Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVII (1932)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1932)
- Date
- 1932-01-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 2, 8.1.1932 NA^IADII WELT VQ^QP AND Dänemark. Die Hakoah in Kopenhagen hat folgende international bekannte Mitglieder für Ringen zur Makkabiah gemeldet.: Bantamgewicht: Hermann Leiserowilz; Foderngewirhl: Edvard Schiang; Leichtgewicht: Abraham Kurland; Weiterngewicht: Koset Silbermann, Robert Eisen. Besuch In Berlin, Leber dm Feiertage weilt« der Vertrauensmann des Weltverbandes für Ungarn. Dr. •fakobovit» aus Budapest. in Berlin und besprach mit dein Präsidium die Möglichkeiten der Teilnahme für die ungarischen Teilnehmer. Holland. Der Jüdische Jugendverband von Holland wird sieb mit einer größeren Mitgliederzahl an der Makkabiah beteiligen und hat sich dieserhalb mit dem Präsidium des Weltverbandes in Verbindung gesetzt.. Makkabiah. Die FIFA (Federation Internationale de Football Amateur) hat die Erlaubnis zur Teilnahme an den Fußballspielen zur Makkabiah für die ihr angesc.hiossrncn Vereine erteilt. — In Tel-Awiw fand eine Sitzung der Stadtverwaltung und anderer jüdischen Institutionen mit den Vertretern des Makkabi statt, auf der beschlossen wurde, 3500 Betten in Tel-Awiw in Privatquartieren für die Teilnehrner der Makkabiah freimmachen. Außerdem soll dieses Komitee darüber wachen, daß die Preise in den Hotels und Restaurants zur Zeit der Makkabiah nicht steigen. -. Die W i 7. o hat auf einer Sitzung in Tel-Awiw beschlossen, die Organisierung der Makkabiah von sich aus zu unterstützen. -- Der Makkabi im Lande hat die Freiübungen mit Bildern gedruckt und versendet sie demnächst an alle Kreise des Weltverbandes. Aus Bulgarien kommt das Makkabi- Orchester mit 26 Mann zur Makkabiah. Der Brith Trumpeldor in Saloniki hat dem Makkabi in Palästina mitgeleiit, daß er sich an der Makkabiah beteiligen will. — In Tel-Awiw fand eine Sitzung des Landesverbandes der Zonhim statt, die 1500 ihrer Mitglieder auf der Makkabiah versammeln werden. Deutscher Kreis Bar Kochba-Hakoah Berlin. Von kommenden V e r a n - It<ungen. Der Makkabi-Hazair veranstaltet am Sonntag, dem 24, Januar 1932, um 4 Uhr, im Bar Kochba-Hakoah-Heim, Oranienburger Str, 60/63, zusammen mit dem ״Massad" einen hebräischen Abend mit Chamischa-Assar-b'Schwat-Feinr. — Am 7. Februar findet in der Turnhalle, Prinzenstr. 70, ein großes Hallen-Werbefesl statt. Es beteiligen sich fast alle Abteilungen des Bar Kochba-Hakoah. Das reichhaltige Programm bringt unter anderem: Gymnastikvorführungen der Männer- und Frauenabteilungen, Pendel-Staffeln, Runden-Staffeln, ein Handballspiel, ein Fußballtraining, Bodenturnen, Bewegung®- schulen, Laufschulen, Turnen der Kleinsten. Im Mittelpunkt der Vorführungen stellt das allgemeine Riegentumen, an dem sich in 33 Riegen die erste Männerabteilung, all« Alt-Herren-Bünde, Damen- und MSdchenabteilungen und die Jugend- und Schülerturnabteilung be-!eiligen- -. Achtung! B ö t 7 0 w a h t e i 1 u n g. Aus organisatorischen Gründen muß der für Sonnabend, den 0. Januar, abends 8 Uhr. im Gemeindehaus, Rosenstr. 