Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 98 (7.12.1934)
- Date
- 1934-12-07
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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sr 30 t 0* & J"* t h 7. XfT. 1934 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 13 Zu Ihr" Hebralilerung von Vornamen Haifa, den 23. 11. 1934. , . י 7'♦״א" Nr• .83 ״Hcbraisientng von Familien* f״- ist ertranwml zu bemerken dalS »״ paläs1i״a a.,cI1 i vor«U"' c" einer solchen Hcbraistcmng unterließen. Beilers die Kinder werden 1.« den Kmdcrgärtcn, Schulen und rf/irlu1m?i,״sl;ll־ll'111.. 1,1 ״T ״lcl,t ״nt ihrem früheren;w״a״u׳n grfidcn, weil diese Namen den hiesigen Kindern ... fremd un i 111.111( lininl am h schwer anszusprechen sind;,,״lern mit hebräischen Namen, entweder denen, die sic auch •"•ח früher neben ihrem deutschen Vornamen führten, von tuen “1l" ״!sl,er ktmc״ Gebrauch machten, oder -it <kn jel.d hier ihnen neu verliehenen, die an die alten (,׳jinfii ariklm jen. So wird aus Hans י״ Cbanan, aus ürctc — ״״«lit, ,ms brich — Llt usw. Manche erhalten auch einfach •״ei ursprünglichen Vornamen zurück, den sie in Deutschiti umpriindert batten, so wird aus Max wieder Mardechai, ö Heinrich - Ghajint usw. Aber Gabriel und Rahcl, Michael .*) Esther, Oideon mul Ruth usw. brauchen hier keine Acndc- ׳anC ihres Vornamens zu erdulden und auch nicht neidisch zu;ä11 auf die Namen der eingeborenen Kinder wie Carmclla, UrJcna, Jcschajahu, beew. Arie usw. Audi Erwachsene veridern ihren Vorname״ Wer z. B. in seiner rumänischen Htimat den Vornamen Janku hatte, aber in Deutschland zu lf״, vornehm klingenden englischen Jack avancierte, wird 's* hier im wahrsten Sinne des Wortes (und mit einem wohl fluibten Pleonasmus gesagt), wieder östlich orientieren und ««!er Janku nennen, wenn er es nicht voracht, zu Jakob zu (ttden. Dr. Albert B a c r. Ein halbvergeuenes Buch Genf, den 2. 12. 1034. Angesicht; der dankenswerten Versuche, Neuauflagen Hkhcr Literatur, vor allem belletristischen Inhalts, zu vers-daitrn, sei hiermit an ein Buch erinnert, das gerade heute .1:׳t Lcsefgcnioindc finden wird. Es ist dies der Roman .Daniel Pcronda“ der _ nicht jüdischen englischen Dichterin »rgc Eliot, der hei seinem Erscheinen vor fast sechzig Jah- •t!t in England erhebliches Aufsehen erregte. Inhalt: ״Der;c; zurück" eines jüdischen Jungen, der dank merkwürdiger;Wäiulc das Lehen eines englischen Aristokraten führt, ein Üben, das er eines Tages durch die ״Alijah“ nach Palästina •Mtr sich läßt (das Buch ist 187(1 geschrieben worden!), kine besondere Note erhalt der Roman durch die scharfe Be- '!uchtimp der modernen Judenfrage, deren Charakter die Morin im Rahmen ihrer Studien über zeitgenössische reli-;wse Probleme kcnnengclernt hatte. Das Buch Ist in deutscher Ucbersctzung 1920 beim Jiidi*!eben Verlag erschienen, eine Neuauflage wäre zu emp-!thltn. Hochachtungsvoll Emanuel Weiner. Maos Z11r Bad Ems, den 4. 12. 1934. ln Nr. 96 bringt Dr. Kirsch 11 er in dem Artikel ״Maos Zur“ רעים שבעה die Bemerkung: (Von י* ף• ף»# #,‘׳»ן) unseren r* m■ י י־ י 'Mte0 *mi 41 Berichterstattern.) Landuu (Pf;,!