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Jüdische Rundschau · 1934-02-02 · Heft 10 (2.2.1934) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 10 (2.2.1934)
Date
1934-02-02
Page
– (sequence 11)
Language
German
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"ץ י! ׳1 זן . I;! Nr. 101 2■ H• 1934 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 11 -;**r-lfe״״■ ס ר! /'ץ״י''> ך ■) ן {׳׳—) ץ־־־ י } { ,!י f ן f 1 I \ }1 ׳ V ,) C ג C,..ל C, . ) i.M.; r י r:3! ך*"־;-, יי״״-, v»״ 1 I I I I '׳ ״r ) j י י ך > . ) < ji.J ־; . '3׳rt׳ »■ t i f i < 1. f h t.' I Itj t i l '»'n hx VI «rf ״,! ״!> .! -,״•׳!- I r:;;»! *irr-r JMj h | " *fVi,״ mrlnil• Mr. 40^11־ ״׳" M»1's! M t e I» innamtr. tlnnafin bo‘1 Iß 13 Qb Uhr. uV* r *dienVit, tllmanii srüp.ח 'UeffolKl ®rhiirnle) iber זס »k 3 Uhr. IRfl: 'Xhhn׳‘r*- rst> 95 1־ Hier vai Jvt.i'U!9 TT■״״■«־״. Ihm יי. U־.!f ״ydrMr/fi Ken 50“'״if. RuuU, tkmtjffi rkiHifer, »aurht. I >tUt Inar latf, Teo* «Hon. Be* B«wärta. •a»o0,2S KTSZ1I :!»and וו i ׳ ¥ortrage uni Konzcxle Hel>r.’lischc Matinee der BZV. am 28. Jan. in der Loge, ^Icidstralie. Das tmisikalisclu• Programm dieser Vcraustal• jllll״, die durch eine hebräische Ansprache von Dr. Kalecko ״״l eine deutsche von Kurt l.oewenstein «eingeleitet wurde, brachte eine Anzahl Kompositionen, die inan allgemein als indische Musik“ bezeichnet, ohne sich darüber ganz klar Ju sein, dal! dieser Begriff, nicht mit Unrecht, sehr umstritten j,l Erliest Bloch hat sich tun eine national-jüdische Musik in ticist tind Italtmig, nicht ohne Erfolg, bemüht•, es war daher interessant zu hören, wie stark er doch wieder auf der anderen Seite der westeuropäischen Musik noch verhaftet ist. Die L-r von ihm gespielten Trio-Nocturnes waren rein impressionidisclie Stiinmungcn im Sinne Dcbussys. An absolut musikalischcin Werte standen die Werke, die in ihrer Haltung jiidischcr zu sein sich bestrebten, hinter dieser wertvollen Schöpfung Blochs zuriirk. Aber auch sie tendierten ebenfalls J״lfi1 sehr stark nach Europa, die europäische Romantik ist in ihnen gleichsam konserviert und überwiegt den orientalisrhrn, vor allem arabischen Einschlag. Eine Romantik, die eigentlich dem in seinen älteren kulturellen Leistungen so pr nicht sentimentalen Judentum ganz wesensfremd sein muRte. Es ist daher unbedingt notwendig, gerade für diese Veranstaltungen in der vorliegenden Literatur weiter nach Werken zu suchen, die diese — natürlich zu erklärende — Galiith-Stinummg überwunden haben. Nicht die Molltonarten oder die übcrmiiBige Secunde oder opernhaften synagogalen Koloraturen sind jüdisch, und ein hebräischer Text macht eine europäische Melodie ebenfalls noch nicht zu einer jüdisehen, ganz, abgesehen von den üblichen sinfonisicrcndcn Bearbeitungen, die fast immer die kraftvolle