle rumänischen Staatsbürger ohn Abstammung und des (ilniibensbe RS: 29. Dezember 1g unterbreitet wurde, senat Vertreter derigemeinscliaften sitzen bige haben. Dies bedeutet, ionsgcmeinschaft im neuen ein wird. 1111 Abschnitt über .andere Bestimmungen über n nicht enthalten, dagegen ohne Unterschied der völihensbekenntnisses verpflichreck im Vaterlande zu sehen.;־ Unterschied. der völkischen :mter können nur mit rumäden, wobei dem Mehrlieits-!sehen Nation als Begründer s wird den nationalen ז . -u 1!1 ׳t eine iiber- •eiAlles iur das Land“ ,!st und die Unterführer :“) von ihren Verpflich*;gibt sich nach Rom. g der Dokumente zum te jüdischer Staatsange- Der Inn'c U e r den rechtmäßigen uift dokumentarisch 11er eine Reihe jüdieher, deutscher utyd sehe Hauptorgan in Major Lepicki über Madagaskar Major Lepicki, der Vorsitzende ׳' ' ..ständigenkommission, die nach Madagaskar zur Prüfung der dortigen polnischen Sicdlungsinögiirhkeitcn entsandt worden war, hat die l.rgehnisse der Untersuchungen in einem ausführlichen Vortrag der Oeffentlichkeit unterbreitet. Nach seiner Ananzusprechen, und auch die Bodenverhältnisse seien "günstig. irue fttaa; des heut(; Briefmarken Fritz Lewin LUtzowstr.BlA samtsumme^belaufe sich* auf etwa M'm uo!!Vn ׳Zloty. len, daß im Laufe der Zeit der jüdische (ich tirteiiübcr• schuß in Madagaskar nlvrsct/t werden könne. Die französische Zeitung ״L ׳ I 1 1 11 s t r n t i o n“ (Paris) veröffentlicht einen Artikel eines früheren 0 c n e r a! g 0 u - verneurs von Madagaskar, Marcclle Olivicr, der die Meinung anssprielit, daß in Madagaskar keine Mög- 1 ich k eiten einer Ansiedlung von Europäern vorhanden sind. Demgemäß befrachtet Olivicr die von polnischer Seite Letzte $p&Uewi$*riste Athen: Das Rückspiel zwischen den Mannschaften von Griechenland und Palästina um die Berechtigung zur Teilnähme an der Fußballweltmeisterschaft endete mit einem knappen Siege der Griechen von 1 :0. In der jüdischen Nationalmannschaft spielte der ehemalige polnische Torwiiehter Elsner und der Ex-Wiener Liebermann als Verteidiger mit. Durch diesen Sieg hat sich Griechenland die Berechtigung erspielt, die weiteren Kämpfe zu bestreiten. Berlin: Die Endrunde um die Fußballmeisterschaft des Deutschen Makkabikreises endete mit einem 2:1-Siege des Bar Kochha Frankfurt über die Mannschaft des Bar Koch ha- Hakoah Berlin. — Hockeyspiele zwischen BK. Frankfurt und Bar Kochba-Fiakoah Berlin: I. Herren 5:0 für BK. Berlin. I, Damen 1:1, — Berliner Handball-Rundenspiele: Bar Kochha I. Jugend gegen Bar Kochba Alte Flerren I 5:3; Bar Kochba V. Männer gegen Triton II. Männer 7:7; JSK. II. Männer gegen Taubstummen I. Männer 11 :1. Frankfurt a. M.1 Der erste Jugendturnwettkampf, der von Hakoah und Bar Kochba unter Beteiligung des Schild durchgeführt wurde, endete mit einem Siege der Hakoah mit 591 Punkten vor Schild mit 563 Punkten. — Fußball: JJB. Hanau I gegen JSpV. Offenbach 7:0; Bar Kochba Offenbach gegen Schild Worms 5:0. — Handball: BK. Frankfurt Jugend gegen Schild Mainz 11 :2; Hakoah Frankfurt Damen gegen Philanthropin 1:0; JJB. Hanau Damen gegen JSpV. ffenhach Damen 1:0. Von der Jahrhundertwende Werner Weisbach: ״Und alles ist zerstoben“. Erinnerungen aus der Jahrhundertwende. Herbert Reicluier Verlag Wien. Der Kunsthistoriker Werner Weisbach, der eine Reihe von interessanten Büchern (wir nennen z. B. ״Das