/.) Der zionistische Gruppcnvcrhancl Badcn-Wllrttcmberg-Pfalz nat cm tIcelialuz-Üeminar mit gröfltem Erfolge dttrehge führt, ein Bekenntnis zur zionistischen Idee war die Feier, die in der 5י y.n a g o g e a in _29. November *tattfand, und der Gemeiiul« Landau die Bedeutung der zionistischen Auffassung uarlegte. l)r. Grüne wähl gab In historischem Rückblick «|C Auffassung des Judentums von Beruf und letzt wieder Richtungen angchörcn. Der neue Vorstand besteht aus den Herren Max Otiggeniicim, Dr. Trvfus (Vorsitzender der Z.O.tl.) und Bernhard Spiel). In Wiir/burg veranstaltete der Ortsring der Jüdischen Jiigcmivrrhändc am 17, Oktober eiv Kundgebung unter dem Motto ״Weg und Aufgabe der indischen Jugendbewegung״, hei der Dr. Freudenthaf und Julius (Jllmann die Referate hielten. AttlultodtyuHtyCH n den Beruf. Dr. O. S. Lehre und zeigte, wie' bei den Chnluzim Lehre und Wissen vom Judentum cinflicßcn muß Bad Kisslngcn Bei einer Sitzung des Kuratoriums des Israelitischen Kurhospizcs wurde zum 1. Vorsitzenden Rabbiner Dr. Simon B a m b e r g c r (Stuttgart) gewählt. Kulturelles Leben in den Gemeinden Süddeufschland und Rheinland In Birkenau (Odenwald) feierte am 14, Oktober die kleine Gemeinde ihr 75jiihrigcs Synngogcnjubiläum. Rabbiner Dr. Laue und Prof. Darinstiidter, Mannheim, hielten bei der Feier dieses Ereignisses Ansprachen. — ln Roch um veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe einen Kunstabend mit Meinhart Maur. Der jüdische Vortragsverband für Erwachsenciihildimg eröffnotc seine Winterarbeit durch einen Rezi* tatmnsabeiul Dresden! Am 9. Ber,, 8 30 ühr, Vortrag Dr. Traiih! ״A v| oder na'innnlc lleinistaUe", ״ftaimnnie״, l.andhamitr. lt. — Frankfurt am Malm Jikli-rbe» Lehrt«.11, Am 19, I>ej., SchtuB des llerbit- Iel1rj;«n(j<j am 12. Jan. 1035, 18 Uhr, Vcteiiuhmu, F.vrher.heimre Lands!r. 27, ICrölftntng des Winirridirgangi. — Glr.gs.11 Zion. Orts- Rt"PI>e. Am 8. Pci2030 ״ Uhr, Katpirig-tfrsvis: ('hanukkuh-Feier, Ät»kkab«ers|1iel, —■ K#lm Am 10. I)«.. 20.30 Uhr, Khrin'snd- Loge. Dr, SchlnDlzerg, Berlin, über: ,,Die Zukunft unterer Kinder“! Amtsgerichtsrat Otto May: Rriselierirht ״Palästina vor 2f/| Jahren und heule". — Leipzig ו Am 0. Der., 5 Uhr, in der Höheren Isr. S'ltule, <'.»st»v-Ad״Ü-S1r. 7, M,ikkal.irr.l'Vicr. — Magdeburg 1 Am 12, Der., 20.30 Uhr, ״KaUabol“, Grüntlunipkundgchung tilr Tum- und Sportverein ״Makkiibi". Knlrn-r; Dr. Frirdcnthal, Spreehthou ״Mukknlvterspicl" von Joachim Prim. — Stettin* Am 8. De»., 8.30 Uhr, Itar-Koclil.a-l leim, Kln.'crliof 3. Ortsgruppen.Abend der Vereinigung. Gesprochene Zeitung: ״Oalulh und Er« Israel“, tung: Walter Fischer und Georg Kopydlowski. — Am 13. Uhr, Bar-Kochba lfeim, Vortrag(■ Nachmittag der Wim: Zion. Lei- De!., Neue Bilder aus Erc* Israel, (heglcitvortrag: Georg KopydlowskL) Familien - Nachrichten Steinhardt, Ems, begeht mm 14. Dezember de* s den Worten רעים שבעה die Bemerkung: ״Unser Dichter ‘,«kt bei den 7 Hirten gewiß an Mattalhias, seine 5 Söhne 1d einen der Enkel usw.