Urgestalt, sie romantisierend und komplizierend, zerstören. Die Ausführung der Trio-Weihe durch die Herren Frey, Weill und Nathan der auch die Sängerin vortrefflich begleitete, war in jeder Beziehung ausgezeichnet. Die Sopranistin Mildered Gable hat eine sehr schöne, große Stimme, die freilich einer tech• msclien Vervollkommnung bedarf. Dr, Oskar Guttmann. Am selben Tage fand eine zweite Matinee im Kino Imperial, Kosenthalcr Straße, statt, bei der das gleiche musi- Mische Programm geboten wurde. Die einleitenden hebräischen und deutschen Referate hielten Mordcchaj Ehrenkranz und Adolf Locker, ferner brachte Meinhart Matir hebräische und deutsche Verträge zu Gehör, die die Anwesenden außerordentlich stark ergriffen. Das Ethos des Judentums. Die Monfagsvorlcsungen der Lehranstalt fiir die Wissenschaft des Judentums wurden fortgesetzt mit einem Vortrag Prof. J. Outtmanns, der eine philosophische Ausdeutung des jüdischen Ethos unternahm. Jüdische Sittlichkeit, so stellte der Vortragende fest, ist nichts Fernes und Blasses, sondern eine Sclhstverständiiehkeit voller Sehlichtheit und Klarheit. Dies ist aus den biblischen Geboten zu zeigen, und es ist auch die Haltung des Talmud, nach dessen Auffassung die Welt geradezu um du Gesetze willen gegründet worden ist. Alle sittlichen Regun.cen, die dem natürlichen ethischen Empfinden entspringen, (wie liebe, Treue, Mitleid usvv.) sind Elemente der jüdischen Sittlichkeit. Diese Tatsache hat insbesondere das 10. Jahrhundert dazu verleitet, in der jüdischen Ethik eine nur ״humane“ Ethik zu sehen, d. h. nur im Menschlichen bleibend, ohne Transzendenz. Aber diese Auffassung bleibt an der Außen• suite, Das Judentum fordert Sittlichkeit aus der Haltung der Dcimit und des Gehorsams. Das sittliche Wollen ist auf die Welt gerichtet, um in ihr zu wirken, aber cs verbindet zugleich im tiefsten Sinne mit Gott. Die Nächstenliebe kamt sich in verschiedenen Formen äußern: als Philanthropie, die den Menschen i!1 seinem äußeren Dasein glücklich machen "ill; als eine Humauitas der Menschenwürde, die das idee* begnadete Wesen sieht, das sich selbst zu gestalten weiß; oder als religiöse Liebe, ein Geeintsein in der Gemeinschaft der Menschen. Erst aus dieser letzten Anschauung erwächst ocr Gedanke des unendlichen Wertes jedes Menschen. Diese religiöse Ethik nimmt die natürliche Ethik in sich auf. Das Judentum erkennt jedes sittliche Tun an. Die natürlichen Empfindungen sollen nicht durch die Religion sublimiert werden. Wohltätigkeit muß nicht immer um Gottes willen, sondem sic kann auch als Mitleid geübt werden. Dies gibt der indischen Ethik einen ungezwungenen Charakter, der den Menschen in seiner Totalität anerkennt. א• prcli« tage ru& reise illen tztt , öle Berliner Palästina-Ausstellung wird am Sonntag vor• Mbig jn