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Jüdische Rundschau · 1934-01-05 · Heft 1-2 (5.1.1934) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 1-2 (5.1.1934)
Date
1934-01-05
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Kr. 1/8, 5.1.1934 mt I (if «ei Irr vir; r<- IIIrm IfT tr- Ihr ig in- Iii les de rilto en ield-?• tte 'er rr- Hn ig, tic nu tritt, He Sh I»* sin »er ueil ie* *n. pe en Kc en He en en ht >tun ml ■n, tn >r, in Iren itrs, ud er >r- Im es Ifen \v Uc bc en :! -i , m . in ■ er tr - ie It- •ih »,11 h- " ln ,i «- | w 1 0" 1 tr- 4 n- 8i t cr 4: j. i er U ie .; K>;,' )5 *!P f. 3 70DI8OME RUNDSCHAU lt!tt If O gmHm>^m^i\ |!» ) /^TXr^'V',; n)( i i .J! jt i]!(■ < V V <„. > * S (.. > t.JC. > V; \ ■c=i i j-n Ken i:, i„ti - r. > r t » crfit •n R t U An die Mitglieder der BZV Am I. Januar 193« Ist dar Mltglledabaltrag lür daa f. Ouaetal B604 (4. Quartal 1933) lllllg. Um dl« arhebllchtn Mahrtapssen tu aoaran, faliian wir all« un»»r» Mltglladar drlngandat um pünktlloha Uabarwalaung dar Baltrlgt. Machan Sit dan Mahnbrlat, dar una Zalt und Said «eetsl. UbertiUaalg, Indem Sla hauta noch Ihran Ballrap auf unaar POStsetteck-KontO Berlin 37830 Ubarwelten. Auch Im kommenden Quartal soll die BZV Ihren Vormarsch fortsetzen können Berliner Zionistische Vereinigung Kaaaanvarwaltung ~\ J ■) /"m\ nyi?' ■ r Vorträge und Konzerte Die Konsterte des Kulturbundes Im Dezember. Ein kurzer Gesamtüberblick über <lic fünf gebotenen Programme in 17 Abenden ist abschließend erforderlich. Im Programmheft für Dezember war für jeden Abend ein Ausschnitt ans der Entwicklung der Wiener Klassik zur deutschen Romantik aus dem Zeitraum von 1774—1814 verheißen. Es sollten dafür typische Werke vorgeführt werden. Bis auf das Einschieben eine* nicht in diese Periode gehörenden Concerto grosso von Händel Ist das Versprechen erfüllt worden, wenn sich die Programme in sich auch erhebliche Aendcnmgen gefallen lassen mußten. Sn war es nicht sehr stilvoll, in das Programm II 7wel Arien hineinzusetzen, die auf einem schlecht klingenden Flügel begleitet werden mußten. Wenn schon Arien, dann im Sinfonickoii/ert mit Orchester. Wie sehr das Publikum aber Musik jüdischer Provenienz, wünscht, konnte man an dem demonstrativen Beifall der 1 lörcr ersehen, als die Sängerin ein hebräisches Lied von Alman als Zugabe ankündigte, wenn sich dieses Lied auch gleich darauf als sehr wenig jüdisch herausstellte. Fs wird auch zu überleben sein, ob urchesterkonzerte im Berliner Theater weiter stattfinden können. Der Btilmcnrniim ist dazu wenig geeignet, es klingt alles wie mit Dämpfer gespielt. — Die schönsten Orchesterleksitingen waren die Haydn-Sinfonie D-Dur unter Rosenstock, der nur manchmal ein wenig romantisiert, und der erste Satz, der Schübertschen „Unvollendeten" unter Taube. Der Dirigent Fritz O o 1 d s c h m I d t ist in seinen Bewegungen ru ausladend und wird dadurch Immer hinter schien Intentionen