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Jüdische Rundschau · 1931-08-18 · Heft 64 (18.8.1931) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXVI (1931)
Issue
Heft 64 (18.8.1931)
Date
1931-08-18
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 396 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 64, IS. VIII. 1931 Aus den Gemeinden Repräsentanten Versammlung der Berliner Gemeinde. In der Sitzung vom 17. d. M. gelangte untenstehender Antrag der Jüdischen Volkspartci zur Verhandlung: Die Notwendigkeit, in der Gemeindeverwaltung in großem Umfange Sparmaßnahmen durdmifiihren, hat, wie wir hören, auch zu der Absicht geführt, möglicherweise einen größeren Abbau im Personalbestand der Gemeinde vorzunclinicn. Wir glauben, daß ein saldier Abbau nur unter schweren Härten tür die Beteiligten geschehen kann, und ersuchen daher den Gemciiidcvorstand, a) mit uns in eine Prüfung einzutreten, in welchem Umfang ein solcher Abbau unter Gewährleistung einer ordnungsmäßigen Verwaltung nötig ist, b) einen Weg zu suchen, um einen Abbau, der in der heutigen Lage des Arbeitsmarktes zu einer Existenzvernichtung der Abgebauten führen muß, zu vermeiden. Wir schlagen statt des Abbaus vor, sämtliche Oeh älter der Gemeinde zu kürzen unter gleichzeitiger Streckung der Arbeitszeit. Es würde dadurch, daß sich der wirtschaftliche Druck auf eine große Anzahl von Menschen verteilt, vermieden werden, einen Teil unserer Angestellten völlig arbeitslos zu machen. Wir beantragen, der Gemeindevorstand möge mit der Repräsentanten versammln!!״ in gemischter D c p 11 - tation unter Hinzuziehung des Betriebsrates über diese Vorschläge schnellstens beraten und das Ergebnis dieser Beratungen abwarten, bevor irgendwelche Maßnahmen der obenbezeiclmeten Art getroffen werden. * Dieser Antrag■ wurde in Verbindung mit einer Vorlage des Gemeindevorstandes betreffend Einsetzung einer gemischten Deputation zur Beratung über die Einführung der Reichsbesoldungsordnung in der Gemeinde nach längerer Debatte einstimmig genehmigt. Deo Antrag der Volles- Partei begründete Alfred Berger in formvollendeter Weise, indem er bei aller Würdigung der schlechten Finanzlage alle sozialen Gesichtspunkte hervorhob, die eine besonders gewissenhafte und rücksichtsvolle Behandlung des Problems dringend erscheinen lassen. Namens des Vorstandes nahm Moritz Rosenthal Stellung zu dem volksparteilichen Anträge. Er wies darauf hin, daß die Personalausgaben der Gemeinde gegenwärtig 61/3 Millionen Mark jährlich betragen. Das Steüeraufkommen für das nächste Jahr werde auf 4 Millionen Mark, die restlichen Einnahmen werden auf 3 Millionen Mark geschätzt. Unter diesen Umständen müsse das Bestreben dahin gehen, die Personalausgaben um 50 «,0 zu senken. Da die Einführung der Reichsbesoldungsordnung nur eine Ersparnis von 600 000 Mark zur Folge haben werde, müsse man leider trotz schwerster Bedenken Entlassungen vornehmen. Die vorsorglichen Kündigungen werden am 19. d. M. ergehen. Man sei zu dieser Maßnahme gezwungen, weil man sonst die anderen Gemeindeaufgaben u. a. die Wohlfahrtspflege, die im laufenden Jahre gegenüber dem Vorjahre um 60 0׳<׳ mehr in Anspruch genommen werde, nicht werde wahrnehmen können. In die