Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 64 (10.8.1934)
- Date
- 1934-08-10
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 jüdische Rundschau Buefe cm* die Redaktion 1*4 Knut Hanuun Antisemit? Oslo, 5. August 1934. SeJir geehrte Redaktion! Unter obigem Titel beschäftigt sich Herr Kurt Behrend 111 Nr. 61 Ihres geschätzten Blattes mit Hamsuns Verhältnis zu Juden und Judentum mit einer Tendenz, der man wohl otirchrius zustinuuen k,11111־. Folgende Ergänzungen dürften aber für die Leser Ihres Blattes von besonderem Interesse sein, — ich verdanke sie zwei persönlichen brieflichen Mit- 11'(hingen des grollen Dichters. 1. Die ״Presseäußerung“ Hamsuns, die man mit Recht als eine Sanktionierung der Politik des neuen Deutschland gegenüber uns Juden gewertet hat, ist in Wahrheit einem Briefe des Dichters an einen deutschen Juden entnommen. Aus dem mir vorliegenden vollständigen Wortlaut des Briefes geht hervor, daß Anfangs- und Schlußstück des Briefes wcggejnssen wurden. Sie hätten der Acuflerung viel von ihrem einseitigen Charakter genommen. Der Dichter meint selber, ״seine Aeiißerung hätte vollständig wiedergegeben werden sollen״, also auch der Teil, der seinen Respekt vor der jüdischen Leistung in aller Welt wiedergibt. 2. Hamsun hat sich seit seiner Kindheit mit der ״Judenfrage“ beschäftigt. Er hat jüdische Freunde, erhält viele Zuschriften von Juden und hat manchen geholfen, die von der besonderen Lage stark betroffen worden sind. 3. Der Dichter meint, die Juden hätten alles Recht auf Palästina. Er konstatiert tadelnd den iiiiicrjiklischen Streit daselbst. Für die Haltung zum Menschen Hamsun dürfte tofgendes Wort seines glänzenden norwegischen Biographen Binar S k a v I a 11 von Belang sein. Er sagt in seinem Glückwiinschnrtikel (״Dagbladet״ Nr. |79): Den Dichter, Kunst- 1er, Mcnschcnschildercr bewundern wir in Hamsun. Seine Meinungcii sind nicht das Wesentliche — Hamsun hat es immer geliebt zu widersprechen und die Dinge auf den Kopt zu stellen, von Jugend an bis jetzt. Für uns andere ist er ein ebenso großer Dichter, auch wenn wir nicht mit ihm einig sind. — Dies sei ״con sordino“ der Geburtstagsglückwunsch eines jüdischen Lesers in Norwegen. Rabb. Julius Samuel. * Moses He$ Hamburg, 6. August. Sehr geehrte Redaktion! Inf Jahre 1939־ wiederholt sieli zum 60. Male der Todestag des großen Theoretikers lind Vorläufers des sozialistischen Zionismus, Moses Heß. Sein grundlegendes Buch ,,Rom und Jerusalem“, das im Jahre 1862 erschienen ist, jedoch ohne Echo in der jüdischen Welt blich, wurde mit der Entwicklung des politischen Zionismus aus der Vergessenheit gehoben. Bis heute überragt das Werk durch Fülle der Gedanken eine Reihe, inan kann sagen die meisten Schriften der späteren zionistischen Literatur. In meiner ״Geschichte des Zionismus", die 1905 iu polnischer Sprache (Lemberg) erschienen ist, habe ich das Datum 1862 als ein Grenzdatum cingcführt: Hier ist der Beginn des modernen Zionismus, das erste theoretische Buch der zionistischen Gedankenwelt. In der letzten Zeit sind bereits viele um den Zionismus verdiente Führer, die in der Golah gestorben und begraben waren, nach Erez. Israel überführt worden. Wäre es