zurückbleiben, zeitlich wie manuell. Von den Solisten stand die Pianistin Rosa Etkln, die das herrliche Webereche Konzertstück spielte, an erster Stelle. Eine seltene technische Begabung, deren große Musikalität sich noch vertiefen wird. Georg Bertram spielte Chopin mit dem diesem gemäßen tempo rubato. leider m seiner ausgeglichenen, abgeklärten Wiedergabe durch einen wenig geeigneten Dirigenten stark gehandicapt. Josef Schwarz, packte das 3, Beethovensche Klavierkonzert etwas zu hart an. Daß er auch anders kann, zeigte er in dem Mittclsatz. Dr. Oskar Gut im an n. Koni* t der Künstlerhilfe. Das letzte Konzert der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde in diesem Jahre fand in der akustisch nicht übermäßig günstigen Synagoge Johannis- Straße statt. Eine stattliche Anzahl von Künstlern war aufgeboten, unter ihnen die Sängerinnen Kola Po la je wer und Paula Lindberg und der Pianist Prof. Leonid Kreutzer. Eine willkommene Abwechslung war eine neugegriindete Atadrigalvcrcinigung unter Dr. Misch, die in einer Anzahl schöner geistlicher und weltlicher Madrigale des daran überreichen 17, Jahrhunderts Ergebnisse fleißigen Studiums bot. Es muß aber noch sehr an weiterer Veredelung des Klanges und unbedingter Treffsicherheit gearbeitet werden. Die Harfenistin Ilse Nathan zeigte sehr beachtliche Technik und einen vollen Ton. Der Begleiter Otto Taub mann muß persönlicher werden, nicht nur Stütze, sondern Mitschöpfer beim Gesänge. Dr. Oskar Guttmann. Bunter Abend. Das Wohlfahrts- und Jugendamt der Jüdischen Gemeinde Berlin, Bezirk Mitte, veranstaltete am 27. 12. einen Bunten Abend". Der Kulturbund Deutscher Juden hatte seine besten Kräfte zur Verfügung gestellt und so die Absiebt der Leiter des Bezirks Mitte (Dr. Ludwig Mendclsohn und Deimar Prinz), außerhalb des Rahmens der bisher üblichen synagogalcn Veranstaltungen und Gemeindeabende den Zuhörern einige frohe Stunden zu bereiten, ru einem vollen Erfolge geführt. Heinrich Korn und Fritzi J o k I sangen, das gesprochene Wort hatte in Fred AI e x s n d e r seinen würdigen Vertreter. Ruth Anselm tsnzte. Ein besonderes Wort der Anerkennung für Wilhelm Altmann, der die Künstler am Klavier begleitete. Heinz Abrahamsohn. Atilklüruntf und Romantik Im Judentum. Dr. Max Wiener behandelte in einem Vortrag im Kulturbund dieses Thema, indem er versuchte, die Begriffe Aufklärung und Romantik und die mit ihnen verbundenen Inhalte auf die Geistesjjeschicbte des Judentums zu übertragen. Während die Aufklärung nicht schwer zu formulieren ist und bei Kant Ihre klassische Formulierung gefunden hat, Ist die Romantik eigentlich nur In ihrem negativen Gehalte, als Opposition gegen die Aufklärung, zu fassen; über ihren positiven Inhalt hat bis jetzt noch keine einheitliche Auflassung Zustandekommen können. Jedenfalls hat in der Romantik das Gefühl eine ausschlaggebendere Rolle als In der Aufklärung. In der jüdischen Oeistcsj.esclüchtc glaubt Dr. Wiener