Anwesenheit einer Reihe von geladenen Gästen <-־öftiiet. Kurt Blumenfeld für die Zionistische Vereinigung tir Deutschland und ein Vertreter des palästinensischen JfscTiitw hallen Ansprachen; dann folgt eine erste Führung, du׳ |)r. Fritz E. Ascher übernommen hat. Die Ausstellung »t die erste ihrer Art in Deutschland. Der Palästina-Pavillon a״l der Gesundheits-Ausstellung in Düsseldorf 1025 hat sich einen Querschnitt durch ein Hauptgcbiet des Aufbau- Werkes, das Gesundheitswesen, beschränkt, während hier 'wenigstens andeutungsweise eine Uebersicht über alle haunt- *wdiciisten Lcbensgebictc Palästinas gegeben wird. Aus der Hille des vorliegenden Materials mußte in letzter Stunde noch f|ne Auswahl getroffen werden, da eine alle Erwartungen “bertreffende Zahl von Besuchern, Vereine, Jugcndbiinde usw. ücli angcmeklet hat und eine Erweiterung der Räumlich- ״eiten nicht möglich war. Die Berliner Zionistische Vcreinijju״g empfiehlt allen, die die Ausstellung sehen wollen, nngencl die Nachmittagsstundcn zu wählen, da der An- 4 ״?. jn den Abendstunden besonders groß werden dürfte. 1ח Eröffnungstag (Sonntag) Einlaß ab 1 Uhr, an den folgenetl Tagen von 9 Uhr morgens an. Das Elternhilfswcrk für die jüdische Jugend, über ״ossen Kundgebung wir in der letzten Nummer berichteten, ■cRt Wert darauf, gegenüber Mißverständnissen seine Ziele *uarzustellen. Selbstverständlich soll materieller Not, soweit *le Er/ich״״g u״(| Ausbildung gefährdet, nach Kräften ent• Ffengctrcten werden. Schulgclubcihilfrn in Ucbergangsnotallen (Abiturienten vor dem Abschluß), Unterstützung un- ®c!n|dHter Kinder von überdurchschnittlicher Begabung, Fahr- Mdbcilülfen und dcrgl. fallen ebenso in diesen Rahmen wie Vc ‘'‘Qchafhmg von Lehr• und Lernmitteln zur Unterstützung r5|. jüdischen Schulwerkes. Darüber hinaus aber will das nilfswcrk den Eltern zur Seite stehen, die zu den auf sie ״«türmenden Bildungs- und Erziehungsproblemen noch keine r'/re Haltung finden konnten; die Jugend als starke, mit den ״Wen der deutschen Kultur vertraute, auf ihre jüdische ״'rkunft und die Tradition der Jahrtausende stolze Menschen “R.״Aufgaben einer neuen Zeit entgegenzuführen. Beitritts• ,'Klärungen werden erbeten an die Geschäftsstelle des Eltern• ״״«Werkes, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 158. Zic21islEc!10 feiciislsliiiii^öii Chamlscha Asiar B'Sihwnlli-Fcierr!. Bczlrksgruppe Zentrum 1 Am 3. Februar, naclmi. 5.3t) Uhr, Klndcrlcit In den Mu«lkcr»!ttcn, Katicr-YVIllicIm-Str. 31. Am gleichen Tuge In dcmelbcn Räumen um S Uhr ahend«, Feier Illr Erwachienc. Elntrlttiknrtcn Im Vorverkauf bei Adolf I -ockcr, C 2, Mcmharditr. 6, A. Finder, Roicnlhnlcr Straße 42, Rmenberg, Grenadlcrstr. 