Barock als Kunst der Gegenreformation“, ״Die italienische Stadt der Renaissance“, ״Französische Malerei des 17. Jahrhunderts im Rahmen von Kultur und Gesellschaft“) geschrieben hat, veröffentlicht jetzt seine Memoiren, die für alle Mensehen, die selbst in ihrer geistigen Erziehung noch von der Jahrhundertwende Herkommen, wie alle Bücher dieser Art besonderes Interesse haben. Weisbach stammt aus Berlin, Hat in vielen Reisen Länder und Städte kennengeiernt, verkehrte in Kunst- und Literaturkreisen, begegnete interessanten Menschen, darunter vielen, die einen bekannten Namen haben. Häufig haben solche Begegnungen wenig mehr als privat-biographische Bedeutung, oft aber sind es auch charakteristische Episoden, die aui die geschilderten Figuren ein interessantes Licht werfen. Auch ist der persönliche Eindruck, den Weisbach von diesem oder jenem berühmten Manne g'- Wonnen hat, eine wertvolle Ergänzung zu dem Bild, das m; 1 sich von dem Betreffenden macht. Im wesentlichen aber ist es die Absicht eines solchen Buches, die Entwicklung des Schreibers selbst darzustellen, in dessen Leben das Zusammentreffen mit allerhand Persönlichkeiten ein förderndes Motiv ist. Weisbachs Selbstbekenntnisse sind aber für den jüdisehen Leser noch besonders interessant. Denn abgesehen von dem Individuellen in der Laufbahn dieses Kunstschriftstellers findet sich darin so manches Typische über die jüdischen Verhältnisse in Deutschland um die Jahrhundertwende. Es ist die Zeit des höchsten sozialen Aufstiegs des jüdischen Bürgertums, zugleich aber auch eines fürchterliehen jüdischen Niederganges, Da Weisbaeh sein privates Leben in allen wesentlichen Einzelheiten mit ziemlieber Offenheit darstellt, kann er — was man sonst gelegcnt- Sich bei ähnlichen Memoiren findet — an dem jüdischen Element nicht stillschweigend Vorbeigehen; stammt er doch, wie man sagen würde, aus ״gut jüdischem Hause“. Seine Großmutter, Lea Weisbach geborene Falkenheim, die Tochter eines Rabbiners aus Liegnitz, die erst 1906 starb, war eine fromme Jüdin, bei der an jedem Freitagabend die Kerzen brannten und die der Enkel als eine in festem Gottvertrauen wurzelnde und gütige Patriarchin in Erinnerung hat. Der Vater Valentin Weisbach wandte sich dem Bankfach zu und trat in die Firma Gabriel Cohn ein. Er heiratete die Tochter von Gabriel Cohn, die die Mutter des Selbstbiographen wurde. Die Ehe war aber sehr unglücklich, weil die 'bitter geisteskrank war. Die peinliche Schilderung der Verhältnissc _ im Elternhause und auch sonst manche Nichtigkeiten privater Natur sind etwas weitschweifig, aber vielleicht gehört auch das zum Bild der Zeit. Als einziger jüdischer Schüler des Königlichen Wilhelm-Gymnasiums in Berlin nahm Weisbach am evangelischen Religionsunterricht teil und faßte schon als Kind Vorliebe für das Neue Testament. Später begegnet ihm die antisemitische Bewegung unter Stöcker lind Ahlwardt, der er zwiespältig gegenubersteht, weil auch in seiner _ Familie gegen ״gewisse Auswüchse jüdischen Wesens“ eine starke Abneigung bestand. Schon damals hatte er den Wunsch, zum Christentum überzutreten. ״Von dem Augenblick an, wo ich denken konnte“, schreibt Weisbach, ״fühlte ich mich als Deutscher mit voller Seele und konnte nicht begreifen, daß es gegenüber einem solchen starken Gefühl noch andere Unterscheidungen geben sollte. In der Schule aber kam mir zum Bewußtsein, daß ich auf einem Zwischenposten stand. Zu den jüdischen Schülern empfand ich mich nicht ganz zugehörig, zwischen den evangelischen und mir sah ich einen Trennungsstrich gezogen.