ein stetes Nebeneinander von Aufklärung und Romantik zu sehen. Aut der einen Seite ist die Thora erfüllt von Geboten, die keineswegs evident sind (z. B. Speise- und Opfervorschriften); andererseits bemüht sich das biblische und nachbiblische Schrifttum um eine möglichst präzise Herausarbeitung des Sinnes der Gesetze. In den ihrer Bedeutung nach dunklen Gesetzen will Dr. Wiener eine romantische, in der rationalen Durchdringung der Oesetze eine aufklärerische Haltung erblicken. Dieselbe Mischung aus Aufklärung und Romantik glaubt er bei den Propheten feststellen zu können. Ein Maimonides ist im Mittelalter der hervorragendste Vertreter der aufklärerischen, ein Jehuda Halevi der Exponent der romantischen Auffassung. Die gleiche Mischung sei in Moses Mendelssohn vorbanden, der- In allgemein-philosophischer Hinsicht ein reiner Aufklärer war. in religiöser Beziehung jedoch ein Romantiker, da er für die unbedingte Einhaltung des Gesetzes eintrat mit der Begründung, daß erst eine neue Offenbarung: dieses alte Oesetz ablösen könnte. N. Chanukkahfeler der jüdischen Taubstummen. Im Altersheim Bcrlin-Niederschönhausen fand am 16. 12. die Chanukkahfeier der zirka 40 Insassen des Heimes statt. In der Anstalts- •vnagoge hielt Taubstummenlchrer Kahn den Gottesdienst. Nach dem Gottesdienste folgte eine Bescherung der Kinder R ,a-sr»-n p '•otsbw bedi'u•ftiger gehörloser Eltern. Es schloß sich eine Bescherung der alten Austaltsinsassen an. — Am 18. 12. veranstaltete der Verein zur Förderung der Interessen der israelitischen Taubstummen Deutschlands E. V. für «eine bedürftigen Mitglieder in den Räumen der ..Warnten Stube", Rosentlialcr Straße 1°, eine Chanukkahbescherung. Zionistische Veranstaltungen Zionistisches Seminar der B. Z. V. Kunut „Geschichte des Zionismus", 9. Januar. 1. Abendi „Qcschkhte der Alljoth". — Kumui „Zionistlichc Politik", 10. Januar. 2. Abrndi Dr. Erttit Mnrcu«, „I'.nriland, der Völkerbund und Pallitln»". Schulung luir«ui der Frauen-ArbclUgcmelnichalt Iflr Pullitlna. In der zweiten |«tmarworhr vcmmtaltet die FAP Unter Leitung »on Frnu Marjjnrrtf Mo nea einen Schulungikuriui für solche Frauen, die bereit lind, «ich für di« Arbeit in den Gruppen vernntwortüch rur Verfügung tu «teilen. Per Ktirtui beginnt «m 8. Jmnar, pünktlich 4.30 Uhr, br'i Frnu Margaret» Moaei, Grunewald, Trahener Str, 2, Ei «iml 4—5 Nachmittage forjteiehen, Anmeldungen in die Zentral*, MHnrkedr. 10. J 1, 7185. MUrachl-Fritucttgrtipps. Kahb. Dr, Alennmler AHmann ifttt leinen Zyklin Uber „Die Gehteutrömungen des traditionell« Judentum! in den lettten iwei Jahrhunderten" mit tlnem Vortrag Uber „Dia Mtiuar. Bewegung (R. Intel Salanter)" am 7. Januar, ibenda 8.11 Uhr (Ctf< Hefter, Wlttenbergplats I), fort. Gilt« willkommen. Brlth Chtluilm Dathllr^ Oruppt Waat. „Warum alnd wir nicht Im HechRlui?'