Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 4 (12.1.1934)
- Date
- 1934-01-12
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Nr. 4, 12.11934 1.1. }ODISCHE RUNDSCHAU Seit« f ¥ ן <r *> c. נ v,?ך r"l rץ־״״ ^׳ L.. w...J L j l 3 V, v ג 13 •lln Für einen neuen jüdischen Chor Jüdisches und deutsches Musikleben verlaute״ heute In getrennten Hahnen Noch vor einem Jahr waren sie ein Ganze», durch ruhmvolle VcrKa״pnheit und Gegenwart incinamlcrl gewoben. liegt v\cit zurück weiter als cs sich an Kalenderblättern alv/iihlen lallt. Die Juden mußten sich nach der politischen Wende isolieren. Nun sind sie aus dem Wirkungskreis ües^ deutschen Kulturlebens ausgeulkxicrt. Die deutschen Juden sind schnell daran gegauken, den geistigen Bezirk zu umgrenzen und zu bebauen, der ihnen geblieben ist. Bas Musikleben vor allem hat in kurzer Zeit einen Aufschwung genommen, wie er nicht vorausznsehrn war. Nicht nur die Konzerte des Kulturbundes in Berlin haben eine zahlreiche Hörerschaft, sondern darüber hinaus auch die kleineren und größeren Privatvcranstaltungcn, die Hatiskon• zerte usw. Es ist erstaunlich, wie jeder Dilettant sein Publlkum findet, wie jedes Programm akzeptiert, wie cd es Niveau gutgehciden wird. Diese Kichtungslosigkeit, diese Hyper• trophie des Musikbetriebes laßt sich wohl erklären und eilt• schuldigen: Die Juden suchen Wärme beieinander, denn draußen ist es kalt; durch Unterhaltung־ gedenken sie, vieles leichter vergessen zu können. Ich glaube aber nicht, daß diese Art des Musiklebens (wir sprechen jetzt nicht von den großen künstlerischen Ereignissen!) eine Zukunft hat. Ihr fehlt die klar erkennbare Zielsetzung, die in unserer kämpferischen Zeit jedes Unternehmen besitzen sollte, wenn es sich entfalten will; sie ist aus Negativem, aus Angst und Unsicherheit geboren. Wo finden wir aber Positives, wo den Boden, der für jede geistige Arbeit unerläßlich ist? Die Antwort fällt heute nicht schwer: Bei denjenigen jüdischen Kreisen, die heule am wenigsten Beharrung, die am meisten Tatkraft, speziell in der Lösung der Jtidcnfrage, zeigen, indem sie aut das neue jüdische Zentrum, auf den neuen moralischen Rück• halt aller Juden: auf Paliist in a weisen. In diesen Kreisen (wir meinen vor allem die C11 a 1111 i m) Ist Sicherheit, Festig־ keit, geistiges Wollen. Was brauchen wir günstigere Voraus- Setzungen für ein zeitgemäßes Musizieren? Für die Entwick• Jung eines jüdischen Musiklebens? Für ein produktives Tun von Vielen , . . ein Zuliörcn wäre zu passiv, wäre ein ״Er• leiden“, das niemals am Anfang stehen kann. Was könnten wir jetzt tun, um einer neuen Entwicklung den Weg zu ebnen? Wir wollen einen Chor gründen. Es soll nicht ein beliebiger zu den schon bestehenden Chören hinzukommen. Ei soll fit! Chor werden, wie wir ihn noch nicht haben, wie wir ihn aber brauchen: ein großer repräsentativer Chor, der ein Fahnenträger bewußten Judentums sein müßte. Er hätte mannigfaltige Aufgaben: er müßte das jüdische Volks• lied pflegen; moderne jüdische Komponisten werden an Stelle eines veralteten Satzes einen solchen liefern, der unserer heutigen linearen Gesinnung ebenso entsprechen wird wie viele jüngst entstandene Häuser in Palästina, — dessen Stimmen selbständig sein werden und sich doch zu einem Ganzen schließen; es könnte Musik uraufgcfOhrt werden mit neuen Testen, die von jüdischem Schicksal handeln; wichtige *zionistische Veranstaltungen könnten mit ״Devisen“ cingeleitet lind beschlossen werden. Wer also Lust hat mitzuwirken, — Erwachsene und Jugendliche , der möge sich einfinden, Ein wenig Stimme (nicht sehr viel; viele mlttelmSßlge Sänger *können einen guten Chor ergeben), einige Notenkemntnlsse, sehr viel Wille zu ernster künstlerischer Arbeit müssen voraus• gesetzt werden. Nur mit fanatischem Einsatz aller Kräfte kann etwas zustande kommen ־— nur dann. Es wäre zu wünschen, daß dieser Vorschlag nicht der Wunschtraum eines Einzelnen bliche, sondern daß ihn eine zionistische Organ!