Deputation zur Beratung der Vorstandsvorlage wurden die Volksparteiler Rau und Dr. Moses (Stellvertreter Dr. Leie wer) und in die Abordnung zur Beratung des Volksparteilichen Antrages Berger und Oscar Cohn (Stellvertreter Cj r ü n ba u m) entsandt. Die Behandlung des volksparteilichen Antrages und der Gemeindevorlage nahm nur kurze Zeit in Anspruch. Die übrige Sitzungsdauer — bis 1/21 Uhr nachts — war ausgefüllt mit leidenschaftlichen Debatten über nachstehende Interpellationen und Anträge. Die Fraktion der Jüdischen Volkspartei interpellierte den Vorstand folgendermaßen: 1. Hat der Gemeindevorstand für das laufende Geschäftsjahr die Auszahlung des Gemeindebeitrages für die Hebräische Universität in Jerusalem veranlaßt? 2. Wenn das nicht der Fall sein sollte: a) weiß der Gemeindevorstand, daß die fortlaufende Subventionierung einer zwischenparteilichen Vereinbarung entspricht? b) Ist dem Gemeindevorstand bekannt, daß der durch die Subvention der Berliner Jüdischen Gemeinde geschaffene Lehrstuhl besetzt ist? c) Weiß der Gemeindevorstand, daß gerade im Hinblick auf die Verfolgungen, denen die jüdischen Studenten an vielen europäischen Universitäten ausgesetzt sind, ein ruhiges und sicheres Studium in möglichst allen Fakultäten in Jerusalem dringend wünschenswert ist? Außerdem lag zu demselben Gegenstand folgender Antrag Bruno Woydas vor: Die Repräsentantenver- Sammlung wolle beschließen: Für die Hebräische Universität in Jerusalem soll für das laufende Geschäftsjahr keine Auszahlung eines Gemeindebeitrages erfolgen. Beide Anträge werden zusammen beraten. R.-A. Klee begründete die Interpellation der Volkspartei, worauf Bruno Woyda seinen Antrag mit einer Rede einleitetc, die den Gipfelpunkt von Gehässigkeit gegen alles, was mit Zionismus und Palästina-Aufbau zusammenhängt, darstellte. In dem vorliegenden kurzen Bericht kann nicht auf die eindringlichen, sachlich und rhetorisch hochstehenden Ausführungen Dr. Klees eingegangen werden. Ein ausführlicher Bericht wird noch folgen. Die bewegte Aussprache, die durch einen brutalen Beschluß der liberalen Mehrheit, die Debatte zu schließen, abgeschniften wurde, endete mit Annahme des Antrages von Bruno Woyda in namentlicher Au• Stimmung. Für den Antrag stimmten 20 Liberale, gegen den Antrag die 12 anwesenden Volksparteiler. Hirsch (Ueber- Partei) und Dr. Wiener (Mittelpartei) übten Stimmene n t h a 1111 n g. Die Anfrage Bruno Woydas, ob zwischen der Berliner Jüdischen Gemeinde und der Jewish Agency bzw. dem Initiative-Kamitee der Jewish Agency Vereinbarungen bestehen bzw. welcher Art diese sind, oder ob die frühere Verbindüng als gelöst zu betrachten ist, wurde von Kammergerichtsrat Wofff zunächst mit dem einen Worte ״nein*‘ beantwortet. Nach Reden von Dr. Wolfsberg und Waldmann bequemte sich Kammergerichtsrat Wo 1 ff zu einer ausführlicheren Antwort. Den Abschluß der Sitzung bildete die Debatte über eine Anfrage Raus, was der Gemeindevorstand zu tun gedenkt, um die tendenziöse und unsachliche Darstellung des Berichtes der Revisoren Dr. Halberstädter — Kristeller zu berichtigen und über eine Anfrage Bruno Woydas, welche Maßnahmen der Gemeindevorstand auf Grund des Revisionsberichtes veranlaßt hat. Die Debatte über