* DLikonionftbend, ». Januar, 80 Uhr, in det Klopitorkstraüe. RrllgioV Chaltnim dea Heehalui lind tingelnden. Hebraiictier Chor. I-eitung Ben Url. «. Januar, SO Uhr, Klopitork- Straße 58. Gespielt wird: „Sehlr hilechem" — J, Engtli „Im Schnrhiu" — Mirjam Writimannl „Jih chal U" — hearb. Ben Uri. Neue Sünder «ind elnjfeladen. Ktbrilicha Kurie der BZV. In nächster Zeit werden folgende neue Kurae eingorichtet! Im neuen Zbnistlfehen Heim, Kantatr. 84, im lUyori«i hen Plati, am Alexanderplati und In Neu-Weatend (Bayern, allee). Der Unterricht wird tweimal wöchentlich je V/t Std. erteilt, rntcrrirhtigehlihr 3 KM. monatlich in Kurien mit 14—18, und 2 RM. in Kurien mit 20—85 Teilnehmern. Hebrliisohlernende, die Vorkenntnis besitren, kfinnen aleh den In den »ersehledenen Stadtteilen beitehenden, wnchleden weit fortgeschrittenen Kursen tnschließen. SRmtllehe Anmeldungen bitten wir an die Kulturabteilung der BZV., Melnekeitr. 10, IV. Stock, tu richten. Anmeldegebühr 0,20 RM. Diesen Betrng bitten wir bei schriftlichen Anmeldungen In Briefmarken beizufügen. — Berliner Zionistisch« Vereinigung, Kultur« bteilutig. r Cl \,J I ^« \ \ c. r-n f" » , p fmf.mm Ankündigungen Das „Neue Streichquartett" (Frey, Prager, Meyer, Weil) »etanitaltet sein zweites Konzert am 7. Januar, Uhr, in der Singakademie, in Gemeinschalt mit Herrn Generalmusikdirektor Joaef R o i e n stock (KUvicr). Ein Teil der Einnahme wird einer jüdischen Gemeinschaft tujjrtührt. Programm i. Inaerat. Eintrittskarten von 0,75 bis 2.50 RM. bei Werthelm; Kadewe; Riedel, Ohliindstr. 38, und an drr Abendkasse. Vlollnabcnd des ehemaligen Mitgliedes der Staatsopernkapelle Berlin, Chovcd M. Kurtz, vor »einer auslandischen Konzertreise unter Mitwirkung von Dr, Werner Liebenthal (am Flügel), den 7. Januar, ahds. 8.30 Uhr, im Hause Dr. Meyer, Berlin W, Kurfüntcnd.imm 216. Programm! Qtar Franek (Vloümonate), Vihaly, Saolt, Bloch (Taal schem). F.inttittskarten 1,50 RM. bei Dr. Meyer auf telephonisch« Vorbestellung unter Bismarck 8800. Moral und Wirtschaft. Im Rahmen der Vortragsabend« dei Kulturbundcj wird Herbert FranVenitein ins 23. Januir Im Logenhnus, Kleiststr. 10, 8.15 Uhr, Ober dai Thema „Moni und Wirtschaft" sprechen. Im Februar beginnt Herbert Frankenstein In der Freien JilHiseh?n Volkshochschule »eine Vorlesungen Übet „Die Ethik in der Wirtschaft". Hebräische Lehranstalt der jadlichen Oemclndt. Der Unterricht ist nach den Winterferien wietter aufgenommen worden. In allen bestehenden Klassen kSnnen Jederiett Nsa auf nahmen «folgen, insbesondere in den ml ttlara ■ and h 8 heran Klassen, deren Teilnehmerrahl niedrig Ut. Für Interessenten mit verbiilmismÄßia; geringen Vorkenntnissen besteht nach Maßgabe Ihrer Fortschritts im I U biiiischen eine gani besonder« Auswahl der Kingliederungstntirdichkeiten, da in diesem Schuljahr laufend neue Anfängetklasien, gegründet worden lind. Der Unterricht findet In iSler» Klassen je iwcimal wöchentlich 1^ Stunden «tatt. Dai Schulgeld beträgt für Bemittelte monatlieh 1 M., Minderbemittelten wird das Schulgeld ermäßigt oder erksien. Auskunft arteilt der Leiter der Anstalt, Herr Nissan Berggrfln, in aeiner Sprecht«! tt Montag und Mittwoch, 17.30—18.30 Uhr, in der Schule Gr, Hamburger Strnße 27; Dienstag und Donnerstag, 17.30—18.30 Uhr, In der Schule Klopstorkstr. 