“ Aber auch heute noch scheint den Autor die Erinnerung daran nicht zur tieferen Erfassung der jüdischen Situation anzuregen. Die. Familie gehörte zur Reformgemeinde; der Gottesdienst. in der Johannisstraße hatte dem Heranwachsenden ״geistig und künstlerisch etwas zu bieten“, und auch die zwei Prediger, Dr. Ritter und Dr. Lewin, vermochten ihn zu fesseln. Dr. Ritter wurde schließlich auch sein Religionslehrer, der Unterricht beschränkte sich in der Hauptsache aut die Auslegung von Geschichten des Alten l estaments und vermochte, wie Weisbach erklärt, ״mich nic it für das Judentum zu gewinnen“. Es kam nun alles, wie s kommen mußte, und endlich erlangt er als Student die .ustimmung des Vaters zur Taufe. Die Beschreibung d Taufe ist eines der instruktivsten Kapitel dieses Buches Der Vater, der erst dagegen gewesen war, arrangiert alle; auf das gcn,nieste und bestimmt einen alten Jugendfreund ais Taufpate zu fungieren. Zum Mißvergnügen Werners wohnte auch der Vater selbst der kirchlichen Handlung bei. D.r Getaufte ist unangenehm berührt, als er von jenem Herr! ein kostbares Patengeschenk bekommt. Weiter erzählt Weisbaeh: ״Sowie meine Schwestern von meinem Uebertritt erfieiren, setzten sie von ihrem Schweizer Pensionat aus alles da!an, um für sich dasselbe zu erreichen.“ Auch dies gelang, uno Vater und Sohn ließen es sich nicht nehmen, seihst zur fe.erlichen Taufe in der Schweiz zu erscheinen. — An einer v ei späteren Stelle des Buches berichtet Weisbach anläßlich eines Besuches in London über dort lebende deutsche Fami cn (häutig handelt es sieh dabei freilich, was Weisbaeh gar nicht zum Bewußtsein kommt, auch um Juden) und schreibt bei dieser Gelegenheit: ״Die Anziehungskraft des en1״ischen Wesens war so stark, daß man nicht selten das Deutschtum zu verleugnen trachtete .... Wo mir Renegatingesinnung begegnete, die mich bei jedem abstieß, vermied ich nähere persönliche Berührung.“ Das ist entwaffnend. Erwähnenswert vom jüdischen Standpunkt ist auch die Beschreibung eines Besuches in Galizien und Zusammentreffen mit galizischcn Juden, wob i der Verfasser sich natürlich gehörig distanziert. Die kleinen Krämer und Kutscher, mit denen er dort zu tun hatte kommen übrigens noch relativ gut weg, aber einmal auf der beschwerlichen Reise ist Weisbaeh von schwerem Hunge genlagt, weil er seine ״mitgebrachten Schinkenbröte“ nich in dem jüdischen Hause eines kleinen galizischcn Ortes verzehren will. Immerhin taktvoll. Auch bekannte jüdische Gest 11ten der Zeit tauchen in dem inhaltsreichen Buch auf, etw 1 Männer wie Liebermann, Aby Warburg, Georg Simmel, d>e Familie Mosrhclcs, aber auch Figuren wie Walter Rathenau, Maximilian Harden, die beide von Weisbaeh sehr ablehnend beurteilt werden. Das jüdische Bild ergänzt der unerfreuliche Bericht über das Begräbnis des Vaters und den Atreit um eine Grabstelle auf dem Alten Friedhof in der Schönhauser Allee, die von Familienmitgliedern streitig gemacht wird, obwohl in weitem Umkreis fast die ganze Familie schon getauft ist. Wozu das alles breitgetreten wird, ist freilich nicht ersichtlich. Der Titel des Buches ״Und alles ist zerstoben“ bezieht sich auf jene geistige Welt, die