“ Ich habe einst als Zögling des .!hrerseminars von einem meiner Lehrer gelernt: Die שבעה יל'•־ seien, wie cs in einem bekannten מי שברך (fמתנת רב ״ r־t: Abraham, Isaak, Jakob, Moses, Aron, David und vom«, M. Steinhardt Der Magen David Leipzig, den 27. XI. 34. Ger Artikel in Ihrer w. Zeitung über מגן דוד hat mich interessiert und mich angeregt, auch nachzudcnken über M Btdeufung desselben. Ich bin zu der Ansicht gekommen, ™ das מגן חד nichts anderes als das Siegel des Königs ״«id ist, enthaltend das Daletli in allen sechs Richtungen, “frln das ursprüngliche hebräische דלית hatte die Form Mts Dreiecks wie das griechische Delta A. Da der Name ״*'ia zwei Daleths hat, so sind daher zwei Dreiecke A in »!gekehrter Weise aufeinander gelegt und somit sechs ״ttecke, also sechs Daleths als den Namen David in Abtitrung entstanden. Wahrscheinlich als Symbol der Macht- 'nsdiaft in allen sechs Richtungen! Itr Himmelsrichtungen. S. B. oben, unten und die Eisenberg. iv. ZiL d*m interessanten ^גיגן\י möchte ich [ ,.׳׳־ Rabbiner Josef Nobel זצ׳ל in V״»?'0* ,״dermaßen gedeutet hat *'M heißt es: Frankfurt (Main), 25. 11. 1934. Artikel von Dr. M. Grunwald bemerken, daß mein verewigter Halbcrstadt, dieses gedeutet hat: In Jesaja Kap. 52 .[כי עין בעין יראו בשוב 1׳ ציון] Das Aujc Gottes schaut ln das Auge des Menschen, <״"V״,tt *urückkchrt nach Zion; die Alten haben das Auge ,Ay'*,!י als ein Dreieck A (auch heute noch sehr oft in Bufifl). Ein Auge schaut ״von oben" in das Auge י י unten“, daher vgl. auch Deuteron. Kap. 11 Vers 12. Rabbiner Dr. N e u h a u 8. f. iil 31 5!/®^•**» im Rundfunk. Sonntag.den9.Dez.:RjRa ) J***' ^•10־ Uhr, Handels ״Messias‘*. — Montag, den ״״**•'• Luxemburg (1304 m), 20.30 Uhr, große Arie des )ן",»" -S'lma aus Mcyerbeers ״Afrikanerin“ (gesungen von 11 Kcs Thill von der Pariser Oper). — Dienstag, den;cy 5'Ä Higa (514 m), 22 Uhr, berühmte Tenöre auf 2 u. a. löset Schmidt. — Mittwoch, den (514 m), 22 Uhr, a. Josef Schmidt. Luxemburg (1304 m), 20.30 Uhr, ״Träumerei von l'ni« gespielt von Emanuel Feuermann (Cello). i312 17.30 .(״ Uhr, ״Voix d’lsracl“. - Donners- Dez.: Luxemburg (1304 m), 12.05 Uhr, Potvon fiditli Ilerrnstadt-Oettingen. — In Darmstadt hielt am 16. Oktober Dr. Osborn einen Vortrag über alte und neue Kunst in Palästina. Die Winterarbeit der Arbeitsgonicinschaft jüdischer Jugend wurde durch einen Vortrag Dr. Lcmles über ״Schicksal und Aufgaben jüdischer Jugend“ cingeleitet. Die Bilttungsgcincinschaft Darmstädter Juden veranstaltete zwei Kammcrmusikabcndc; das Hüttenbach-Streichquartett spielte Schubert und ein Werk des jüdischen Kornnonisten Siegfried May. Annie Stcigcr-Bctzak (Violine) und Erna Mann (Klavier) spielten Werke von Händel, Mendelssohn, Kreisler 11. a. mit großem Erfolg. — In Dösseldort wurde die Freitagabend-Liturgie von Heinrich Schalit zum erstenmal aufgeführt. Am 21. Oktober eröffnetc der Bildimgsausscliuß der Synagogcngemcinde Düsseldorf seine Winterkonzertc mit einem Gesangabend von Herta Oliickmann und llcrmann Schcy, die von Erwin Palm zuverlässig bcgleitet wurden. Vor einem intimen Zuhörerkreis sang Annl Landsberg, Breslau, unter Begleitung von Frau Liffmann, Düsseldorf, Lieder von Mozart, Hugo