diese Anfrage und die Hintergründe der Angelegenheit sollen in der nächsten Nummer behandelt werden. Im vorliegenden Vorbericht sei nur festgestellt, daß die Liberalen offenbar die Taktik verfolgen, sich gar nicht in Debatten citrailassen, sondern die Macht ihrer Mehrheit rücksichtslos zu verwenden. Man fragt sich ernstlich, ob es einen Sinn hat, um des lieben Friedens willens Rücksicht gegenüber dieser Methode walten zu lassen. Es gibt außer dem Gremium der Repräsentanz noch eine höhere Instanz: die öffentliche jüdische Meinung. Man wird nicht umhin können, sich mit aller Entschiedenheit an diese zu wenden. s. n. ״Kappel“ in Breslan (Brief aus Breslau.) Am 1. August erhielten wir unerwartet geschätzte Gäste aus Palästina. Die Fußballmannschaft des ״Hapoel“, die an der 2. Arbeiter-Olympiade in Wien teilnahm, wurde von der Fußbaileitung des Arbeiter-Turn- und Sportbundes in Breslau zum Spiel an Stelle der in letzter Stunde ausgebiiebenen englischen Ländermannschaft eingeladen. Der Broslauer Arbeiter-Sportbund hob bei dieser Gelegenheit die Tat- Sache hervor, daß die Palästina-Mannschaft in Wien hervorragendes technisches Können bewiesen habe und der Olympia- Meisterschaft nur ״durch unsagbares Pech“ verlustig gegangen sei. Der Besuch rief unter der Breslauer jüdischen sportlichen Jugend lebhaftes Interesse hervor. Die deutsche Arbeiterschaft veranstaltete zu Ehren der palästinensischen Sportgäste im Gewerkschaftshaus einen Begrüßungsabend, wo sie im Namen der Stadt und verschiedener Arbeiterorganisationen willkommen geheißen wurden. Am späten Nachmittag des nächsten Tages fand das Fußballspiel statt, das mit einem Siege 3:1 für den ״Hapoel“ endete. Am gleichen Abend fand in jüdischem Kreise ein angenehmes Beisammensein mit unseren palästinensischen Freunden statt, die von Herrn Dr. Scha chtel im Namen der Synagogengemeinde und Herrn Dr. Prager im Namen der Zionistischen Ortsgruppe sowie einer Reihe anderer Redner herzlich willkommen geheißen wurden. Am nächsten Tage spielte die Palästina-Mannschaft nochmals gegen die Deutschen in Waldenburg, wobei die letzteren ihre Niederlage vom vorigen Tage wettmaclien konnten. Allerdings waren die Unserigen durch Ermüdung und Erkrankung des hervorragenden Torwarts Berger nicht mehr auf ihrer vollen Leistungshöhe. Der Arbeiter-Sportbericht beurteilte das Spiel in folgender Weise: ״Es ist wohl nicht, fu viel gesagt, wenn man behauptet, daß die palästinensische Mannschaft ein vollständiger Ersatz für England war. Das, was die 8000 Zuschauer am Sonnabend abend auf dem Polizeisportplatz sahen, wird in Breslau nicht sobald wieder geboten werden.“ Vermischtes Auf der Theodor Herzl-Nacht des Jüdischen Turn- und Sport-Club Bar Kochba-Hakoah am Sonntag, dem 30. August, bildet das Makkabi-Spiel ״Theodor Herzl-Nacht 1931“ den Höchstpunkt. Das Spiel beginnt mit einem Prolog, gesprochen von dem Jahrgang 1904 (Herzls Todesjahr). Die Rede Theodor Herzls vor dem Makkabäer-Club in London (im Jalire 1898) wird von einem Sprechchor aufgenommen und das Stück spielt dann in die heutige Zeit hinüber. Ein besonders eindrucksvolles Bild werden die Makkabiah-Massenfreiiibungen sowie ein Fackellauf geben, ein Kesselpauken- und Fanfarenkorps wird