Menschen dieser Kreise damals als die einzig maßgebende erschien. Niemand von uns wird leugnen, daß die bürgerliche Kultur jener Zeit einen großen Fundus an geistiger Bildung hatte und, wie meist in der Geschichte der Menschheit, hat diese damals sozial maßgebende Schicht sich um die sich vorbereitenden sozialen und geistigen Strukturänderungen wenig gekümmert. Was speziell die jüdische Seite der Sache betrifft, so hat man manchmal das Gefühl, daß dieser furchtbare Verfall des Judentums eine Art Strafgericht hcrausforderte. Ob wir das Wort ״Und alles ist zerstoben“ auch auf die jüdische Haltung beziehen dürfen, die sieh in jenem Zeitalter ausprägte? Das, was hier geschildert wird, liegt jedenfalls sehr, sehr weit hinter uns. Aber viele Juden werden hier das Konterfei von Verhältnissen sehen, aus denen sie selbst herkommen, _ 1. Philosophische Bücher. Wir erhalten folgende Mitteilung: Der ״Cercle Philosoplünuc de Prague“ wird unter der Schriftleitung der Universitätsprofessoren J. B. Kozftk und Emil Utitz vom Herbst dieses Jahres an eine Bücherreihe herauseben, deren erste Serie u. a. eine Arbeit des Präsidenten er tschechoslowakischen Republik, Dr. Edvard Benes, über Descartes, eine genetische Logik von Geheimrat E. H u s s e r I und eine Kulturphiiosophie von Professor Utitz enthält. Dr. Wlad. W. Kaplun-Kogan begeht am 3. März den 50. Geburtstag; er wurde 1SS8 in Jalta (Rußland) geboren, studierte Nationalökonomie in Deutschland und war während des Krieges wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am ״Comit6 für den Osten“ in Berlin, und nach dem Kriege wirtschaftlicher Beirat am Ost-Eurona-fnstitut der Breslauer Universität, wo er auch Kollegs über jüdische Wirtschaftsgeschichte las. Er schrieb ״Die Wanderbewegung der Juden“ (1913), ״Die Juden in!*ölen“ (1916), ״Die jüdische Sprach- und Kulturgemcinschaft in Polen“ (1917), ״Die jüdische Wanderhewegung der neuesten Zeit“ (1919). Von 1916—1920 redigierte er die ״Neue jüdische Monatshefte“ in Berlin. Seit 1933 wohnt Dr. Kaplun-Kogan in Kopenhagen. Hier leitet er das N’ordeuropäische Sekretariat der Hebräischen Universität in Jerusalem. H. R. Persönliches. Vor kurzem wurde Bankdircktor Gustav Benario (früher Frankfurt a. M., jetzt Berlin) 70 Jahre alt. Einer angesehenen jüdischen Familie in Wertheim a. M. entstammend, zeigte er neben seinem beruflich durch praktische wie wissenschaftliche Arbeit stark ausgcfüllten Leben stets intensives Interesse für alles Jüdische. Persönlich stand er unzähligen Menschen mit Hilfe und Rat zur Seite. Eine ganze Reihe von Institutionen und Organisationen verdanken ihm ihre Existenz oder finden durch seine Mithilfe tätige Förderung; es seien an dieser Stelle nur erwähnt: die Jüdische Leihkasse zu Frankfurt a. M., der Verein Esra, Berlin, die Grunewaldsynagoge, das Reichenheimsche Waisenhaus, seine Tätigkeit als Finanzreferent im Preußischen Landesverband und in der Repräscntantenversammlung der Jüdisehen Gemeinde Berlin. Sein Eintreten für den Aufbau Palästinas war ihm stets Herzenssache. Die jugendliche Arbeitsfrische, die der Jubilar noch heute zeigt, läßt uns die Hoffnung aussprechen, daß er für die jüdische Sache noch recht lange wirken möge, Chemjo Winawer bereitet die europäische Uraufführung der jüdischen Oper ״Hechaluz“ von Jacob Weinberg (New York) vor. Dies wird die letzte größere