heute, gerade heute, in der Stunde der großen deutschen Alijah, nicht eine Aufgabe der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, dafür zu sorgen, daß die Gebeine von Moses Heß, der in Bonn geboren, in Köln-Deutz begraben ist, überführt werden und ihre ewige Ruhe in der licimatscrdc finden? Die liistadrut und die Olcj Germania in Ercz Israel, in deren Mitte unser (ig. Theodor Zlocisti, der beste Kenner Moses Heß’, tätig ist, müßten alle Vorbereitungen treffen zum wiirdigen Empfang der sterblichen Ueberreste des ersten deutschen Zionisten, des ersten Repräsentanten des werktätigen Zionismus, J. Kirton. * Zionistische und revisionistische Politik Berlin, 7, August, Sehr geehrte Redaktion! Im Jahre 1930 hat mich die Revisionistische Weltunion eine Antwort auf den Sliawbericlit veröffentlicht (The Report of the Palestinc Enquiry Commission. Examination and Criticism, l’uhlishcd by the Executive Committee of the World Union of Zionist-Rcvisiouists, London 1930). Abgesehen davon, daß das entsprechende Memorandum der Jcwish Agency m. E. einen entschiedeneren und überzeugenderen Ton führt, sind die Forderungen der ״Maximal-Zionisten“ geradezu minimalistisch. Die Einwanderung solle allmählich anwachscn und dann eine maximale jährliche Einwanderung von 25 000 erreichen. Die Eiuwauderungszalilcn sähen demnach so aus (S. 24): 1930 5 000 1935 20 000 1931 7 500 1936 25 000 1932 10 0(X) 1937 25 000 1933 1934 12 500 (I d.V.) 15 000 (! d.V.) und so fort. ln Wirklichkeit haben wir ohne revisionistische Politik, Biso unter der• Aegidc einer Exekutive, der die Revisionisten ,,Verkleinerung“ des Zionismus vorwerten, im Jahre 1933 über 40 000 Einwanderer gehabt. Weiter heißt es in jenem revisionistischen Dokument: ״Es Nr. 6-1, 10. VIII, 1534 ist augenscheinlich,_ daß verschiedene vorbereitende Maß• nahmen gesetzgeberischer, finanzieller und technischer Natur getroffen werden müssen, damit mit so einem Anwachsen (siehe Tabeilel — d. V.) gerechnet werden kann“ (S. 24), Man bezeichnet das mit ״Kolonisationsregiine“. Nun ist es Tatsache, daß wir den Stand unserer heutigen, die revisio• nistischen Ziffern weit übertreffcmlcn, Einwanderung trotz aller Widerstände und ohne ״Kolonisationsrcgimc“ erreicht haben. jenes Dokument zeigt schulmeisterlich, wie schlechte zlo• nistisclic Politik aussieht. Anstatt Bedingungen zu schaffen, werden nur Forderungen gestellt, die mechanisch Zahlen nennen, und an denen die Wirklichkeit voriibergeht. Wci/mnnn hat auf der Friedenskonferenz 1919, als man ihn fragte, was er unter einer nationalen Heimstätte verstünde, geantwortet: ,,Wir verstehen unter einer jüdischen nationalen Heimstätte die Schaffung solcher Bedingungen in Palästina, die es uns ermöglichen, 50 (XX)—-60 000 Juden jährlich ins Land zu bringen und sie dort anzusiedeln ..." Auf der letzten A. C.