68 (Bhf. Tiergarten). Sicha Iwrit. Die Schüler der Hebräischen Lehranitalt, auch die ehemaligen, werden gebeten, zur I.ewajat Malk» zu erscheinen, die erstmüiig am 6. Januar, um 20 Uhr, in der Schule Klopstockstr, 68 (l)lif. Tiergarten), veranstaltet wird. Einführende! Referat: N. Ilcrpgriin, Hebriilsche Diskussion, Gemütliche« Beisammensein, Der hebräische Kindergarten Bnycrlicher Pinta hat noch einige Plätza frei. Anmeldungen bei der Leiterin, E. Wesel, täglich mittag! »on 2 bis 3 Uhr, außer Schabbath, Rosenheimer Str. 21, bei Wallach (I! 6, Cornelius 6205). „Bühne und Brettl". Die von der Jüdischen Gemeinde in „Bühne und liretil", Jirachimsthalcr Stf. 13, ab 11. Januar jeden Donnerstag 4.30 [ihr bet freiem Kintritt vcriinstalleten Ilausfr^men-Narlimiunge werden künflir; außer Darbietungen von Tilnzcrn, Sunjjern und Ar. thten mit einer Au.Stellung von gewerblichen und kunstgewerblichen Ilnushali'-gcgi-niiindeii, Modischem lowie Heimarbeit aller Art ver. bunden sein. Dieie Neueinrichtung »oll speziell den kleinen Gewerbetreibenden, den vielen Kunstgcwerblcrinnen unil Ileiinarbeitcrinncn Gelegenheit; air Kundenwerbung geben und damit das Prngramm der ArbciHbesch.illinig fordern hellen. Leitung dieser Ausstellungen: Frl. Suse Markus, Charlottcnburg 5, Maikowskistr. 102 (C4, Wilhelm 7298). Auskünfte und Anmeldungen für die Aussteller nur dort. If.iuw-". 1, Abend: Rnlib. Dr. Ilhimenihal, unter Mitwirkung von Ol« tkntiior Leo Golbnini „Wochentage, Halhfeierlage, Sabbat". Kintriit fr«i, Oiste willkommen. Synagogen-Verein Osten, Rigier Str. 3. Täglich morgens und abends GultrsiliiiKt, A)tetid|;ebft an Wochenlagen 8 Uhr. Jeden Dienitag vor dem Al'eiulgotic-.dien^t Lehrvortrag über das Puch Hiob, durch ' R.ibb. Dr. Koscnwimer. Alle 14 'I »;•<■ am Salibat H aup'gottesdienat, Predigt. — Zweigbibliothek Osten, Sonntag ron 11—12 Uhr form, und Dienstag ron 17—18 Uhr na<hm. Bücherausgab«. SchOncbcrgrr Synagogen-Verein, Mfinrhener Str. 37. Täglich nach dem Abrml|4oitrsdien"t — auch Freitag und Sonnabend — Lahrvorl rüge au? dem Gesamt gebiet jüdischen Wissens. Die Dozenten', Rnbh. U. l'rssen, Dr. S. Ksinsky, Rabb. Dr. Rosenwasser. Synagogcn-Vcretn „Lew Jchudo", Srhönhanser Allee 31 (Gartenhaus). Jeden Sonnabend um 12.15 Uhr Schuir über die Sitlr» mit Raschikommentir. Leitung eand. theo], Kurt Klappholt. Synagoge Beth Zlon, Buinticn.tr. 33. Freitag, alwnds: 4.15 Uhr; Sonnabend, morgens: o Uhr; Mincba: 3.45 Uhr; Masriwt 4.5S Uhr. Z* isi-hcn Mincha und Maariw Lehrvurtr.ig des Rahb. Rr. Berkowiti, Wochentags, morgens! 7 Uhr; abends; 4.15 Uhr, — Am 14. Januar, abends 8 Uhr, spricht Rabb., Di. Joachim Print Uber „Die jüdische Religion in ihrer Entwicklung". Vereinigung lllr die Interessen der Allen Synagoge. 