Aufführung des Dirigenten in Deutschland sein, bevor er riach Amerika übersiedelt. ANTWORTEN DER REDAKTION Dr. Schönenberg, Köln. Sie haben vollständig recht, daß eine autoritative Stelle in Palästina die lautgerechte Schreibweise von Fremdwörtern im Hebräischen festsetzen müßte. Diese Frage wurde in unserer Zeitung schon mehrfach erörtert, und die Mißstande, die sich dabei zeigen, sind jedem Leser einer hebräischen Zeitung klar. Leider sah sich der Waad Halaschon oder die Universität noch nicht veranlaßt, hier eine endgültige Regelung zu treffen. Post nach Ucbcrscc Vom X. bis 9. März (ohne Gewähr) Die angegebenen Zeiten sind die Abgang! Zeiten der Züge bzw. Flugzeuge au» Berlin. Die Sendungen müssen 1—1V2 Stunden vor Abgang bei der zuständigen Bahnhofspostanstalt (Flugpost beim Postamt SW 11) vorliegen oder unmittelbar zu den angegebenen Zügen oder Flugzeugen gebracht werden. Anschluß im Reich entweder bei Durchgang der Züge bzw. Flugzeuge oder durch Sendung nach Berlin oder direkt an die Zwisrhenstationen. Bei der Aufschrift empfiehlt sich die Anbringung von Leitvermerken. Palästina fab Anh. Bhf., Abgang München ca. 12 Stunden später): 1. (22.55) via Brindisi mit "..Pafcsüne“; 7. Haifa. — 3. (22.55) via Brindisi mit ״Conte Rossn“; 8. Haifa. — 4. (22.55) via Belgrad; 9. Haifa. — 5. (22.55) via Piräus; 11. Haifa. — 6. (22.45) via Belgrad; 11. Haifa. — 8. (22.55) via Brindisi mit ״Gerusalemme“; 14. Haifa. — 9. (22.55) via Belgrad; 15. Haifa. Luftpost: Jeden Sig. Flug 8.10; 11.25 München: Di. Haifa (Linie Brindisi—Haifa). — Jeden Di. und SM. Flug 8.30: 11.25 Mimchen; Do. bzw. Mtg. Lvdda (Linie Amsterdam—Bandocng iiber Neapel). — Jeden Fr. Flug 0.30; Sbd. Lvdda (Linie Berlin—Athen —Bagdad). U. S. A. (ab Bhf. Charlottenbg. 11.20): 1. via Cherbourg mit ״Queen Mary“; 8. New York. — 4. via Cherbourg mit ״Bremen“; 10. New York. — 8. via Le Havre mit ״Ile de France“; 15. New Yorlc. Südamerika 1 3. (22.55 Anh. Bhf.) via Neapel mit ״Neptunia“; 17. Rio; 21. Buenos Aires. — 5. (11.20 Bhf. Charlottenbg.) via Lissabon mit ״Almanzora“; 18. Rio; 25. Buenos Aires. — 8. (11.20 Bhf. Cbarlottenbg.) via Lissabon mit ״Gen. Artigas“; 23. Rio; 29. Buenos Aires. Luftpost (auch nach Mittelamerika und Westindien)! Jeden Mi. (Deutsche Luftp.) Postschi. 21.00; Do. 5.00 Frankf./M.; Sbd. Rio; Stg. Buenos Aires. — Jeden Sbd. (Frz. Luftp.) Postschi. 9.30; 14.55 Köln; Di. Rio; Mi. Buenos Aires (nicht nach Bolivien). Südafrika! 3. (13.58 Bahnhof Friedrichstraße) via Southampton mit ״Arundel C"; 18. Kapstadt Luftpost! Jeden Mi. und Sbd. Flug 8.30; 11.25 München; an Kap- Stadt nach 7 Tagen (Linie London—Kapstadt über Brindisi). Australien! 4. (22.12 Anh. Bhf.) via Neapel mit ״Oxford“; 2. 4. Melbourne; 3. 4. Sydney. Luftpost! Jeden Di. und Sbd. Flug 8.30; 11.25 München; an Sydney Do. bzw. Di.; Melbourne Fr. bzw. ML (nach ca. I1/* Wochen; Lüiie Amsterdam—Bandoeng über Neapel). Juden und Jüdisches Im Rundfunk x Mittwoch, 2. März! Warschau (1339) 22.15: Sinfoniekonzert unter Leitung von G. Fiteiberg. —• Donnerstag, 3. März! Luxemburg (1304) 15.05: Auszüge aus dem Vortrag von Andrf Maurois, gehalten in der ״Soci<5ld des Con- Rrences“ am 2. März: ״Chateaubriand und seine Zeit“. Private Photo-Lehrgänge für Nichtarier von Julius Glücksohn Fernsprecher! 860106 Berlin-Wilmersdorf

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