-Sitzung konnte Wdzmnnii mit Recht auf diese Erklärung hinweisen, denn eine zielbewusste langjährige Arbeit hat cs erreicht, daß wir jenen Größenvorstclhingen ־. ת!bekommen. Eine ehrliche Kritik konnte immer an der zionistischen Leifung geübt werden. Aber keineswegs darf 111:111 dann darauf verzichicn, auch auf die Erfolge in der Einwanderungsfrage hinzuweisen. Es sei nur an die Korrektur des Passficldschcn Weißbuches, die ihren Ausdruck im sogenannten Mac Donald- Briet fand, erinnert. Es unterliegt auch keinem Zweifel, daß die jetzige Exekutive auf manchen Erfolg in der Einwandcrurigsfr.igc hinweisen kann. Die Tatsache, daß jetzt die Kategoric für Handwerker mit 250 Pfund realisierbar geworden ist, bedeutet einen erheblichen Erfolg, noch mehr die vor einigen Tagen ausgegcbeiien zusätzlichen 1200 Zertifikate, bei denen zum ersten Male seit dem Obcrkommissarint von Sir Herbert Samuel ein Nachtrag auf die schon ausgegebene Schcdulc durchgesetzt wurde. Mit Zionsgruß Jacob Rosenberg. Vcrliandlanflco mit der Apidas Jisroel Jerusalem (Palcor). 111 der letzten Zeit wurde» <c Verhandlungen zwischen der Leitung des Wia j Leu * und der Leitung der Agudas Jisroel über die Schaff»,”11 eines einheitlichen Rahmens für die Organisation des palästinensischen Jischuw einschließlich der extrcm-orthodox”1 Kreise, die bisher außerhalb der Knesset Jisracl standen '5® neuert. Die Verhandlungen werden jetzt über zwei konkret Vorschläge geführt, die durch die Agudas Jisroel *״? gearbeitet worden sind. ** Nach dem einen Vorschlag soll die Organisation ganzen palästinensischen jischuw den Namen ״KehillJ ‘ i s r a c I“ tragen und aus zwei Teilen bestehen: der ״Kncst<4 israel‘ und der ,,Agudas Jisroel“, die beide in religiös״ ragen und in Fragen der Erziehung autonom sein $01 len Alle übrigen Fragen des Jischuw, vor allem die politische und wirtschaftlichen, sollen durch gemeinsame Qf, meinden geführt werden, die in einem gemeinsamen L a n d c s k o!11 i t c c des jischuw organisiert sein sollet, Jeder in Palästina wohnende Jude soll zur ״Kcliillat Jisrad«' gehören und sich nach freier Wahl einem ihrer beiden Teile der ״Kcncssct Jisracl" oder der ״Agudas Jisroel“ anschließt!,’ Nach dem zweiten Vorschlag soll der ganze palästincn-' sisclic Jischuw in allen seinen Teilen iu einer einheitliche! Landesorganisation ״Kehillnt Jisracl" und in!״, k a 1 e n O c m c i 11 d c n vereinigt werden. Die Landesgemcinik soll die einzige Vertretung des Jischuw nach außen sein und alle politischen und wirtschaftlichen Fragen des Jischuw leiten, Die religiösen und Erzichuiigsfrageii sollen dagegen nicht ן!!! Kompetenz der ״Kchillat Jisracl" und der einzelnen Gemein, den gehören. Diese Fragen sollen durch die besonderen Teile des jischuw nach eigener Ucbcrzcugtmg geführt werden, Es bestehen Aussichten, auf Grundlage dieser Vorschläge zu einer Verständigung zu gelangen. Jugendtagung In Oslo Oslo, 5. August. Die Arbeit der ״HadassahM New York, 25. Juli 1934. Arr die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau" Berlin W 15. Sie veröffentlichten in Ihrer Ausgabe vom 24. April 1934 eine JTA-Meldung ״Der Jischuw übernimmt das Gesundheit*- wesen", in der mitgcteilt wurde, daß die Hadassah in den vergangenen fünf Jahren C 80 000 für das Gesundheitswesen in Palästina beigesteuert hat und daß sie in diesem Jahre nur 25 000 Dollar hierfür geben wird. Diese Angaben sind unzutreffend, und wir bitten Sie daher um entsprechende Korrekturen. Von 1929 bis 1933 hat die Hadassah über 2 Millionen Dollar für das Gesundheitswesen in Palästina ausgegeben, das