• laflon, 1. B, die Kulturabteilung der BZV.. aufgriffe. Mel• düngen sind an den Verfasser, p. A. Meinekestr. 10 (BZV.), zu richten, Dr. Hans Nathan. Vorträge und Konzerte Soziale Fraßen im Judentum. Im letzten Vortrag seines Zyklus ״Einführung ins Judentum“ im Kulturbund behandelte J. Prinz zwei Problcmkreisc: 1. die soziale Tat des Judentums; 2. die soziale Frage im Judentum. Was den ersten Komplex׳ anbelangt, so wird fcstgcstcllt, daß von den kon• templativcn und aktivistischen Tendenzen im Judentum die letzte sich durehgesetzt hat und zu einem zentralen Moment geworden ist. Jüdisches Beten heißt immer: die Konsequenz «tu dem Gebete ziehen. Judentum ist soziale Tat. Das ist die schöpferische Leistung, die wir der Welt als Beitrag unseres Volkes gegeben haben. Die soziale Gesetzgebung der Bibel ist richluiigwciscnd und hat sieh als die unentbehrliche Grund• läge aller Kultur erwiesen. Das Wesen des Judentums lallt •Ich nach Prinz etwa auf die Formel bringen: Glaube an Gott plus Liebe zu den Menschen, Der zweite Problcinkreis betrillt die soziale Entwicklung der Juden, Die bekannten Zahlen über das Anwachsen der jüdischen Bevölkerung in den Großstädten sowie über die erschreckend hohe 4111er der Mischehen wurden der mehr als dreitausendkopfigen 4.11• börersclialt nüchtern, deutlich und mit voller Eindringlichkeit ״ahegebracht. Die gesellschaftlichen und Ökonom sehen Ur• Sachen der ungesunden sozialen Schichtung der Juden wurde« aufgezeigt. Es wurde die Etage gestreift, welche soziolog» •chen Folgerungen sich aus der Zusammenballung in der Gron« Stadt ergeben: vor allem nämlich die Entwertung der juui- •chen Werte. Die Großstadt nivelliert in jeder Hinsicht, sie verstört die Individualitäten, sie vernichtet das Eigenständige. So sieht Dr. Prinz in der Großstadt den Anlaß dazu, da» Judentum zur Konfession oder zur Pietät wird. Von der Juden• ׳rage schließlich wird konstatiert, daß sie den Völkern als «in wirtschaftliches Problem, uns Juden jedoch als eine Frage unserer sozialen und geistigen Verkümmerung erscheint, Proletarisiening der Juden schreitet in einem erschreckend n Maße fort und könnte zu unserer Auflösung beitragen, wenn *if ihr nicht rechtzeitig begegnen. Es gibt nur zwei Lösung:*• '׳ersuche der Judenfrage: die konfessionelle Lösung, die keinen anderen als den Olaubeimmterseliied gelten lassen will, u״a ff nationaljiidischc Lösung, die durch die Schaffung einer }Mischen Heimstätte einen Weg in die Zukunft bauen will, ftr Sinn dieser Vorträge war: den bei vielen bisher *chütteten Zugang zu jüdischen Dingen wieder freizulcgcn, indem ihnen ein Uebcrblick über Geschichte, Literatur, Reil• ffan und Soziologie des Judentums geboten wurde, Dr. Pnnz bat diese Aufgabe mit Virtuosität gelöst. Das Interesse zeigt, *ß die Anregungen auf fruchtbaren Boden ge Wien sind. Aber cs wäre schade, wenn es bei dem Uebcrblick Wiebe, [hm müßte sich notwendigerweise eine eingehendere Betractv bmg der einzelnen Gebiete anschlicßen, bei der es mcht menr «!»rauf ankäme, Entwickiungsünlen zu zeichnen, *״»״ס a e Seitenpfade der Entwicklung, die Differenzierungen, die ZU *'**ammenhänge mit dem europäischen Leben darzulegen, m. Roakinscher Gemischter Chor. Das 5. Chorkonzert der Jüdischen Chorgemeinschaft ״Roskinacher Oemlsch• 11 . * . ** T. ו׳ו |MM> •ן י י*■"/ .