38-29, Au« dem Programm! Lichtbilder 1 ״Neue Wälder In Erci Iirael", JlldUche Lieder 1 Sabine Kurnvell! am Klavier! Rotel Fltchmann! Klaviervorträge! Rita Hirtchbcrg; Rcrltatloncni Jotcph Glowlntkli Hcbrllltche Lieder! Mascha Banjnkomkl, — Bcilrktgruppe Krctiibcrg-Tempclhof 1 Am 3. Februar, ahendt 20.30 Uhr, Int Vcrclntlokal, Bcllc-Alllancc-Str. 22. Aut dem Programm! Neue Lichtbilder tut PalBltlna, Hcbrltltche* Klndcrlhealer, Gesangivorträge (Jotcph Lengycl). — Bcilrktgruppe Jannowllibrllcke! Am 4. Fcbr., 20 Uhr, Im Helm, BrUckcnttr. 6 a, Aut dem Programm! Lichtbilder! ״Neue Wälder In Eroi lirael", HcbrBltche Lieder. Veramtaltungcn der Frauen-Arbclltgcmclntchaft fUr Paläitlna vom 1. bis 15. I'VInnar 1034. Grup|1c I, i c 11 t c r f c 1 (1! 8. Fcbr., nachm. 4.30 Uhr, bei Frau Kreschower, Steglitz, Schlnßttr. 67, Auwprachc. Lcilung: Fra» lioscliwitz. — F1ru(!|>c Gruncwald: 4. Februar, nachm. 4.30 Uhr, bei Finu Nuftbauni, Dahlem, Königsmnrrkstr. 4, Hauskonzert des Kimlcroichcstcrs. — Grnp|vc Bayerischer Platz: 6. Februar, nachm. 4.30 Uhr, bei Frau Dr. IIerzberg, Me• rancr Sir. 4, Was erwartet Palästina von der jüdischen Frau? Rcfemit in: l'rl. O reihe Bloch. — Gruppe West! 5. Februar, nachm. 4.30 Uhr, im Heim der B.Z.V’,, Kantstr. 64, Die Situation der jüdischen Frau in der Gegenwart. Rcfcrcntin: Frau Marg. Moses. — Grupp- Westend: 6. Fcbr., nnchrn. 4.30 Uhr, bei Frau Dr. Hirsch, Stormstr. 7, Arbeitsgemeinschaft: Zeitalter der Emanzipation. Lei- Hing: Frau Dr. Hirsch. — Gruppe Nord west: 14. Februar, naehm. 4.30 Uhr, in Pension Malamuth, Cuxhavcncr Str. 18. Arbeit'gemeinsefmft-. Arhnd llaam in dev Zion. Bewegung. Leitung: Dr. Hertha Bull •Strauß. — Gruppe Nord und Ost: 14. Februar, abends 8.30 Uhr, hei Sommer, Roscnthnler Str. 14, Reisebericht aus Palästina. Referent in! Frau Irene Tugendreich. — Gruppe Tcm* pclhof: 8. Februar, abends 8.30 Uhr, hei Frau Eppcnstcin, Kaiserkorso 11, Aussprache über das Buch von Prinz! ״Wir Juden" und über aktuelle Fragen, Leitung: Dr. Eva Lübeck. — Gruppe Neuk ö 1 1 8 :ת. Februar, abends 8.30 Uhr, hei Frau Ncumnnn, Hosenheidc 8, Reisebericht aus Palästina: Frau Dr. Hedwig Srhmnlz. Anmeldungen zu den einzelnen Vorträgen an das HUro der Frauen- Arbeitsgemeinschaft, Meinekcstr. 10, Bismarck J 1 7185. Ein Hnuskomcrt des hekmmten Kindcrorchesters unter Leitung von Heinz Uriin veranstaltet die Frauon-Arbcitsgcmcinschaft fiir Pali, stina im Hause von L: 111 Dr. Nußbnum-FrankSurtcr, Dahlem, Königsmarckstr. 4 (Nähe Roseneck), am 4. Februar, nachm. 4,30 Uhr. Zum Vortrag kommt eine Symphonie von Haydn, eine Symphonie des Komponisten Heinz Brün und hebräische Lieder. Anmeldungen im Büro der F.A.P., Meinekcstr. 10, Bismarck J 1 7185. Äus den \|^0jf einen Jüdischer Box-Club ״Maccabl“ E. V, Purim-Feier am 3, März in den Fcstsälen des Brüder-Vereins, W 82, Kurfüritenstr. 115/118. Einlaß 8 Uhr, . . Verein Synagoge Lindenstraße. 