sind etwa 400 000 Pfund. Im laufenden Jahre, d. h. vom 1. Oktober 1933 bis 1. Oktober 1934 beabsichtigt die Hadassafi, ca. 200 (XX) Dollar hierfür mtszugeben. Für das Jahr 1934/35 dürfte das Budget t 213(XX) betragen. Sic er* sehen hieraus, daß es sich um ganz erheblich höhere Beträge handelt, als sic in jener Meldung angegeben waren. Mit Ziönsgruß Hadassah Tbc Wotncn’s Zionist Organisation of America Mrs. David Orecnbcrg Chairman, Palcstine Committee! * , י . Brachialgewalt in Versammlungen. Zu der von uns in Nr. 57 vcrtnfetif lichten Ita-Meldung, wonach in einer Ver- Sammlung in Polen ein Mitglied des ״Brith Kannim“״ von einem Mitglied des ״ßrith Trumpcldor"“ niedergestochen worden sei, schreibt uns Herr Michael Friedländer aus Tel- Awiw, daß diese Nachricht nicht zutreffe. Wir können den Fall im einzelnen nicht nachprüfen und würden uns freuen, wenn eine derartige Roheit nicht vorgekotmnen wäre. Unsere damals daran geknüpfte Bemerkung aber, daß alle jüdischen Instanzen sich mit aller Energie zur Bekämpfung solcher Auswüchse verbinden müßten, statt die Dinge einfach gehen zu lassen, bleibt aufrecht. Skandinavisk-jrtdisk Ungdomsforbiiml (der skandinavischj jüdische Jugcndbuiid) veranstaltete am 5.-8. August seinen 14. Kongreß in Oslo. Dem Kongreß ging ein Jugendtreffen /; im Land- und Sportsheim der Jöiiisk Ungdoins-f orcning Oslo ,) am 1. bis 5. August voraus. Aus dem Programm des Kon■ % gres-scs, aut den auch die uiclitjüdisclic Presse hmwcijt, heben wir hervor: Rabb. Dr. Marcus Melchiors Vortrag: ״Neue Zeiten — neue Aufgaben" und Rabb. Julius Samuel» Vortrag: ״Jüdische Jugend auf neuen Wegen". — Den Kongreß schloß ein Bankett aus Anlaß des 25. Jubiläums der lugendvereinißung Oslo und des 15jährigen Jubiläum* des Verbandes ab. Aus gleichem Anlaß gab die Jugend- Vereinigung Oslo eine Festschrift heraus. Ben Jochebcd, Bcrlchfe aus' dein Reich (Von unseren Berichterstattern.) Koblenz Aut eine 25jäl1r!gc Tätigkeit in der Gemeinde konnte Herr 1 David Cohn am 1. August zurückblicken. Zu einer drei* ' fachen Amtstätigkeit wurde er s. Zt. eingestellt, und zwar als Schamcs, Schocket und Kantor. Seit einem Jahre lebt er j iin Ruhestand, versieht aber noch ehrenamtlich seine Funk■ ' tion als Vorbctcr. Mit seiner auch heute noch sehncltöiig Stimme und dank seiner musikalischen Begabung hat et sifii j um die Ausgestaltung der gesanglichen Liturgie des Gottes»* I dienstes sehr verdient gemacht. Dies wurde auch in ein«; Ansprache des Gemeindevorstehers Moser hervorgehoben. > AnUühdfyuHty&v Breslau! Ifchriii.rlic SprachHi'lmlc ״Kirjaili-Sepher“. Neue Antängrrkiirse tiir Kinder und Erwuchst•»(•. Bcs|>rccl1ut1g fiir den neues Kimlrr-Anlängerkiirsiis am 13. August, 18 t'hr, WalKlr. 14, ן!!*; Zimmer 4. Besprechung für den neuen Anfängerkursus für Kn>׳a<׳h• > senc um 13. August, 19.45 Uhr, W.ilLtr. 14. pt., Zimmer 4. An-; niekhmgcn zu allen Kursen von Montag bis Dmmer-I.ig von 1®!»• j 20 Uhr, WttUstr. 14, pt., Zimmer 4. — Jüdischer Kultuihuttl Rhcln-Ruhri Aus Anlaß des Totles des Herrn Reichspra-itlrntetl Ein Preisausschreiben des Keren Kajemcth. Zur Erlangung geeigneten Materials für Kinder-Aufführungen zu Clianukkah veranstaltet die Zentrale des KKL für Deutschland eine Preiskonkurrenz. Erwünscht sind einaktige Szenen, die die Idee des Chanukkahfcstcs in Erscheinung treten lassen. Anmeklungstermin: 20. 