***יי 1 lü Cii Mißgriffe des Berliner Gemeindevorstandes Der Vorstand der Berliner Jüdischen Oemelnd e veranstaltete 1111 Rahmen der von ihm in kurzen Abständen dtireligdührtcn O c m ei n d e a b e n d e am 10. Januar einen Abend in der Synagoge Fasanenstraße und gab dieser Veran• •t alt וווו g durch die Wahl des Themas ein besonderes Gewicht. Es lautete: ״Die Stellung der Jugend zur Oe• mein de“. Naturgemäß mußte dieses Thema in weilen Krcisei! der Berliner Judenheit Interesse erwecken, weil ea ja all■ mählich Allgemeingut der Erkenntnis geworden Ist, daß für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde die Heranziehung der Jugend von ausschlaggebender Bedeutung Ist, und daß auf der anderen Seite die Jugend selbst Forderungen an die Oe■ mcinde, ihre Verwaltung und Ihre grundsätzliche Haltung stellt, die — so muß man es leider in Berlin konstatieren — in wesent- Uclicn Punkten noch der Erfüllung harren. Das Thema des Abends sagte deutlich, daß hier einmal der Versuch gemacht werden sollte, nicht von der Verwaltung der Gemeinde aus zu den Gemeindemitgliedern über ein be• stimmtes Arbeitsgebiet zu sprechen, sondern diese Mit• gliecier seihst, nämlich die Jugend zu Worte kommen zu lassen, damit sie ihre Stellungnahme der Oe• ' meimle gegenüber bekunden. Um so erstaunter mußte man sein, wenn man in der An• kündigung dieser Veranstaltung fas, daß als Referenten die llerrcu Wilhelm Gractz vom Vorstand der Gemeinde, Rtbbiner Dr, Manfred Swarscnsky, Dr. Friedrich Brodnitz und Heinz Kellermann in Aussicht genommen waren. Als Vertreter der Jugend wurden damit Persönlichkeiten benannt, die, durchweg dem sogenannten ״deutsch-jüdischen“ Jugendkreis entstammen, während die stärkste Oruppe der jüdi• sehen Jugend Deutschlands und Berlins, die zionistische Jugend, überhaupt nicht vertreten war. Nun kann man zwar der Ansicht sein, daß derartige Veranstaltungen aus• schließlich dazu dienen sollen, die von der Mehrheit des Oe• meindevorstandes vertretene politische Richtung zu propagie• ren, und daß man daher anders gesinnte Oruppcn ausscnlieBt. Dann soll man dies aber auch tagen und nicht unter dem Mantel der Objektivität einseitige Propaganda treiben. Das OeMet, das sich der Oemeindevorstand In diesem Falle ausgesucht hat, ist allerdings für Ihn ein wenig fruchtbares. Wenn die Jugend ihre Stellung zur Oemelnde darlegen soll, dann genügt es nicht, daß man einige Redner auftreten läßt, die vor einem sehr großen, aber ganz überwiegend den älteren Jahrgängen angchörendcn Publikum sprechen. Die fast völlige Abwesenheit der jüdischen tugend demonstrierte dem Oemeindevorstand deutlich, daß er auf einem falschen Wege ist. Der größte und aktivste Teil der jüdischen Jugend Berlins, der in den zionistischen Jugend• , Organisationen zusammengefaßt Ist, mußte diese Veranstaltung als eine Provokation empfinden und war ihr dement* sprechend ferngebliebcn. Auch In der Rednerliste war eine be• merkenswerte Lücke eingetreten. Dr. Friedrich Brodnitz, der Führer des Rdchsausschtisse» Jüdischer Jugendverbände, hatte sich entschlossen, seinen Vortrag abzusagen, nach• dem der Führerrat des Reichsaiiischusses, In dem die verschie* denen Gruppen der jüdischen jugend ihrer wirklichen Stärke entsprechend vertreten sind, gegen diese Kundgebung Stellung genommen hatte; da sie ohne Mitwirkung der berufenen Jugendvertreter zustande gekommen war. Man muß es überhaupt bedauern, daß es zur Abhaltung der Kundgebung kam; von zionistischer Seite war dem Oemeindevorstand noch rechtzeitig Gelegenheit gegeben worden, seinen Fehler zu korrigieren. Def Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung halte den Clcuicimlcvorstand gebeten, auch Vertreter der zionistischen Jugend in der Versammlung zu Wort kommen zu lassen, was der Gcmclndcvorstnnd mit einer ganz unzureichenden Begründung ablehntc. Der Hauptvorstand