den Massenaufmarsch aller Teilnehmer einleiten. Das Makkabi- Spiel schließt mit einem Epilog, der von den letzten Stunden Theodor Herzls spricht. Die Mitglieder des Bar Koehbanakoah sind mit größtem Eifer bei den Proben und das Spiel, das bei Scheinwerferlicht gespielt wird, verspricht eine ganz großartige Leistung des Makkabi-CIubs zu werden. Jüdischer Religions-Verein Friedenau, Steglitz und Umgg. e. V. Wie alljährlich finden auch in diesem Jahre an den hohen Festtagen liberale Gottesdienste im Gymnasium Friedenau, Homuthstraße, und konservative Gottesdienste im Bürgersaai des Friedenauer Rathauses statt. Der Kartenverkauf findet am 23. und 30. August sowie am 6., 9. und 10. September von 10 bis 12 Uhr in den Vereinsräumen Friedenau, Schmargendorfer Str. 3, statt. Anträge auf Freibillets sowie Mitgliedserklärungen sind bis spätestens 18. August an den 1. Vorsitzenden Herrn S. Gottschalk, Steglitz, Martinstr. 4, zu richten. ״Haschomer-Hazair“ in Deutschland. Das am 9. d. M. in Brieselang stattgefundene Bundesforum, der ״Z o p 11 i m“ und der ehemalige V. Zug der ״Kadimah“ haben die Mitbegründung einer Landesorganisation des ״Haschomer-Hazair“ in Deutschland nach Annahme folgender Resolutionen beschlossen: 1. Die Landesorganisation des ״Haschomer-Hazair“ in Deutschland reiht sich in die Weltbewegung des ״Haschomer- Hazair“ ein und anerkennt ihre Institutionen. 2. Die Landes- Organisation des ״Haschoiner-Hazair“ in Deutschland ist, entsprechend dem Aufbau der Weltorganisation, autonom. 3. Die Landesorganisation des ״Haschomcr-Hazair“ in Deutschland betrachtet das nächste Jahr als ein Jahr der Auseinandersetzung" mit den ideologischen Grundlagen der Weltbewegung des ״Haschomer-Hazair“. Nach Ablauf dieses Jahres wird die Landes- Organisation des ״Haschomer-Hazair“ zu den ideologischen Be- Schlüssen, wie sie in der Weltkonferenz in Vrutky gefaßt wurden, Stellung nehmen. Die Gründungsfeier der deutschen Organisation des ״Haschomcr-Hazair“ fand am 15. d. M. in F a 1 k e n s e e statt. Es beteiligten «ich 150 Chawerim und eine Reihe von Gästen. Der Tag verlief sehr ernst und schön. Dem ,,Haschomer-Hazair“ schloß sich eine Gruppe in Mannheim an. Es wurden eine Moazah (Bundesrat) und eine Hanhagah Haraschith (Bundesleilung) gewählt. Der Hanhagah Haraschith gehören Helmut Bers, Hilde Fe bl o wie 2 und M. G o I d s c 11 e i 11 an. Bundestag der Junggruppen im Verband Jüdischer Jugendvereine. In der Nähe von Ilmenau in Thüringen fand vom 3. bis 6. August der dritte Bundestag des Bundes der Junggruppen im Verband der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands statt. Die mehrtägige Aussprache führte zur Festlegung folgender Richtlinien für die Arbeit des Bundes: Der Bund der Junggruppen stellt auf dem Boden der gesamtjüdischen Idee, die die jüdischen Bewegungen und Einzelmenschen, die nur ihre Partei kennen, umbiegen und zurückwenden will zur Mitte, zu einem integralen Judentum. Er sieht in der gesamtjüdifchen Haltung seiner Menschen die Revolutionierung, die heute nottut, die Abkehr von überalterten Begriffen und Schlagworten. Für den einzig möglichen Erziehungsweg hält der Bund das jüdische Scouting, auf das er im Laufe des nächsten Jahres seine Arbeit umstellen wird. — Es wurde beschlossen, eine enge Arbeitsgemeinschaft mit dem jüdischen Pfadfinderbund in Deutschland zu bilden. Zum Bundesleiter wurde einstimmig Kurt London gewählt. K. J. V.