3. Februar, ebenda 8 Uhr, Tn der Synagoge. Vortrags-Zyklus: ״Religiöse Gebriiusrhe im jütl. Hause“, 2. Abend: Die Wallialirtsfcstc. Redner: Rabbiner Dr. Warschauer unter Mitwirkung von Oberkantor John. An der Orgel! Alexander Weinbaum. Vereinigung für die Interessen der Alten Synagoge. Am 3. Februar, abends 8 Uhr, Rosonstr. 2/4, Vortrag von Direktor Georg Knreski! ״Die Bedeutung Ercz Israels für die deutschen Juden“. Zyklus: ״Hebräische Gesänge, die wir in der Synagoge nicht hören“; Vortragender: Kantor Josef Apfel. Gäste willkommen. Chcwra Kaillscha Groß-Berlin. 18. Februar, abends 8 Uhr, Rosen- Straße 2/4, Hauptversammlung, gemäß § 11 der Satzungen, 4<uian4 darJuden |'"^יד־־ | j I 1 *'”’"וי*,' ך 3- ־ Iu3 ifcn« ■ll1»MW«i n ijl r^r*\r\n גדין 1) } ״ |ןי:1 Palästina *״ Ausstellung Land / Bevölkerung / Landwirtschaft Städte, Bauwesen / Industrie / Verwaltung Gesundheitswesen / Erziehung / Elnwanderung / Deutsch-palästinensische Wirtschafls-Beziehungen / Keren Hajestod Keren Kajemeth Lejlsrael / Zionismus Eröffnung Sonntag, den 4. tebruar Einlaß ab 13 Uhr Bis 11. Februar» tlgl. 9'ZI Uhr» Sämtliche Räume Im Logctihaus» KlelststraAe Nr. 10 Eintritt RM 0,60, für Mitglieder der BZV Im BZV-Büro u. den Bezirktgruppen RM 0,40 Berliner Zionistische Vereinigung liiMiiiigungen Mitteilungen de! Kulturbünde» Deutlicher Juden. Die nächae ,Schau.* »pief.Premiere im Berliner Theater Ut auf den 7. Februar, 20.15 Uhr,( fcVgcscizi, Zur Aufführung gelangen: ״l’:1rnrebt1׳*'', Vcrsspicl in 1 Akt' von Arllmr Schnitzler, Regie: Obcrspicllcitcr Dr. Fritz Jescner,. Bühnenbild: Heinz Condcll; Mitwirkcndc: Lieselotte Jaroby, Ruth Reimer, Ernst Lcnart, Hermann Heuser, Ernst Raden, Fritz Wistcn. lerner: ״Sonkin und der Haupttreffer“, Komödie in 3 Akten von' Semen Juschkcwilsch, Regie: Olirrspiclleiler Dr. Fritz Jessner, Biih-, nenhild: Walirr Auerbach, Mitwirkcndc: Kiite Foerder, Lilly Kann, (»erda Klein-WeiCinann, Carola Scgall, Fred Alexander, Martin j Brandt, Kurt Kat :eh, Fritz Lion, Martin Wolfgang. — Die Konzerte des Kulturbundes Deutscher Juden timten im Februar in der Synagoge l’rinzrogentenslraßc statt. Insgesamt werden neun Konzerte veranstaltet, von denen sechs vom Kammerorchester de» Kiiltnrlmmlcs Ustrittcn werden. Dirigent: Michael Taube. Zur Auffillmmg gelangen: Vivalrli: ״Crmcerto gros-o״, Haydn: ״Violin. Konzert", Mozart: ״Eine kleine Na! htmusik“, Dvorak: ״Serenade für Streicher", Harn: ,.Konzert D-Moll“ für zwei Violinen. Drei Konirrte werden von Dr. Viktor Ernst Wolff bestritten. Da» Programm bringt knminrrnnisiknlischc Werke von J. M. I-cclair, Marin-Marais, Cimarosa, Haendel, Glinka, Rimsky-Korsakow, Dvorak. Solisten: Cliarlottc Rosen, Jndwiga Llsner-Fromrner, Romana Ilambrigk (Gesang), Hilde Ileinilz (Viola), Konzertmeister