der BZV. hat daher folgende Mitteilung (furch die ITA. der Oeffcufiichkeit übergeben: ״Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde, der nach uns«• rer Ueberzcugung seine Position planmäßig zur Be* kämpfung der zionistischen Bewegung ausnutzt, hat ein• Versammlung mit dem Thema ,Stellung der Jugend zur Gemeinde' In die Synagoge Fasanenstraße einberulcn. Für diese Versammlung sind lediglich antizionistische oder nlchtzlonlstlsche Redner bestellt worden. Ein Ersuchen der Berliner Zionistischen Vereinigung, auch Vertreter der tlo* nlstlschcn Jugend zu Worte kommen zu lassen, wurde vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde abgelchnt, obwohl die zionistischen Gruppen einen ■ehr großen Teil der Berliner jüdischen Jugend umfassen. In dieser Haltung erblickt der Hauptvorstand der Berliner Zionistischen Vereinigung einen Mißbrauch der Synagoge zum Zwecke parteipolitischer Kundgebungen, gegen den er auls nachdrücklichste pro• testiert." lieber die Art, wie sich der gegenwärtige Vorstand der Berliner Gemeinde die Jugendarbeit denkt, erhielt man kt der Versammlung einen gewissen Aufschluß durch die ein■ leitenden Worte, die von Vorstandsseite durch Herrn Rosen« thal, der an Stelle des «״gekündigten Herrn Oraetz sprach, gesagt wurden. Er wies darauf hin, daß die Gemeinde in erster Linie Träger der jüdischen Werte für den Teil der . und der Oemelnde eine enge Verbindung hergestellt werden müsse. Damit wollte Herr Rosenthal wohl so etwa» wie eine theoretische Begründung für die Art der Durchführung dieser. Veranstaltung geben. Wir fürchten, daß es um die Zukunft der Oemelnde schlecht bestellt ist, wenn sie derartige Differenzierungen zwischen den einzelnen Gruppen der lugend macht. In der Gemeinde darf es nach Herkunft, Weltanschauung und praktischer Lebensgcstaltung keine Unterschiede zwischen Juden geben; ein Anspruch an die Gemeinde kann immer nur aus der Intensität des jüdischen Wollen* und Handelt» hergeleitet werden. Zudem kann heute nur selten ein Jugend* licher wahrheitstreu sagen, ob er seine Existenz in Deutsch* land aufbaiien wird oder anderswo. Schon der zweite Redner des Abends, Rabbiner Dr. Swarscnsky, mußte sich von Herrn Roscnthal distanzieren, indem er auf die Bedeutung der Auswanderung und insbesondere Palästinas für die jti* dische Jugend hinwies und betonte, daß die Jugend Im Hin* blick hierauf ihre Forderungen an die Gemeinde zu stellen habe. Seltsam mutete zum Schluß die Darlegung des Herrn Kellermann an, der meinte, daß die zionistische Jugend ohnedies ungebrochenen Idealismus besitze und daher nicht so sehr der Stärkung durch die Gemeinde bedürfe, wie die Telle der Jugend, die In Deutschland bleiben wollent Nun. wir glauben, daß dieser Satz in gewissem Sinn* einen Inhalt bekommen kann — wenn man ihn nämlich um* kehrt. Die zionistische Jugend besitzt die Kraft, um auch der Gemeinde Stärkung una Leben zu jjeben. Es ist an der Oemelnde, sie heranniziehen und ihr den Platz zu geben! der Ihr gebührt. ter Chor E. V.״, über da» wir bereits kurz berichteten, fand im Brüderverelnshtut zugunsten der Vereinigten Jüdischen Wohlfahrt»• und Jugendämter von Charlottenburg und Berlin-Nordwest statt. Das Programm war abwechslungsreich zusammengestellt. Einem ernsten Teil, in dem die Chorgesänge von Charlotte Rosen■ weichem und melodiösem Viollnspiel und dem ausdrucksvollen Oesang Oberkantor Friedmanns abgelöst wurden, folgte ein heiterer Teil, der durch die künstlerische Aetherwellenmuslk von Eugen H e n k I n eingeleitet wurde. Was Roskin aus seinem DileUanten-Chor für Oesangswlrkungen herauszuholen versteht, verdient höchste Anerkennung. Von der geschulten Allstimme der Solistin Toni Daten unterstützt, begann der