Wolff und Strauß mit großem technischen Können und schöner Stimme. — Die Bildungskursc der Synagogengcmcindc Essen, die unter Leitung von Rabbiner Dr. Halm stehen, erfreuen sich eines regen Zuspruchs; neben Dr. Hahn halten noch Dr. Philipp, Elberfeld, und Dr. Eschclbachcr, Düsseldorf, Kurse ab. — In Frankfurt a. M. ging am 18. Nov. im Kulturbund ״Jeremias“ in Szene; Leopold Sachse, der auch die Regle führte, gab eine tief erlebte Charakteristik des Propheten. Es setzten sich ferner fiir die Aufführung ein: Franz Oppenheimer als Barttch, Mcla Kennedy als Mutter, Ben Spanier als Zcdekia. Hervorragend war auch der Sprechchor. — ln Karlsruhe hat die hündische Jugend, vor allem der Habonim und die Werkleute, mit kleinen Mitteln eine Palästina- Ausstellung geschaffen, die großes Allgcmcininteresse fand. Jüdische Firmen in Karlsruhe haben eine Buch- und Spielaussteiiung in den Räumen des Lehrhauscs eröffnet, die einen Ucberbück über das jüdische Schrifttum in großer Reichhaltigkeit gibt. — In Kleve las am 12. Nov. Cicrson Stern aus seinem Buch ״Weg ohne Ende“ einige Teile vor und erzielte einen großen Erfolg. — In Koblenz fand am 3. November ein Kantorenkonzert des Herrn N. Fleischmann, Frankfurt a. M., und Hermann Fleischmann, Köln, statt. — In Köln wurde das zweite _ Spicljahr des Jüdischen Kulturbunds Rhein-Ruhr durch eine Aufführung von Schnitzlers ״Der einsame Weg“ eröffnet. Die Regle hatte Willibald Fraenkei-Froon, der selbst den Professor Wegrath gab; ferner wirkten Heinz Friedeberg, Willi Buschhoff und Hans! tinrich mit. — Die jüdische Kunstgcmeinsehaft, Köln, veranstaltete eine Kunst- und Kimstgewcrbeaiisstellung, zu deren Eröffnung Benno Elkan einen yortrag hielt. Bel einem Wohltätigkeitskonzert zugunsten notleidender jüdischer Aerzte sang Rutil Kisch-Arndt (Alt) und spielte Michael Wittels Klavier. Willy 1.״weitstem begleitete die Sängerin. — In Lörrach (Baden) feierte die Gemeinde am 18. November ihr 12Sjährigcs Synagogenjubiläiini. Studienrat Bloch hielt hei der Feier eine große geschichtliche Rede; zahlreiche Institutionen der jüdischen Oeffentlichkcit waren vertreten. — Eine Ausstellung jüdischer Lichtbildkunst zeigte in Mann- 11 e i m das Jüdische Lehrhaus. — Bei einer musikalischen Feierstunde des ״Liederkranz“ schuf Karl Adler, Stuttgart, aus seiner Zuhörerschaft eine singende Gemeinschaft. — Ein Orrhesterkonzert der gleichen Vereinigung hatte unter Kapcllmcister Sinziieimcrs Leitung und der Mitwirkung von Hans Mayer, Dr. Herbert Tanncnbaiim (Flötet, Ernst Wolff (Bariton) und Ulli Kopncl (Klavier) einen großen Erfolg. Ueber den religiösen Aufbau Palästinas sprach Dr. Unna ln einem groß,angelegten Referat. — ln München veranstaltete der jüdische Kulturbund eine Bialik-Gcdcnkfekr am 8. Noveniber, bei der Rabbiner Dr. Schlesinger, Buchau 8. F., über Sendung und Werk des Dichters sprach. — Am 22. Oktober spielten Stephau Frankel (Violine) und Alma Weiß (Klavier) im Kulturbund Bayern u. a. chassidische Weisen von Ernest Bloch und 'Dobrowcn. — ln Recklinghausen fand am 7. Oktober die Einführung des neuen Bezirksrabbiners