Willy Frey (Violme), Viktor Emst Wollt (Cembalo und Klavier), Hermann Weil (Cello und Gamba). Kurte der Jüdischen Gemeinde — Freie Jüdische Volkshochichule E. /. Es beginnen folgende Vorlesungen: Dr. Warschauer: Ein. führung in das Judentum; Dr. Bamberger: Jüdisrhe I.iteraturgcschichte; Hanns John: Jüdische Kult- und Volksmusik; Dr. Arthur Prinz: Grundzüge der Judenfrage. Eine Vorlesungsreihe über das Leben der Juden im 19. Jahrhundert, in der Herr Dr. Bamberger den ersten Vortrag hält. Allgemeine Bildungsfragen behandeln die Vorlesung»• reihen von: Julius Bob: Bilder aus der Welt des Geistes; Adolf Cohn: Streifziigc in graphologische Arbeitsgebiete; Dr. Kurt Sternborg: Grundfragen der Weltanschauung; Dr, Jiruno Strauß: Bücher, die uns angchen; Landgerichlsrat i. R. Glücksohn: Einführung in das neue Straf- und Zivilrecht; Mag.-Rat M. Gossels: Wirtschafts, fragen des Tages untl die Arlx-itsgemeinschaft von Herrn Dr. W. Nußbtmm: Das Individuum im Lehen der Familie. — Auch die praktischen Kurse beginnen in dieser Woche. Vorlesungsprogramme in den jüdischen Buchhandlungen, in den Gemeindehäusern, im Sekretariat. Hebräische Lehranstalt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. In allen bestehenden Klassen können jederzeit Neuaufnahmen erfolgen, insbesondere in den mittleren und höheren Klassen, die den Vorzug haben, daß ihre Teilnehmerzahl niedrig ist. Für Interessenten mit verhältnismäßig geringen Vorkenntnissen besteht nach Maßgabe ihrer Fortschritte im Hebräischen eine ganz besondere Auswahl der Einglicderungsmöglirhkeitrn, da in diesem Schuljahr in der ifebräi. •eben Lehranstalt laufend neue Anfiingcrklnssen gegründet worden sind. Der Unterricht findet in allen Klassen je zweimal wöchcntlieh IV. ,Stunden statt. Das Schulgeld beträgt für Bemittelte monatlieh 1 RM. Minderlx-mittcltcn wird das Schulgeld ermäßigt oder! erlassen. Auskunft erteilt der Leiter der Anstatt. Herr Nissan Berg-, grün, in seiner Sprechzeit: Montag und Mittwoch, 17.30—18.30 Uhr, in der Schul« Große Ilnmhtirgcr Str. 27; Dienstag und Donnerstag, 17.30—18,30 ,Uhr, in der Schule Klopstockslr. 68 (Bhf. Tiergarten). Lewajat Mafka der HcbrMichen Lehramtalt. Am 3. Februar, 20 Uhr, in der Schule, Klopstockstr. 58. Synagogen-Nachrichien Jüdische Gemeinde. Freitag, den 2. Februar, abends: Synagogen mit altem Ritus und Alterversorgungsanstalten, sowie Neue Synagoge, Syn. Lindenstraßc und Friedcnstempd: 5 Uhr; Syn. Liitzowstraße: 8 Uhr; Syn. Fasnnenstroßc: 6.30 Uhr; Syn. Lcvetzowstraße und Schmargendorf: 7 Uhr; Syn. Piinzregentenstraße: 7.15 Uhr. Predigt: Syn. Prinzregentenstraße: Dr. Swarscnsky. In den übrigen Orgel- Synagogen: Ansprache des Rabbiners. Synagoge Lützowstraße: Jugendfeier im Anschluß an den Hauptgottesdienst. — Sonnabend, den 3. Februar, morgens: Svnagogen mit altem Ritus und Altervenorgungsamtalten: 9 Uhr; Fiühgntlcsdirmt: Syn. Rykcxlraßc und Koltbusscr Ufer — Ahawa» Reim: 7 Uhr; Synagogen mit neuem Ritus: Ilauplgo esdienst: 10 Uhr; Friihgattcsdicnsl: Syn. Linden •traßc, Levctrowstrnße und Prinzrcgetitrnstraßc: 7.30 Uhr. JugomlgotlesdiensU 4 Uhr: Syn. Kottbusser Ufer — Ahawa» Reim: Dr. Jakohovits; Dr. A. Levy. Lchrvorfrägc zwischen Minrha und Maariw in den Synagogen mit altem Ritus, ferner Syn. Lindenstraßc: Dr. Plotkc! Syn. Lützowstraße: Dr. Scligsohn: Syn. Fnsancnstraßc: Dr. Wiener, Syn. Frirdcnstcmpcl: Dr. Hirsrhherg. Sahbnt-Ausgang: 5.40 Uhr. — Sonnabend, den 3. Februar, abends: 8 Uhr: Svn. Lindenstraßei Vortrag Dr. Warschauer: ״Religiöse Gebräurhe im jüdischen Haus“. 8.30 Uhr: Syn. Rykestmße: Vortrag Dr. Swnrsensky: ״Wir wan- (lern durch die Jahrtausende" (״In der Welt“). — Gottesdienst an den Wochentagen: abends, in nllon Synagogen 8 Uhr! morgens: Synagogen mit altem Rilu» (außer Syn. Kottbusser l'fer, Pestalozzi- «traßc und Münchener Straße): 7 Uhr: Syn. Pcstnlozzistraße und Münchener Straße: 7.15 Uhr; Syn. Kottbusser Ufer —• Ahawaa Reim; 7.30 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus: 7.30 Uhr. Synagoge ״Bclh Zion", Brunncnstr. 33, F’reitag abend 5.00 Uhr, Sonnabend morgen 9.00 Uhr, Mincha 4.30 Uhr, Maariw 5.40 Uhr. Zsvi. sehen Mincha und Maariw Lchrvortrag Rabbi. Dr. Berkowitz. Wochentngs morgens 7.00 Uhr, wochentags abend» 5.00 Uhr. laraelltUcbe Vcrelnlguag Lichtenberg, Synagoge Frankfurter Alice 85, Beginn der Gottesdienste wie in Synagogen nach altem Ritus. Freitag abend» nach dem Gottesdienst, Vortragsreihe von Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal über au«gewähltc Stoffe der Jiid. Geschichte. Sonnabend vormittag» Ansprache von Rabbiner Dr, Roscnthal, Synagoge Panaucr Str. 2. Freitag Abend 4.55 Uhr, Midrasch Vor. trag, Sonnabend früh 0 Uhr, Minrha 4.55 Uhr, Lchrvortrag! Maariw 5.40 Uhr, Wochentag früh 7.15 Uhr, abends 5 Uhr. JUdfiche Rellglontgcmelnde Charlottenburg, Schulstr. 7. Freitag abend 8 Uhr: Schrifterklärung Dr, Salomon, Sonnabend vormittags 6.30 Uhr. Familien-Nachrichien Frau Marie II e 1 i 3c h k o w sk i, geh. Eber«, Steglitz, Kniehof• itraße 82, feiert am 2. Februar den 80. Geburtstag. Frau Auguste Man aste, geb. Pciscr, Neukölln, Hcrtzbergstr. 30 (früher Schroda, Posen), begeht am 8. Fcbr. ihren 70. Geburtstag. Herr Max ZlotnitzkI und Frau Gertrud, geb. Markus, Berlin, Bleibtrcustr. 44, feierten am 1. Fcbr. das Fest der silbernen Hochzeit. Sämtliche für die Redaktion bestimmten Sendungen und Beiträge sind nicht an einzelne Personen, sondern an die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ zu adressieren, da sonst Verzögerungen unvermeidlich sind.

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