Abend mit Psalmgesängen von Lewandowsky. Ihren Höhe• punkt erreichte die Leistung des Chon ln Neefet ״Oroßem Hallelujah“ und dem Walzer ״Künatlerieben“ von Strauß. Ala Solistin, deren dramatischer Sopran über den Konzertiaal hinaus weit größere Möglichkeiten aufweist, hatte Toni Türk den größten Erfolg. St. Zionistisches Seminar Die Geschichte der Emanzipation i fc « ■ ״ M %mj y U •״ . Montag,15.1.1034,20'/! Uhr.Loganhaua.KUlatatr.lO Mittwoch« den 27• Januar 2034» abends •V« Wh» tf Solar entern Habt». Di1• tfoSfaann! VraeMurt a. M. Professor Hermann Fielt« Berlin Die Veranstaltung findet statt ln den Musliter• Pastillen« Berlin C SS! Kaisc»*Wtlhe!m*8tr• 31*33 Zionistische Veranstaltungen Zionistisches Seminar. In der nächsten Woche finden folgende Kur»• »lall: Am IS, Januar: Kursus V: ״Geschichte der Emansipatioo“, ״Die geistige Haltung der Judenheit". Robb, Dr. Max Wiener. —* Am 17. Januar: Kursus VII: ״Zionistische Politik", ״Palästina alt Staat", Dr. Knut Marens. — Am 18. Januar! ״Genossenschaftswesen in Palästina", ״Die Genossenschaften“, Dr. Emo Sereni. — Kur• sus VI: ״Geschichte dei Zionismus". Der Vortrag von Dr. Bandmenn über ״Die Verwirkltchungsperlode" wird auf den 23. Januar verlegt, — Die Vorträge finden um 20.30 Uhr im I.ogcnhaua, Klciststr. 10! stritt. MUraehl-Gruppe. Am 17. Januar, abends 8.15 Uhr, Kundgebung In den Mtt'tker-Fest'äien, Kai«*r.Wilhelm-S». 31/32 mit dem ThemSI ״Der Mut tur Umkehr". Referenten! Rabbiner Dr. Jakob Hoffmenn, Frankfurt S. M,, Professor Hermann Pick, Berlin. Brlth Chalutlm Dalhllm. Arbeitsplan. Mittwoch, 20.30 Uhu Är■ beitsgemeinschaft Hermann Reiß, Rosenthaler Str. 65; Mittwoch, 20.30 Uhr; Arbeitsgemeinschaft Jakob Reiß, Rosenthaler Str. 651 Donnerstag, 20.30 Uhr: Arbeitsgemeinschaft Sigmar Bromberger« Rosenthaler Str. 65: Freitag, 19.30 Uhr: Schiur für Chawerim, Hermann Dicker, Alexanders», 32: Schabbat, 20 Uhr: Schiur für Chaweroth, Heini Leisten, Rosenthaler Str. 55. Gruppe Westen! Schabbat, 20 Uhr: Arbeitsgemeinschaft, Schimschon Markus, Klop* Stocks». 25 (Synagoge), Anmeldungen fiir den Brith Chaluzitii Dathiim: täglich von 0 bis 12 Uhr im Büro, Rosenthaler S», 85, Hebräischer Chor. Makhclat Ilanoar Hachaluzi. Leitung: Ben UurL Chorprobe im BZV.-IIeim, Kants». 54, 13. Januar, 20 Uhr. Frauen-Arbellsgemclnschaft für Palästina. Am 16. Januar, nachm* 4.30 Uhr, Vortrag (nur für Mitglieder und geladene Gäste) von Frau Elfr. Bergel-Gronemann: ״Selbstbesinnung", im Hause von Frau Grün* gard, Frciherr-vom-Stein S», 13. Htbräische Slchoth. Dem Wunsche vieler Teilnehmer der hebräischer! Kurie der BZ.V, entsprechend, veranstaltet die Kulturabteilung de* BZV, am 13. Jan., 20.15. Uhr, in den Räumen dei Zionistischen Heim«, Kantstr, 64, die erste hebräische Sichali. Da« Thema der ersten Sichah istt ״Mein eriter hebräischer Unterricht in der Schule*« Einleitung: Dr. Borodianski, Anschließend spricht Lest Krupnlk Uber das hebräische Schulwesen in Palästina. Hebräisch• Kurs• der BZV. Am 16. Januar, 20 Uhr, beginnt ln) Zionistischen Heim, Kantstr. 84, ein neuer hebräischer Anfänger- Kursus, Der Unterricht wird Montag und Mittwoch je 1■/« Stunden erteilt. Unterrichtsgebühr: 2 RM, monatlich. Außerdem werden in nächster Zeit Kurse am Bayerischen Platz und am Alexanderpitt• eingerichtet Ilcbräischlerncnde, die Vorkenntnisse besitien, könnet! sich den In den verschiedenen Stadtteilen bestehenden, verschiede« weit fortgeschrittenen Kursen anschlicßen. Sämtliche Anmeldung(« bitten wir an die Kulturabteilung der BZV., Meinekestr. 10, IV. Stock, *u richten. Anmeldegebühr 0,20 RM. Diesen Betrag bitten wir bei schriftlichen Anmeldungen in Briefmarken beisufügen. Berlin«( Zionistische Vereinigung, Kulturabteilung.