Dr. S. Auerbach statt. — ln Tri er veranstaltete der Kulturbund ein Konzert mit dem Cellisten Walter Strauß, der Altistin Adelheid Heß und der Pianistin H. Oruncrt. — In Stuttgart sprach am 24. Oktober Grete Bloch über den Weg der jüdischen Frau. In Wiesbaden begann das Jüdische Lchrhaus seine Winterarbeit am 10. Oktober mit einem Buber über ״Der lüde in der der Israelitischen Gemeinden von Worms und Umgegend crölfnctc seine Wintervcranstaltungen mit einem Rezitationsabend von Edith Herrnstadt-Oettlngcn. Als zweite Vcranstaltung fand ein Orchesterkonzert des ״Liederkranz.“ Mannheim statt. Nach Ablauf der Amtszeit ist unter Verzicht auf Wahlen eine Einheitsliste aufgestcllt worden, der sämtliche Herr Lehrer M 70. Geburtstag. IVII^VIIV LVIII Halles Milli wuniin Eröffnungsvortrag von Prof. Welt“. — Das Btldirngsw'crk Der Verband der Synagogcn-Gcmclnden der Provinz Nicderschlesicn und der Syiiagogcit-GcineiiHlcvcrbattd der Provinz Ohcrschlcsien in Gemeinschaft mit der Mittelstelle fiir indische Erwachsenenbildung veranstalten in Bad Salzbrunn ab 27. Dezember eine auf 57־ Tage bemessene Lernwoche für in der jüdischen Erwachsenenbildung Tätige. (Vorträge von Professor Dr. Martin Buber, Professor Dr. Heinemann, Professor Dr. Ernst Kantorowicz, Dr. Emst Simon und Dr. Lcwkowitz.) Tcilnahmchcrcchtigt sind Rabbirer, Lehrer an jüdischen Schulen, Religionslehrer, Jugendführer und Jugendbildner aller jüdischen Organisationen und sott* stige Mitarbeiter der Erwachsenenbildung in freien jüdischen Einrichtungen. Preis bei fünftägiger Dauer 19 RM., bei siebentägiger Dauer 2(1,50 RM. Anmeldung bis 15. Dezember an den Verband der Synagogen •Gemeinden der Provinz Nicdcrschlcsicn, Breslau, Wallstr. 9, unter Beifügung einer An- Zahlung von 10 RM. auf Postscheckkonto Breslau 54 574. Der Verband erteilt gegen Beifügung des Rückportos auch jede gewünschte Auskunft Führerseminar des Landesausschusses Obcrschleslcn der jüdischen Jugendverbändc. Das erste Führerseminar des Landesausschusses Oberschiesien der jüdl« sehen Jugcndverbände, das vom 16.—18. November in GIciwitz stattfand und eine stattliche Anzahl jugendlieber Gäste aus ganz Ohcrschlcsien versammelte, wurde mit einer Freitagabend-Feier eröffnet. Ernst Rawack sprach in einem Referat über den Sinn und die Orenr.cn der jüdischen Jugendbewegung. Im religiösen Musterheim charakterisierte Studienreferendar David in lebendiger Weise die Ocstalt des Ritnson. Am Sonnabend abend veranstaltete der Hechaluz, Bciithcn, einen Oneg Schabbat, der für viele der Teilnehmer zu einem starken Erlebnis wurde. Am Sonntag morgen traten weit über 00 Teilnehmer verschiedenster Altersstufen zur Mustertahrt unter Leitung von Studienrätin Ooldstein (GIciwitz) an. In der darauffolgenden Arbeitsbesprechung wurde der gegenwärtige Stand der Berufstimschichtung bcsprachen. Stud.