10. 1934. I. Preis 100 Mark, ,‘ury: Dr. Joachim Prinz, Dr. Ernst Mcchncr, Dr. Josef Weiß. Wer sich beteiligen will, verlange die näheren Bestimmungen vom Keren Kajemcth Leiisracl, Berlin W 15, Mcinekcstr. 10. Das Technische Institut in Tel-Awiw wird im nächsten Semester 1934/35 in Tel-Awiw eröffnet werden; cs enthält eine Abteilung für Mechanik und eine für Chemie. Euro- Bäische Gelehrte, insbesondere jüdische Professoren aus Deutschland, werden Vorlesungen halten. Die Studenten müssen eine höhere Schulbildung mitbrhigcn. Das Studium erstreckt sich über vier Jahre, nicht eingerechnet die Zeit der Vorbereitung für das Diplom- und Schlußexamen. Die Absolventen erhalten das Zeugnis als Diplomingenieur. Anfragen sind zu richten an das Technological Institute, Tel- Awiw P. O. B. 483, fallen die Veranstaltungen während tlcr Zeit der Lunde:ärauer atu. Die neuen Auflühmiigstcnninr des Stückes ״Die große Lciüeiwhsit“ werden den Mitgliedern in Kürze belianntgegeben. — M«gd«b»»ft Uerzl-Feier am 12. August, 20.30 (Ihr, im Saale des Hotels ״Kais«• hof“, Gedenkrede: Dr. Franz Meyer, Berlin. Familien - Nachrichten Frau Lina Heilbmnn geh. Baeharaeh, Sontra (Hessen), wird •9 17. August 80 Jahre alt. Bar Mizwah-Termine Am 8. Septcmlier — 28. Flut: Flj.tscliiw Edwin Friedmann, Solu von Samuel Friedman», Beuthrn (()bersebles.), Kalide-Ir. 1. I fmiptschriftlcitcr: Dr. Robert Welt sch, Bcrlin-Charhittcnbuig * Stellvertreter•. Kurt Loewenstcin, Berlin \V 15. Verantwortlich« Schriftleiter für den gesamten redaktionellen Teil: Kurt Locwe»• II e 1 n, Berlin W 15. Anzeigrnleitcrin und verantwortlich für de* Anzeigenteil: Helene C h n n c i n e r, Berlin N 54. Verlag und An• zcigcnverwollung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, McinckeUf. 15 D.-A. Juli 37 011 Fxpl, Druck: Siegfried Schalem, Ucrlin• SchoOebctg. ihre uiäscho nur zur Dampii'JSscKicrel ר KDpenlck, Cllcnlckcr Straße 51 Tel. F4, lß|9. ZcUjjcm.!iöc Preise Drogerie Writinwirn •* Photou. 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JÜDISCHE RUNDSCHAU Vertrieb» - Abteilung BBüiimBM!Ht1H111MUt11t111M1111111t111!Ht!ut111t1111!1!11u11t1nH111a111111111111tt111111111111i111111111n11!1!t1a111t111!1u11 L. י-^יו (jdlu iilzli! mit Balkon v«rmUt*t NeatoratraQ• U, 1 Tr. recht■• J 7 llochmolatar 7416 Kala So© Komfortxfmmer le«r oder mShliert, auf Wunsch Diätkost. Eigener Garten, 7riedam«At1| Atigiabsirger Str« 43 hpt. S—G ximmenr ■VZ118■ «um 1. Oklob-r »nucht 0.ו,ן Gninew.ld, Wut.nd, Dthlm Auch Vilt.n.t.f. El.n.r, Gr״n.w.ld, H-rbwt.tr. 26 mit od. ohn« ■rat- Hell. Sihinät», S.n*torittm-Er««W. Slratl, Kur.n und Dilt.n. Di* Erl d. Guttm.nn, I r 0 h « r San.lorium WolUr.dort. Wllm.rad״ KomUiku Sir. M J1 Oliv. 3080 F. bifuftt.Oam• 1 K,f * Z, so!.. 1 K.-Z. «bl. 9. «2/44M. Romau&er. Konstanrer StraU« 11 Uöpzili! Kantstr. 122 mit Kü«־henb*nuUun1f. V«nnletat preiswert Hauswirt Aaikonlt Hauswart 0. CI Stainpi. 3013. LEIPZIGER mtsn Ei«g! Zimmer m'%\ 2 ttftlen {. fut. Haush-, Zentr., a. 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