Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXVI (1931)
- Issue
- Heft 38-39 (20.5.1931)
- Date
- 1931-05-20
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 38/39, 20. V. 1931 JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 245 NAIiMAÜI wcltvMqdand Reise der palästinensischen Makkabim. Am 17, Mai treffen in Saloniki 10 Mitglieder des palästinensischen Makkabi ein. Sie werden mit einem Auto und 7 Motorrädern ihre Propaganda-Reise für die Makkabiali, die sic bis nach England führen wird, in Saloniki beginnen. Ueberall haben sich Empfangs-Komitees gebildet, und es ist zu erwarten, daß die Reise von großem Erfolg für den Gedanken der Makkabiali sein wird und daß auch erhebliche Geldmittel für den Bau eines Stadions in Erez-Israel gesammelt werden. Kownö. In den letzten Monaten ist eins Belebung der Arbeit innerhalb des Litauischen Makkabi zu verzeichnen. Mit Hilfe des neugegründeten Darricn-Komitees konnte ein Wanderer-Instruktor engagiert werden, dem es bereits gelungen ist, einigen schwachen Vereinen auf die Beine zu helfen. Zu Beginn des Frühlings sind viele neue Vereine entstanden, was insbesondere der Mitarbeit des Bar Kochba Memel zu verdanken ist. Infolge der furchtbaren Ucborschwemmung, von der Kowno heimgesucht worden ist, konnten viele wichtigen Arbeiten im Zusammenhang mit der Makkabiah nicht durdigcführt werden. Der Litauische Makkabi schuldet der euergischen Vorsitzenden des J'rauen-Komitees, Frau S. Kaniber, wie auch allen übrigen Damen Dank für deren wertvolle Mitarbeit bei der Popularisierung der Makkabi-Arbeit. Dealscher Kreis Das Heim des Bar Kochba-Hakoah Berlin eröffnet! Am vergangenen Sonntag fand die feierliche Eröffnung des neuen Heims in der Oranienburger Straße 60/63 statt, zu der die Abteilung»- Vorstände und die Delegierten von der Frauenkommission geladen waren. Bereits am Vormittag hatte ein Empfang für I’resso und Behörden stattgefunden. Am Abend herrschte natürlich eine sehr gehobene Stimmung, nachdem man festgestellt hatte, daß da» Heim tatsächlich in bezug auf geschmackvolle Ausstattung und Gemütlichkrit das hielt, was vorher in den Ankündigungen versprochen worden war. Nach Darbietungen des Kammerorcliester«, nach einem Prolog von Ellen Ghasanowicz, nach zahlreichen Ansprachen (Else Lewin, Dr. Leiewer, Dir. Karoski, Soberski, Hirsch) war man noch lange bei jüdischen Liedern, unter ernsten und heiteren Gespräche« beieinander. — Haie r-Treffahrt. Der ausführliche Bericht über das Treffen der Bar Koehba-Hakoah-Jugand in Brieselang, «1 dem sich ungefähr 300 bis 850 Mitglieder eingefunden hatten, kann, da die vorliegende Nummer der ״Jüdischen Rundschau" mm Tage früher als gewöhnlich erscheint, erst in der nächsten Nummer folgen. — Erfolge beim Gutsmuta-Sportfest. Bei je zwei ersten, zweiten, vierten und fünfton Plätzen können wir mit der Ausbeute dos Gu'smuts-Sporlfeste» zufrieden sein. Die 4 x 100-m- und die Schwedonslaffel sahen uns jedesmal überlegen als Sieger; im der Schwodenstaffel gelang es sogar unserer zweiten Mannschaft noch dazu den zweiten Platz zu erobern. Bergmann II wurde im 800-m- Lauf Zweiter in der ausgezeichneten Zeit von 2:00,9 Sek. Dagegen konnte Nathan über 100 m nur Vierter werden (es war sein sechster Lauf in wemgon Stunden), lieber 6000 m wurde Erwin Cohen Fünfter. Zufriedenstellend schnitten die Frauen hei ihrem ersten diesjährigen Start ah. Die Viererstaffel belegte nach einem bravourösen Vorl.n1[ im Endlauf den vierten Platz. Gerda Lange wurde Fünfte im 100-m-Einzellauf. — Handballer und Handballerinnen in E 1 s t h a 1. Frauen-E. S.V. EisthaJ 0:1; Männer-E. S. V. Elsthal 12:1, Zum letzten Verbandsspiel hatten sieh die Frauen die erste Männermannschaft mitgenommen. Es wurde rin schöner Ausflug mit Tanz, Liedern, Sieg und Niederlag*» und sehr viel Sonne. Sehr bald wird wieder eine gemeinsame Fahrt in die Provinz angelroten werden (natürlich erst nach Potidam — Berlin). Das Frauenspiel litt allzu sehr unter der unbarmherzigen Sonnenglut; für die Tabellenposilion ist die Niederlage bedeutungslos. Das Spiel der Männer gegen einen um Klassen schwächeren Gegner war zweifellos als Training von großem Nutzen. Das hohs Resultat wurde erzielt, obwohl das Spiel um 22 Minuten verkürzt wurde. — Pfingsten-T reffahrt Berlin — Stettin in Angermünde. Nachdem es gelungen ist, den Bar Kochba Stettin für den Deutschen Makkabikreis zu gewinnen, •will die Jugcndsportabtciiung das ihrige dazu tun, Zusammenhang mit der Stettiner Jugend zu schaffen. Je etwa 20 Jugendliche aus heidon Städten werden sich auf halbem Wege in der seenreichen Umgebung von Angermünde treffen. Hoffentlich wird die Initiative der beiden Jugendgruppen durch gutes Wetter begünstigt. — Theodor-Herzi- Nacht. Der Hauptvorstand des Bar Kochba-Hakoah Berlin veranstallel in diesem Jahre wieder eine Theodor-Herzl-Nacht. Mit der Gesamtausfiihrung und Regio wurde Felix Simmenauer boauftragt. ■ G. G. XVII. ZIonlstenkoogreB Gastkarten. Sämtliche Sitzungen des Kongresses finden im großen Saal der Schweizerischen Mustermesse, Basel, statt. Im vorhinein werden nur Permanenzkarten abgegeben. Die Preise der Permanenzkarten sind wie folgt festgesetzt: Kategorie 1: Schw. Frs. 80,—; Kategorie II: Schw, Frs. 50,—; Kategorie III: Schw. Frs. 25,—. Stehplätze werden nur als Tageskarten an jedem Kongreßtage in der ״Mustermesse“ abgegeben. Bestellungen auf Permanenzkarten sind so bald als möglich, spätestens aber bis zum 20. Mai 1931, an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10 (Postscheckkonto Berlin Nr. 8091, Bankkonto: Darmstädter und Nationalbank, Depositenkasse DE, Berlin W, Kurfürstendamm 52), zu richten. Er können nur solche Bestellungen berücksichtigt werden, für die die Zahlung im voraus erfolgt. Geschäftliche Mitteilaogen Unseren Lesern wird das Cafd Kutschers, Charlottenburg, Bismarckstraße 109, am Schillertheater, bestens empfohlen; sämtliche ln- und ausländischen Zeitungen. Konzerte erster Künstler. In Bad Suderode am Harz empfiehlt sich unseren Lesen» die bekannte Pension Goldichmidt, direkt am Kurgarten gelegen. 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