-Ref. David referierte über ״Jüdische lugendiitcra* für“. Das zweite Nachmittagsreferat hielt Herr Rabbiner Dr. Ochs über das Thema: ״warum müssen wir die Bibel im Urtext lesen 7“ Nüchste Abfahrten nach Palästina. Dampfer ״Ocrusakmme'* am 12. Dez. ab Triest; Dampfer ״Vienna“ am 13. Dez. ab Triest; Dampfer ״Mariettc Pacha“ am 14. Dez. ab Marseille; Dampfer ״Gange" am 15. Dez. ab Oentia; Dampfer ״Pilsna“ am 19. Dez. ab Triest; Dampfer ״Polonia“ am 19. Dez. ab Konstanza; Dampfer ״Tcverc“ am 20. Dez. ab Genua; Dampfer ״Ausonia" am 22. Dez. ab Triest; Dampfer ״Italia‘* am 2. Jan. ab Triest; Dampfer ״Polonia“ am 2. Jan. ab Kon* stanza; Dampfer ״Vienna“ am 3. Jan. ab Genua. Sonder* fahrten im Frühjahr 1935: Am 11. Februar: Dampfer ״Aquitania“ (16000 t) ab Nizza; am 8. März: Dampfer ״Rex“ 51000 t) ah Neapel; am 9. April: Dampfer ״Satumia“ 24 000 t) ab Neapel. .,Palästina", Zeitschrift für den Aufbau Palästinas, Red. (i. E.) Adolf Böhm, Wien. Heft 11 enthält eine Gesamt- Zusammenfassung der Lage von Dr. O. Cyderovitsch! Tcl-Awiw; Die jüdische Wirtschaft und ihre Entwicklungstcndcn/cn. 1 Ter Autor beurteilt fachmännisch-kritisch die Vor* gängc der Palästina-Wirtschaft. Dr. W. P r c u ß, Tcl-Awiw, schreibt über Lohnproblcme in Palästina. Er weist nach, daß der Reallohn der jüdischen Arbeiter kein iibcrnormal hoher ist. Ucbcr Verkehr schreiben Dr. Hans J akobowitz und Dr.-Ing. W. Lessner. Sic erörtern die Verhältnisse in Bahn- und Autowesen. Dr. J. Ad 1 c r gibt das Wirtschaftsbarometer, die Uebcrsicht über die Oriindungstätigkeit. Die Nachrichten und Daten umfassen 26 Seiten, ebenso ist die Rubrik ״Bücher“ sehr reichhaltig. lm Hinblick auf die schweren Auseinandersetzung gen, die sieh in der Vertretung der Warschauer Jüdischen Oemcindc an die geplante Neubestellung von sechs Rabbinern durch den Gemeindevorstand geknüpft haben, hat der Oemeindevorsitzende bei der Aufsichtsbehörde die Auflösung der derzeitigen Vertretung, deren Legislaturperiode erst in einigen Monaten abläuft, und die Ausschreibung von Neu• wählen beantragt. KALENDARIUM 5chi 1r- •17.30!(יי Uhr, ״Voix d’fsracl“, uni»״ L)cz.: Luxemburg (1304 m), - ■ tl, het/(,u*yHr..«Blume von Hawai“ von Abraham. 20.30 Uhr, ')Hitsti [,o für Violine und Cello aus Mendelssohns ״Sommer- Uh rumv‘. »Voix 0Srri aus v'rture zu Freitag, den 14. Dez,: Pari* d’lsracl“, — Luxemburg (1304 m), 12,05 Unr, dem ״Zarewitsch“ von Lehar. — 12-35 unr, ״Der Opernball“ unter Leo Blechs Lotung; DR. MICHAEL spricht nach •nm«r Rückkehr TRAUE •einer KUckkehr ans Palästina am Sonntag, den 9. Dezember, 20.30 Uhr, im Featsaal der Harmonie, Landhauntr.il, über!)tau6ib״ d'* ״Lustige Witwe“ von Lehar. DV\lcn .!*• Dw-: (514 ra), 1930 Uhr, v°n Mendelssohn. Sonn• Fuge in Dresdener Zionistische Vereinigung* Unkostenbeitrag 1 Numeriert RM. 1,—, unnumeriert RM, —,50, Jugendliche RM. —,25 a. d, Abendkasse 1934 — 49. Woche 5695 — 14. Wodic Freitag 7. Dezember 1. Tewe» ד דחנוכח׳יאש חדש 4. tag Chaauklwh Samslag ״ .8 % t* מקץ• שנח nsun Sonntag M 3. 8. Tag ח׳ דחנוסו Montag 10. ״ •4 Dienstag tu n 5. . Mittwoch IX H «- Donnerstag ״ .15 7. .. S*habb.(-Au1(*n| ßsrltn 4“. Rrntau 4* frtnkfurt a. M. MSndtM 4" 8. Des, IVI71 Mendel* Modier Sforlm ln Oden,!«totben. *. Des. 18(11 Daran Morlta Hirsch ln MOvfctn l.boi«, te. Des. 1*1*1 Frans Roieaswclg In FiaoUtnt a. 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