5. Januar, abenda 8 Uhr, Rwnsir, 2 4. Vortrag von Rabb. Harre I«*»y; „Frans KeseniweijT, sein Leben und Wirken". Zykluss „Hebräische Gelingt, die wir in der Svnagoge nicht hören". Vortragender: Kantor Joaef Apfel. Glste willkommen. Relchirerband laraelltlscher Schwerhöriger (Rlich). Der Verband eritrebtt 1, Geselligkeit, auch durch Vorträge, Konzerte, Vorführung«n usw. 2. Viclhttrer in Synagogen usw. (der eiste in einer Synagoge Dcutschlanrls, kommt vorau--ärbtlii h im Januar 1934 in der Synagoge Berlin. Liltrowitraße, mr Aufstellung). 3. Sprach-/Vblesekurt* nach neuester Methode. (Gebühr für Teilnehmer und Stund« 0,20 RM.) 4. Kostenlose Beratung durch Anwälte und Spezialatite. B, Hörgertt*- Beratung, evtl, gratis. 6. Hilfestellen und Auftragsnachwels, Vertretung vor Behörden usw. 7. Prholungs- und Dauerheime. — Die einmalige Aufnahmegebühr bei ragt 2 RM., der Mnnat'bcitrag 0,80 RM. Meldungen schriftlich (Porto beifügen) Sekretariat: Cbarlnttenhurg, Sybelatraße 23, „Reichsverband isr. Schwerhöriger" (Riarh). — Nächste Monatsversammlung: 6, Januar, 19,30 Uhr, bei Dobttn, Berlin, Haikesi her Markt. Vortrag mit I.i, htbildervorliihrung des Herrn Bücherrevisor Ulrich (Pankow), „Alt-Ilerliner Humor". — Sprachableseunterricht sowie Beratungstelle auch für Hörgeräte jeden Mittwoch, 1» Uhr, Große Hamburger Str. 27 (Knabenschule). Der Verein zur Forderung der Interessen der Iiraeiitlachen Taub« Stummen Deutschland! E. V. kann auf ein arbeitsreiche! Jahr aurückblicketi. Mit fast 200 Mitgliedern i«t er der stärkste jüdische Gehörlosenverein und umfaßt zwei Drittel aller in Preußen lebenden jüdischen Gehörlosen. Nach der Orbrechlirhenaählung vom Jahre 1B25 gab es in Deutschland 400 jiidi.ehe Gehürlose über 21 Jahre. Die „Warme Stube" in der Rosenlhaler Straße gibt den erwerbslosen jüdischen Gehörlosen die Möglichkeit, an kslten Tagen tm Kreise Gleichgesinnter sich aufzuhalten. Aus den Vereinen Vereinigung jüdischer Frauen GroS-Berlln. 10. Januar, 20 Uhr, bei Cohn, Wnllslr. 3/4 (Spittelmarkt), Vortrag von Frl. cind. throl. Regina JonRi; „Rcligicn in dieser Zeit*'« Eintritt frei, G&st« willkommen. Verein Synagoge LlnJenitraßa, 8. Januar, abenda 8 Uhr, in der Synagoge Llndenatratte, Zvkluai »Religiös« Gebrauche im jüdischen Vom Stellen-Markt Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbcitsnachwel «. Geaucht werden für Berlin: Direktrice für Büstenha Itcrf abrik (jüngere Kiaft), perfekte Mutzenstepperin. I-amenmäntclzuscbneiderin. geübte HoMnträgern.iherinnen für Betrieb und Heimarbeit. perfekte Olx-rhc-mdenniiherin. Zusebnehlerin und Knopfloi hsteppeiin Sur fK>erbrrndenbetrieb, Schaftevorrichterin, Bogenfängetin, perf, Friseuse, perl. Rocknäherinnen. — Gesucht werden für auswärts: Jüngere perf. Friseuse nach Obcrarhlesicn, Si hafsfellgerbertn nach Island, geübte Schirmnäherin nach Holland, perf. Näherin für Modcllkonfrktion nach Holland, perf, Zuschneiderin für Herrenwäsche nach Holland (leb tende Stellung). Korsettzusr hneiderin und Korsctlnühertn nach Thüringen, Korsettdirektri'-e nach Belgrad. — Wir suche n Lehr. teilen jeder Art für sofort und Ostern. Diejenigen Schüler, die Ostern die Schule verlassen, bitten wir, sich bereits in der nächsten Zelt bei der Berufsberatung der Jüdischen Gemeinde melden tu Mittwoch, 9.30—12.SO Uhr, Rovnstr. 