-Stellenvermlttlunß. 1. 111 einem der größten Kurorte Thüringens ist die Stelle eines Kassenarztes frei. Aussicht auf große Praxis vorhanden. 2. Bundesbruder, approbiert und internistisch ausgebildet, sucht für September vier Wochen Vertretung eines Internisten oder praktischen Arztes in Berlin, zu den üblichen Bedingungen. 3. Bbr. sucht vom 1. September eine kaufmännische Stellung, in der er möglichst gute französische Sprachkenntnisse zur Anwendung bringen kann. 4. Prakt. Arzt sucht zum 1. September in Berlin Vertretung. — Auskunft gibt das Präsidium des K. J. V., Berlin, Bleibtreustraße 50. Berliner Kalender Der XVII, Zfonbteiikongrefj und unsere Winterarbeit (Berichtsversammlungen der Berliner Zionist. Vereinigung.) Gruppe Süd/Tempelhof. Mittwoch, den 19. August, abends 81/8 Uhr, Kammersäle, Teltower Str. 1/4. Referent: Redakteur Moses Wa 1 d m a n n. Gruppe Nord. Donnerstag, den 20. August, abends 8(4 Uhr, Sitzungssaal der Jüdischen Gemeinde, Rosenstr. 2/4. Referent: Dr. Georg H a 1 p e r n. Gruppe Ost. Donnerstag, den 20. August, abends 81/2 Uhr, Unionsäle, Greifswalder Str. 222. Referent: Dr. Max Solow e i t s c h i k. Gruppe Schmargendorf. Donnerstag, den 20. August, abends 8(4 Uhr, Restaurant Gartenstadt, Rüdesheimer Platz 6. Referent: Dr. Salli Hirsch. Gruppe Charlottenburg. Montag, den 24. August, abends 8(4 Uhr, K. J. V., Bleibtreustr. 50. Referent: Richard Lichtheim. Gruppe Pankow. Montag, den 24. August, abends 81/3 Uhr, Mila-Festsäle, Schönhauser Allee 130. Referent: Dr. Georg W o 11 s t e i n. Gruppe West. Dienstag, den 25. August, abends 8(4 Uhr, Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestr. 10. Referent: Dr. Martin R o s e n bl ü t h. Gruppe Reinickendorf. Dienstag, den 25. August, abends 81/2 Uhr, Mokka Marold, Müllerstr. 137 (U-Bahn Seestr.). Referent: Dr. Werner Bloch. Gruppe Moabit. Mittwoch, den 26. August, abends 8(4 Uhr, Cafe Lochau, Altonaer Str. 34. Referent: Dr. Georg Halper n. Beth-Am IwrI. David Yc lli n , der* sich augenblicklich in Berlin aufhält, spricht im Beth-Am am Mittwoch, dem 19. August, abends 8(4 Uhr, über das Thema/״Dcr Dichter und־ Philosoph Rabbi Schlomoh ben Gabirol“. Gäste willkommen. בבית־העם! דוד ילין ירצה בבית־העם ביום הרביעי. 19 לאויגוסט׳ ב 8 וחצי בערב. על הנושא: ״המשורר והפילוסוף 1״ שלמה בן גבירל׳י. אורחים רצויים! Nach kurzem Krankenlager verstarb am 3. August 1931 unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Schwester, Frau Helen!» Hurwitz geb. Joseph im Alter von 65 Jahren. Dessau, den 10, August 1931. Im Namen der Hinterbliebenen Rechtsanwalt Max Hurwitz, Dessau Von der Reise zurück Dr. meefl. Kanawitz Kinderarzt Elsässer Str. 72 / Tel,: D 2 Weidendamm 8322 Liebevolles Heim Br meine 10 jährige mutterlose Tochter gesucht. Tradit. geführter Haushalt erwünscht. Gegend Halensee, Charlottenburg, Wilmersdorf. 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H״ Berlin W" 15. Meinekestr. 10 Drude von Siegfried Schalem, Berlin Sdiöaeberg.

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