2/4, angeselzte Vortrag auf Mittworb, den 30. Januar, verlegt werden. Zeit und Raum bleiben die gleichen. — Del egi ertnnvorsa m m 11mg. Die nächste Del*- 'ertenversammlung ist am Montag, dem 18. Januar, um 1/89!.Ihr, im eim, Oranienburger Str. 60/63. Tagesordnung: Genehmigung des Protokolls, Berichte, Feststellung der Delegierten, Anträge, Vorschiodenes. Anträge müssen bis Montag, den 11, Januar 1932. Keim Sekretariat, N 21, Oranienburger Str. 60/63, eingereicht, werden. Vom Rasensport. Der letzte Sonntag war weniger ein ״schwärrer‘ Sonntag für den Bar Kochba-Hakoah als ein ״nasser“ Sonntag. Sämtliche angesetzten Verbands- und Gesellschaftsspiele mußten ausfallen. Am kommenden Sonntag wird Hakoah I ■— Ullstein I um 2.30 Uhr auf dem Grunewaldsportplatz antrftten. Bekanntlich hat Hakoah in der ersten Spielserie Ullstein mit. 5: 1 geschlagen. Die 1. Handhallmannschaft wird auf dem Sportplatz Schönhauser Allee am kommenden Sonntag, um 1 Uhr, gegen Rosenthal I äntreten. Weitere Spielansagen am schwarren Brett, im Heim. Bar Kochba Königsberg. Im Monat November waren unsere Tischtennis - Mannschaften ganz besonders rührig. Vor) sechs Spielen gegen andere Vereine endeten drei mit unserem Sieg und eins unentschieden, und zwar gegen: Republikanischen Klub 9: 2 für Bar Kochba, Verein für Leibesübungen 6:3 für Bar Kochba, Tischtennis-Klub 1931 4:5 für Tischtennis-Klub 1931, Verein für Leibes- Übungen (Rückspiel) 6 : 3 für Bar Kochba, Klub Preußen 8 : 3 uu- Entschieden, Tischtennis-Klub 1931 (2. Mannschaft) 3 : 6 für Tischtennis-Klub 1931, 1 Jnsere erst, in diesem Jahr neu gegründete Fußbailab teilung konnte schon ihre erste Spielsaison am 18. November 1931 mit einem Siege erfolgreich beenden. Unsere Elf lieferte an diesem Tage dem Klub Preußen ein schönes und schnelles Spiel und konnte das Spielfeld mit dem Ergebnis 3 : 2 für Bar Kochba verlassen. — Die Beteiligung an den Turnabenden in diesem Wintersemester ist erfreulich groß, insbesondere erfreuen eich die Damon-Gymnastikabteilung und das Wintertraining der männlichen Jugend ab 17 Jahre und Männer, die unter Leitung hervorragender Lehrer stehen, besonderen Zuspruches. — Wir arrangierten für unsere Mitglieder eine interne kleine Chan ukkah-Feier und werden für die Oeffentlichkeit im Februar ein Schauturnen veranstalten. Mannheim. Die Tätigkeit der Ortsgruppe hat durch die üblichen Ferien am Jahresschlüsse eine kurze Unterbrechung erfahren. Die Ortsgruppe wird aber im Januar mit einem interessanten Programm ihre Tätigkeit wieder durchführen, so daß bestimmt anzunehmen ist, daß der rege Besuch der Veranstaltungen in der Ortsgruppe auch weiterhin bleibt. — Herr Dr. Bileski aus Berlin wird ein politisches Seminar abhalten, das am 9. Januar, abends, und 10. Januar, vormittags 11 Uhr, stattfinden wird. Es wird im wesentlichen die PolttikEnglands eingehende Darstellung finden. Am 25. Januar wird Frau Anitta Müller -Cohen in öffentlicher Versammlang sprechen. Mit dieser Veranstaltung wird die Ortsgruppe wiederum vor die Oeffentlichkeit treten und eine Werbetätigkeit entfalten. Dr.O.S, Jüdische Studentenfragen. Aus Leipzig wird uns geschrieben: Unter Führung der drei jüdischen Verbindungen in Leipzig, dem V. J. A. im B. J. A., der Saxo-Bavaren im" K. C. und insbesondere der V. J. St. Hatikwah im K. 1. V. kam es zur Gründung einer allgemeinen, alle jüdischen Studenten samtlieber jüdisch-politischen