2-4, und Donnerstag Nachm. 4—7 Uhr, Blelbtreustr. 2, Sondersprechstunde: für die tat Ostern abgehenden Schüler! Montag bis Mittwoch, 3—4.30 Uhr, Rosenstr. 2 4. Gemeldete offene Stellen: Junger Mann, mögl. nicht über 25 Jahre, Bürokraft aus der Teerproduktenbranehe Im Inu. Aui. land, für Dilsieldorf gesucht, — Gesucht werden gat Im« gebildete K r I f t« für: Kinderpflege aller Art, Krankenpfleferinnen, Stillten und Wirtschafterinnen. — Wir mehen Stel. ung für Lehrpersonal jeder Art (Nachhille-Unterrlcht, Sprachen, Mathematik, Handelsfkcher), ferner für ksufm. Personal aller Art, Sprechstundenhilfen usw. — Wir weisen darauf hin, daß in unseren engl, und frani. Sprachkursen dir Arbeitslose noch einige Plätte neu au besetzen sind. — Meld, lind t« richten an den Jüdischen Arbeitsnachweis, Abt. f. kaufm. a. freie Berufe, Berlin SW 19, Lindenstr. 48/60; Tel.! Dönhoff 307/30«. Wie uns aus Riga geschrieben wird, besteht dort die Möglichkeit für einen jüdisch und europäisch gebildeten Juden, eine Buchhandlung, die hauptsächlich Judaica In diversen Sprachen führen könnte, mit Erfolg zu eröffnen. In ganz Lettland gibt es kein derartiges Geschäft. Interessenten mögen sich wenden an R.-A. Rudolf Burstein, Riga, Baznlcas lela 34, dz. 9. Kleine Nachrichten Neue Poliklinik der Jüdischen Gemeinde, N 84, Ltnlanatr. 1«. AU Nachfolger von Professor Citron wurde tum Leiter der Inneren Abteilung der neuen Poliklinik Professor Dr. Krnst Mosler gewühlt. Ali Nachfolger von Profestor F. H. Lewy wurde tum Leiter der ncurologi'.i ben Speilal-Sprecbstiinile Professor Dr. Arthur Simons gewühlt. Die Leitung der chirurgischen Abteilung liegt nach wie vor in IIiinden von Professor Dr, Hugo Picard. Sprechstunden! Innere Abteilung (I'rot. Dr. Mo ler): täglich von 8—10 Uhr (außer Sonnabend und Sonntag); Chirurgische Abteilung (Prof. Dr. Picard)! täglich von 11—1 Uhr (außer Sonnabend und Sonntag)', Spetiab ärztliche Sprechstunden: Augenleiden (Dr. Fritt Hirichield): Mi«, woch 1—2 Uhr; Frauenleiden (Dr. I'rnst Picard): Montag und Donnerstag 11—12 Uhri Hals-, Nasen-, Ohrenleiden (Dr. Muyer-Henmann): Dienstag und Freitag 8—9 Uhr; Hautleiden (Dr. Kreit Sklarz): Freitag 11—12 Uhr; Nervenleiden (Prof. Dr. Simons)! Mittwoch 10—12 Uhr; Zahnleiden (Dr. Richard Spltter)t Montag und Donnerstag 8—10 Uhr. Familien - Nachrichten Am 7. Januar begeht Frau Rosalia Btreadt, geh. Zirker, BetKav Friedenau, Fehltritt. 8, ihren 88. Gebortattf. ' tj

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