Parteien umfassenden Supraorganisation. Die von einem Initiativkomitee am 13. Dezember einberufene Versammlung, die von 70 <>> aller jüdischen Studenten und Studentinnen besucht wurde, gab deutlich den Willen der Majorität der jüdischen Studentenschaft zum Ausdruck, sich aktiv an der neuen Organisation m beteiligen. Im einleitenden Referat führte Herr Syndikus Dr, Frc ud e n t h a I (V. J. St.. Hatikwah) aus, daß die jetzige Situation der jüdischen Studenten in Deutschland besonders die Inangriffnahme zweier Aufgaben erfordere: 1. Die Organisierung sämtlicher jüdischer Kräfte zum einheitlichen Kampf gegen den Antisemitismus an den Hochschulen und 2. die materielle Unterstützung vieler begabter jüdischer Studenten, die aus Kreisen stammen, die durch die augenblickliche Wirtschaftskrise schwer daniederliegen. . Das mit starkem Beifall aufgenommene Referat rief eine eifrige Diskussion hervor, die mit der Konstituierung der Supra- Organisation und der Wahl eines Präsidiums endete. Zum Präsiden wurde der um die Gründung der neuen Organisation sehr verdiente Herr Syndikus Dr. Freudenthai einstimmig gewählt. _____ E., Leipzig. Briefkasten der Redaktion G. L., Berlin. Die ״Jüdisch-liberale Zeitung“ protestiert dagegen, daß die ,,Abwehrblätter“ in einer Vorbemerkung sich von Constantin Brunners krausen Theorien distanzieren. Dabei gibt dieses jüdische Blatt folgende Weisheit von sich: ״... Die ,jüdische Eigenart‘, von der in ihrer Vorbemerkung zu Herrligkoffers Aufsatz die ,Abwehrblätter‘ reden, die es aber in Wirklichkeit bekanntlich nicht gibt, spielt auch im Central-Verein ihre verwirrende Rolle, gerade auch im Zusammenhang mit den Schriften von Constantin Brunner; und es wäre darüber viel zu sagen, weil dieser Aberglaube an eine ,jüdische Eigenart‘, an den Jüdischen Mensehen‘, der Unklarheit der Juden über sich selbst entspringt, und die Ursache des, um Brunners Ausdruck zu gebrauchen, latenten Zionismus der nichtzionistisehen Juden ist . . usw. (Sperrungen von uns). Wir können doch gegen solche Auslassungen nicht seriös polemisieren. Wir glauben aber, daß der köstliche Satz von der jüdischen Eigenart, ״die es in ,Wirklichkeit bekanntlich (!) nicht gibt“, manchem Leser einen Augenblick der Erheiterung in dieser trübseligen Zeit verschaffen kann. Geschäftliche Mitteilungen Unseren Lesern wird das CafS Kutschera, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche in- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler. Stüdüu)uM<JuL im vtm UND BLUMENSPENDEN Iblt man ab durch Natfcmatfoiufe ■ TeUeramm, und Baum. •Mndan für PalästinaI Telegramm« au I Mark bei alten vmteawnilairt«»■ Ein Baum hsattt 6 Mark, wkr taufen «in« BauuJuicbtiguni an du aujgcgcben־ Adreist rnnd inich«» dit Gratulation tm Auiuici« ak. KEREN KAJEMETH LE.IISRAEL BERLIN W!5* MeioekestraS« 10. Telefons ]1 Bitmarek 716S Poatacheck - Kontos Berlin 28247 r-- ץ ־ Eva Perl Apotheker Felix Bilewsky Verlobte Breslau Königsberg r---י\ Dipl.« Ing. Alfred Berliner Ina Berliner geb. Leffkowitz zeigen ihre Verheiratung an Dezember 1931 Berlin - Charlottenburg 4 Giesebrechtstr. 17, Grth. 1 I. f** אמתי גדעון Die Geburt von Zwillings} ungen zeigen an Dr. Walter Kat* Liselotte Kats geb. Flaut Kassel» 4. 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